Native Plants Gartenblog

Allgemein

1 x 1 der Topfpflanzen

Topfpflanzen sind eine wahre Bereicherung für Balkon und Terrasse – hier ein paar Tipps für mehr Freude an kräftigen, gesunden Pflanzen.

  • Achten Sie darauf dass die Proportion Topf – Pflanze stimmt! Vor allem der Schwerpunkt muss so sein dass das Gebinde nicht zu leicht umfallen kann. Bei zu leichten Töpfen und Kübeln kann eine Schicht aus Steinen am Topfboden Gewicht schaffen und zugleich als Drainageschicht überschüssiges Gießwasser ableiten.
  • Setzen Sie die Pflanze so Tief in den Kübel dass noch ein 3-5 cm hoher Gießrand bleibt. So können Sie im Sommer leichter und effektiver Gießen. Natürlich kann auch eine Abdeckung aus feiner Pinienrinde, Steinen, oder Vulkan-Granulat Austrocknung vorbeugen – Zudem wirkt vor allem Pinienrinde sehr mediterran! Von grobem Rindenmulch raten wir ab.
  • Gerade in den Sommermonaten ist eine ausreichende Wasserversorgung sehr wichtig (Immergrüne Gehölze benötigen auch im Winter Feuchtigkeit). Durch eine sichere Wasser- und Nährstoffversorgung halten Sie Ihre Pflanze kräftig und gesund – somit haben es Schädlinge wie Blattlaus und Co schwerer die Pflanze zu befallen. Großblättrige Pflanzen sollten gerade in der sommerlichen Mittagszeit etwas schattiert stehen da sie sonst zu viel Wasser verdunsten.
  • Durch den Kübel ist der Raum für das Wurzelwerk begrenzt – daher ist es umso wichtiger Wasser und vor allem Nährstoffe und Spurenelemente in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. Ein regelmäßiges Düngen alle 8 bis 14 Tage (von März bis August) ist empfehlenswert. Wir empfehlen den Universal-Flüssigdünger aus dem Hause Wuxal.
  • Das Thema Überwinterung von Kübelpflanzen wird im Herbst noch ausführlich behandelt. Grundsätzlich sei gesagt das jede Kübelpflanze (auch sonst winterharte Gartenpflanzen und Gräser) Winterschutz benötigt. Gerade der Wurzelbereich braucht Schutz. Stellen Sie den Kübel am besten an einen geschützten, schattigen Standort. Legen Sie zwischen Boden und Topf eine Styroporplatte. Ein einpacken der Pflanze mit Vlies ist bei vielen Arten und Sorten zu empfehlen. Immergrüne Pflanzen benötigen auch im Winter eine ausriechende Wasserversorgung!

Prinzipiell benötigen Kübelpflanzen mehr Pflege und Aufmerksamkeit wie eingepflanzte Gartenpflanzen. Dennoch verbreiten vitale Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse eine angenehme Wohlfühlatmosphähre!

Grill ist nicht gleich Grill!

Gerade für laue Sommerabende und heiße Sonntage ist ein Grill im Garten oder auf dem Balkon ein absolutes „Muss“.

Gerade die moderne Küche bietet eine große Fülle an Rezepten für das Kochen im Freien. Ob Gemüse auf Rosmarinspiese, Makrelen mit reichlicher Kräuterfüllung und Zitrone oder in Rum eingelegte Ananasecken – dies sind alles sehr gute Beispiele dafür das Grillen nicht gleich Nackensteaks heißen muss!

Die Feuerstelle an sich kann aus Naturstein, Kunststein oder Metall, fest oder beweglich, als alternative Lagerfeuerstelle oder mit integrierter Räucherei erworben oder selbstgebaut werden.

Grill aus stabilem, rostigen Metall, Grillrost an sich als schwebende Komponente an einem alten Weidezaunpfahl. Durch das stufenlose einstellen der Rosthöhe ist ein langsames Garen von zum Beispiel Fisch sehr gut möglich. Nach dem Grillen einfach Rost entfernen und Lagerfeuerromantik genießen!

Barbecue aus Muschelkalk-Naturstein (Gesamtgewicht: ca. 1,4 to.). Durch den massiven Körper strahlt der Grill auch nach dem Essen zu vorgerückten Stunde eine angenehme Wärme ab. Selbst Folienkartoffeln lassen sich gut garen und vor allem auch wiederfinden!

Handelsüblicher Kugelgrill mit Rollen zum leichteren Transport Richtung Gartenhaus/Garage. Ein funktionaler, mobiler Grill mit vielen Eigenschaften. Durch den Deckel entwickelt sich eine gleichmäßige Hitze und das Grillgut wird von allen Seiten gegart.

Was für einen Grill haben Sie? Gerne veröffentlichen wir Ihren Beitrag!

Düngeempfehlung August

Im Sommermonat August sollten Sie mehrjährige Gehölze, Rosen und den Rasen ein letztes mal Düngen. So stellen Sie sicher das die Neutriebe bis zum Frost im Winter noch ausreifen können!

Gerade bei Rosen ist ein Düngestopp auf Mitte des Monats sehr wichtig. Entfernen Sie nach wie vor abgeblühte Blüten und achten Sie auf eine ausreichende Wasserversorgung.

Mehrjährige Gehölze als Kübelpflanzen auf Balkon und Terrasse sollten auf Schädlinge kontrolliert und ebenfalls ein letztes mal zum Beispiel mit Wuxal Blütenpracht gedüngt werden.  Ein eventuell notwendiges umtopfen in einen größeren Topf oder Kübel kann zur jetzigen Jahreszeit gut realisiert werden.

Zu guter letzt sollte auch an die schönen Ziergräser gedacht werden – damit diese im Herbst eine gute Figur machen ist eine Düngergabe im August empfehlenswert.

Als Dünger eignen sich viele Produkte so liegt es an Ihnen ob Sie einen festen Dünger wie die Hornspäne/Hornmehl, eine Flüssigdünger wie den Wuxal Universaldünger oder eine biologischen Dünger aus Schafwollpellets bevorzugen. Auch abgestandener Pferdemist ist durchaus ein brauchbares Material!

Prinzipiell ist jede bewusst eingesetzte Düngergabe eine gute Investition für kräftige, gesunde und blühfreudige Pflanzen.

Urlaubsreise Alpengarten Villacher Alpe

Ein kleiner Zwischenstop auf dem Reiseweg ist immer willkommen, auch wir haben eine Pause im Alpengarten Villacher Alpe eingelegt.  Nur zu empfehlen – auf ca. 1500 m Höhe zwischen der montanen und subalpinen Stufe. Der Garten wurde am 1.Juli 1973 eröffnet, beim gemütlichen Spaziergang durch eine Auswahl der alpinen Pflanzenwelt der Süd- und Ostalpen, schweift der Blick immer wieder zu den umliegenden Bergen. Selbst ein Blick nach Slowenien und Italien ist möglich. Das von Kiefern und Latschen eingefasste, weitläufigen Areal beheimatet Pflanzen wie z.B. Silberwurz (Dryas octopetala)

Alpen Edelweiß (Leontopodium alpinum)

Zwerg Schleierkraut (Gypsophila repens)

Sterndolde (Astrantia major)

Wald Geißbart (Aruncus dioicus)

und natürlich die Latschenkiefer (Pinus mugo mughus).

Zu erreichen ist der Alpengarten sehr leicht, denn die Villacher Alpenstraße führt direkt am Garten vorbei. Öffnungszeiten: vom 30. Mai bis 30. August von 9.00 – 18.00 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene 2,50 Euro und Jugendliche (6-16 Jahre) 1 Euro (Stand 2010). Leider ist die Maut für die Alpenstraße etwas teuer, aber wenn man die Kärten-Card besitzt ist die Auffahrt umsonst.

Viel Spaß beim erkunden dieser reizvollen Artenvielfalt.

Weiter Informationen finden Sie unter www.alpengarten-villach.at

Neuer Dünger auf dem grünen Markt floraPell® Schafwollpellets

Seit kurzer Zeit gibt es ein neues Produkt im Bereich biologischer Dünger – floraPell® – Schafwollpellets – ist ein ökologischer Multifunktionsdünger mit Langzeitwirkung.

Die Düngepellets sind aus unbehandelter, deutscher Schafwolle hergestellt. Schafwolle enthält wertvolle Pflanzennährstoffe, die langsam an die Pflanzen abgegeben werden. Daher ist dieser Dünger bestens für Grün- und blühende Zierpflanzen sowie für Obst- und Gemüsekulturen geeignet. Die Pellets können das 3,5fache des Eigengewichts an Wasser aufnehmen und über längere Zeit speichern. Diese zusätzliche Funktion des Düngers ermöglicht eine bessere Wasserversorgung  durch geringeres Verdunsten des Gießwassers. Die gute handhabbarkeit ermöglichen ein einfache und punktuelle Anwendung und Dosierung.

Clematis kletternde Blütenpracht

Die Waldrebe, auch als Clematis bekannt, steht jetzt in ihrer vollen Blütezeit. Damit diese Blütenpracht auch in Ihrem Garten wächst, 6 Grundregeln zur Pflanzung und Pflege von Clematis.

–  Unbenannt - 4Bei der Pflanzung sollte eine Drainageschicht eingearbeitet werden. Einfach 10 cm Kies ins Pflanzloch geben, mit Vlies abdecken und darauf die Clematis setzen.

– Auf Wurzeldruck von Nachbarpflanzen muss geachtet werden. Evtl. einen Plastikring um den Wurzelballen der Clematis setzten.

– Die Clematis ca. 5 cm tiefer setzen als sie im Topf eingepflanzt war.

– Ein schattiger Fuß (Wurzelbereich) muss gewährleistet sein, dieser wird erreicht durch Vorpflanzung von niedrig bleibende Pflanzen (Stauden, niedrige Gehölze), oder durch Abdeckung mit Steinen, Kies oder Splitt.

– Der Rückschnitt der jeweiligen Sorte sollte wie bei der Artikelbeschreibung angegeben erfolgen . Clematis alpina und montana Arten benötigen keinen Rückschnitt.

– Eine regelmäßige Düngung fördert den Blütenreichtum, stärkt aber auch die Pflanze gegen Schädlinge und Krankheiten.

Grundsätzlich ist bei der Auswahl auch auf die Sorte der Clematis zu achten. Bei den Hybriden wurde bei der Züchtung viel Wert auf große Blüten gelegt. Leider ist die Wuchsstärke und die Toleranz gegen die gefürchtete Clematiswelke etwas geringer. Bei den Viticella-Arten ist die Ähnlichkeit zur ursprünglichen Waldrebe höher, deswegen sehen diese Sorten meist vitaler aus. Die Blüten der Viticella-Clematis sind kleiner als die der Hybriden. Dennoch erscheinen Sie in einer atemberaubenden Fülle.

Meine Favoriten sind die Viticella-Sorten denn die vielen kleinen Blüten die im Hochsommer erscheinen sind ein Hinkucker in jedem Garten.

Was ist im Sommer im Staudenbeet zu tun?

Gerade jetzt wo die Pflanzzeit fast vorüber ist kann man seinen Garten endlich genießen, in den Liegestuhl legen, ein gutes Buch lesen oder mit Familie und Freunden einen Grillabend feiern.

Trotz allem sollt man nicht vergessen, um die Blütenpracht im Garten zu erhalten und zu verlängern müssen einige Pflegemaßnahmen durchgeführt werden.

z. B beim Rittersporn

Bei starken Wind oder Unwettern ist es oft der Fall das der hohe, stattliche Rittersporn auseinander fällt und dabei sogar umknickt. Geben Sie dem Rittersporn eine Stütze, so kann er seine Blütenkerzen stolz in den Himmel ragen. Zum Ende der Blüte sollte Sie den Rittersporn stark zurückschneiten, ca. 10-15 cm über dem Boden. Danach eine leichte Flüssigdüngung geben und Sie erhalten später im Jahr einen tollen Herbstflor.

Dieser Rückschnitt zum Ende der Blüte bekommt z. B. auch dem Garten-Salbei oder der Katzenminze sehr gut. Keinen kompletten Rückschnitt, sondern nur die verblühten Blüten sollten Sie beim Phlox entfernen. Zum einen ist der Phlox dann wesentlich ansehnlicher und er steckt seine Kraft nicht in die Samenbildung sondern in neue Blüten.

Kräuter gegen Schädlinge

Kräuter gegen Schädlinge

Lavendel, Thymian und Rosmarin schaffen nicht nur einen Wohlgeruch in Ihrem Garten, nein sie vermindern ebenfalls den Schädlingsbefall. Aber auch viele andere Kräuter helfen mit ihren starken ätherischen Ölen gegen Blattlaus und Co. Deswegen sollten Kräuter nicht nur im Kräutergarten stehen sondern auch einen Platz in Ihrem Stauden- oder Blumenbeet finden.

So verwirren Salbei, Ysop, Lavendel und Thymian den Geruchsinn der Blattläuse. Aber auch Ameisen, die sich gerne als Beschützer der Blattläuse betätigen, werden in die Flucht getrieben.

Das, dass mehrjährige Bohnenkraut mit seinen starken Geruch die schwarze Bohnenblattlaus abhält, ist den meisten bereits bekannt. Auf dieselbe Weise schützen auch Dill, Salbei und Wermut den Kohl vor Kohlweißlingen.


Zur natürlichen Unterstützung bei der Bekämpfung von Schädlingen eignen sich auch hervorragend unsere Nützlinge. Infos darüber finden sie unter der Rubrik: Nützlinge!

Frohe Ostern

Freitag, 02. April, 9,32 Uhr

Auf einem Feldweg im schönen Steigerwald, westlich von Bamberg wurde er gesehen! Leider ohne Beutel – dennoch sind wir sicher – er ist es – Der Osterhase! Anhand seiner geweiteten Pupillen ist klar ersichtlich dass er in diesen Tagen mächtig im Stress ist. Wir hoffen er schafft es auch noch rechtzeitig in Ihren Garten.

Tipp von Flora: Mister Lampe freut sich bestimmt über frisches Heu und etwas Wasser wenn er auch in Ihrem Garten Ostereier versteckt!

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie frohe Ostern und einen sonnigen Start ins Gartenjahr 2010!

Osterdekoration

In vielen Vorgärten sieht man jetzt vor Ostern leuchtend bunte Ostereier an den noch unbelaubten Gehölzen hängen. Wie wäre es den mal mit einem bereits geschmückten Gehölz!

Es gibt viele Arten die bereits vor dem Laubaustrieb herrlich blühen, wenn man dazu noch die bunten Ostereier kombiniert, wird das auf jeden Fall ein Hingucker in Ihrem Garten.

Ein paar Gehölze die sich für den Osterschmuck besonders eignen, finden sie hier!

Am bekanntesten ist wohl die leuchtend gelb blühende Forsythie, aber auch die kleinblütige Kornelkirsche bezaubert mit ihren kräftig gelben Blütchen. Die besondere Duftnote bringt der Winterschneeball noch mit in den Garten. Und sollte Oster mal etwas früher im Jahr sein, eignet sich die Zaubernuss hervorragen zum dekorieren.