Native Plants Gartenblog

Archiv des Autor: Oliver Hübner

Passende Kleidung gehört zum Arbeitsschutz im Garten

Nicht nur am Arbeitsplatz auch bei der privaten Gartenarbeit sollte man den Arbeitsschutz beachtet.

Gefahren können im Garten an jeder Ecke lauern

Arbeitsschutz wird im beruflichen Alltag fast immer beachtet. Geht es um die Sicherheit im privaten Raum, sieht das mit dem Schutz schon nicht mehr so gut aus. Besonders deutlich kann man das bei der Arbeit im Garten sehen. Dabei ist gerade hier das Gefahrenpotenzial mit am Größten. Das fängt bei vermeintlichen Kleinigkeiten wie das Eintreten von Dornen oder Stürzen an. Diese können unter Umständen aber ernste Folgen haben. Andere Arbeiten wie das Rasenmähen oder Verschneiden von Hecken besteht schon mehr Gefahrenpotenzial. Am Größten ist dies bei allen Arbeiten bei dem etwa eine Kettensäge und/oder bei Arbeiten in größerer Höhe durchgeführt werden. In diesen Fällen sollte Arbeitsschutz auf jeden Fall immer im Vordergrund stehen.

Enganliegende Kleidung und festes Schuhwerk sind Pflicht

Sandalen statt festen Schuhwerk oder kurze Hosen statt langer Kleidung sind hier eher die Regel. Schließlich wird Gartenarbeit meist bei gutem Wetter durchgeführt und da darf es gerne etwas luftiger sein. Solange es sich dabei um einfache Arbeiten wie Gießen oder Pflanzen handelt, ist dagegen nichts einzuwenden. Bei anderen Arbeiten sollte man dagegen weniger leichtsinnig sein. Generell gilt bei der Gartenarbeit immer auf festes Schuhwerk zu achten. Schon ein vermeintlich harmloser Blumentopf kann bei ungeschützten Füßen für Prellungen oder sogar Brüchen sorgen. Was da schwerere Gegenstände mit dem Fuß anrichten, kann man sich vorstellen. Doch nicht nur auf Schuhwerk sollte man achten auch die Kleidung gehört dazu. Anstatt locker und luftig muss die Kleidung eng am Körper anliegen und aus strapazierfähigem Stoff sein. Bei manchen Tätigkeiten, wie etwa dem Arbeiten mit dem Freischneider oder mit der Kettensäge sollte man die dafür passende Spezialkleidung tragen.

Der Kopf wird oft vernachlässigt

Auch wenn bei auf Sicherheitskleidung geachtet wird, wird ein Körperteil häufig vernachlässigt. Der Kopf wird häufig nur von einem Käppi geschützt. Bei einem leichten Regen, oder als Schutz gegen Sonne spricht nichts dagegen. Bei Arbeiten mit Maschinen sollte man dagegen einen Helm und in manchen Fällen auch einen Gesichtsschutz verwenden. So können kleine Steine, die von einem Rasenmäher oder Seitenschneider hochgeschleudert werden zu kleinen Geschossen werden. Bei Baumfällarbeiten ist oder dem Verschneiden größerer Äste sollte ein Helm generell zur Standardausrüstung gehören. Abgerundet wird die Sicherheitsausrüstung durch einen effektiven Gehörschutz.

Bei Arbeiten mit Maschinen sind Ablenkungen zu vermeiden

Doch nicht nur die passende Arbeitskleidung gehört zum Arbeitsschutz. Auch wie man sich an der Maschine verhält gehört dazu. Diese benötigen ungeteilte Aufmerksamkeit und Ablenkungen sind unbedingt zu vermeiden. Kinder, Haustiere und Personen, die nicht mit den Arbeiten zu tun haben, müssen auf Abstand gehalten werden. Außerdem sollte man Tätigkeiten mit scharfen Werkzeugen nicht allein vornehmen. Man hat nicht nur eine helfende Hand, sondern im Falle eines Falles ist eine erste Hilfe vor Ort.

Natürliche Hangbefestigung: mit Pflanzen, Gabionen, Palisaden, Pflanzsteinen und Mauern

Ein ungesicherter Hang stellt nicht nur Hobbygärtner vor eine Herausforderung. Dabei gibt es einige Möglichkeiten, wie ein Hang gestaltet und gleichzeitig auch sicher gemacht werden kann.

Gabionen: sicher und effektiv

Gabionen sind aus Stahldraht gefertigte Behälter, die mit unterschiedlichen Materialien befüllt werden können. Meistens kommen dabei Bruchsteine oder große Flusskiesel zum Einsatz. Sie sind eine sehr beliebte Methode für die Hangbefestigung, da sie optisch zu überzeugen wissen und 20 Jahre oder noch länger halten können. Zudem bieten Gabionen auch hervorragenden Schall- und Sichtschutz. In Lücken, Spalten und Hohlräume können anspruchslose und langsam wachsende Steingartenpflanzen gesetzt werden, die den Gabionen eine noch schönere Optik verleihen.

Pflanzsteine und Pflanzringe

Pflanzsteine und Pflanzringe sind Elemente aus Stein, die mit Erde und Pflanzen gefüllt werden können. Dadurch sind sie ähnlich sicher wie Gabionen und überzeugen dazu noch mit einem natürlicheren Anblick. Pflanzringe verfügen an der Seite über eine größere Einkerbung, durch die mehrere Pflanzgefäße lückenlos aneinander gestellt werden können. Auf benz24.de finden Sie eine umfangreiche Anleitung zum Pflanzsteine setzen.

Palisaden und Hangflorsteine

Klassische Betonpalisaden sind zwischen 40 und 60 Zentimeter lang mit einem Durchmesser von 14 Zentimetern. Mit 60-Zentimeter-Betonpalisaden lassen sich niedrige Böschungen gut schützen. Ein Drittel der Palisaden wird dazu im Boden versenkt. Dazu wird zuerst ein Graben ausgehoben, der zwischen 30 und 40 Zentimeter tief ist. Nach der Verdichtung des Untergrunds, kommt eine zehn Zentimeter dicke Schotterschicht in das Loch. Auch diese wird verdichtet. Anschließend kommt eine Schicht erdfeuchter Beton dazu, die etwa zehn Zentimeter dick ist. Vorher den Beton mit grobem Sand anmischen. Jetzt können die Palisaden hineingedrückt werden.

Hangbepflanzung mit Efeu und Immergrün

Die natürlichste Art der Hangbefestigung ist die Hangbepflanzung. Sie sollte spätestens im Frühsommer erfolgen, damit die Pflanzen noch genug Zeit haben zum wachsen und ihre Wurzeln großflächig verteilen können. Im Herbst beginnen meist starke und häufige Regenfälle, die den Hang ohne Schutz abbrechen lassen können. Die Wurzeln der Pflanzen werden sich miteinander verbinden und ein großes Wurzelgeflecht bilden, das für Stabilität am Hang sorgt und dadurch die Schutzfunktion gewährleistet. Folgende Pflanzen sind für eine Hangbepflanzung geeignet:

Traditionelle Optik mit Trockenmauern

Trockenmauern überzeugen durch ihre vertraute und nostalgische Optik, sind jedoch beim Anlegen ähnlich aufwändig wie Pflanzsteine. Auch hier muss erst einmal der Boden ausgehoben und verdichtet werden. Bei der Trockenmauer sind das 40 bis 50 Zentimeter. 20 Zentimeter dicker Kies oder Schotter bildet das Fundament und dient als Frostschutz. Diese Schicht wird ebenfalls verdichtet und anschließend die Mauer Stein auf Stein platziert. Hier finden Sie eine umfangreiche Bauanleitung.

Schwergewichtsmauer als Hangbefestigung

Wer besonders große Höhenunterschiede ausgleichen möchte, sollte auf eine Schwergewichtsmauer zurückgreifen. Diese Mauern sind besonders breit und sorgen dadurch für besonders viel Stabilität. Das Fundament benötigt einen 80 Zentimeter tiefen Graben plus 20 Zentimeter für den Frostschutz. Ein Viertel des ausgehobenen Lochs wird mit grobem Schotter gefüllt. Wird dieser anschließend noch verdichtet und planiert, verhindert er in strengen Wintern die Bildung von Spannungsrissen und das Durchfrieren.

Frühling… Frühlingsboten und das Erwachen der Natur

Es ist soweit. Nach der langen Winterruhe erwacht die Natur wieder. Der Boden wird langsam von den ersten Sonnenstrahlen erwärmt. Bäume zeigen ihre ersten zarten Triebe. Besonders schön ist der Moment, wenn sich die ersten Frühlingsblüher zeigen. Selbst wenn die Erde noch mit Schnee bedeckt ist, schauen die ersten Schneeglöckchen heraus.

Die Natur blüht wieder!

Im März ist es soweit. Krokusse in intensiven Farben verschönern den Garten. In leuchtendem Gelb, intensivem Lila und auch Weiß bekommen Gartenwege und Rasenflächen nun endlich wieder Farbtupfer. Man möchte hindurch laufen und die zarten Blüten mit den Fingerspitzen berühren. Die zarte Schönheit von Tulpen, Krokussen und Narzissen verzaubert jeden Naturliebhaber mit harmonischen Farbkompositionen. Das Leben zeigt sich von jeder Facette. Denn auch die Tiere beenden nun ihren Winterschlaf. Plötzlich sind wieder kleine Eichhörnchen auf den Bäumen zu entdecken. Wohl kaum jemand kann sich dem Wechsel der Jahreszeiten entziehen, insbesondere nicht nach dem Winter.

Es braucht keinen Geburtstag, um einen Blumenstrauß zu verschicken

Und so findet auch der Mensch wieder zu neuer Energie. Die erste Frühlingsdiät wird in Angriff genommen, die ersten Gartenarbeiten erledigt, die Kleider werden hervorgeholt. Dank der frischen Luft, die nun täglich immer mehr nach dem Erwachen der Natur riecht, finden Menschen wieder neue Kraft und Lebenslust. Plötzlich strahlen die Menschen wieder, Freunde treffen sich auf einen Kaffee und genießen diesen in der Nachmittagssonne im Freien. Was liegt näher, an solch wunderbaren Tagen einen Blumenstrauß zu verschicken? Nicht immer wohnen liebe Freunde oder die eigene Mutter in der gleichen Stadt. Um einen ersten Frühlingsgruß zu senden, bietet es sich an, bei www.floraprima.de frische Sträuße direkt in Auftrag zu geben. Ein großer Strauß Tulpen oder ein hübsches Blumenarrangement, der Blumengruß braucht keinen Anlass. Es reicht, dass der Tag mit herrlichem Sonnenschein beginnt. Noch besser, wenn der Blumenversand den Strauß sogar mit Vase verschickt. Denn nicht immer ist das richtige Gefäß zur Hand. Wenn der Blumengruß dann noch mit einer kleinen Nascherei versüßt wird, könnte der Tag nicht besser sein.

Lange Distanzen mit einem Frühlingsstrauß im Versand abkürzen

Ein frischer Frühlingsstrauß sagt: Ich denke an Dich und schicke Dir ein Lächeln. Strahlend schöne Farbarrangements bringen auch frischen Schwung in das Heim. Denn Blumen sind wohl zu jeder Jahreszeit die schönste Tischdekoration. Auch ein Frühlingskorb mit typischen Frühlingsblühern wird immer als willkommenes Geschenk angenommen. Wer einen solchen Blumengruß versendet, verkürzt auf clevere Art die lange Distanz von einer Stadt zur anderen einfach ab.

Die Terrasse – selbst gebaut und selbst gestaltet

Eine Terrasse sollte das Wohlfühlparadies des Gartens sein, der Platz zum Erholen, zum Sonnen, zum Entspannen, zum Grillen und zum Essen im Freien.

Die Terrasse selber bauen

Am Anfang steht die Planung. Wie groß soll die Terrassenfläche werden? Die Mindestfläche für eine Terrasse ist etwa 4 mal 2 Meter. Diese Fläche bietet in der Regel Platz für einen Tisch und vier Stühle.
Wie ist es mit Beeten ringsherum? Ist eine Überdachung notwendig oder soll ein Spalier mit Rankpflanzen ein grünes Dach bilden? Ganz wichtig ist die Frage, welches Budget zur Verfügung steht.
Eine gute Auswahl an Terrassenfliesen findet man z.B. bei www.franke-raumwert.de

Zwei Varianten für eine selbst gebaute Terrasse

  1. Eine Konstruktion mit Pfählen, die mit Beton und entsprechenden Halterungen im Boden verankert werden, kann viele Unebenheiten ausgleichen. Dabei wird eine Rahmenkonstruktion zwischen den Balken zur Grundfläche für den dann zu verlegenden Holzboden. Entsprechend hohe Pfähle bilden zugleich die Möglichkeit für eine Pergola oder eine Überdachung.
  2. Auch eine gepflasterte Terrasse anzulegen ist nicht so schwierig, wie es aussieht.
    Eine Schicht aus Bruchstein bildet das Fundament, wird verdichtet und geebnet. Darauf folgt eine Sandschicht, darauf werden die Platten verlegt. Mörteltupfer unter den Ecken und der Mitte der Platten stabilisieren die verlegten Platten. Die Terrasse sollte dann 12 Stunden ruhen, damit der Mörtel austrocknen kann. Am nächsten Morgen Trockenmörtel zwischen die Fugen fegen und abschließend mit einer Gießkanne mit Brause leicht wässern, damit der Mörtel zwischen den Fugen gut angefeuchtet wird.

Der Wohlfühlfaktor

Eine Terrasse wird zu einem Wohlfühlparadies, wenn sie dem Stil des Hauses und des Gartens entspricht. Sie sollte einen harmonischer Übergang von drinnen nach draußen bilden. Dies kann nur gelingen, wenn sie auch Schutz bietet. Schutz vor zu viel Sonne, vor Wind und vor unerwünschten Blicken. Der Sichtschutz bietet Abgeschiedenheit und Privatsphäre. Deshalb ist er für die Terrassengestaltung das Wichtigste.
Auch eine Terrasse braucht Harmonie in ihrer Aufteilung. Vielleicht mit einer Ecke für verschiedene für Küchenkräuter und einem dekorativen Regal für diese und einer weiteren Ecke für einen gemütlichen Sitzplatz zum Lesen. Ein kleiner Springbrunnen und Dekorelemente, wie Skulpturen beispielsweise, tragen zur Harmonie bei. Das Geräusch von plätscherndem Wasser wirkt zudem beruhigend. Die optische Harmonie zu Haus und Garten entsteht durch Wiederholung von Stilelementen, Farben, Formen und Pflanzen. Eine dauerhafte Bepflanzung in einem Beet rund um die Terrasse herum verwandelt den Sitzplatz in ein großes, grünes Zimmer. Hohe Pflanzen in einem Beet bieten außerdem permanenten Sichtschutz und sind pflegeleichter als Kübelpflanzen, die immer wieder ins Winterlager geräumt werden müssen.

Eine schöne Terrasse auch im Herbst und Winter

Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen. Die letzten Blumen blühen, das Laub fällt von den Bäumen und die ersten Herbststürme rütteln an den Fenstern. Damit die im Sommer so geliebte Terrasse nun nicht zum Stiefkind wird, sollten einige Maßnahmen sowohl praktischer als auch kreativer Natur ergriffen werden. Schließlich bieten auch Herbst und Winter den einen oder anderen schönen Tag und es wäre schade, wenn die Terrasse dann ein verwaister Ort wäre. Schon beim Anlegen einer Terrasse sollte vorausschauend gedacht werden. Wetterbeständig und dauerhaft sind Terrassendielen aus tropischen Hölzern wie Bangkirai oder Teak. Dann reicht im Herbst eine gründliche Reinigung der Holzdielen.

Möbel gut verstauen

Damit die Terrassenmöbel auch in der kommenden Saison wieder gut ausschauen, sollten sie vor der winterlichen Witterung geschützt werden. Man kann sie ganz pragmatisch mit atmungsaktiver Folie abdecken. Für die Sitzkissen gibt es entsprechende Boxen. Diese Lösungen sind zugegeben in erster Linie praktisch. Wer für Möbel und Gartengeräte einen Schuppen hat, ist da besser dran. Massive Holzbänke und Möbel aus Metall können auch im Freien verbleiben. Die Holzbank sollte dann im Frühjahr eine neue Lasur erhalten. Der Vorteil an diesen Möbeln ist, dass sie auch in der kalten Jahreszeit an einem Sonnentag spontan genutzt werden können. Zusammenklappbare Gartenstühle hat man ebenfalls wieder schnell aus dem Schuppen hervorgeholt. Online findet man bei Anbietern wie KAISER+KRAFT sowohl Sitzmöbel als auch Überdachungen für den Außenbereich.

In herbstlichen Farben

Die letzten Herbsttage werden mit Herbstastern und Topfchrysanthemen zu einem farblichen Höhepunkt. Auch die Fetthenne verbreitet jetzt ihre Pracht und die letzten Pelargonien entfalten ihre farbigen Blüten. Spätestens beim ersten Frost ist es damit aber vorbei. Doch auch jetzt muss die Terrasse nicht kahl bleiben. Zierkohl und Erika eignet sich ganz wunderbar für die herbstliche Bepflanzung. Aus verschiedenen Farb- und Rottönen lassen sich mit Heidekrautpflanzen wunderbare Arrangements in Pflanzschalen und Blumenkästen zaubern. Verschiedene Purpurglöckchen und Gräser überdauern ebenfalls den ersten Frost. Grün bleiben auch Efeu, Buchsbäume und Koniferen. Zwiebeln für Frühblüher können jetzt ebenfalls gesteckt werden.

Schöne Dekorationen

Der Herbst entfacht wie keine andere Jahreszeit ein wahres Feuerwerk an Farben. Besonders schön kann man nun mit Hagebutten, Kürbissen, Zapfen, Kastanien, Efeu und seinen Blütenständen sowie Maiskolben dekorieren. Das Sammeln von Hagebutten kann mit einem herbstlichen Spaziergang mit der Familie verbunden werden und wird so zum gemeinsamen Erlebnis. Die leuchtend roten Hagebutten sind mancherorts tausendfach zu finden. Am besten man rüstet sich beim Sammeln mit Handschuhen und Gartenschere aus. Blumenkästen und Pflanzschalen sollten zum Winter hin mit Tannengrün abgedeckt werden. Das ist ebenfalls dekorativ und bietet in der Erde verbliebenen Wurzeln und Knollen Schutz.

Zum Jahresausklang

In der Vorweihnachtszeit bezieht vielleicht der Weihnachstbaum Stellung auf der Terrasse. Im Dunklen leuchten an ihm dekorative Lichterketten, aber auch für die hellen Stunden kann er schön und winterfest geschmückt sein. Neben natürlichen Dekorationen wie getrocknete Dolden, die Beeren des Efeus, Tannenzapfen, getrockneten Granatäpfeln und immer noch Hagebutten bietet der Handel allerhand Dekoration, um mehr Farbe ins Spiel zu bringen. Selbst gefertigter Weihnachtsbaumschmuck aus gebranntem Ton ist ebenfalls geeignet. Weihnachtlich dekoriert werden auch die mit Tannengrün dekorierten Blumenkästen. Und wenn das Wetter mild ist, werden bald nach Weihnachten die ersten Frühlingsboten ihre Köpfe strecken.

Tipps für den perfekten Heckenschnitt

Jeder Gartenbesitzer weiß, dass eine Hecke Pflege braucht, wenn sie schön aussehen soll. Und das fängt nicht beim Schneiden einer Hecke an, sondern im Prinzip schon bei der Pflanzung. Welchen Zweck soll die Hecke erfüllen? Soll sie als Wind- oder als Sichtschutz angepflanzt werden? Oder soll damit eine Begrenzung geschaffen werden, die den eigenen Garten von dem des Nachbarn trennt? In manchen Gartenanlagen hat man ganz auf Zäune verzichtet und mit Hecken eine natürliche Abgrenzung geschaffen. Damit hat man sich vollends zur natürlichen Gestaltung der Gartenanlagen bekannt.
Je nach Heckenart werden unterschiedliche Schnitttechniken angewendet. Man unterscheidet unter anderem Grünpflanzen-Hecken wie Hainbuche oder Liguster, Blüten-Hecken, die zum Beispiel aus Rosen oder Forsythien bestehen und die beliebten Thuja-Hecken. Alle genannten Hecken brauchen neben dem Formschnitt auch einen Verjüngungsschnitt. Es reicht nicht aus, nur die Spitzen zu verschneiden, da die Gefahr besteht, dass die Hecken im Inneren verkahlen, wenn zu wenig Licht in das Innere fällt.

Berberitze als Schnitthecke

Berberitze als Schnitthecke

Tipp 1 – Zum Schneiden scharfes Werkzeug benutzen
Für den Heckenschnitt braucht man unbedingt scharfes Werkzeug, zum Beispiel eine scharfe Hand-Heckenschere oder eine Elektro-Heckenschere, eine große Auswahl findet sich auf www.heckenschere.de. Wenn die Geräte scharf sind, dann kann ein sauberer Schnitt durchgeführt werden und es entstehen keine Quetschungen, die das gesunde Holz schädigen und zum Absterben bringen.

Tipp 2 – Verjüngungsschnitt nicht von März bis September durchführen
Einen radikalen Verjüngungsschnitt darf man vom 1. März bis zum 30. September (§ 39 Abs. 5 des Bundesnaturschutzgesetz) nicht durchführen, da die Brutplätze der Vögel zerstört werden könnten. Günstig ist ein Schnitt Anfang Oktober oder im Februar, wenn kein Frost mehr herrscht.

Tipp 3 – Verjüngungsschnitt trapezförmig ausführen
Bei diesem Schnitt wird die Hecke radikal und fachmännisch ausgelichtet. Alle kräftigen Triebe der Hecke werden stark zurückgeschnitten, einzelne zu dicht stehende oder tote Äste werden bis in Bodennähe zurückgeschnitten. Junge dünne Triebe können für das neue Wachstum stehen bleiben. Durch die Trapezform wird gewährleistet, dass Luft und Licht in alle Bereiche der Hecke kommen.

Tipp 4 – Ein Erhaltungsschnitt fördert das Wachstum
Dieser Schnitt kann regelmäßig zweimal pro Jahr, also im Frühjahr und im Sommer durchgeführt werden. Der Sommerschnitt sollte spätestens Ende August durchgeführt werden, damit der neue Austrieb vollständig ausreifen kann, bevor es Winter wird. Der Erhaltungsschnitt regt die Hecke zur Ausbildung neuer Triebe an und bringt sie gleichzeitig in Form.

Tipp 5 – Beim Scheiden der Hecke auf das Wetter achten
Junge zarte Triebe können bei starker Sonneneinstrahlung verbrennen. Daher sollte die Hecke bei einem bedeckten Himmel verschnitten werden, damit sie keinen Sonnenbrand bekommen. Auch die Temperatur sollte beachtet werden. Wichtig ist, die Hecke nicht bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius zu schneiden, damit keine Frostschäden auftreten.

Tipp 6 – Schnittabfall als Dünger nutzen
Fällt bei dem Heckenschnitt viel Abfall an, so kann man diesen mit einem Häcksler zerkleinern und als Dünger unter die Hecke geben. Diese sogenannte Gründüngung hat auch den Vorteil, Unkraut beim Aufkeimen zu behindern.

 

Schon gewusst? Mit unserem Heckenplaner können Sie Ihre Hecke online gestalten und planen. Die Pflanzenauswahl kann gespeichert und ausgedruckt werden, was sich insbesondere bei der Pflanzung als sehr praktisch erweist. Außerdem verraten wir Ihnen 10 weitere Gärtner-Tipps für das Anlegen einer Hecke.

Stück für Stück zum Gartenglück – nützliche Ideen und Produkte für den Garten

Nachdem der Winterschlaf vorbei ist, erwacht die Natur jedes Jahr wieder zu neuem Leben. Die ersten warmen Sonnenstrahlen und die erwachende Natur locken mit Duft und Farbenpracht alle Gartenfreunde hinaus ins Freie. Wer jetzt einen eigenen Garten besitzt, schätzt sich glücklich. Gärtnern war schon immer beliebt, doch die Anzahl der Hobbygärtner wächst in den letzten Jahren stetig. Die Gründe dafür sind vielschichtig. „Bio“ und „Öko“ sind so angesagt wie noch nie zuvor. Natürlich erzeugte Lebensmittel werden bevorzugt. Was schmeckt besser, als die eigene Ernte? Dazu kommt der Garten mit seiner wachsenden Bedeutung als Wellnessoase. Ab und zu „die Seele baumeln“ lassen zu können, im selbst geschaffenen Paradies, wer möchte das nicht?

Viele geniale Ideen und Produkte lassen den Traum vom Gartenparadies wahr werden:

  • ein Glashaus
  • ein Foliengewächshaus
  • ein Tomatengewächshaus
  • ein Hochbeet
  • das sagenhafte „Terra Preta“
  • eine Anlage zur Regenwasseraufbereitung
Gewächshaus mit Clematis als Beschattung im Sommer

Gewächshaus mit Clematis als Beschattung im Sommer

Glashaus

Ein Glashaus (beispielsweise von dem Garten- & Freizeit-Profi) bietet dem Gärtner viele Vorteile. Durch soliden Wind- und Wetterschutz für empfindliche Pflanzen entwickeln sich die grünen Lieblinge schneller, als die im Freiland kultivierten Sorten. Denn diese finden durch ein optimales Kleinklima perfekte Wachstumsbedingungen vor.

Foliengewächshaus

Zwar ist ein Foliengewächshaus leicht selbst aufgebaut und finanziell relativ günstig, im Vergleich zu einem Gewächshaus. Jedoch hält ein Gewächshaus im Durchschnitt viele Jahre länger und es muss nicht regelmäßig wieder aufgebaut werden, wie ein Foliengewächshaus. Es gilt also abzuwägen, zwischen dem erforderlichen Arbeits-und Zeitaufwand und der finanziellen Ersparnis. Natürlich kommt es auch ganz darauf an, was dem Gärtner besser gefällt.

Tomatengewächshaus

Tomaten gehören landläufig mit zu den beliebtesten Nutzpflanzen, so dass diese in kaum einem Garten fehlen dürften. Mit einem Tomatengewächshaus gelingt der Anbau professionell und es kann somit auch schon viel früher geerntet werden. Die eigene Ernte schmeckt meistens nicht nur unvergleichlich, sondern spart in diesem Falle auch bares Geld. Manchmal ist es aus bautechnischen oder Platzgründen nicht möglich ein Gewächshaus zu errichten. Das heißt aber noch nicht, dass in diesem Fall auf eine frühe Ernte verzichtet werden muss. Es gibt Alternativen.

Mit einem Hochbeet kann selbst ein Laie auch sehr gute Erfolge beim Anbau von Gemüse erzielen.

Das Hochbeet

Ein Hochbeet ist eine geniale Erfindung und dabei doch relativ einfach zu erstellen. Üblicherweise bestehen die meisten Hochbeete noch aus Holz. Doch inzwischen gibt es auch Varianten aus anderen Materialien, wie zum Beispiel aus Stein. Diese haben den Vorteil, nicht zu verrotten. Sie sind nahezu unverwüstlich. Hochbeete entwickeln durch den Einsatz verschiedener Materialien eine Verrottungswärme. Sie haben sich seit einer halben Ewigkeit beim Anbau von wärmeliebenden Obst und Gemüsesorten bewährt. Dabei werden Laub, Äste und angefallener Baumschnitt als auch jede andere Art von Gartenabfällen sowie noch nicht ganz verrotteter Kompost sinnvoll in Schichten übereinander aufgebaut. Ganz oben wird gute Muttererde verwendet. Bei einen Hochbeet braucht man sich nicht mehr bücken, um es zu bearbeiten. Diese Erleichterung der Arbeit wird sehr geschätzt, vor allem auch bei älteren Hobbygärtnern.

Terra Preta

Die Effektivität eines Hochbeetes kann durch die Verwendung von Terra Preta, das ist eine spezielle Form von Humus, noch erheblich gesteigert werden.

Regenwasseraufbereitung

Regenwasseraufbereitung spart Kosten für die Bewässerung des Gartens. Dabei wird das Regenwasser von den Dachrinnen aufgefangen und wieder aufbereitet. Für kleinere Gärten genügen Regentonnen, bei größeren Gärten benötigt man auch dementsprechend große Tanks, um bei längerer Trockenheit genügend Wasser zur Verfügung zu haben.