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Gartengestaltung mit Brunnen

Ein Brunnen im eigenen Garten wirkt nicht nur herrlich erfrischend, sondern übt auch einen sehr beruhigenden Effekt aus. Das leise Plätschern verbannt lästigen Verkehrslärm in den Hintergrund, so dass die Bewohner ihre grüne Oase mit allen Sinnen genießen können. Doch worauf sollten Gartenbesitzer bei der Anschaffung eines Brunnens achten?

Zunächst einmal kommt es natürlich auf die Art des Brunnens an. Sehr beliebt sind aktuell die eleganten Edelstahl-Brunnen, die mit ihrem hochmodernen Design eine stilvolle Atmosphäre in jeden Garten zaubern. Aber auch Naturstein liegt nach wie vor voll im Trend: Dieses Material passt hervorragend in ländliche Bauerngärten und strahlt eine gemütliche Idylle aus.

Auch die Art des Wasserspiels spielt bei den Überlegungen eine große Rolle. Die klassische Fontäne, mal mehr und mal weniger stark, liegt auf der Beliebtheitsskala noch immer ganz weit oben. Stark im Kommen sind aber auch Gartenbrunnen, die mit Kaskaden ausgestattet sind, so dass sich das Wasser über verschiedene Stufen einen Weg nach unten bahnt. Die dritte Möglichkeit: elegante Wasserwände, die eine besonders beruhigende Wirkung haben.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft den Anschluss. Ist ein Stromanschluss im Garten vorhanden? Falls nicht, kann eine solarbetriebene Pumpe die optimale Lösung sein. Wichtig ist, dass die gewünschte Pumpe so geräuscharm wie möglich arbeitet, denn ansonsten können sich die Gartenbewohner schnell gestört fühlen. Die Geräuschkulisse spielt übrigens auch bei der Auswahl einer Fontäne eine große Rolle. Eine schwächere Pumpe verursacht meist nur ein zartes Plätschern, während eine Fontäne mit Ausmaßen eines Geysirs mit einem sehr lauten Platschen einhergeht.

Und auch die Wahl des richtigen Standortes will gut überlegt sein. Steht der Brunnen in unmittelbarer Nähe zu Bäumen, muss damit gerechnet werden, dass der Wind ihn im Herbst mit reichlich Laub beschenkt. Schlimmstenfalls kann dadurch sogar die Pumpe verstopfen. Wer sich für einen Gartenbrunnen mit Fontäne entscheidet, sollte generell einen eher windgeschützten Platz wählen, denn sonst landet ein großer Teil des Wassers neben dem Brunnen.

Natürlich kann ein Gartenbrunnen auch immer in Kombination mit einem Teich angelegt werden. Der Brunnen versorgt den Teich mit Sauerstoff, so dass darin sogar kleine Fische und andere Wasserlebewesen gedeihen. Wichtig: Wer in seiner Brunnen-Teich-Kombination Seerosen zum Blühen bringen möchte, sollte besser auf eine Fontäne verzichten. Seerosen bevorzugen ruhiges Wasser und entwickelt nur dort ihre Blüten.
Wer nur über einen sehr kleinen Garten verfügt, muss dennoch nicht auf ein sanftes Wasserspiel verzichten. Kleine Keramikbrunnen, wie sie oft auch für den Innenbereich angeboten werden, können eine sehr hübsche Alternative sein.

Der botanische Garten in Berlin

Der botanische Garten in Berlin ist der größte botanische Garten Deutschlands. Auf über 43 Hektar Fläche verteilen sich circa 22.000 unterschiedliche Pflanzenarten. Der botanische Garten und das botanische Museum gehören zur Freien Universität Berlin. Etwa eine halbe Million Besucher zieht es jährlich in den Stadtteil Berlin-Dahlem, um die Pflanzen des botanischen Gartens zu begutachten. Die in den Jahren 1897 bis 1910 erbaute Anlage teilt sich in drei große Teilbereiche auf.

Arboretum

Das Arboretum ist wie ein Park angelegt und beherbergt größtenteils einheimische Pflanzenarten. Die etwa 1800 verschiedenen Baum- und Straucharten sind gattungsweise gruppiert. Auch Gingkogewächse und Koniferen, die es seit etwa 280 Millionen Jahren gibt, sind in der Freiluftanlage zu finden.

Geografische Sammlung

In der geografischen Sammlung sind Pflanzen aus allen fünf Kontinenten ausgestellt, wobei ihre natürliche Umgebung möglichst genau nachgeahmt wurde. Ein hundertjähriger typisch deutscher Rotbuchenwald und verschiedene europäische Formationen wie Gebirge, Wiesen, Heide und Moore zeigen die Pflanzen unseres Kontinents. Japanische, chinesische und sibirische Pflanzen sind in der Ostasien-Abteilung zu bewundern. Das nordamerikanische Revier konzentriert sich vor allem auf die Wälder der Ost- und Westküste Amerikas. Ein großes Tropenhaus bildet das Herzstück der afrikanischen Gewächshäuser, die beispielsweise Orchideen, Kakteen und fleischfressende Pflanzen zeigen. Auch die Flora Australiens und Neuseelands hat im botanischen Garten Berlin ihnren Platz.

Systematische Abteilung

In der systematischen Abteilung sind Gruppen verschiedener Pflanzengattungen zu sehen. Ein Teil widmet sich der einheimischen Flora in Feuchtgebieten wie Mooren, Küsten und Teiche. Etwa 40 der rund 200 hier ausgestellten Pflanzenarten stehen auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Pflanzenarten. In zwei großen Becken werden verschiedene Wald- und Wiesenmoose ausgestellt, die am besten mit einer Lupe zu betrachten sind. Traditionelle Nutzpflanzen wie Blatt-, Wurzel- und Knollengemüse, verschiedene Obstsorten und Färbepflanzen werden in der Nutzpflanzenabteilung gezeigt. Im Heilkräutergarten gibt es rund 230 verschiedene Heilpflanzen und deren Wirkung zu entdecken. Die Pflanzenbeete ahmen verschiedene menschliche Organe nach und die Pflanzen sind nach Möglichkeit dem passenden Organ zugeordnet. Eine weitere Abteilung widmet sich krautartigen Blütenpflanzen. In einem Duft- und Tastgarten können Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte verschiedene Pflanzen riechen und erfühlen.

Botanisches Museum

Das botanische Museum in der Königin-Luise-Straße vertieft die im Garten präsentierten Thematiken. So werden beispielsweise detaillierte Informationen zur Entwicklungsgeschichte der Pflanzen, zum inneren Aufbau oder zur jahreszeitlichen Entwicklung gegeben. Im Herbarium werden unter anderem über 5000 verschiedene Samenarten gelagert, teilweise von vom Aussterben bedrohten Arten. Diese werden auf Anfrage an wissenschaftliche Institute in der ganzen Welt gesendet. Eine umfangreiche Bibliothek vervollständigt die botanischen Einrichtungen.

Der botanische Garten in Berlin ist immer einen Besuch wert.

Einen Schwimmteich anlegen: Anleitung und hilfreiche Tipps

Immer mehr Menschen hegen den Wunsch, ihren Garten in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Neben einer gemütlichen Ecke zur Entspannung erfreuen sich Bademöglichkeiten an großer Beliebtheit. Wer die natürliche Schönheit seines Gartens erhalten möchte, entscheidet sich meist für einen Schwimmteich. Das Anlegen eines Schwimmteichs erfordert jedoch ein gewisses Maß an handwerklichem Können und Kreativität. Ist beides gegeben steht dem Schwimmteichbau nichts mehr im Weg.

 Do it yourself: Schwimmteich-Anleitung

  1. Bevor der Schwimmteich ausgebaggert werden kann, muss die Größe des Schwimmteichs samt Regenerationszonen markiert werden.
  2. Damit das Ausbaggern des Schwimmteichs möglichst schnell vonstattengeht, sollte eine Firma hinzugezogen werden.
  3. Mithilfe kleinerer Gartengeräte können anschließend die Wasserzonen und Regenerationsbereiche nach Belieben modelliert werden. Erst nach Abschluss der gesamten Erdarbeiten können Vlies- und Folienbedarf errechnet werden.
  4. Die Regenerationsbereiche müssen vom Schwimmbereich getrennt werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten wie beispielsweise der Bau eines zweiten Beckens. Egal, welche Möglichkeit umgesetzt wird, es muss eine Zirkulation zwischen Regenerationsbereich und Schwimmbereich stattfinden können.
  5. Ermöglicht wird die Zirkulation durch eine Pumpe. Das Wasser kann durch einen Oberflächenskimmer und einen Bodenablauf abgesaugt werden. Damit der Bodenablauf einwandfrei funktioniert, muss der Schwimmteich allerdings ein Gefälle zum Ablauf aufweisen. Der Skimmer saugt hingegen die herabfallenden Blätter ab und stabilisiert dadurch die Wasserqualität. Die Systeme werden gekoppelt und an die Pumpe, die eine Stromversorgung benötigt, angeschlossen.
  6. Falls der Schwimmteich über 2/3 Regenerationsbereich verfügt, ist kaum zusätzliche Technik notwendig. Damit sich die Pflanzen schneller verwurzeln und die filternde Wirkung erhöht werden können, lohnt es sich den Regenerationsbereich mit Schwimmteichsubstrat zu füllen.
  7. Wenn eine Unterwasserbeleuchtung gewünscht wird, muss diese vor der Verlegung des Schutzvlieses und der Schwimmteichfolie installiert werden. Anschließend muss die Schwimmteichfolie faltenfrei verschweißt und mit Abschlussleisten befestigt werden. Wer damit keine Erfahrung hat, sollte für diesen Schritt Profis beauftragen.

Tipps zum Schwimmteichbau

  1. Die optimale Zeit für den Schwimmteichbau ist das Frühjahr, denn so können sich die Pflanzen bis zum Winter stärken.
  2. Gut geplante Schwimmteiche regulieren sich größtenteils von selbst, weshalb nur wenige spezielle Gartengeräte gekauft werden müssen.
  3. Die Form und Größe des Schwimmteichs sollte zum Größenverhältnis von Grundstück und Haus passen. Stabile Wasserverhältnisse benötigen jedoch eine Mindestgröße von 5 m² und mindestens 80 cm Wassertiefe. Allerdings gilt: Je größer der Schwimmteich, desto besser das ökologische Gleichgewicht.
  4. Zum Abdichten des Schwimmteichs kann statt Teichfolie auch Lehm oder Ton verwendet werden.
  5. Da sich die Wasserpflanzen meist üppig vermehren, reicht es zu Beginn wenige Pflanzen zu setzen.
  6. Der Uferbereich kann mit Kiesflächen, Grasflächen Steinen und Altholz abwechslungsreich gestaltet werden.
  7. Auf Quellensteine, Springbrunnen oder Gegenstromanlagen sollte in Schwimmteichen, der Natürlichkeit wegen, verzichtet werden.

Fassadenbegrünung für Garagen und Schuppen

Wie sich Garagen und Schuppenfassaden in grüne Oasen verwandeln

Bewachsene Fassaden verbreiten eine ganz besondere Atmosphäre und bieten gleichzeitig eine ökologische Nische für Pflanzen, Vögel und Insekten. Die Wände von Garagen und Schuppen sind dafür geradezu prädestiniert und können sich durch geschickte Pflanzenauswahl von eher schmucklosen, vielleicht sogar leicht verwahrlost wirkenden Anbauten zu wahren Hinguckern mausern.

Was ist dafür zu tun?

Damit die Pflanzen sich gut verwurzeln und prächtig gedeihen können, brauchen sie tiefe Pflanzlöcher mit humusreicher Erde. Wenn das nicht möglich ist, geht es auch mit großen Pflanztrögen, die müssen in strengen Wintern jedoch gut gegen Frost geschützt werden. Einige Gewächsarten brauchen Rankhilfen. Holzgitter wirken dekorativ, Spannseile aus Edelstahl sind dezent und witterungsbeständig. Wichtig ist, dass genügend Abstand zur Wand gehalten wird, da die Triebe mit jedem Jahr stärker werden.

Welche Pflanzen eignen sich zur Fassadenbegrünung?

Efeu ist ein guter Starter. Er bewächst jeden Untergrund egal ob Blech, Holz oder Mauerwerk, gedeiht schnell in Schatten und Sonne, ist frostfest und bleibt vor allem auch im Winter grün. Verschiedene Sorten kombiniert schaffen Abwechslung in der Blattform und den Grüntönen. Die Klematis besticht schon im Frühjahr durch ihre Blütenpracht, die in Größe und Farbe viele Variationen bietet. Auch sie wächst sehr schnell, auf dem Dach angekommen, breitet sie sich zu einem wahren Blütenteppich aus. Im Sommer setzt eine Kletterrose einen schönen Akzent und kann mit ihrem Duft betören. Wilder Wein, der sich auch ohne Rankhilfe seinen Weg sucht, bietet im Herbst mit seiner bunten Färbung täglich ein neues Bild.
Schattige Wände sind der richtige Platz für Kletterhortensien. Ihre großen Blütendolden wirken anziehen auf Schmetterlinge & Co. Pfaffenhütchen und Knöterich lieben Stützbalken und Streben, die sie mit ein bisschen Führung spiralförmig begrünen.

Wo im ersten Jahr noch mehr Fassade als Begrünung zu sehen ist, baut im folgenden Sommer vielleicht schon ein Vogelpaar sein Nest. Darauf sollte auf jeden Fall Rücksicht genommen werden, falls an manchen Stellen schon etwas zurückgeschnitten werden muss.

Kleine Organismen, die Großes bewirken

Das Thema EM wird in der letzten Zeit immer populärer. EM steht für effektive Mikroorganismen, die sich praktisch überall auf unserem Planeten befinden. Sie können viele tolle Dinge bewirken, wie zum Beispiel fäulniserregende Prozesse unterdrücken oder auch Düngerkosten senken. Diese Wirkungen beziehen sich auf den Bereich der Landwirtschaft. Aber nicht nur dort wird die tolle Wirkung dieser Organismen eingesetzt. Bei der Ernährung des Menschen werden sie auch immer beliebter. Viele Nahrungsmittel werden mit ihnen versetzt, denn das Immunsystem wird dadurch sehr gestärkt und man kann den Hürden des Alltages gelassener entgegensehen. Auch bei den Tieren wird dies eingesetzt. Ihr Futtermittel wird mit EM versetzt. Dadurch wird der Organismus des Tieres unterstützt und es ist weniger anfällig für Krankheiten oder dergleichen. Das Immunsystem wird, wie auch beim Menschen, gestärkt und es kann sich gegen Viren oder Bakterien gut wehren. Die Tiere werden auch ruhiger und sind nicht so verschreckt, was natürlich für das Wohl der Tiere sehr gut ist.

 

Diese effektiven Mikroorganismen sind auch im EM Aktiv enthalten. Dieses Produkt kann man gebrauchsfertig erstehen und sofort einsetzen. Es wird aus EM Urlösung, Zuckerrohrmelasse und Wasser hergestellt. Sehr interessant zu wissen ist auch noch, dass all diese Zutaten bei 35-38 °C anaerob fermentiert werden. Das EM Aktiv wird vor allem als Bodenhilfsstoff eingesetzt. Zum Beispiel fördert es die Keimung und die Wurzelbildung von jungen Pflanzen. Es hilft auch bei der Blütenbildung, beim Fruchtansatz und auch generell bei der Reifung der Pflanze. Das Wachstum von den Gewächsen wird dabei unterstützt und sie werden dadurch sehr kräftig. Dieses spezielle Produkt verbessert den physikalischen und chemischen
Zustand des Bodens enorm. Die Kompostierung wird auch sehr beschleunigt. Es ist sehr empfehlenswert, dass das EM Aktiv gleich nach dem Kauf verbraucht werden sollte, denn frisch nach der Produktion sind die kleinen effektiven Mikroorganismen, die sich darin befinden, am aktivsten.

Die Gaben der Natur als Geschenk

Die wohl wertvollsten Geschenke sind die, in die man Zeit und Mühe investiert. Das gilt für nichts so sehr wie für Blumen, Früchte und Pflanzen aus dem eigenen Garten, die man zum kunstvollen Mitbringsel arrangiert hat. Wer glücklicher Gartenbesitzer ist, der kann seinen Freunden, Bekannten und Nachbarn mit einem solchen Geschenk von Mutter Natur eine unvergleichliche Freude bereiten.

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Mit der richtigen Gartengestaltung gekonnt optische Akzente setzen

Heutzutage zählt der Garten wie selbstverständlich zur Wohnsphäre. Während er früher hauptsächlich zum Anbauen von Nutzpflanzen gebraucht  und urwüchsig belassen wurde, wird er heute gerne gestaltet und arrangiert, wie auch der innerhäusliche Wohnraum.

Kräutergarten – Der kleine Nutzgarten im Hausgarten

Das letzte Überbleibsel des bäuerlichen Nutzgartens im durchschnittlichen Hausgarten ist der Kräutergarten. Viele schätzen die ständige Verfügbarkeit frischer Kräuter direkt unter dem Küchenfenster. Viele Kräuter haben darüber hinaus eine schöne Blüte und dienen so auch als dekoratives Element. Außerdem gibt es viele attraktive Arten, auf die man einen Kräutergarten anlegen kann. Wird das Kräuterbeet beispielsweise als Kräuterschnecke angelegt, stellt es einen besonderen Hingucker dar. Die gemauerte Spirale bietet darüber hinaus optimale Bedingungen für das Pflanzen von Schatten- als auch Sonnenkräutern. Besonders gut lässt sich ein Kräuterbeet in einen Steingarten integrieren. In der freien Natur wachsen Kräuter vor allem in steiniger Umgebung und fühlen sich daher in der Gegenwart der grauen Riesen besonders wohl.

Gartengestaltung mediterran

Wer sich aber nicht so recht vorstellen kann, sich in einem Steingarten wohlzufühlen, dem bieten sich viele weitere Optionen der Gartengestaltung. Besonders beliebt ist der mediterrane Garten. Er überzeugt mit einer warmen Farbgestaltung, gemütlichen mediterranen Gartenmöbeln und der Gestaltung mit Terrakotta-Elementen. Die italienische Gartenarchitektur orientiert sich an horizontalen Linien und beschränkt sich auf die Rohstoffe Stein und Metall. Da Holz im Mittelmeerraum ein rarer Rohstoff ist, wird es im mediterranen Garten nicht verwendet. Die Gartenmöbel sind zumeist aus Metall oder Rattan. Seine ordentliche Wirkung erhält der italienische Garten durch den Bau von Natursteinmauern, die natürliche Begrenzungen innerhalb des Gartens darstellen. Diese können nach Belieben mit bepflanzt werden. Typische mediterrane Kübel-Pflanzen sind Oleander und Palmen, die jedoch in unseren Breiten im Haus überwintert werden müssen.

Pflanzen richtig einwintern

Im Sommer benötigen Kübelpflanzen schon sehr viel Aufmerksamkeit, doch im Winter fordern sie noch ein wenig mehr. Das wenige Licht und die eisigen Temperaturen machen der Pflanze zu schaffen. Viele Pflanzen kommen nicht mit den kurzen Tagen klar daher ist es wichtig den richtigen Zeitpunkt abzupassen um die Pflanzen hinein zu holen. Wobei auch hier zählt je Länger draußen desto mehr wird die Pflanze abgehärtet. Doch einige Gattungen können schon bei Temperaturen um den Gefrierpunkt viel Schaden nehmen und einen Schock erleiden. Bei wenigen Graden unter Null können sie erfrieren, diese Gattungen nennt man Erkältungsempfindlich. Eine andere Gattung ist nicht so empfindlich diese sollte wirklich so lange wie möglich draußen bleiben, so gewöhnt sie sich an die kalten Temperaturen und kann somit auch im Frühjahr rechtzeitig raus.

Die Kälteresistenz ist auch abhängig vom alter der Pflanze, je Älter desto resistenter.
Man muss auch bedenken das nicht nur der obere teil der Pflanze schaden nehmen kann auch die Wurzeln sind anfällig auf Kälte.

Damit die Kübelpflanzen gut durch den Winter kommen benötigt man einen geeigneten Platz.
Dieser sieht wie folgt aus: Schön hell und nicht zu warm, denn je mehr Licht desto sicherer die Überwinterung. Viele Pflanzen bevorzugen Temperaturen um die 5-10°C ideal, andere mögen es etwas Wärmer bei 10-15°C. Aber es gibt auch wenige die 15-20°C mögen und dazu noch sehr viel Licht wünschen. Wie zum Beispiel Schönmalven und Abutilon- Hybriden.

In zu warmen, dunklen Räumen kommen die Kübelpflanzen nicht zur Ruhe und wachsen weiter. Diese Triebe sind weich und blass diese können oft im Frühjahr zügig weiter wachsen.
Am besten eignen sich zum überwintern Keller und Garagen diese sollten allerdings frostfrei sein.
Bei der Mehrzahl an Pflanzen müssen die Triebe zurück geschnitten werden. Dazu kann man sie noch etwas dichter stellen. Es gibt aber auch pflanzen wo ein strenger Rückschnitt erforderlich ist wie zum Beispiel: Bleiwurz, Engelstrompete, Fuchsie, Schönmalve, Strauchmargerite und Vanilleblume. Auch ist zu beachten wenn die Pflanze Schädlinge hat, dazu bitte auf jeden Fall auf der Blattunterseite nach Blattläusen schauen. Aber es gibt auch noch andere Schädlinge: Schildläuse, Woll- oder Schmierläuse, Weißen Fliegen und Spinnmilben. Falls ein Befall vorhanden ist bitte erst dieser bekämpfen und entsprechende Maßnahmen einleiten. Denn auch im Winterquartier verbreiten sich die Schädlinge und richten Schaden an. Außer Zwiebel und Knollengewächse müssen alle Pflanzen mit mäßig Wasser versorgt werden. Die Häufigkeit hängt von der jeweiligen Pflanze und der Raumtemperatur ab. Üppiges gießen vermeiden denn sonst kommt es zum Austrieb und oder zur Wurzelfäule. Belaubte Pflanzen benötigen etwas mehr Wasser als unbelaubte. In den Monaten Dezember bis Februar müssen die Pflanzen immer wieder kontrolliert werden. Abgetrocknete welke Blätter entfernen um Krankheiten und Infektionen zu vermeiden. Bei milden Wettertemperaturen auch ab und an das Winterquartier lüften.

Ein Satz noch zum Schluss: Je kühler die Pflanzen überwintern, desto weniger Licht brauchen sie, da sie ihre Lebensbedürfnisse sehr reduzieren. Deshalb: je kühler, desto dunkler.