Native Plants Gartenblog

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Fassadenbegrünung für Garagen und Schuppen

Wie sich Garagen und Schuppenfassaden in grüne Oasen verwandeln

Bewachsene Fassaden verbreiten eine ganz besondere Atmosphäre und bieten gleichzeitig eine ökologische Nische für Pflanzen, Vögel und Insekten. Die Wände von Garagen und Schuppen sind dafür geradezu prädestiniert und können sich durch geschickte Pflanzenauswahl von eher schmucklosen, vielleicht sogar leicht verwahrlost wirkenden Anbauten zu wahren Hinguckern mausern.

Was ist dafür zu tun?

Damit die Pflanzen sich gut verwurzeln und prächtig gedeihen können, brauchen sie tiefe Pflanzlöcher mit humusreicher Erde. Wenn das nicht möglich ist, geht es auch mit großen Pflanztrögen, die müssen in strengen Wintern jedoch gut gegen Frost geschützt werden. Einige Gewächsarten brauchen Rankhilfen. Holzgitter wirken dekorativ, Spannseile aus Edelstahl sind dezent und witterungsbeständig. Wichtig ist, dass genügend Abstand zur Wand gehalten wird, da die Triebe mit jedem Jahr stärker werden.

Welche Pflanzen eignen sich zur Fassadenbegrünung?

Efeu ist ein guter Starter. Er bewächst jeden Untergrund egal ob Blech, Holz oder Mauerwerk, gedeiht schnell in Schatten und Sonne, ist frostfest und bleibt vor allem auch im Winter grün. Verschiedene Sorten kombiniert schaffen Abwechslung in der Blattform und den Grüntönen. Die Klematis besticht schon im Frühjahr durch ihre Blütenpracht, die in Größe und Farbe viele Variationen bietet. Auch sie wächst sehr schnell, auf dem Dach angekommen, breitet sie sich zu einem wahren Blütenteppich aus. Im Sommer setzt eine Kletterrose einen schönen Akzent und kann mit ihrem Duft betören. Wilder Wein, der sich auch ohne Rankhilfe seinen Weg sucht, bietet im Herbst mit seiner bunten Färbung täglich ein neues Bild.
Schattige Wände sind der richtige Platz für Kletterhortensien. Ihre großen Blütendolden wirken anziehen auf Schmetterlinge & Co. Pfaffenhütchen und Knöterich lieben Stützbalken und Streben, die sie mit ein bisschen Führung spiralförmig begrünen.

Wo im ersten Jahr noch mehr Fassade als Begrünung zu sehen ist, baut im folgenden Sommer vielleicht schon ein Vogelpaar sein Nest. Darauf sollte auf jeden Fall Rücksicht genommen werden, falls an manchen Stellen schon etwas zurückgeschnitten werden muss.

Kleine Organismen, die Großes bewirken

Das Thema EM wird in der letzten Zeit immer populärer. EM steht für effektive Mikroorganismen, die sich praktisch überall auf unserem Planeten befinden. Sie können viele tolle Dinge bewirken, wie zum Beispiel fäulniserregende Prozesse unterdrücken oder auch Düngerkosten senken. Diese Wirkungen beziehen sich auf den Bereich der Landwirtschaft. Aber nicht nur dort wird die tolle Wirkung dieser Organismen eingesetzt. Bei der Ernährung des Menschen werden sie auch immer beliebter. Viele Nahrungsmittel werden mit ihnen versetzt, denn das Immunsystem wird dadurch sehr gestärkt und man kann den Hürden des Alltages gelassener entgegensehen. Auch bei den Tieren wird dies eingesetzt. Ihr Futtermittel wird mit EM versetzt. Dadurch wird der Organismus des Tieres unterstützt und es ist weniger anfällig für Krankheiten oder dergleichen. Das Immunsystem wird, wie auch beim Menschen, gestärkt und es kann sich gegen Viren oder Bakterien gut wehren. Die Tiere werden auch ruhiger und sind nicht so verschreckt, was natürlich für das Wohl der Tiere sehr gut ist.

 

Diese effektiven Mikroorganismen sind auch im EM Aktiv enthalten. Dieses Produkt kann man gebrauchsfertig erstehen und sofort einsetzen. Es wird aus EM Urlösung, Zuckerrohrmelasse und Wasser hergestellt. Sehr interessant zu wissen ist auch noch, dass all diese Zutaten bei 35-38 °C anaerob fermentiert werden. Das EM Aktiv wird vor allem als Bodenhilfsstoff eingesetzt. Zum Beispiel fördert es die Keimung und die Wurzelbildung von jungen Pflanzen. Es hilft auch bei der Blütenbildung, beim Fruchtansatz und auch generell bei der Reifung der Pflanze. Das Wachstum von den Gewächsen wird dabei unterstützt und sie werden dadurch sehr kräftig. Dieses spezielle Produkt verbessert den physikalischen und chemischen
Zustand des Bodens enorm. Die Kompostierung wird auch sehr beschleunigt. Es ist sehr empfehlenswert, dass das EM Aktiv gleich nach dem Kauf verbraucht werden sollte, denn frisch nach der Produktion sind die kleinen effektiven Mikroorganismen, die sich darin befinden, am aktivsten.

Die Gaben der Natur als Geschenk

Die wohl wertvollsten Geschenke sind die, in die man Zeit und Mühe investiert. Das gilt für nichts so sehr wie für Blumen, Früchte und Pflanzen aus dem eigenen Garten, die man zum kunstvollen Mitbringsel arrangiert hat. Wer glücklicher Gartenbesitzer ist, der kann seinen Freunden, Bekannten und Nachbarn mit einem solchen Geschenk von Mutter Natur eine unvergleichliche Freude bereiten.

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Mit der richtigen Gartengestaltung gekonnt optische Akzente setzen

Heutzutage zählt der Garten wie selbstverständlich zur Wohnsphäre. Während er früher hauptsächlich zum Anbauen von Nutzpflanzen gebraucht  und urwüchsig belassen wurde, wird er heute gerne gestaltet und arrangiert, wie auch der innerhäusliche Wohnraum.

Kräutergarten – Der kleine Nutzgarten im Hausgarten

Das letzte Überbleibsel des bäuerlichen Nutzgartens im durchschnittlichen Hausgarten ist der Kräutergarten. Viele schätzen die ständige Verfügbarkeit frischer Kräuter direkt unter dem Küchenfenster. Viele Kräuter haben darüber hinaus eine schöne Blüte und dienen so auch als dekoratives Element. Außerdem gibt es viele attraktive Arten, auf die man einen Kräutergarten anlegen kann. Wird das Kräuterbeet beispielsweise als Kräuterschnecke angelegt, stellt es einen besonderen Hingucker dar. Die gemauerte Spirale bietet darüber hinaus optimale Bedingungen für das Pflanzen von Schatten- als auch Sonnenkräutern. Besonders gut lässt sich ein Kräuterbeet in einen Steingarten integrieren. In der freien Natur wachsen Kräuter vor allem in steiniger Umgebung und fühlen sich daher in der Gegenwart der grauen Riesen besonders wohl.

Gartengestaltung mediterran

Wer sich aber nicht so recht vorstellen kann, sich in einem Steingarten wohlzufühlen, dem bieten sich viele weitere Optionen der Gartengestaltung. Besonders beliebt ist der mediterrane Garten. Er überzeugt mit einer warmen Farbgestaltung, gemütlichen mediterranen Gartenmöbeln und der Gestaltung mit Terrakotta-Elementen. Die italienische Gartenarchitektur orientiert sich an horizontalen Linien und beschränkt sich auf die Rohstoffe Stein und Metall. Da Holz im Mittelmeerraum ein rarer Rohstoff ist, wird es im mediterranen Garten nicht verwendet. Die Gartenmöbel sind zumeist aus Metall oder Rattan. Seine ordentliche Wirkung erhält der italienische Garten durch den Bau von Natursteinmauern, die natürliche Begrenzungen innerhalb des Gartens darstellen. Diese können nach Belieben mit bepflanzt werden. Typische mediterrane Kübel-Pflanzen sind Oleander und Palmen, die jedoch in unseren Breiten im Haus überwintert werden müssen.

Pflanzen richtig einwintern

Im Sommer benötigen Kübelpflanzen schon sehr viel Aufmerksamkeit, doch im Winter fordern sie noch ein wenig mehr. Das wenige Licht und die eisigen Temperaturen machen der Pflanze zu schaffen. Viele Pflanzen kommen nicht mit den kurzen Tagen klar daher ist es wichtig den richtigen Zeitpunkt abzupassen um die Pflanzen hinein zu holen. Wobei auch hier zählt je Länger draußen desto mehr wird die Pflanze abgehärtet. Doch einige Gattungen können schon bei Temperaturen um den Gefrierpunkt viel Schaden nehmen und einen Schock erleiden. Bei wenigen Graden unter Null können sie erfrieren, diese Gattungen nennt man Erkältungsempfindlich. Eine andere Gattung ist nicht so empfindlich diese sollte wirklich so lange wie möglich draußen bleiben, so gewöhnt sie sich an die kalten Temperaturen und kann somit auch im Frühjahr rechtzeitig raus.

Die Kälteresistenz ist auch abhängig vom alter der Pflanze, je Älter desto resistenter.
Man muss auch bedenken das nicht nur der obere teil der Pflanze schaden nehmen kann auch die Wurzeln sind anfällig auf Kälte.

Damit die Kübelpflanzen gut durch den Winter kommen benötigt man einen geeigneten Platz.
Dieser sieht wie folgt aus: Schön hell und nicht zu warm, denn je mehr Licht desto sicherer die Überwinterung. Viele Pflanzen bevorzugen Temperaturen um die 5-10°C ideal, andere mögen es etwas Wärmer bei 10-15°C. Aber es gibt auch wenige die 15-20°C mögen und dazu noch sehr viel Licht wünschen. Wie zum Beispiel Schönmalven und Abutilon- Hybriden.

In zu warmen, dunklen Räumen kommen die Kübelpflanzen nicht zur Ruhe und wachsen weiter. Diese Triebe sind weich und blass diese können oft im Frühjahr zügig weiter wachsen.
Am besten eignen sich zum überwintern Keller und Garagen diese sollten allerdings frostfrei sein.
Bei der Mehrzahl an Pflanzen müssen die Triebe zurück geschnitten werden. Dazu kann man sie noch etwas dichter stellen. Es gibt aber auch pflanzen wo ein strenger Rückschnitt erforderlich ist wie zum Beispiel: Bleiwurz, Engelstrompete, Fuchsie, Schönmalve, Strauchmargerite und Vanilleblume. Auch ist zu beachten wenn die Pflanze Schädlinge hat, dazu bitte auf jeden Fall auf der Blattunterseite nach Blattläusen schauen. Aber es gibt auch noch andere Schädlinge: Schildläuse, Woll- oder Schmierläuse, Weißen Fliegen und Spinnmilben. Falls ein Befall vorhanden ist bitte erst dieser bekämpfen und entsprechende Maßnahmen einleiten. Denn auch im Winterquartier verbreiten sich die Schädlinge und richten Schaden an. Außer Zwiebel und Knollengewächse müssen alle Pflanzen mit mäßig Wasser versorgt werden. Die Häufigkeit hängt von der jeweiligen Pflanze und der Raumtemperatur ab. Üppiges gießen vermeiden denn sonst kommt es zum Austrieb und oder zur Wurzelfäule. Belaubte Pflanzen benötigen etwas mehr Wasser als unbelaubte. In den Monaten Dezember bis Februar müssen die Pflanzen immer wieder kontrolliert werden. Abgetrocknete welke Blätter entfernen um Krankheiten und Infektionen zu vermeiden. Bei milden Wettertemperaturen auch ab und an das Winterquartier lüften.

Ein Satz noch zum Schluss: Je kühler die Pflanzen überwintern, desto weniger Licht brauchen sie, da sie ihre Lebensbedürfnisse sehr reduzieren. Deshalb: je kühler, desto dunkler.