Native Plants Gartenblog

Archiv des Autor: Christoph

Neuer Dünger auf dem grünen Markt floraPell® Schafwollpellets

Seit kurzer Zeit gibt es ein neues Produkt im Bereich biologischer Dünger – floraPell® – Schafwollpellets – ist ein ökologischer Multifunktionsdünger mit Langzeitwirkung.

Die Düngepellets sind aus unbehandelter, deutscher Schafwolle hergestellt. Schafwolle enthält wertvolle Pflanzennährstoffe, die langsam an die Pflanzen abgegeben werden. Daher ist dieser Dünger bestens für Grün- und blühende Zierpflanzen sowie für Obst- und Gemüsekulturen geeignet. Die Pellets können das 3,5fache des Eigengewichts an Wasser aufnehmen und über längere Zeit speichern. Diese zusätzliche Funktion des Düngers ermöglicht eine bessere Wasserversorgung  durch geringeres Verdunsten des Gießwassers. Die gute handhabbarkeit ermöglichen ein einfache und punktuelle Anwendung und Dosierung.

Clematis kletternde Blütenpracht

Die Waldrebe, auch als Clematis bekannt, steht jetzt in ihrer vollen Blütezeit. Damit diese Blütenpracht auch in Ihrem Garten wächst, 6 Grundregeln zur Pflanzung und Pflege von Clematis.

–  Unbenannt - 4Bei der Pflanzung sollte eine Drainageschicht eingearbeitet werden. Einfach 10 cm Kies ins Pflanzloch geben, mit Vlies abdecken und darauf die Clematis setzen.

– Auf Wurzeldruck von Nachbarpflanzen muss geachtet werden. Evtl. einen Plastikring um den Wurzelballen der Clematis setzten.

– Die Clematis ca. 5 cm tiefer setzen als sie im Topf eingepflanzt war.

– Ein schattiger Fuß (Wurzelbereich) muss gewährleistet sein, dieser wird erreicht durch Vorpflanzung von niedrig bleibende Pflanzen (Stauden, niedrige Gehölze), oder durch Abdeckung mit Steinen, Kies oder Splitt.

– Der Rückschnitt der jeweiligen Sorte sollte wie bei der Artikelbeschreibung angegeben erfolgen . Clematis alpina und montana Arten benötigen keinen Rückschnitt.

– Eine regelmäßige Düngung fördert den Blütenreichtum, stärkt aber auch die Pflanze gegen Schädlinge und Krankheiten.

Grundsätzlich ist bei der Auswahl auch auf die Sorte der Clematis zu achten. Bei den Hybriden wurde bei der Züchtung viel Wert auf große Blüten gelegt. Leider ist die Wuchsstärke und die Toleranz gegen die gefürchtete Clematiswelke etwas geringer. Bei den Viticella-Arten ist die Ähnlichkeit zur ursprünglichen Waldrebe höher, deswegen sehen diese Sorten meist vitaler aus. Die Blüten der Viticella-Clematis sind kleiner als die der Hybriden. Dennoch erscheinen Sie in einer atemberaubenden Fülle.

Meine Favoriten sind die Viticella-Sorten denn die vielen kleinen Blüten die im Hochsommer erscheinen sind ein Hinkucker in jedem Garten.

Erdbeere Ostara Eine Erdbeere für zwischendurch!

Die Erdbeere Ostara ist eine remontierente Sorte das heißt das sie das ganze Jahr über blüht und immer neue Früchte ausbildet. Somit erhalten sie übers ganze Jahr hinweg wohlschmeckende Früchte. Natürlich wird es schwierig mit dieser Sorte einen Erdbeerkuchen zu backen, aber dafür können sie auch im Hochsommer ihr Eis mit einer frischen Erdbeere dekorieren.

Oft wird diese Sorte in eine Ampel oder einen Topf gepflanzt und auf die Terrasse oder dem Balkon gestellt. Dafür ist Ostara auch gut geeignet denn dann sind die Früchte  immer in Reichweite zu Essen. Allerdings sollten sie auf eine ausreichende Bewässerung  und Düngung achten, denn gerade in den heißen Sommermonaten wird Wasser zur Fruchtbildung benötigt.

Im Winter können Sie ihren Topf ruhig draußen stehen lassen, einfach ein bisschen geschützt stellen, vielleicht mit etwas Reißig abdecken und darauf achten das nicht Staunässe im Topf entsteht. Sobald der Boden etwas aufgetaut ist, kann man mit etwas lauwarmen Wasser gießen somit vertrocknet die Erdbeere nicht im Winter.

In diesem Frühjahr haben es die Erdbeeren besonders schwierig, denn die wichtigen Bienen die für das bestäuben der Blüten zuständig sind, fliegen bei diesen kalten Temperaturen nur selten. Deswegen kann die Erdbeerernte im Frühjahr schon mal etwas magerer ausfallen. Aber mit der Sorte Ostara kommen in den Sommermonaten auf jeden Fall noch mal Früchte nach.

Nematoden gegen Dickmaulrüssler

Dickmaulrüssler sind wohl die am meisten gefürchtetsten Schädlinge des Gärtners.

Das Schadbild zeigt sich erst in der Gelbfärbung der Blätter anschließend im Blattfall und führt letztendlich leider oft zum Absterben der Pflanze. Dieses Schadbild tritt nicht nur bei Rhododendron, Kirschlorbeer und Kamelien sondern auch bei beliebten Kübelpflanzen, wie zum Beispiel Buchs, Trompetenblume  und Rabatten-Stauden auf! Zudem sind es nicht die großen, nachtaktiven Käfer sondern deren gefräßigen, weißen Larven mit braunem Kopf, welche sich an den wichtigen Wurzeln der Pflanze zu schaffen machen.

Eine Bekämpfung kann somit effektiv nur unter der Oberfläche stattfinden! Sehr bewährt hat sich der Einsatz von Nematoden (Fadenwürmer). Diese Winzlinge sind als Feinde der Dickmaulrüssler – die Freunde der Gärtner! Sie dringen in die  gefräßigen Larven ein und sondern ein für Mensch, Pflanze und Tier unbedenkliches Bakterium ab welches die Larve innerhalb weniger Tage abtötet.

Die beste Zeit Dickmaulrüssler zu bekämpfen ist April bis Mai und im Herbst von August bis September. Achten Sie nach der Ausbringung auf ein ausreichendes Wässern da die Nematoden sich im Bodenwasser bewegen.

Kräuter gegen Schädlinge

Kräuter gegen Schädlinge

Lavendel, Thymian und Rosmarin schaffen nicht nur einen Wohlgeruch in Ihrem Garten, nein sie vermindern ebenfalls den Schädlingsbefall. Aber auch viele andere Kräuter helfen mit ihren starken ätherischen Ölen gegen Blattlaus und Co. Deswegen sollten Kräuter nicht nur im Kräutergarten stehen sondern auch einen Platz in Ihrem Stauden- oder Blumenbeet finden.

So verwirren Salbei, Ysop, Lavendel und Thymian den Geruchsinn der Blattläuse. Aber auch Ameisen, die sich gerne als Beschützer der Blattläuse betätigen, werden in die Flucht getrieben.

Das, dass mehrjährige Bohnenkraut mit seinen starken Geruch die schwarze Bohnenblattlaus abhält, ist den meisten bereits bekannt. Auf dieselbe Weise schützen auch Dill, Salbei und Wermut den Kohl vor Kohlweißlingen.


Zur natürlichen Unterstützung bei der Bekämpfung von Schädlingen eignen sich auch hervorragend unsere Nützlinge. Infos darüber finden sie unter der Rubrik: Nützlinge!

Frohe Ostern

Freitag, 02. April, 9,32 Uhr

Auf einem Feldweg im schönen Steigerwald, westlich von Bamberg wurde er gesehen! Leider ohne Beutel – dennoch sind wir sicher – er ist es – Der Osterhase! Anhand seiner geweiteten Pupillen ist klar ersichtlich dass er in diesen Tagen mächtig im Stress ist. Wir hoffen er schafft es auch noch rechtzeitig in Ihren Garten.

Tipp von Flora: Mister Lampe freut sich bestimmt über frisches Heu und etwas Wasser wenn er auch in Ihrem Garten Ostereier versteckt!

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie frohe Ostern und einen sonnigen Start ins Gartenjahr 2010!

Brief an den Frühling

Hallo Frühling,

schön dass es Dich gibt und Du nun endlich da bist. Wie haben wir Dich vermisst! Wie oft haben wir aus dem Fenster geschaut und selbst noch Anfang März ein Wintermärchen vorgefunden.

Nun ist es aber Zeit dass Deine wärmenden Sonnenstrahlen die letzten Überreste des langen Winters wegschmelzen und sich im Garten die Pflanzen in den Vordergrund stellen. Gehölze wie die Zaubernuss, Kornelkirsche oder Forsythie werden den Garten in Richtung Sommer weisen.

Aber bitte, lieber Frühling bleib ein wenig – lass die Hitze des Sommers noch ein wenig warten und sorge für einen angenehmen Übergang. Wir und alle Pflanzen werden es Dir danken!

Liebe Grüße – Dein Native Plants Team

Wann werden Rosen geschnitten?

Auch wenn die nun schon so lang erstehnten Sonnenstrahlen den Garten langsam in einen Frühlingstraum verzaubern sollten Sie sich mit dem Rückschnitt von Rosen noch etwas gedulden.

Straeucher-schneiden-wann-REine alte Gärtner-Regel besagt, dass der Rückschnitt erst zur Zeit der Forsythienblüte erfolgen soll. Also schon mal die Schere und Handschuhe bereitlegen und dann nur noch darauf warten dass die gelben Massenblüher die Gartensaison freigeben.

Sie haben keine Forsythie – dann aber schnell in unsere Gärtnerei ->

Folgen des langen Winters

Wir haben die traurige Erfahrung gemacht, dass auch winterfester Terrakotta in diesem Winter sehr leidet! Aufgrund der Menge an Regen- und Schmelzwasser in Kombination mit starken Nachtfrösten ergeben sich große Spannungen im sonst so dekorativen Gefäß.

Leider hat unser Terrakotta Topf vorm Büro diesen langen Winter nicht überlebt – da werden wir uns wohl für den kleinen Buchs eine Alternative überlegen müssen!

Achten Sie Zuhause darauf dass Ihre Terrakotta geschützt und vor allem möglichst trocken steht.

Staude des Jahres

Staude des Jahres 2010 – Die Katzenminze

Jedes Jahr aufs neue kürt der Bund Deutscher Staudengärtner eine besondere Art zur Staude des Jahres. Dieses Jahr ist unser Liebling, die Katzenminze (Nepeta) dran!

Nicht nur wegen der kräftigen Blütenfarbe, sondern auch wegen der schier unermüdlichen Blütenpracht ist die Katzenminze eine sehr wertvolle Zierstaude!

Diese Auszeichnung haben in den letzten Jahren folgende Stauden erhalten:

  • 2000  Fetthenne (Sedum)
  • 2001  Glockenblume (Campanula)
  • 2002  Astern (Aster)
  • 2003  Salbei (Salvia)
  • 2004  Storchschnabel (Geranium)
  • 2005  Windröschen (Anemone)
  • 2006  Flammenblume (Phlox)
  • 2007  Ehrenpreis (Veronica)
  • 2008  Sonnenbraut (Helenium)
  • 2009  Funkie (Hosta)
  • 2010  Katzenminze (Nepeta)

Neugirig?  -> mehr Info