Native Plants Gartenblog

Allgemein

Bewässerungssets für den Garten

Bewässerungsset fürs Staudenbeet

Bewässerungsset fürs Staudenbeet, für den Gemüsegarten oder für flächige Pflanzungen mit Bodendeckern

Neu im Lieferprogramm Bewässerungssets für den Garten

Tropfbewässerung im Staudenbeet

Tropfbewässerung im Staudenbeet

Wir haben unser Sortiment an Bewässerungsartikel um hausgartentaugliche Bewässerungssets erweitert. So gibt es nun bei Native Plants ein Bewässerungsset speziell für Heckenpflanzen. Idealerweise kommt dieses Bewässerungssystem bei frisch gepflanzten oder bestehenden Heckenpflanzungen zum Einsatz. Der Tropfschlauch aus dem Hause Netafim wird auch im Profibereich verwendet. Der israelische Hersteller steht für höchste Qualität in der Welt der Bewässerungstechnik. Der Tropfschlauch mit integrierten, druckkompensierten Tropfern kann ober- wie auch unterirdisch verlegt werden. Wir empfehlen die dunkelbraunen Schläuche oberirdisch oder zumindest nur in die Mulchschicht zu verlegen – so besteht nicht die Gefahr das bei einer Nachpflanzung/ Zusatzpflanzung die Bewässerung beschädigt wird!

Neben der Heckenbewässerung ist auch das Tropfbewässerungsset fürs Staudenbeet, bzw. für den Gemüsegarten neu! Dieses Set kommt überall dort gut zum Einsatz, wo die Bewässerung in mehreren Reihen verlegt werden muss. Ein Abstand von 30 bis 35 cm von Reihe zu Reihe stellt sicher dass die Fläche möglichst gleichmäßig bewässert wird. Abzweigungen und Knicke können mit den schwarzen Steckverbindern einfach und ohne großen Aufwand realisiert werden. Die gerippten Steckverbinder lassen sich relativ leicht auf den Tropfstauch stecken wenn das vordere Schlauchstück kurz vorher in heißes Wasser getaucht wird – Dabei dehnt sich der Schlauch aus und wird geschmeidiger – die Steckverbinder lassen sich so leichter in den Schlauch drücken – Wir empfehlen dabei Handschuhe zu tragen!

Tropfschlauch in Mulchschicht mit Ventil

Tropfschlauch in Mulchschicht mit Ventil

Bewässerungszubehör in unserem Pflanzenshop

Damit der Schlauch dort liegenbleibt wo bewässert werden soll wird er mit Steckbügeln befestigt. Diese U-Förmigen metallbügel sind ca. 20 cm lang, unverzinkt und werden einfach in den Boden gesteckt.
Neben den fertigen Bewässerungssets gibt es auch viel optionales Zubehör oder Erweiterungsartikel. Ob ein Bewässerungscomputer für die automatische Steuerung, ein Filter, ebenfalls von der Firma Netafim, um Brunnen- und Regenwasser zu reinigen, oder aber auch einfach nur weitere Steckverbinder und Tropfschläuche für ein größeres Bewässerungsprojekt.

Bewässerungsartikel für die Terrasse oder den Balkon finden Sie ebenfalls in der Kategorie Bewässerung – hier wird in der Regel ein Versorgungsschlauch verlegt aus dem dann Sprühstangen abzweigen die in die Töpfe, Kübel und Kästen gesteckt werden können – gerade in Kombination mit einer Wasseruhr oder einem Bewässerungscomputer wird der Topfgarten auf Balkon und Terrasse recht pflegeleicht!

Viel Spass beim planen und bauen – bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!

Hier gehts in unserem Bewässerungsprogramm

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Saisonal kochen – Das Beste, was der Frühling zu bieten hat

Der Frühling macht nicht nur die Natur wieder bunter, sondern auch die Teller. Wer also ein Ende der Kohlgemüsezeit herbeigesehnt hat, wird sicherlich dankend und freudig annehmen, was die Beete aktuell zu bieten haben. Immerhin gibt es in der Frühlingszeit viele Highlights im Garten, aus denen sich in der Küche einiges zaubern lässt.

Erdbeeren-Startbild

Die Vorstellung der Kandidaten: Das hat im Moment Saison

Saisonales Kochen ist keine neue Erfindung, noch ist es allein dem Gastronomiegewerbe vorbehalten. Was unserer Großelterngeneration noch selbstverständlich war, hat sich in den letzten Jahren immerhin wieder als Trend – neben dem größeren Bewusstsein für regionale Produkte – etabliert. Das macht aus unterschiedlichsten Gründen Sinn, aber insbesondere hinsichtlich des Geschmackserlebnisses ist erntefrisches Obst und Gemüse immer vorzuziehen. Im günstigsten Fall kommt das sogar aus dem eigenen Garten – regionaler geht es dann wirklich nicht mehr!

Hier nun also eine kleine Auswahl der Kandidaten:

Rhabarber

Rhabarber-Erdbeer-KonfituereÜber die richtige Zuordnung mag vielleicht hin und wieder Uneinigkeit bestehen (nebenbei: Rhabarber ist tatsächlich ein Gemüse), aber wenig Diskussionsbedarf dürfte es darüber geben, dass Frühling und Rhabarber fest zusammen gehören. Wer über einen ausreichend nährstoffreichen und sonnigen Garten verfügt und im vergangenen Herbst vorgesorgt hat, kann jetzt die „Früchte“ seiner Arbeit ernten. Allerdings sollten die Stängel dazu wirklich reif sein – dann sind sie schön glatt und nicht mehr gewellt. Was bis zum 24. Juni noch stehen gelassen wurde, sollte unangetastet bleiben. Denn ab dem Sommer fängt der Rhabarber an, die Reserven für das kommende Jahr einzuspeichern.

Ab diesem Zeitraum ist der Verzehr auch nicht mehr sehr angenehm: Durch das verstärkte Wachstum erhöht sich der Oxalsäuregehalt über das erträgliche Maß hinaus und es muss mit Bauchschmerzen gerechnet werden. Weil aber alle Rhabarbersorten generell noch – selbst für den milderen roten – genug Säure für leichte Magenbeschwerden haben, ist von einem Rohverzehr dringend abzuraten.

Kochen ist daher in jedem Fall Pflicht, danach kann der sauer bis herb schmeckende Rhabarber aber für verschiedenste Rezepte verwendet werden. Dazu gehört beispielsweise Rhabarber-Erdbeer-Konfitüre. Das ist in gewisser Weise eine schon als klassisch zu bezeichnende Rezeptur und in dieser Kombination ein echtes Saisonprodukt (auch wenn die Erdbeeren derzeit vielleicht noch etwas mehr Sonne und Zeit vertragen können). Mit etwas Experimentierfreude und einem entsprechend großen Angebot im eigenen Garten lassen sich natürlich über das Jahr gesehen auch ungewöhnlichere Marmeladen, Konfitüren, Gelees und Fruchtaufstriche herstellen. Denn einmachen und einkochen kann man im Grunde genommen alles, für eine Kirsch-Minze-Marmelade oder ähnliche Variationen ist allerdings mitunter noch ein klein wenig Geduld gefragt.

Bis dahin bleibt also noch genug Zeit hierfür:

  • Rhabarber-Erdbeer-Konfitüre
  • 1 kg Rhabarber
  • 500 g Erdbeeren
  • 2 Zitronen
  • 1 Apfel
  • 1,5 kg Zucker

Diese Menge reicht in etwa für sechs Einweckgläser Konfitüre. Die Konfitürenverordnung, die EU-weit Gültigkeit besitzt, macht übrigens ganz klare Vorgaben zur Produktbezeichnung: Marmelade besteht streng genommen ausschließlich aus Zitrusfrüchten, bei allen anderen Obstsorten heißt es Konfitüre. Allerdings muss niemand mit einer wie auch immer gearteten Bestrafung rechnen, wenn die Bezeichnungen im alltäglichen Sprachgebrauch durcheinander geraten – die Verordnung betrifft eigentlich nur Handelsgüter.

Spargel

SpargelEbenfalls ein Frühlingsklassiker und oft genug heiß herbeigesehnt ist der Spargel. Das liegt zum einen am unverwechselbaren Geschmack und zum anderen sicher auch an der recht begrenzten Zeitspanne, in der er frisch vom Feld verfügbar ist. Wie beim Rhabarber ist die Erntezeit des Spargels auch im Juni schon wieder vorüber, der landläufige Stichtag ist einmal mehr der Johannistag.

Feinschmecker haben die Wahl zwischen weißem und grünem Spargel, je nach Art des Anbaus. Der weiße Spargel wächst unter der Erde und bleibt wegen des Mangels an Sonnenlicht farblos. Grüner Spargel hingegen bekommt die volle Dosis Sonne. Unabhängig davon ist er – zumindest bei einem Verzicht auf den allseits beliebten Einsatz von Sauce Hollandaise – kalorienarm und gleichzeitig reich an Mineralstoffen wie Kalium und Vitaminen der Gruppe A bis C. Die entwässernde Wirkung des Gemüses dürfte allgemein bekannt sein, die ist den Vertretern beider Farben ebenso zu Eigen wie eine ganze Reihe weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Der Verzehr ist in jedem Fall um einiges unkomplizierter als der des Rhabarbers, denn Spargel ist tatsächlich auch in rohem Zustand genießbar. Er kann natürlich ebenso gut auf traditionelle Weise gekocht werden – oder gebraten, frittiert oder gebacken.

Und wenn schon Spargel und Rhabarber frisch zu bekommen ist, sollte die Gelegenheit auch gleich für eine kulinarische Vereinigung genutzt werden. Die könnte zum Beispiel – für eine große Portion oder zwei kleinere in Vorspeisengröße – so aussehen:

Gebratener Spargel mit Rhabarber-Vinaigrette

  • 10 Stangen Spargel
  • 1 Stange Rhabarber
  • 1 EL Zucker
  • 50 ml Gemüsefond
  • 1 EL Rotweinessig
  • (gegebenenfalls 1 EL Granatapfelsirup oder 1 Stück Rote Bete für die Farbe)
  • 1 EL gutes Olivenöl und etwas Öl um Anbraten
  • Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Stängel Basilikum

Der Spargel wird wie gewohnt geschält und von den holzigen Enden befreit. Anschließend kommt er in eine Pfanne mit heißem Öl, in dem er solange gebraten wird, bis er leicht gebräunt, aber immer noch bissfest ist.

Den Rhabarber schälen, die Stange halbieren und danach in Würfel von ungefähr einem halben Zentimeter schneiden. Wer statt mit Granatapfelsirup der Vinaigrette lieber mit etwas Roter Bete zu Farbe verhelfen möchte, braucht dazu nicht mehr als zwei bis drei dünne Scheiben. Der Zucker wird bei mittlerer Hitze in einem Topf erwärmt, der Rhabarber, die Rote Bete/der Granatapfelsirup, der Gemüsefond und der Essig werden dazugegeben und dürfen anschließend gemeinsam kurz köcheln. Danach geht das Ganze durch ein Sieb, der Sud wird aufgefangen und mit etwas Öl, Salz und Pfeffer (und je nach Geschmack mit einem Spritzer Zitronensaft) abgeschmeckt.

Der Spargel wird ungefähr 20 Minuten in der Vinaigrette mariniert. Zum Anrichten noch den Rhabarber und ein paar Basilikumblätter über den Spargel geben und fertig ist das Frühlings-Gericht. Die Beilagenempfehlung wäre zum Beispiel mit Ziegenfrischkäse gratiniertes Baguette.

Spinat

Den kennen viele möglicherweise nur aus der Tiefkühlabteilung, obwohl er gerade jetzt Saison hat und daher ganz frisch aus dem Garten oder zumindest vom Feld zu bekommen wäre (tatsächlich gibt es auch im Winter noch Spinat, dann allerdings nur noch die groben Blätter). Der Spinat ist im Frühling in zwei Varianten verfügbar, entweder lose als Blattspinat oder als kompletter Wurzelspinat. Im Gegensatz zu den tiefgekühlten Produkten bietet der frische Spinat eine sehr viel größere Bandbreite an Verarbeitungsmöglichkeiten – ob roh als Spinat oder in irgendeiner Form gegart, die feinen Blätter geben Hobbyköchen einigen kreativen Spielraum.

Mit Kalium, den Vitaminen C, E und B, dem Provitamin A und Folsäure leistet das Blattgemüse außerdem einen nicht unbeträchtlichen Beitrag zur gesunden Ernährung. Der extrem hohe Eisengehalt hat sich inzwischen allerdings als falsch herausgestellt. Richtig ist zwar, dass Spinat auch Eisen enthält, aber eben längst nicht in der Größenordnung, wie sie lange Zeit angenommen wurde.

Weil die maximale Aufbewahrungszeit des frischen Spinats selbst im günstigsten Fall nur zwei Tage beträgt, ist eine möglichst schnelle Verarbeitung angesagt. Im Zweifelsfall kann er aber einfach zwei bis drei Minuten blanchiert und anschließend tiefgekühlt werden. Damit verlängert sich die Haltbarkeit mit geringem Aufwand auf bis zu ein Jahr. Andererseits ist es gut denkbar, dass bei manchen Gerichten ohnehin nicht mehr viel übrig bleibt, was der Kühltruhe übergeben werden könnte – wie etwa Südtiroler Spinatknödel mit brauner Butter.

Dazu braucht es:

  • 300 g frischer Blattspinat
  • 150 g getrocknetes Weißbrot
  • 200 ml warme Milch
  • 2 Eier
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 2 Zweige Petersilie
  • 4 EL Mehl
  • 1 EL Speisestärke
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Das Weißbrot muss, sofern noch nicht geschehen, gewürfelt werden, bevor die warme Milch darüber gegossen wird. Während die Masse zieht, kann der Spinat schon blanchiert, abgegossen, abgeschreckt und nach dem Ausdrücken fein gehackt werden. Die Zwiebel wird ebenfalls gewürfelt und in der Butter angedünstet. Der Spinat kommt mit in die Pfanne und nach kurzem Anbraten in die Schüssel mit dem aufgeweichten Weißbrot.

Dem werden Mehl, Speisestärke und die verquirlten Eier hinzugegeben, ebenso wie die gehackte Petersilie. Zusammen mit den Gewürzen das Ganze einmal unterheben und für etwa 15 Minuten stehen lassen. Das reicht in jedem Fall, um in der Zwischenzeit Salzwasser in einem großen Topf zum Sieden zu bringen und die Knödel zu formen. Die verbringen anschließend weitere 15 Minuten im heißen Wasser (das übrigens nicht kochen sollte).

Für die Braune Butter müssen dann nur noch 100 g Butter und etwas geriebener Hartkäse in der Pfanne geschmolzen werden. Bestens geeignet als Zugabe sind frische Champignons – die haben nämlich momentan Saison und können dieses Frühlingsrezept geschmacklich noch einmal aufwerten – sofern das überhaupt notwendig ist.

Nach der Ernte ist vor der Ernte

Der Frühling ist selbstverständlich nicht nur Erntesaison, sondern vor allem die Zeit, in der viele Obst-, Gemüse- und Salatsorten ausgesät und angepflanzt werden. Davon ist wiederum ein großer Teil bestens geeignet, um sogar auf dem heimischen Balkon gezogen zu werden – viel näher kann die Obst- und Gemüseabteilung wirklich nicht mehr liegen.

Pflücksalate sind teilweise zwar schon ab April oder deutlich früher zu bekommen, aber das Frühjahr ist außerdem bestens für die Aussaat geeignet. Bei nachwachsenden Sorten wie Lollo Rosso oder Eichblattsalat ist der Nachschub sogar bis in den Sommer gesichert. Petersilie kann derzeit wieder auf den Balkon umgesiedelt werden, genauso wie Gurken. Möhren können theoretisch sogar schon einige Monate früher gesät werden, allerdings ist es auch im vollsten Frühling noch nicht zu spät – tatsächlich können die Karotten bis in den Sommer hinein noch gezogen werden.

Neu im Sortiment: Beeteinfassungen aus Aluminium

Beeteinfassung Viaflex aus Aluminium

Beeteinfassung Viaflex aus Aluminium

Neu im Pflanzenshop und absolut zu empfehlen – unsere neue Beeteinfassung und Rasenkanten!

Ob als Beeteinfassung, als Rasenkante oder aber auch als Einfassung von Pflasterflächen – das Viaflex ist so vielseitig wie langlebig.

Akkurate Kanten und Geometrische Formen sind mit dem Viaflex kein Problem

Akkurate Kanten und Geometrische Formen sind mit dem Viaflex kein Problem

Das stabile Aluminiumprofil gibt es in Längen von je 2,5 Metern. Mit den Stoßverbindern kann das Profil beliebig verlängert werden. Für saubere, akkurate Kanten und Formen gibt es als Zubehör Außen- und Innenecken sowie T-Stücke! Das ca. 2 Millimeter starke Material kann auch gut gebogen werden – so können nicht nur streng geometrische Formen verwirklicht werden, sondern auch in naturnahen Gärten die Rasenkanten und Beeteinfassungen pflegeleicht gestaltet werden.

Der Einbau ist denkbar einfach!

Die Aluminiumprofile werden mit Hilfe von Erdnägeln im Gartenboden fixiert – Pro 2,5 Meter empfiehlt der Hersteller 2 Nägel! An stellen an denen kein Erdnagel (ca. 30 cm lang) verwendet werden kann, können die Profilhaltewinkel eingebaut werden. Mit Hilfe der Stoßverbinder werden die Alu-Beeteinfassungsprofile auf die benötigte Länge erweitert. Die Beeteinfassung besteht aus Aluminium und kann gut mit einem Winkelschleifer oder einer Eisensäge eingekürzt/abgelängt werden.

Hier gehts zu den Artikeln im Shop

Dimensionen des WIR

„Dimensionen des WIR“

Ein intermediales Projekt mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 8/13
der Max-Beckmann-Oberschule Reinickendorf.

Projektleitung: Ynez Neumann –Künstlerin

Andrea Wulff – Kunstpädagogin

Sabine Haendly – Klassenleiterin

Das Projekt umfasste den Prozess der Erschließung neuer künstlerischer Arbeitsweisen (Rauminstallation, Klangkunst und Performance) in Verbindung mit Themen aus dem Fach Ethik
(Gemeinschaftsgefühl / Rebellion, Fremdenfeindlichkeit / Respekt, etc.) sowie die Erarbeitung der abschließenden Präsentationen.
gefördert durch:

Bezirksamt Reinickendorf, Abteilung Schule, Bildung und Kultur
Native Plants, Gartenbaubetrieb Rogmans, Internetgärtnerei/Versandgärtnerei

Am Projekt „Dimensionen des WIR“ waren die 17 Schülerinnen und 9 Schüler der Klasse 7/13 bzw. 8/13 der Max-Beckmann-Oberschule Reinickendorf beteiligt. Der größte Teil der Umsetzung fand in den Räumen der Schule statt. Zum Abschluss der ersten Phase am Ende des Sommerhalbjahres 2015 gab es zwei Aufführungen im Mehrzweckraum vor Schüler_innen aus anderen Klassen, Lehrer_innen und einigen Eltern. Zur später folgenden Projektpräsentation in der Jugendkunstschule Atrium zum Beginn des neuen Schuljahres wurde öffentlich geladen. Es kamen Eltern und Verwandte sowie Vertreter des Bezirksamtes Reinickendorf.

Ablauf des Projektes:

Zu Beginn des Projektes stellten wir den Kinder die für sie neuen künstlerischen Formen der Rauminstallation, der Performance und der Klangkunst vor. Einer kurzen theoretischen Einführung folgte jeweils eine Phase, in der neue Methoden praktisch erprobt wurden. So konstruierten die Kinder Raumelemente aus Bambus und Papier, beschäftigten sich in kleinen Gruppen mit performativen Übungen und experimentierten mit klanglichen Interaktionen. Teil der Einführungsphase war auch der Besuch der Ausstellung „Moby Dick“ des Künstlers Michael Beutler im Museum für Gegenwartskunst „Hamburger Bahnhof“. Im Ethik-Teil des Projektes sprachen wir über Themen wie wahre und falsche Freundschaft, Verantwortung und Nationalitäten-Unterschiede. Die Schüler_innen fanden sich dann gemäß ihrer künstlerischen Vorlieben in insgesamt 5 Gruppen zusammen. Unter intensiver Betreuung bearbeiteten sie jeweils einen eigenen Bereich und somit ein eigenes Thema. Bereits während der Vorbereitungsphase hatte sich die Idee einer U-Bahn-Fahrt als tragendes Element herauskristallisiert. Die Aufnahme der Geräuschkulisse einer Fahrt zur Schule (letzte 5 Stationen) wurde zum auditiven Rahmen für die Zusammenführung der einzelnen Beiträge. In Abstimmung damit konstruierte eine Gruppe Bambus-Elemente, die für die Aufführungen zur visuellen Andeutung einer U-Bahn zusammengefügt wurden. Die Bambus-Elemente bestanden aus jeweils ca. 8 Stäben, die mit Kabelbindern als dreieckige Konstruktionen von 1×2,5 Meter fixiert wurden. Diese waren gut transportier- und lagerbar und konnten somit nach und nach vorbereitet werden. Während der Projekt-Präsentation im Atrium dienten die gleichen Elemente als Ausstellungsarchitektur. Eine andere Gruppe beschäftigte sich mit der Präsentation eines Raps zum Thema Fremdenfeindlichkeit („Hey, Mr. Nazi“ von Blumio). Zwei Gruppen erarbeiteten Tanz-Performances. Drei Mädchen schufen eine Klangcollage, die in der Aufführung auch performativ umgesetzt wurde. Die Schluss-Performance führte alle Schüler_innen in einem Sprechchor zusammen. Thematisch wurden in den verschiedenen Beiträgen Fragen des menschlichen Miteinanders beleuchtet. Unter anderem dienten uns Liedtexte von Pop-Songs als Basis für inhaltliche Erörterungen und Diskussionen. Die erarbeiteten Beiträge wurden nun zu einem Stück zusammengeführt und als Gesamtwerk geprobt. Währenddessen erstellte die Bambus-Gruppe die geplante U-Bahn-Konstruktion. Die Elemente wurden mit weiteren Stäben so aufgebaut, dass sie als ovaler Raumkörper einen Rahmen für die Performances bildete. Licht und Ton wurden eingerichtet. Am zweiten Tag erfolgte die Generalprobe. Obwohl die Schüler_innen selbst noch einige Unsicherheit verspürt hatten, waren die Aufführungen ein großer Erfolg. Das Publikum war hoch begeistert und zeigte dies unter anderem durch Szenenapplaus. Nach den Sommerferien wurde das Foto- und Video-Material der Erarbeitungsphasen und der Aufführungen von den Schüler_innen gesichtet und einzelne Fotos für die Präsentation ausgewählt. Ebenso wurden einzelne Ablaufpläne und Selbsteinschätzungen der Kinder, die sie im Laufe des Projektes anfertigten, aufbereitet. Drei Schüler_innen bereiteten eine mündliche Vorstellung des Projektverlaufes vor. Die Bambus-Elemente wurden in der Jugendkunstschule Atrium als selbst-stehende Ausstellungsarchitektur installiert und mit Fotos und Texten versehen. Es folgte die erneute Probe des Stücks, da alle Kinder den Wunsch verspürten, zur Projektpräsentation nicht nur die Videoaufnahme zu zeigen, sondern noch einmal selbst aufzutreten. Sowohl der Erfolg der ersten zwei Aufführungen, als auch die öffentliche Situation schufen eine neue Realität für die Kinder. Sie präsentierten sich diesmal mit erstaunlicher Selbstsicherheit und zeigten ihren Stolz auf das gemeinsam geschaffene Werk.

 

Wie Sie ihren Garten in eine Oase der Nachhaltigkeit verwandeln

Das Prinzip der Nachhaltigkeit ergreift immer mehr Bereiche des täglichen Lebens und macht selbstredend auch vor den eignen vier Wänden nicht halt. Die Verwendung von regenerativen Energien ist bereits jetzt en vogue und auch die nachhaltige Gestaltung des Gartens steht bei einem stetig wachsenden Anteil der Gartenbesitzer im Fokus. Die zu treffenden Maßnahmen sind dabei zwar wenig spektakulär, was ihre Wirksamkeit hinsichtlich des Faktors der Nachhaltigkeit jedoch in keinem Fall schmälert.

Regen- und Brauchwasser für die Bewässerung nutzen

Ein wichtiger Ansatzpunkt, der die Nachhaltigkeit des eigenen Gartens deutlich erhöht, ist die Frage der Wasserversorgung, denn noch immer greifen viele Hobbygärtner dabei auf Leitungswasser zurück, das nicht nur Geld kostet, sondern im Haushaltsgebrauch auch deutlich besser aufgehoben ist. Gerade im wasserreichen Mitteleuropa bietet es sich an, den Regen für die Bewässerung von Pflanzen und Beeten zu nutzen. Da sich die Regenfälle insbesondere im Sommer aber durchaus rarmachen können, bedarf es zur Sicherstellung einer nachhaltigen Wasserversorgung eine gute Speichermöglichkeit z.B. via Regentonne oder mit Hilfe einer unterirdischen Zisterne. Letzteres ist vor allem im Fall größerer Gärten sinnvoll, da moderne Zisternen unter der Erde nicht nur unsichtbar sind, sondern auch eine erheblich größere Speicherkapazität aufweisen als Regentonnen. Darüber hinaus bietet es sich an, das im Haushalt anfallende Nutzwasser, das sogenannte Grauwasser, das beim Duschen oder Baden anfällt mittels einer Grauwasseraufbereitungsanlage nicht direkt in die Kanalisation zu leiten, sondern für die Verwendung im Garten nutzbar zu machen.

Regenwassertonnen

Eigener Bio-Dünger dank Kompostierung

Wer im eigenen Garten nachhaltig handeln will, verzichtet freiwillig auf aggressive Umweltgifte und Pflanzendünger, die anderen Organismen ungewollt Schaden zufügen. Daraus resultieren jedoch auf der anderen Seite auf spezielle Anforderungen an den Garten, denn Pflanzen, die ohne moderne Dünger gezogen werden, brauchen deutlich mehr Sonnenlicht. Die Positionierung von Pflanzbeeten muss dementsprechend so gestaltet werden, dass die jeweiligen Pflanzen so viel Sonneneinstrahlung wie möglich erhalten. Darüber hinaus muss künstlicher Dünger substituiert werden, um das Pflanzenwachstum zu verbessern. An dieser Stelle feiert ein Klassiker der Gartenkultur seine Renaissance, denn der gute alte Komposthaufen produziert den besten Dünger, den die Natur hervorzubringen im Stande ist, ohne beispielsweise den Boden lokal konzentriert mit Nitrit zu belasten, wie es im Fall der Düngung mit Tierfäkalien die Praxis ist. Entsprechende Komposter, mit deren Hilfe die Kompostierung schneller vonstattengeht, sind bereits günstig im Fachhandel erhältlich.

Aus alt mach neu

Abseits der direkten Bepflanzung gibt es aber noch weitere Optionen, den Nachhaltigkeitsaspekt im eigenen Garten zu unterstreichen. Dazu zählt beispielsweise die Wiederverwendung von alten Gartenmöbeln, Werkzeugen und Gefäßen, denen im Rahmen eines konsequenten Recyclings neues Leben eingehaucht werden kann. Alte Schubkarren oder Regentonnen müssen damit nicht zwangsweise auf der Abfallhalde landen, sondern kommen in Form von kreativen Pflanzkübeln oder Hochbeeten erneut zur Geltung. Der Kreativität sind an dieser Stelle keine Grenzen gesetzt, womit auch ein nachhaltig gestalteter Garten nicht langweilig sein muss, sondern auch durchaus ein optisches Highlight darstellen kann. Damit sind die Möglichkeiten für die nachhaltige Gartengestaltung aber noch lange nicht ausgeschöpft, denn insbesondere, wer ein Bauvorhaben im Garten realisieren möchte, kann bereits bei Kauf der Baustoffe auf Nachhaltigkeit setzen. Dies betrifft unter anderem die Verwendung von modernen WPC- oder UPM-Dielen im Bereich des Terrassenbaus. Der nachhaltigen Gartengestaltung sind also praktisch keine Grenzen gesetzt.

Die Sonnenblume

Die Sonnenblume – auch Indianische Sonne genannt da sie ursprünglich aus Mexiko stammt. Den Namen „Sonnen“-Blume trägt sie zurecht denn ihre Blütenköpfe wenden sich immer der Sonne entgegen und lassen so die Schatten hinter sich.

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Da Kinder immer ein heiteres Gemüt haben und sowie die Sonnenblume stahlen, haben wir das zum Anlass genommen und eine „Sonnenblumen-Aktion“ in der Kindergartengruppe unseres Sohnes gestartet. Mit sehr viel Spaß und Engagement haben die Kleinen die Sonnenblumensamen ausgesät und nun wird jeden Tag beobachtet was sich im Töpfchen tut. Und da es bis zu Blüte ja noch ein bisschen dauert wurden schon fleißig Papier-Sonnenblumen gebastelt.

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Möchten Sie sich das Strahlen der Sonnenblumen und der Kinderaugen in den Garten holen – einfach selbst ein paar Sonnenblumen aussäen und beobachten. Saatgut, Töpfe und Erde finden Sie bei uns im Shop!

 

 

Vielen Dank auch an die Erzieherinnen, dass Sie mit Liebe und Geduld unseren Kindern die Natur ein Stückchen näher bringen.

Kräuter auf dem Fensterbrett

Kräuter sind eine leckere, vielseitige Ergänzung für die Küche. Prima ist es, wenn sie gleich griffbereit am Fensterbrett stehen. Das sieht hübsch aus, verschönert Ihre Küche und auf dem warmen Fensterbrett können sie teilweise auch im Winter geerntet werden. Mentha-Spermint-web
Einjährige Kräuter sind dafür gut geeignet. Zum Frühjahr bekommt man überall entsprechend vorgezogene Pflanzen. Sähen Sie den Samen selbst aus,  kann nach wenigen Wochen bereits geerntet werden, weil diese Kräuter recht wuchsfreudig sind. Wir empfehlen dafür Kräuter-und Aussaaterde.
Einjährige Kräuter: Basilikum, Dill, Kerbel, Koriander
Mehrjährigen Kräuter: Minze, Melisse, Oregano, Thymian, Rosmarin, Schnittknoblauch, Kerbel

Die richtige Topfgröße

Bei der  Auswahl der Töpfe beachten Sie bitte, dass die Kräuter meist in kleinen 0,5 Liter Töpfen verkauft werden. Bei den einjährigen Pflanzen genügt es, wenn der neue Topf ca.2 Liter Volumen hat. Der Platz reicht für ein Jahr. Füllen Sie zuerst entweder Tonscherben oder etwas Splitt in den Topf, das sorgt dafür, dass überflüssiges Gießwasser abfließen kann. Keine Pflanze mag im Wasser „stehen“. Anschließend wir das Substrat eingebracht, Kräuter-und Aussaaterde ist perfekt, denn die Nährstoffe, die enthalten sind, sind genau auf die Ansprüche der Kräuter abgestimmt. Im Laufe des Sommers verwenden Sie am besten Flüssigdünger,  der bringt Nährstoffnachschub, den die Pflanzen sofort aufnehmen können, weil er in flüssiger Form ist.
Mehrjährige Pflanzen müssen nach dem Kauf auch umgetopft werden. Hier entscheiden Sie, ob der Topf gleich ca.5 Liter Volumen hat, dann müssen Sie nicht im nächsten Jahr wieder umtopfen oder ob auch erst einmal nur 2-3 Liter gewählt werden. Gehen Sie genauso vor, wie bei den einjährigen Kräutern. Die mediterranen Pflanzen, wie Rosmarin oder Lavendel oder die eher trockenen Boden liebenden wie Thymian oder Oregano fühlen sich wohl, wenn die Erde recht mager ist. Das erreichen Sie, indem Sie etwas Sand unter die Erde mischen.

Der richtige Standort

Die mediterranen Pflanzen möchten gerne an der Sonne stehen. Bei Melisse, Schnittknoblauch oder Basilikum kann Blähton in das Substrat gemischt werden, das sorgt für Luft und Wasserregulierung im Boden und an den Wurzeln. Diese Pflanzen können auch auf der West,-Ost-oder Nordseite am Fenster stehen. Sie mögen es warm, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Wenn Sie größere Gefäße mit mehreren Kräutern bepflanzen wollen, beachten Sie diese Unterschiede, pflanzen Sie nur zusammen, was gleiche Ansprüche hat. Ansonsten können gerne große Töpfe mit mehreren Kräutern bepflanzt werden. Gut geeignet für den Topfrand sind Monatserdbeeren oder zu den mediterranen passt Thymian als ganz niedrige, kriechende Sorte dazu. Die Pflanzen wachsen im Laufe der Zeit über den Rand und hängen sehr dekorativ über. Das ist für breite Fensterbretter oder auch für draußen auf dem Balkon geeignet.
KrauterimkastenHolen Sie sich die Vitamine ins Haus, vielleicht probieren Sie jedes Jahr ein anderes Kraut. Das wird Ihren Speiseplan sicher um köstliche Varianten bereichern.

Zehn Nutzpflanzen, die auf jedem Balkon wachsen können

Ein altes Gärtner-Sprichwort sagt „Gertrud schließt den Garten auf“. Gemeint ist damit der Namenstag St. Gertrud am 16. März. Viele Hobbygärtner zieht es dann in ihre Beete, um dort all das zu pflanzen, was im Lauf des weiteren Jahres auf dem Teller landen soll. Was aber, wenn gar kein eigener Garten vorhanden ist, sondern nur ein kleiner Balkon? Keine Sorge, auch dann muss niemand auf etwas Frische auf Teller und Co. verzichten. Dieser Artikel stellt zehn Nutzpflanzen vor, die auch auf jedem Balkon großgezogen werden können – und gibt zudem auch einige Tipps, wie ein solcher Kleinstgarten so gestaltet werden kann, dass der Balkon selbst immer noch als Sitz- und Entspannungsort erhalten bleibt.

Pflanzen auf dem Balkon – aber worin?

P1070046Grundsätzlich gilt, nahezu jeder Balkon ist für eine kleine Zucht geeignet, selbst solche, die nach Norden weisen und somit nicht in den Genuss von direkter Sonneneinstrahlung kommen – wobei die Ergebnisse in diesem Fall freilich weniger üppig ausfallen werden als bei einem Standort in Südlage, der den ganzen Tag lang in den Genuss von Sonne kommt.

  • Am einfachsten wäre es freilich, sich im nächsten Baumarkt zehn große Pflanzkübel zu kaufen, sie mit Blumenerde zu füllen und dort die Pflanzen hinein zu setzen. Allerdings würde das je nach Größe auch dafür sorgen, dass schon mächtig die Beine eingezogen werden müssten, wenn man auf dem Balkon einfach nur sitzen möchte.
  • Eine bessere Alternative, falls es von der Architektur her funktioniert, sind Pflanzkästen, die am Balkongeländer befestigt werden. Damit gibt es keinen Raumverlust, weil nur eine vorher ungenutzte Fläche verwendet wird.
  • Die dritte Option richtet sich an handwerklich begabte: Ein kleines Hochbeet. Dazu muss nur eine entsprechend große Kiste mit hölzernen Beinen ausgestattet werden. Ein solches Beet nimmt zwar ebenfalls etwas Platz weg, hat aber meist den Vorteil, dass innen mehr Fläche für Petersilie und Co. zur Verfügung steht. Eine Bauanleitung liefert die Zeitung „Selbst ist der Mann“.

Egal für welche Option Balkonbesitzer sich entscheiden: Wichtig ist, dass jede Pflanze nur in hochwertige Erde eingesetzt wird, damit sie sich optimal entwickeln kann und dass den Pflegehinweisen entsprechend gedüngt wird. Nach diesen Basics nun die Nutzpflanzen, die einen Balkon erst zum Mini-Garten machen.

1. Pflücksalate

Auf einem kleinen Balkon kommt es darauf an, Fläche maximal zu nutzen. Wer hier Salate ziehen möchte, sollte also darauf achten, dass diese nicht wie ein Kopfsalat nur einmal wachsen, sondern gleich mehrfach geerntet werden können. Und da bieten sich Pflücksalate wie Lollo Rosso, Lollo Bianco und Eichblatt geradezu an: Von ihnen können die äußeren Blätter immer wieder abgepflückt werden und wachsen dann nach. Damit kann alle paar Wochen ein frischer Salat aus eigenem Anbau genossen werden – bei gleichem Aufwand wie ein Kopfsalat, der aber eben nur einmal geerntet werden kann.

Aussaat: März bis August

Tomaten2. Tomaten

Ohne sie geht eigentlich kaum etwas in der Küche: Ob Salate, Soßen oder auch nur als leckerer Snack zwischendurch: Tomaten sind eins der beliebtesten Gemüse der Deutschen – auch wenn ein altes Gärtnergerücht immer wieder behauptet, dass sie eigentlich Obst wären, was aber falsch ist. Auf dem Balkon gedeihen Tomaten besonders prächtig, wenn Sie viel Sonne bekommen. Es muss nur darauf geachtet werden, dass sie an einem entsprechend stabilen Stock hochranken können, damit die Pflanze nicht unter dem Gewicht ihrer Früchte umknickt

Aussaat: Auf dem Fensterbrett. Ab Mitte Mai ins Beet

3. Basilikum

Wer einen der eingangs genannten Balkone bewohnt, die nach Norden weisen, sollte sich vor allem an Kräuter wie Basilikum halten, denn diese mögen pralle Sonne sowieso nicht. Der Vorteil beim Basilikum: Es ist vor allem in mediterraner Küche nahezu unverzichtbar und einige frische Blätter von der eigenen Pflanze verleihen selbst noch einer Tiefkühlpizza etwas Trattoria-Flair. Wichtig ist jedoch: Basilikum im Töpfchen vom Discounter ist für baldigen Verzehr konzipiert und wird im Beet meistens absterben. Besser ist es, die Pflanze von Grund auf aus Samen zu ziehen.

Aussaat: Ganzjährig auf dem Fensterbrett, nach der Frostperiode auf dem Balkon

4. Petersilie

Kraeuter

Eine der besten „Anfängerpflanzen“ auf dem Balkon ist die Petersilie. Ihr Vorteil: Es gibt sie selbst in vielen Discountern als fertige Pflanze im Töpfchen zu kaufen und überlebt im Gegensatz zu Basilikum das Umpflanzen auch viel eher. Für die meisten Menschen hat Petersilie vor allem Bedeutung in der Küche: Kleingehackt als geschmackliches Extra im Salat oder auch in Soßen, bei Kartoffeln oder auch nur als Dekoration am Rande eines festlichen Menüs. Was viele aber nicht wissen: Petersilie spielt auch eine Rolle in der Naturheilkunde, also einem uralten Verfahren, Krankheiten durch den Einsatz bestimmter Pflanzen zu heilen oder vorzubeugen. Ziel ist die Anregung der Selbstheilungskräfte und der Verzicht auf synthetische Medikamente. Frische Petersilie enthält ätherische Öle, die eine gesteigerte Harntätigkeit zur Folge haben und so in Kombination mit viel Wasser entschlackend wirken können.

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Aussaat: Auf dem Fensterbrett, ab Mitte April auf den Balkon

5. Gurken

Gurken sind eine Pflanze, die den Balkon-Platz maximal ausnutzen hilft, denn sie gedeihen nicht nur in Kübeln und Töpfen, sondern auch in Ampeln und können damit auch hängend gezüchtet werden – allerdings benötigen sie viel Sonne. Wer nicht gleich auf Vollformat-Salatgurken zurückgreifen möchte, kann auch nach Mini-Gurken Ausschau halten. Sie alle werden aus Gurkensamen gezüchtet. Fertige Pflanzen gibt es zwar auch, aber da die Gurke so unkompliziert ist, sind sie nicht wirklich notwendig.

Aussaat: Auf dem Fensterbrett. Ab Mitte April ins Beet

6. Paprika

Paprika ist sehr lecker und vielseitig – benötigt aber etwas mehr Aufwand als die zuvor genannten Pflanzen: Die Aussaat auf der Fensterbank ist nahezu Pflicht, allerdings erst ab Mitte März, weil die Helligkeit vorher noch zu gering ist. Die Jungpflanzen sollten dann täglich für einige Stunden auf den Balkon gestellt werden, damit sie sich abhärten. Sobald die Temperaturen auch nachts dauerhaft im Plusbereich liegen, darf die Paprika dann auf den Balkon, wo sie ebenfalls einen besonders sonnigen Platz bekommen sollte.

Aussaat: Auf dem Fensterbrett, nach Frostperiode auf den Balkon

7. Erdbeeren

Süßes für die Süßen: Erdbeeren haben den gleichen Vorteil wie Gurken: Sie wachsen auch sehr gerne in Ampeln, bilden dann allerdings lange Keimlinge, die, wenn man nicht aufpasst, auch gerne im darunter sitzenden Pflanzkübel Wuzeln schlagen. Erdbeeren gibt es entweder als Samen zum Selberziehen oder als fertige Pflänzchen, die nur noch eingesetzt werden müssen. Übrigens: Auch die Erdbeere ist eine Heilfpflanze: Tees aus ihren Blättern sollen unter anderem bei Darmträgheit und Durchfall Abhilfe schaffen.

Aussaat: Samen ab Mitte März auf dem Fensterbrett, Pflanzen ab Anfang Mai auf dem Balkon

8. Möhren

Auch Möhren gedeihen prächtig auf dem Balkon –so lange sie genügend Licht bekommen. Je nach Sorte kann die Aussaat auch schon im Februar beginnen, viele Möhrenarten sind sehr robust. Der Balkon-Vorteil: Es muss nicht gewartet werden, bis das Wurzelgemüse die volle Größe erreicht hat, je nach Sorte sind kleine Exemplare nämlich viel zarter und schmecken auch besser.

Aussaat: Mitte Februar bis Juli

9. Mais

Mais wächst zwar hoch, aber auch er eignet sich für den Balkon, sofern er in einem entsprechend großen Kübel wachsen darf. Wunder dürfen Balkongärtner allerdings nicht erwarten: Mehr als zwei Kolben werden laut dem „Maiskomitee“ die wenigsten Pflanzen ausbilden. Die allerdings schmecken um ein Vielfaches besser als alles, was es fertig im Supermarkt zu kaufen gibt.

Aussaat: Auf dem Fensterbrett, ab Mitte April auf dem Balkon

10. Zuckererbsen

Pflegeleicht, ertragreich, sehr gesund und auch noch als Balkon-Sichtschutz geeignet: Das sind Zuckererbsen. Die Pflanzen benötigen einen besonders sonnigen Balkon und sollten dort im Idealfall in Pflanzkästen am Geländer sitzen und eine Rankhilfe bekommen. Dann wachsen sie schnell in die Höhe und verhindern vor der Ernte nicht nur Blicke aufs Balkonbeet, sondern schmecken hinterher auch noch richtig lecker.

Aussaat: Ende April bis Anfang Juli

Fazit

Selbst wer in einem innerstädtischen Mietshaus wohnt, muss nicht auf frisches Gemüse und heilende Kräuter aus eigenem Anbau verzichten. Auch der kleinste Balkon ist für den Anbau in den allermeisten Fällen geeignet. Und sogar einen Vorteil hat diese Anbau-Art: In Kübeln und Töpfen im dritten oder noch höheren Stockwerk müssen Hobbygärtner mit sehr viel weniger Unkräutern und hungrigen Schädlingen wie Schnecken rechnen, als ein Gartenfreund, der gegen diese Probleme regelmäßig hinter dem eigenen Haus ins Feld ziehen muss.

Moderne Pflanzkübel für Balkon, Terrasse und Garten

Moderne Pflanzkübel für Balkon, Terrasse und Garten

Die Kübelbepflanzung an sich gewinnt gerade im Garten von Jahr zu Jahr mehr an Bedeutung. Ob im Garten auf der Terrasse, auf dem Balkon oder für die moderne Dachterrasse – Große, formschöne Pflanzkübel sind nicht leicht zu finden.

Wir haben einen Tipp für Sie!

Pflanzkübel TUB Granit Grau

Pflanzkübel TUB Granit Grau

Die Firma Pflanzwerk aus Nordrhein-Westfalen liefert Pflanzkübel im modernen Look und mit verschiedenen Formen und Oberflächen. Die Gefäße sind aus einer Kombination aus Stein-, Fiberglas-, Magnesiagemisch und natürlichen Synthetik-Fasern hergestellt. Laut Hersteller ist der Pflanzkübel dadurch besonders Widerstandsfähig und hat zudem eine gute Frostbeständigkeit, sowie einen guten UV-Schutz, was die optische Alterung stark reduzieren lässt. Neben diesen technischen Vorteilen ist das Hauptargument für die Gärtnerin/den Gärtner das geringe Eigengewicht im Vergleich zu den Pflanzgefäßen aus Steingut, Keramik oder Stahl – und dass, ohne das die Optik stark leidet!

Produktbezeichnungen wie Divider, Cube, Tower oder Vista sprechen für sich und stehen für moderne Gärten und Terrassen. Mit den richtigen Pflanzen dazu, gestalten Sie Ihren grünen Bereich modern und zeitgemäß.

Fazit:

Pflanzkuebel-zwei

Gut gemacht und schöner Look

Mir persönlich gefallen die Pflanzkübel der Firma Pflanzwerk sehr gut – auch das Material überzeugt! Gerade für den Balkon oder für die Terrasse sind es sehr schöne Pflanzgefäße für einen angemessenen Preis!

Wir werden einen Pflanzkübel nach unseren Vorstellungen bepflanzen und unsere Erfahrungen hier nochmals veröffentlichen!

Das sollten Sie über eine Kübelbepflanzung wissen

Für eine schöne und mehrjährige Bepflanzung auf Balkon oder Terrasse empfehlen wir Ihnen einen möglichst großen Kübel auszuwählen. Der Winter in unseren Breiten ist für eine Kübelbepflanzung leider immer ein gewisses Risiko. Gerade bei immergrünen Laubgehölzen ist es wichtig dass genug Erdvolumen vorhanden ist, um ein durchfrieren möglichst zu verhindern.

Denn ist erst einmal der Wurzelballen durchgefroren kann kein Wasser und somit keine Nährstoffe mehr an die Photosynthese-Zellen der grünen Blätter gelangen – die Pflanze erfriert also nicht sondern sie vertrocknet!

Unterseite mit Bodenabstandshalter

Unterseite mit Bodenabstandshalter

Auch die Verdunstung spielt im Wasserhaushalt der Pflanze eine wichtige Rolle! Neben starker Sonneneinstrahlung ist auch Wind maßgeblich an der Verdunstungsmenge, und somit am Wasserbedarf beteiligt. Das ist der Grund warum es sich empfiehlt vor allem immergrüne Gehölze, wenn möglich im lichten Schatten zu überwintern. Ist dies nicht möglich kann die Pflanze auch bei langanhaltenden Kahlfrösten (Hochdruckeinfluss im Winter) mit einem Schattiergewebe oder Winterschutzvlies geschützt werden.

Weitere Tipps zum Thema Kübelbepflanzung finden Sie in unseren Gartentipps!

Wichtig bei der Pflanzung:

Die Kübel sollten im unteren Bereich mit einer Drainageschicht aus Kiesel oder Splitt versehen werden. 5 bis 8 cm sollten ausreichen damit überschüssiges Gießwasser schnell abfließen kann – denn zu viel Wasser führt bei den Pflanzen zu Wurzelfäulnis – was dazu führt dass die feinen Haarwurzeln kein Wasser mehr aufnehmen können  – auch dieser Negativeinfluss führt dazu dass die Pflanze vertrocknet!

Geeignete Pflanzen für die Kübelbepflanzung

Passende und schöne Pflanzen für Ihre Kübelbepflanzung auf Balkon oder Terrasse  finden Sie in unserem Pflanzenshop unter der Kategorie Kübelpflanzen. Alternativ haben wir auch tolle Vorschläge und Pflanzensets für die Kübelbepflanzung!

Startklar ins Gartenjahr

Das Saatgut ist bestellt, die Sonne scheint und auf der Fensterbank ist genug Platz um mit der Aussaat zu beginnen.

Vorher ist es wichtig die Ansprüche der Pflanzen an den Boden, die Pflanztiefe, Licht oder Dunkelkeimer und die Temperatur zu kennen. Oft gibt es im Februar bereits schöne sonnige Tage und die Vorfreude auf das Gartenjahr wächst. Auch wenn im Februar die Sonne scheint warten Sie ab. Bei zu früher Aussaat kann es durch die kurze Tageslänge zu verzögertem Wuchs kommen.

Alles bereit?Pflanztisch-2011 (244)

Um Schädigungen an den Sämlingen durch Krankheitserreger zu vermeiden, verwenden sie gereinigte oder neue Gefäße. Bei gebrauchten Gefäßen reicht eine Spülung mit warmen Essigwasser.
Die Anzucht,- u. Pflanztöpfe,Torfquelltöpfe oder Kisten werden bis zum Rand mit lockerer Kräuter und Aussaaterde gefüllt und mit einem Brett oder der Hand leicht angedrückt.

Die glatte Saatfläche gibt den Wurzeln später Halt und der Sämling wird beim Gießen nicht weggeschwemmt. Für viele Sämereinen wie Sommerblumen eignet sich eine Aussaatschale. Diese wird einfach befüllt und mit einem Holzscheit abgezogen.

Die Aussaat

Eine gute Aussaaterde sichert den Pflanzen einen guten Start. Die Erde sollte feinkrümelig und locker sein und kaum Nährstoffe enthalten. Die nährstoffarme Erde verhindert das Verbrennen der Wurzeln durch einen zu hohen Salzgehalt.

Falls Sie überlagertes Saatgut verwenden, können Sie eine Keimprobe durchführen. Hierzu legen sie ca. 10 Samen auf ein feuchtes Küchenpapier und warten ab ob die Samen aufgehen. Das Küchenpapier sollte immer leicht feucht gehalten werden.

Überlegen Sie genau wie viele Pflanzen sie später wirklich benötigen, denn der Platz auf der Fensterbank wird sehr schnell rar.
Vor der Aussaat beschriften Sie die Etiketten mit Sorte und Datum.

Nun kann es losgehen:
Das Saatgut ausstreuen (z.B. Sommerblumen, Lavendel, Petersilie, Schnittlauch) oder vereinzelt ausbringen (z.B. Gurken, Tomaten, Paprika, Sonnenblumen, Kürbis, Zucchini), leicht andrücken und angießen. Die Erde sollte während leicht feucht gehalten werden.
Die Keimung gelingt am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit. Diese erreichen Sie mit einer Haube, durchsichtigen Folie, einer abgeschnittenen umgedrehten PET- Flasche oder einem Glas. Tägliches lüften verhindert die Schimmelbildung. Sobald die Pflanzen an das Dach stoßen wird die Haube entfernt.

Die Pflanzung

Sobald sich am Keimling zwei echte Blätter entfalten, können die Pflanzen umziehen. Stehen die Pflanzen zulange zu eng konkurrieren sie um Wasser und Licht. Die Pflanzen werden gakelig. Bei Lichtmangel recken sich die Stängel in die Höhe, leiden dadurch oft schneller an Krankheiten und geringer Stabilität.

In den neuen Gefäßen oder im Garten wird frische Garten,- Komposterde oder Pflanzerde ausgebracht.
Die Pflanzen aus der Aussaatschale müssen behutsam vereinzelt werden. Hierzu verwenden Sie am besten einen Pikierstab. Mit dem Pikierstab heben Sie die Pflanze vorsichtig aus der Erde und setzen sie in ein vorgebohrtes Loch im Pflanzgefäß. Arbeiten Sie vorsichtig um die zarten Wurzeln nicht zu beschädigen. Nun die Erde um das Pflänzchen leicht andrücken und gießen.

Sollen die Pflanzen später in den Garten müssen sie gut abgehärtet sein. Stellen Sie die Pflanzen an schönen Tagen ohne Haube an einen geschützten halbschattigen Ort!