Native Plants Gartenblog

Allgemein

Johannisbeerblasenlaus

Die Johannisbeerblasenlaus hat ihren besonderen Namen davon dass die Johannisbeerblätter Blasen schlagen, bei den roten Johannisbeeren kommt sogar noch eine rote Färbung dieser Blasen hinzu. Wenn man das Blatt umdreht kann man die Johannisbeerblasenlaus an der Unterseite sitzen sehen.

Meist werden die jungen Blätter befallen, bei starken auftreten dieser Blattlaus kann es zu Schädigungen an der Pflanze führen. Abhilfe kann zum einen damit geschaffen werden das Sie darauf achten das die Johannisbeere gut gestärkt ins Frühjahr startet. Eine Langzeitdüngung im Frühjahr (März – April) mit Hornspäne ist hier eine gute Wahl. Sobald Blüten angesetzt werden sollte die Obstpflanze wöchentlich mit einem Flüssigdünger versorgt werden.

Sollte der Befall aber schon aufgetreten sein, sind Nützlinge ein guter Helfer. Hier empfehlen sich die Florfliegen da diese Nützlinge ein breites Beutespektrum haben. Ein ausbringen mit der BioBox ist optimal somit fallen die Florfliegenlarven nicht von den kleinen Blätter und können in Ruhe auf Beutefang gehen.

Erwachsene Florfliege

Der Buchsbaumzünsler

Zur jetztigen Jahreszeit tritt wieder verstärkt der Schaden durch den Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) auf. Meist sind die Frassschäden des Schädlings leicht zu erkennen. Um jedoch eine zuverlässige Kontrolle zu erhalten haben sich Pheromonfallen bewährt. Der Duftstoff in den Fallen lockt die männlichen Falter an, diese kleben an den innen angebrachten Klebestreifen fest so kann gut ausgezählt werden wie stark der Befall ist.

Innerhalb von zwei Wochen nach der Eiablage sollte dann die Bekämpfung erfolgen. Sehr gut in der Bekämpfung des Buchsbaumzünsler sind die Steinernema carpocapsae Nemathoden. Für eine erfolgreiche Bekämpfung sollte die Bodentemperatur mindestens 12 °C betragen, sonst sind die Nematoden inaktiv. Im Winter sterben die Nematoden größtenteils ab und sollten in der nächsten Saison erneut ausgebracht werden. Die behandelte Fläche sollte in den folgenden 6-8 Wochen möglichst feucht gehalten werden, damit eine Langzeitwirkung erzielt werden kann.

Natürliche Hangbefestigung: mit Pflanzen, Gabionen, Palisaden, Pflanzsteinen und Mauern

Ein ungesicherter Hang stellt nicht nur Hobbygärtner vor eine Herausforderung. Dabei gibt es einige Möglichkeiten, wie ein Hang gestaltet und gleichzeitig auch sicher gemacht werden kann.

Gabionen: sicher und effektiv

Gabionen sind aus Stahldraht gefertigte Behälter, die mit unterschiedlichen Materialien befüllt werden können. Meistens kommen dabei Bruchsteine oder große Flusskiesel zum Einsatz. Sie sind eine sehr beliebte Methode für die Hangbefestigung, da sie optisch zu überzeugen wissen und 20 Jahre oder noch länger halten können. Zudem bieten Gabionen auch hervorragenden Schall- und Sichtschutz. In Lücken, Spalten und Hohlräume können anspruchslose und langsam wachsende Steingartenpflanzen gesetzt werden, die den Gabionen eine noch schönere Optik verleihen.

Pflanzsteine und Pflanzringe

Pflanzsteine und Pflanzringe sind Elemente aus Stein, die mit Erde und Pflanzen gefüllt werden können. Dadurch sind sie ähnlich sicher wie Gabionen und überzeugen dazu noch mit einem natürlicheren Anblick. Pflanzringe verfügen an der Seite über eine größere Einkerbung, durch die mehrere Pflanzgefäße lückenlos aneinander gestellt werden können. Auf benz24.de finden Sie eine umfangreiche Anleitung zum Pflanzsteine setzen.

Palisaden und Hangflorsteine

Klassische Betonpalisaden sind zwischen 40 und 60 Zentimeter lang mit einem Durchmesser von 14 Zentimetern. Mit 60-Zentimeter-Betonpalisaden lassen sich niedrige Böschungen gut schützen. Ein Drittel der Palisaden wird dazu im Boden versenkt. Dazu wird zuerst ein Graben ausgehoben, der zwischen 30 und 40 Zentimeter tief ist. Nach der Verdichtung des Untergrunds, kommt eine zehn Zentimeter dicke Schotterschicht in das Loch. Auch diese wird verdichtet. Anschließend kommt eine Schicht erdfeuchter Beton dazu, die etwa zehn Zentimeter dick ist. Vorher den Beton mit grobem Sand anmischen. Jetzt können die Palisaden hineingedrückt werden.

Hangbepflanzung mit Efeu und Immergrün

Die natürlichste Art der Hangbefestigung ist die Hangbepflanzung. Sie sollte spätestens im Frühsommer erfolgen, damit die Pflanzen noch genug Zeit haben zum wachsen und ihre Wurzeln großflächig verteilen können. Im Herbst beginnen meist starke und häufige Regenfälle, die den Hang ohne Schutz abbrechen lassen können. Die Wurzeln der Pflanzen werden sich miteinander verbinden und ein großes Wurzelgeflecht bilden, das für Stabilität am Hang sorgt und dadurch die Schutzfunktion gewährleistet. Folgende Pflanzen sind für eine Hangbepflanzung geeignet:

Traditionelle Optik mit Trockenmauern

Trockenmauern überzeugen durch ihre vertraute und nostalgische Optik, sind jedoch beim Anlegen ähnlich aufwändig wie Pflanzsteine. Auch hier muss erst einmal der Boden ausgehoben und verdichtet werden. Bei der Trockenmauer sind das 40 bis 50 Zentimeter. 20 Zentimeter dicker Kies oder Schotter bildet das Fundament und dient als Frostschutz. Diese Schicht wird ebenfalls verdichtet und anschließend die Mauer Stein auf Stein platziert. Hier finden Sie eine umfangreiche Bauanleitung.

Schwergewichtsmauer als Hangbefestigung

Wer besonders große Höhenunterschiede ausgleichen möchte, sollte auf eine Schwergewichtsmauer zurückgreifen. Diese Mauern sind besonders breit und sorgen dadurch für besonders viel Stabilität. Das Fundament benötigt einen 80 Zentimeter tiefen Graben plus 20 Zentimeter für den Frostschutz. Ein Viertel des ausgehobenen Lochs wird mit grobem Schotter gefüllt. Wird dieser anschließend noch verdichtet und planiert, verhindert er in strengen Wintern die Bildung von Spannungsrissen und das Durchfrieren.

Den Hummeln ein Zuhause geben

Sobald die Temperaturen Nachts nicht mehr unter den Gefrierpunkt fallen und tagsüber die wärmende Märzsonne scheint, sieht man häufig einzelne Hummeln umherfliegen. Das sind befruchtete Hummelköniginen auf der Suche nach Unterschlupf um einen neuen Hummelstamm aufzubauen.

Wir können den fleißigen Helfern im naturnahen Garten ein Zuhause geben.

Ein größerer Blumentopf (bevorzugt aus Ton) muss mit Holzwolle oder Stroh ausgefüllt werden, dann umgedreht ein Stück im Boden eingraben. Suchen Sie für die Hummeln ein ruhige Plätzchen abseits vom täglichen Trubel im Garten. Damit es in das Bodenloch des Blumentopfes nicht reinregnet, aber die Hummeln trotzdem ins Loch schlüpfen können ist eine Dachziegel zur Abdeckung gut geeignet und sieht auch noch hübsch aus. Sollte keine Dachziegel vorhanden sein, einfach ein paar Steine um das Einschlupfloch legen und mit einem Brett abdecken. Hauptsache die kleinen Brummer können gut einfliegen.

Dann viel Spaß beim nachbauen und hoffenlich bald viele kleine Untermieter.

Frühling… Frühlingsboten und das Erwachen der Natur

Es ist soweit. Nach der langen Winterruhe erwacht die Natur wieder. Der Boden wird langsam von den ersten Sonnenstrahlen erwärmt. Bäume zeigen ihre ersten zarten Triebe. Besonders schön ist der Moment, wenn sich die ersten Frühlingsblüher zeigen. Selbst wenn die Erde noch mit Schnee bedeckt ist, schauen die ersten Schneeglöckchen heraus.

Die Natur blüht wieder!

Im März ist es soweit. Krokusse in intensiven Farben verschönern den Garten. In leuchtendem Gelb, intensivem Lila und auch Weiß bekommen Gartenwege und Rasenflächen nun endlich wieder Farbtupfer. Man möchte hindurch laufen und die zarten Blüten mit den Fingerspitzen berühren. Die zarte Schönheit von Tulpen, Krokussen und Narzissen verzaubert jeden Naturliebhaber mit harmonischen Farbkompositionen. Das Leben zeigt sich von jeder Facette. Denn auch die Tiere beenden nun ihren Winterschlaf. Plötzlich sind wieder kleine Eichhörnchen auf den Bäumen zu entdecken. Wohl kaum jemand kann sich dem Wechsel der Jahreszeiten entziehen, insbesondere nicht nach dem Winter.

Es braucht keinen Geburtstag, um einen Blumenstrauß zu verschicken

Und so findet auch der Mensch wieder zu neuer Energie. Die erste Frühlingsdiät wird in Angriff genommen, die ersten Gartenarbeiten erledigt, die Kleider werden hervorgeholt. Dank der frischen Luft, die nun täglich immer mehr nach dem Erwachen der Natur riecht, finden Menschen wieder neue Kraft und Lebenslust. Plötzlich strahlen die Menschen wieder, Freunde treffen sich auf einen Kaffee und genießen diesen in der Nachmittagssonne im Freien. Was liegt näher, an solch wunderbaren Tagen einen Blumenstrauß zu verschicken? Nicht immer wohnen liebe Freunde oder die eigene Mutter in der gleichen Stadt. Um einen ersten Frühlingsgruß zu senden, bietet es sich an, bei www.floraprima.de frische Sträuße direkt in Auftrag zu geben. Ein großer Strauß Tulpen oder ein hübsches Blumenarrangement, der Blumengruß braucht keinen Anlass. Es reicht, dass der Tag mit herrlichem Sonnenschein beginnt. Noch besser, wenn der Blumenversand den Strauß sogar mit Vase verschickt. Denn nicht immer ist das richtige Gefäß zur Hand. Wenn der Blumengruß dann noch mit einer kleinen Nascherei versüßt wird, könnte der Tag nicht besser sein.

Lange Distanzen mit einem Frühlingsstrauß im Versand abkürzen

Ein frischer Frühlingsstrauß sagt: Ich denke an Dich und schicke Dir ein Lächeln. Strahlend schöne Farbarrangements bringen auch frischen Schwung in das Heim. Denn Blumen sind wohl zu jeder Jahreszeit die schönste Tischdekoration. Auch ein Frühlingskorb mit typischen Frühlingsblühern wird immer als willkommenes Geschenk angenommen. Wer einen solchen Blumengruß versendet, verkürzt auf clevere Art die lange Distanz von einer Stadt zur anderen einfach ab.

Die Terrasse – selbst gebaut und selbst gestaltet

Eine Terrasse sollte das Wohlfühlparadies des Gartens sein, der Platz zum Erholen, zum Sonnen, zum Entspannen, zum Grillen und zum Essen im Freien.

Die Terrasse selber bauen

Am Anfang steht die Planung. Wie groß soll die Terrassenfläche werden? Die Mindestfläche für eine Terrasse ist etwa 4 mal 2 Meter. Diese Fläche bietet in der Regel Platz für einen Tisch und vier Stühle.
Wie ist es mit Beeten ringsherum? Ist eine Überdachung notwendig oder soll ein Spalier mit Rankpflanzen ein grünes Dach bilden? Ganz wichtig ist die Frage, welches Budget zur Verfügung steht.
Eine gute Auswahl an Terrassenfliesen findet man z.B. bei www.franke-raumwert.de

Zwei Varianten für eine selbst gebaute Terrasse

  1. Eine Konstruktion mit Pfählen, die mit Beton und entsprechenden Halterungen im Boden verankert werden, kann viele Unebenheiten ausgleichen. Dabei wird eine Rahmenkonstruktion zwischen den Balken zur Grundfläche für den dann zu verlegenden Holzboden. Entsprechend hohe Pfähle bilden zugleich die Möglichkeit für eine Pergola oder eine Überdachung.
  2. Auch eine gepflasterte Terrasse anzulegen ist nicht so schwierig, wie es aussieht.
    Eine Schicht aus Bruchstein bildet das Fundament, wird verdichtet und geebnet. Darauf folgt eine Sandschicht, darauf werden die Platten verlegt. Mörteltupfer unter den Ecken und der Mitte der Platten stabilisieren die verlegten Platten. Die Terrasse sollte dann 12 Stunden ruhen, damit der Mörtel austrocknen kann. Am nächsten Morgen Trockenmörtel zwischen die Fugen fegen und abschließend mit einer Gießkanne mit Brause leicht wässern, damit der Mörtel zwischen den Fugen gut angefeuchtet wird.

Der Wohlfühlfaktor

Eine Terrasse wird zu einem Wohlfühlparadies, wenn sie dem Stil des Hauses und des Gartens entspricht. Sie sollte einen harmonischer Übergang von drinnen nach draußen bilden. Dies kann nur gelingen, wenn sie auch Schutz bietet. Schutz vor zu viel Sonne, vor Wind und vor unerwünschten Blicken. Der Sichtschutz bietet Abgeschiedenheit und Privatsphäre. Deshalb ist er für die Terrassengestaltung das Wichtigste.
Auch eine Terrasse braucht Harmonie in ihrer Aufteilung. Vielleicht mit einer Ecke für verschiedene für Küchenkräuter und einem dekorativen Regal für diese und einer weiteren Ecke für einen gemütlichen Sitzplatz zum Lesen. Ein kleiner Springbrunnen und Dekorelemente, wie Skulpturen beispielsweise, tragen zur Harmonie bei. Das Geräusch von plätscherndem Wasser wirkt zudem beruhigend. Die optische Harmonie zu Haus und Garten entsteht durch Wiederholung von Stilelementen, Farben, Formen und Pflanzen. Eine dauerhafte Bepflanzung in einem Beet rund um die Terrasse herum verwandelt den Sitzplatz in ein großes, grünes Zimmer. Hohe Pflanzen in einem Beet bieten außerdem permanenten Sichtschutz und sind pflegeleichter als Kübelpflanzen, die immer wieder ins Winterlager geräumt werden müssen.

Eine schöne Terrasse auch im Herbst und Winter

Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen. Die letzten Blumen blühen, das Laub fällt von den Bäumen und die ersten Herbststürme rütteln an den Fenstern. Damit die im Sommer so geliebte Terrasse nun nicht zum Stiefkind wird, sollten einige Maßnahmen sowohl praktischer als auch kreativer Natur ergriffen werden. Schließlich bieten auch Herbst und Winter den einen oder anderen schönen Tag und es wäre schade, wenn die Terrasse dann ein verwaister Ort wäre. Schon beim Anlegen einer Terrasse sollte vorausschauend gedacht werden. Wetterbeständig und dauerhaft sind Terrassendielen aus tropischen Hölzern wie Bangkirai oder Teak. Dann reicht im Herbst eine gründliche Reinigung der Holzdielen.

Möbel gut verstauen

Damit die Terrassenmöbel auch in der kommenden Saison wieder gut ausschauen, sollten sie vor der winterlichen Witterung geschützt werden. Man kann sie ganz pragmatisch mit atmungsaktiver Folie abdecken. Für die Sitzkissen gibt es entsprechende Boxen. Diese Lösungen sind zugegeben in erster Linie praktisch. Wer für Möbel und Gartengeräte einen Schuppen hat, ist da besser dran. Massive Holzbänke und Möbel aus Metall können auch im Freien verbleiben. Die Holzbank sollte dann im Frühjahr eine neue Lasur erhalten. Der Vorteil an diesen Möbeln ist, dass sie auch in der kalten Jahreszeit an einem Sonnentag spontan genutzt werden können. Zusammenklappbare Gartenstühle hat man ebenfalls wieder schnell aus dem Schuppen hervorgeholt. Online findet man bei Anbietern wie KAISER+KRAFT sowohl Sitzmöbel als auch Überdachungen für den Außenbereich.

In herbstlichen Farben

Die letzten Herbsttage werden mit Herbstastern und Topfchrysanthemen zu einem farblichen Höhepunkt. Auch die Fetthenne verbreitet jetzt ihre Pracht und die letzten Pelargonien entfalten ihre farbigen Blüten. Spätestens beim ersten Frost ist es damit aber vorbei. Doch auch jetzt muss die Terrasse nicht kahl bleiben. Zierkohl und Erika eignet sich ganz wunderbar für die herbstliche Bepflanzung. Aus verschiedenen Farb- und Rottönen lassen sich mit Heidekrautpflanzen wunderbare Arrangements in Pflanzschalen und Blumenkästen zaubern. Verschiedene Purpurglöckchen und Gräser überdauern ebenfalls den ersten Frost. Grün bleiben auch Efeu, Buchsbäume und Koniferen. Zwiebeln für Frühblüher können jetzt ebenfalls gesteckt werden.

Schöne Dekorationen

Der Herbst entfacht wie keine andere Jahreszeit ein wahres Feuerwerk an Farben. Besonders schön kann man nun mit Hagebutten, Kürbissen, Zapfen, Kastanien, Efeu und seinen Blütenständen sowie Maiskolben dekorieren. Das Sammeln von Hagebutten kann mit einem herbstlichen Spaziergang mit der Familie verbunden werden und wird so zum gemeinsamen Erlebnis. Die leuchtend roten Hagebutten sind mancherorts tausendfach zu finden. Am besten man rüstet sich beim Sammeln mit Handschuhen und Gartenschere aus. Blumenkästen und Pflanzschalen sollten zum Winter hin mit Tannengrün abgedeckt werden. Das ist ebenfalls dekorativ und bietet in der Erde verbliebenen Wurzeln und Knollen Schutz.

Zum Jahresausklang

In der Vorweihnachtszeit bezieht vielleicht der Weihnachstbaum Stellung auf der Terrasse. Im Dunklen leuchten an ihm dekorative Lichterketten, aber auch für die hellen Stunden kann er schön und winterfest geschmückt sein. Neben natürlichen Dekorationen wie getrocknete Dolden, die Beeren des Efeus, Tannenzapfen, getrockneten Granatäpfeln und immer noch Hagebutten bietet der Handel allerhand Dekoration, um mehr Farbe ins Spiel zu bringen. Selbst gefertigter Weihnachtsbaumschmuck aus gebranntem Ton ist ebenfalls geeignet. Weihnachtlich dekoriert werden auch die mit Tannengrün dekorierten Blumenkästen. Und wenn das Wetter mild ist, werden bald nach Weihnachten die ersten Frühlingsboten ihre Köpfe strecken.

Gewächshäuser – Tipps und Tricks

Gewächshäuser machen vor allem dann Sinn, wenn andere klimatische Bedingungen simuliert werden sollen. Dies wird insbesondere notwendig, wenn es sich um Pflanzenarten handelt, die nicht winterfest sind. Auch Pflanzen, die von Natur aus eher in warmen Gebieten zuhause sind, können mithilfe von Gewächshäusern prächtig gedeihen. Darüber hinaus bieten sie einen Rundumschutz vor Wind, Regen oder Schnee und sind daher die ideale Möglichkeit, Pflanzen ganzjährig anzubauen.

Klimaregulierung im Gewächshaus sicherstellenIMG_5645

Um eine Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Anbau zu schaffen, gilt es sicherzustellen, dass die Belüftung und die Feuchtigkeit im Inneren im Einklang sind. Stimmt das Verhältnis nicht, kann es schnell zum Befall durch Schädlinge oder Pilze kommen. Für größere Gewächshäuser gibt es vollautomatische Bewässerungs- und Belüftungs-Anlagen, die diese Aufgabe übernehmen. Bei kleineren Modellen ist es sinnvoll, Belüftung sowie Bewässerung selbst in die Hand zu nehmen. Dazu zählt auch, dass das Dach bei sehr starker Sonnenbestrahlung mithilfe von Bastmatten abgedeckt wird. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die klimatischen Bedingungen nahezu tropisch werden und die Pflanzen eingehen. Um einen bestmöglichen Ertrag zu ermöglichen, können Sie sich bereits im Vorfeld verschiedene Gewächshäuser online anschauen und eine Größe entsprechend der anzubauenden Pflanzen wählen.

Wann sollte gegossen werden?

Da in Gewächshäusern andere klimatische Bedingungen als an der freien Luft herrschen, fällt auch die Wasserversorgung ein wenig anders aus. Wer dabei zu fahrlässig vorgeht, riskiert seine gesamte Ernte. Je nach Witterung sollten die Pflanzen innerhalb von Gewächshäusern einmal pro Woche gegossen werden. Bringt der Sommer sehr viel Hitze mit sich, können Sie jedoch auf Nummer sicher gehen und den Wasserstand ein zweites Mal begutachten und je nach Bedarf erneut wässern. Der ideale Zeitpunkt für die Bewässerung sind in erster Linie warme Tage mit klarem Himmel. Somit wird sichergestellt, dass das Wasser problemlos in die Erde einsickern kann. Als Faustregel empfehlen Experten etwa 20 Liter Wasser pro Quadratmeter.

Neben der Bewässerungen ist das Düngen der wohl wichtigste Aspekt, um Pflanzen in Gewächshäusern ein maximales Wachstum zu ermöglichen. Vor allem die sogenannten Starkzehrer wie Gurken, Tomaten oder Melonen entziehen dem Boden sehr viele Nährstoffe. Sofern diese nicht erneuert werden, steht es um künftige Ernten schlecht. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, die TomatenHumusschicht am Boden regelmäßig zu erneuern, um eine konstante Zufuhr an Nährstoffen zu erzielen.

Das richtige Material wählen und regelmäßige Pflege

Wer sein Gewächshaus das ganze Jahr über nutzt, der muss dafür Sorge tragen, dass es auch im Winter funktionstüchtig ist. Um dies zu gewährleisten, ist die Wahl des Materials ein entscheidender Faktor. Anstelle von Glas sollten Sie hierbei möglichst auf Polycarbonat setzen. Dieses hält auch größeren Schneemassen stand, bricht nicht so schnell und besitzt eine hohe Temperaturbeständigkeit, die weit in die Minusgrade reicht. Darüber hinaus sind Pflanzen auf regelmäßiges Sonnenlicht angewiesen. Da die Wintersonne allgemein schon weniger Kraft mit sich bringt, sollten Sie das Dach ihres Gewächshauses regelmäßig auch von kleinen Schneeschichten befreien, um die Pflanzen nicht zusätzlich zu belasten.

Extensive Dachbegrünung

Durch Dachbegrünung entsteht Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

Durch sie werden klimatische und hydrologische, aber auch ästhetische Folgen der Versiegelung abgemildert. Begrünte Dächer verringern und verzögern den Abfluss von Niederschlagswasser und sorgen so für kühlere und feuchtere Luft im besiedelten Raum.Dachbegruengung_web Graue, öde Dachlandschaften werden zu grünen Oasen. Vor allem bei Extensivbegrünungen, welche sich weitestgehend selbst erhalten sollen, müssen Pflanzenarten mit besonderer Eignung für den extremen Standort (viel Sonne, viel Wind, unregelmäßige Bewässerung) und mit hoher Regenerationsfähigkeit verwendet werden. Daher kommen bei dünnschichtigen Extensivbegrünungen vorwiegend sukkulente Pflanzen (mit wasserspeichernder Eigenschaft) zum Einsatz. Diese stellen in der Regel nur sehr geringe Ansprüche an die Wasser-und Nährstoffversorgung. Auf stark geneigten oder besonders windbeanspruchten Dächern ist auch die Verlegung vorkultivierter Sedum-Vegetationsmatten möglich. Bei Extensivbegrünungen mit etwas größerer Schichtdicke können ergänzend zu den Sedum-Arten verschiedene Kräuter, Stauden und Gräser gepflanzt werden, bzw. ausgesät werden.

Cerastium-Silbertepp-web

Beispiele für Dachbegrünungspflanzen:

  • Kissen-Seifenkraut
  • Mauerpfeffer ‚Coral Carpet‘
  • Sehr niedriges Fettblatt ‚Purpureum‘
  • Fettblatt ‚Weihenstephaner Gold‘
  • Teppichsedum ‚Album Superbum‘
  • Hornkraut
  • Bergkamille

 

Gemeinsam ist diesen Pflanzen, dass sie alle gut mit Trockenheit zurechtkommen. Auf den Dächern wird nicht gegossen, Regenwasser alleine muss genügen. Allerdings muss zum sicheren Bewurzeln der Stauden einige Wochen lang nach der Pflanzung von Hand gegossen werden. Der Anspruch an den Boden ist mäßig nährstoffreich, sandig bis steinig und durchlässig. Alle genannten Pflanzen wollen einen sonnigen bis heißen Standort.

 

Zu beachten sind folgende Vorteile, die durch Dachbegrünung erzielt werden können:

Wärmedämmung und Energieeinsparung
Längere Lebensdauer begrünter Dächer
Verbesserung des Kleinklimas
Neue Lebensräume werden geschaffen
Entschärfung der Versiegelung

Balkon mit Pflanzen verschönern

Wer träumt nicht von einem Ort, an dem man sich gemütlich zurückziehen kann. Oftmals dient der eigene Garten als ein solcher Erholungsort. Aber auch ohne diesen, kann man sich ein traumhaftes Plätzchen schaffen. Nämlich auf dem Balkon. Da wird selbst das turbulente Stadtleben wieder etwas ruhiger.
Was gibt es Schöneres, als den Tag im Freien zu verbringen und das gute Wetter zu genießen? Jeder wünscht sich einen Platz, wo er einfach abschalten kann. Umgeben von tollen Pflanzen, wird einem Dies ziemlich leicht gemacht.
Um seinen Balkon zu einem schönen Ambiente zu verhelfen, bedarf es nicht viel. Schon mit einfachsten Mitteln kann er in ein echtes Highlight verwandelt werden.

Unterschiedlichste Bepflanzungsmöglichkeiten

Beliebte Pflanzgefäße für den Balkon stellen nach wie vor Balkonkästen dar. Heutzutage sind Blumenkästen in den verschiedensten Varianten erhältlich. Bei dem Material sollte darauf geachtet werden, ob sie das ganze Jahr über ihren Standort draußen beibehalten können oder ob sie bei Einbruch der kalten Temperaturen ins Innere verlagert werden sollten. Die Kästen zieren das Geländer und verleihen ihm eine ganz besondere Note. Ein großer Vorteil sind diese Art von Gefäßen vor allem, wenn nicht ganz so viel Fläche zur Verfügung steht. Die Stellfläche wird dadurch nicht verringert und der Balkon wird dennoch von dem wohltuenden und blumigen Geruch der Pflanzen erfüllt.
Oft sind zu den Blumenkästen passende Bewässerungssets erhältlich. Aber auch eine handbreit Blähton, der kostengünstig in jedem gut sortierten Baumarkt zu kaufen ist, fungiert als zusätzlicher Wasserspeicher.

Blumenampeln nehmen ebenfalls nicht viel Platz weg. Wunderschöne Blumen ranken aus den Ampeln und verleihen dem Balkon einen ganz besonderen Look. Dicht bepflanzt sehen sie aus wie schöne Bälle aus Blumen. Als Pflanzen eignen sich hierfür beispielsweise sehr gut Hängegeranien, Hängepetunien und Männertreu. Ein kleiner Tipp: Mit hängenden Erdbeeren können sogar frische Erdbeeren geerntet werden.

Auch Pflanzkübel sind natürlich nicht von einem Balkon wegzudenken. Je nach Größe der Fläche können hier die unterschiedlichsten Arten an Kübeln einen Platz finden. Bestückt mit frischem Grün oder kleinen Bäumchen, wird jedem Balkon Frische verliehen. Auch einige winterfeste Stauden können als Pflanzen genutzt werden. So sind die Kübel auch bei kälteren Temperaturen gekonnt bepflanzt.

Die Himmelsrichtung beachten

KraeutertoepfeDie Himmelsrichtung spielt bei der Gestaltung eines Balkons eine sehr wichtige Rolle. Sonnen liebende Pflanzen eignen sich am besten für einen Südbalkon, können aber auch auf einem Ost-West-Balkon ein Plätzchen finden. Auf einem Nordbalkon finden Farn und Gräser einen geeigneten Ort.
Neben der Beachtung der richtigen Pflanzen sollten auch die Gartenmöbel und der Sonnenschutz berücksichtigt werden. Liegt der Balkon über mehrere Stunden in der prallen Sonne, ist ein Sonnenschutz ratsam. Zudem können hier gut Holzmöbel verwendet werden, da diese schnell trocknen. Auf einem Nordbalkon ist von diesem Material für Möbel abzuraten.

Mit blühenden Pflanzen wirkt ein Balkon in jedem Fall äußerst angenehm und lädt zum Relaxen ein. Warme Sommerabende bei Kerzenschein lassen sich hervorragend genießen. Die Zeit scheint an diesem Ort langsamer zu vergehen. Sorgen scheinen vergessen zu sein. Das gemeinsame Beisammensein kann richtig erlebt werden.
Pflanzen verschönern das Leben und sorgen für Heiterkeit. Das Umfeld, welches durch schöne Blumen geschaffen wird, tut dem inneren Wohlbefinden sehr gut. Ein schön gestalteter Balkon sorgt also auch für einen echten Ausgleich im Leben, der einem dabei hilft, mit dem Alltagsstress gut klarzukommen und abschalten zu können.
Azaleen, Hortensien, Rosen und viele weitere Pflanzen zaubern ein ganz besonderes Flair, an dessen Anblick man sich einfach nur erfreuen kann.