Native Plants Gartenblog

Archiv des Autor: admin

Tipps für die Gestaltung des Wintergartens

Mit der letzten Pflege des Rasens im Oktober ist nun auch die Gartensaison abgeschlossen. Dass man nicht mehr auf der Terrasse sitzen kann, heißt jedoch nicht, dass man sich nicht trotzdem an der grünen Pracht erfreuen kann. Der Blick lässt sich auch vom Wintergarten aus genießen!

Die Glasfront des Wintergartens gewährt den Hausbesitzern quasi einen Panoramablick auf den winterlichen Garten. Immergrüne Bäume und Sträucher, die von Schnee bedeckt sind, sind dabei längst nicht das Einzige, das man beobachten kann. Auch die Futtersuche der vielen Vögel ist alles andere als uninteressant, was insbesondere dann gilt, wenn man selber Futterstellen eingerichtet hat. Wie wir hier schrieben, sollten Sie genau das bei Frost und Schnee ohnehin tun – so kommen auch unsere gefiederten Freunde gut durch den Winter!

So wird’s im Wintergarten gemütlich

Wirklich genießen können wir den Blick ins Freie dabei nur, wenn es im Wintergarten warm und gemütlich ist. Neben einer Beheizung ist es daher vor allem das Mobiliar und die Dekoration, um die wir uns rechtzeitig vor Wintereinbruch kümmern müssen. Unserer Meinung nach sollten Sie dabei an Folgendes denken:

  1. Eine Sitzgruppe für besinnliche gemeinsame Stunden darf keinesfalls fehlen. Sie bietet sich sowohl als Ersatz für den Essplatz als auch als Austragungsort für lustige Spieleabende an.
  2. Vom nackten Tisch möchte jedoch niemand essen, und auch auf harten Stühlen will keiner sitzen. Sorgen Sie deshalb unbedingt mit ein paar Heimtextilien für mehr Gemütlichkeit! Bei Zalando ist die Auswahl an komfortablen Sitzkissen, Tischdecken und Co. so groß, dass Sie den Wintergarten sogar passend zu jeder Jahreszeit umdekorieren können. Derzeit bietet sich natürlich eine weihnachtliche Gestaltung besonders an. Die robusten Sitzkissen können Sie im Sommer auch im Außenbereich verwenden.
  3. Heimelig wird es im Wintergarten außerdem mit der richtigen Beleuchtung. Setzen Sie hier lieber auf kleinere Lichtquellen, die ein warmes, diffuses Licht verbreiten, als auf grelle Deckenstrahler. Möchten Sie auf eine Hängelampe nicht verzichten, so wählen Sie am besten ein dimmbares Licht. Achten Sie auch darauf, dass Sie warmweiße Leuchtmittel installieren, und zwar im Idealfall langlebige LED-Leuchten.
  4. Zuletzt sind auch im Wintergarten selbst Pflanzen ein Muss. Sie schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, wenn Sie Ihren Wintergarten einfach für die Überwinterung frostempfindlicher Pflanzen aus Ihrem Garten nutzen.

Der Garten im Winter

Es ist doch eigentlich schade, dass viele Gärten im Winter kahl und leblos scheinen, dass vor allem eingemottet und abgedeckt, nicht aber aufgehübscht und dekoriert wird. Dabei kann ein Winter-Garten durchaus eine Zierde sein. Wir verraten, wie das geht.

Immergrün und voller Leben – der Winter-Garten

Gemüsegarten mit Buchsbaumhecke im Winter

Gemüsegarten mit Buchsbaumhecke im Winter

Wenn der Winter Einzug hält, die Blätter fallen und der erste Bodenfrost auch den letzten trotzigen Sommergewächsen den Garaus macht, dann stellen viele Gartenbesitzer fest, dass ihr Garten plötzlich ziemlich unansehnlich wirkt. Diesen Umstand kann man eigentlich recht leicht beheben: Zunächst einmal sollte man dafür sorgen, dass Dekorationselemente und auch die Umzäunung des Gartens das Gesamtbild positiv beeinflussen. Was das betrifft, so findet man auf Seiten wie gartenzaun24.de sicherlich Inspiration. Danach sollte sich der Gärtner um Gewächse kümmern, die dem winterlichen Garten ein schönes, natürliches Gesicht verleihen. Immergrüne Pflanzen sind in diesem Zusammenhang das A und O. Fällt der erste Schnee, macht er sich auf dem Nadelkleid von Thuja-Hecken beziehungsweise Lebensbäumen, Tannen, Eiben, Zedern, Fichten und Kiefern besonders gut. Auch immergrüne Buchskugeln und Zierhecken können zu diesem Zweck verwendet werden. Und große, knorrige Laubbäume, die im Winter zwar kahl, aber auch ausgesprochen majestätisch erscheinen, wissen dem Auge ebenfalls zu gefallen.

Welk und trotzdem schön

Wer nicht immer nur grüne Nadeln sehen will, kann seinen Garten im Winter durchaus mit einigen sommergrünen Arten aufwerten. Einige dieser Pflanzen, viele Ranken zum Beispiel, sehen gerade im verwelkten Zustand sehr dekorativ aus. Ein knalliges Gelb sorgt für tolle Farbnuancen und der warme, rotbraune Farbton einer Buchenhecke rundet das Ganze dann ab. Ziergräser und Stauden möchten wir in diesem Zusammenhang ebenfalls empfehlen. Große runde Steine bringen Abwechslung in die Topografie der Schneedecke. Präpariert man den Garten also entsprechend, wird man mit einem immergrünen Winterwunderland belohnt!

Halloween: Die richtige Dekoration für Heim und Garten

Bevor der Winter hereinbricht und der Schnee den eigenen Garten schlafen lässt, verkündet der goldene Herbst noch einige bunte Tage. Wer in dieser Zeit eine dekorative Herausforderung sucht, kann sich auf ein Fest freuen: Halloween.


Halloween: Traditionsreich

Halloween findet in Deutschland von Jahr zu Jahr mehr Freunde. Kinder ziehen begeistert von einer Haustür zur nächsten und fragen nach „Süßem sonst gibt’s Saures“. Auf Partys verkleiden sich Erwachsene schaurig und genießen den gruseligen Tag in entsprechender Atmosphäre. Einige Kritiker gibt es dennoch, die das Fest als „Veramerikanisierung“ ansehen. Viele wissen jedoch gar nicht, dass das Fest ursprünglich von katholischen Iren gefeiert wurde. Die Auswanderer nahmen ihre Bräuche mit in die Neue Welt und Halloween entstand so wie wir es kennen. Das Fest verbreitete sich um 1990 herum in Europa von Frankreich aus. In Deutschland kam es wenig später an. Wer nun jedoch denkt, dass damit gedankenlos kopiert wurde, irrt. Traditionelle Kürbisanbaugebiete wie die Steiermark nahmen Halloween dankend auf. Doch auch im Saarland, Thüringen oder Baden-Württemberg wurden die bereits bekannten Rübengeister in das Fest integriert.

Für heimische Gärtner ist Halloween daher die perfekte Gelegenheit um der eigenen Kreativität Lauf zu lassen. Die typischen Herbst- und Erntedankmotive in Rot und Gelb zeugen schließlich von wenig Individualität. Doch wie kann man hübsch zu Halloween dekorieren, ohne dass es kitschig wirkt?

Dekoration ja, Kitsch nein

Wer eine erwachsene Halloween-Dekoration möchte, sollte auf dezente Akzente setzen. Eine große Gummispinne neben einem blinkenden Schädel hat deutlich weniger Effekt als ein stilvoll platzierter Kerzenhalter neben dem Eingang. Gerade sonst sehr alltägliche Gegenstände können mit etwas Geschick schaurig daher kommen. Richtig in Szene gesetzt, zum Beispiel auf einem leeren Stuhl mit einigen Blutstropfen, wird die Fantasie Ihrer Gäste das Übrige tun.

Versuchen Sie sich auch einmal an einem neuen Farbschema. In den USA sind die typischen Halloweenfarben neben Rot und Orange auch Schwarz, Grün und Violett.

Kürbisse sind ein Muss

Kürbisse sind die typischen Begleiter für den Herbst. Viele haben das trendige Gemüse bereits für sich entdeckt und bauen es sogar im eigenen Garten an. An Halloween wird dem Kürbis jedoch ein ganz neues Leben eingehaucht. Kürbislaternen mit dreieckigen Augen sind gängig. Wenn Ihnen das jedoch zu banal ist, können Sie beim Kürbisschnitzen und –verzieren mit Ihrer Fantasie spielen. Wahre Meisterwerke können in die Haut des Kürbisses geschnitzt werden, Porträts, Spitzenmuster, Ornamente und Buchstaben sind die neuen Hits. Wenn Sie mit dem Messer eher ungeschickt sind, können Sie Kürbisse auch mit dem gewünschten Motiven in schwarz bemalen. Für Häkelfreunde: Stulpen mit Spinnennetzmuster sind ein garantierter Hinguckers. Wenn Sie eine gruselige Tafel anrichten möchten, kann das Gemüse auch heil bleiben und mit Effektlacken wie schwarzem Glitzer besprüht werden. Anregungen und Anleitungen, wie man den Kürbis perfekt schnitzt und weitere Ideen für eine gruselige Dekoration finden Sie bei Martha Stewart.

Vasen – frische und getrocknete Blumen stilvoll präsentieren

Möchte man einen Strauß Blumen hübsch präsentieren, so muss eine Vase her! Hierbei sollten Sie nicht etwa irgendein Modell wählen, sondern sich für eine Vase entscheiden, die sowohl zu den Blumen selbst als auch zu Ihrer Einrichtung passt.

Eine Vase ist nicht genug!

Wen Sie den Strauß in Ihrem natürlichen Garten bereits gepflückt bzw. diesen im Blumenladen gekauft haben, ist es für den Erwerb einer neuen Vase bereits zu spät. Besser ist es, wenn Sie dafür sorgen, dass Sie immer die passende Vase zu Ihren Lieblingsblumen parat haben.

Am harmonischsten wirkt das Bild dabei, wenn Sie eine Vase in der Farbe der Blüten wählen. Ebenfalls passend sind Nuancen aus einer ähnlichen Farbfamilie – also etwa eine Vase in Rosa für Blumen mit pinkfarbenen Blüten. Aber auch Violett und Blau sowie Gelb, Orange und Rot harmonieren hervorragend miteinander! Im Idealfall suchen Sie Vasen und Blumen dabei so aus, dass sie zusätzlich Ihren Einrichtungsstil komplettieren. Leicht ist dies, wenn Sie bei Ihrer Einrichtung auf Weiß und Naturtöne gesetzt haben, denn dann lässt sich praktisch jede Farbe als Akzent verwenden.

Vielleicht möchten Sie jedoch auch Vasen besitzen, die vielseitiger sind und die mit sämtlichen Pflanzen harmonieren. In diesem Fall sind farblose Glasvasen das Richtige für Sie. Sollten Sie die schlichten Modelle zu langweilig finden, so können Sie stattdessen zu den extravaganteren Vasen greifen. Am besten besorgen Sie Vasen in verschiedenen Größen und Formen, sodass Sie auch bei Blumengeschenken stets das passende Modell griffbereit haben.

Dank Trocknung länger Freude an den Blumen haben

Übrigens werten nicht nur Vasen mit frischen Blumen Ihre Einrichtung auf; Gleiches gilt auch für getrocknete Pflanzen! Wir beantworten Ihre wichtigsten Fragen.

Welche Pflanzen? Ungeeignet sind schnell welkende Pflanzen wie Osterglocken oder Narzissen. Trocknen Sie stattdessen Rosen oder Astern. Besonders formstabil sind zudem Lavendel, Disteln oder Lampionblumen.

Wie trocknen? Binden Sie einen Strauß mit Garn, Bast oder einem Gummi zusammen und hängen Sie ihn dann kopfüber auf. Das Band sollte nicht zu stramm sitzen, wenn Sie Druckstellen an den Stielen verhindern möchten. Innerhalb der zwei- bis dreiwöchigen Trocknungszeit ziehen Sie das Band ein- bis zweimal nach. Sobald die Blüten rascheln, ist die Trocknung abgeschlossen. In einer Vase stehend behalten die getrockneten Blumen am besten ihre Form.

Wo trocknen? Zum Trocknen geeignet sind warme, trockene und dunkle Räume, also zum Beispiel der Dachboden oder der Keller. Sorgen Sie für eine gute Durchlüftung, damit sich die abgegebene Feuchtigkeit nicht staut.

Urban Gardening – Die Rückkehr der Gärten in die Stadt!

Das Urban Gardening gibt es schon seit einiger Zeit, berühmt wurde es allerdings erst in den letzten Jahren. Überall findet man plötzlich Beiträge zu neuen Garten-Projekten, immer mehr Menschen schließen sich in ihrem Stadtteil zusammen, um an einem Garten zu arbeiten. Der Garten in der Stadt verfolgt viele Ziele. Die Stadt durch Pflanzen schöner machen, ist das eine. Diese Pflanzen können auf Dächern oder in brachliegenden gebieten liegen und so das Stadtbild verschönern und die Stadt ein wenig grüner und damit gesünder machen. Aber natürlich können Pflanzen noch mehr: Nutzpflanzen können die eigene gesunde Ernährung abseits von industrieller Nahrungsmittelherstellung sichern und auch den Stadtkindern das Anpflanzen von Obst und Gemüse näherbringen. Und irgendwann vielleicht den Welthunger bekämpfen – aber das ist bisher noch Utopie. Und so fing alles an:

„Lasst uns einen Garten machen, mitten in der Stadt!“ – Die Geschichte des Urban Gardening

Die ersten innerstädtischen Gärten auf Dächern und in brachliegenden Stadtgebieten entstanden in den 70er Jahren in New York. Bald schon erfreuten sich die Gartenprojekte in der Stadt und dann auch in ganz Nordamerika wachsender Beliebtheit. Immer mehr Menschen schlossen sich zu Gärtnergemeinschaften zusammen. Heute ist das urbane Gärtnern in aller Munde. Auch in Europa sprießen immer mehr innerstädtische Gärten. Dächer werden begrünt und ehemalige Industriegebiete umfunktioniert. Neben den Gärtnern, die der ursprünglichen Idee folgen, die Stadt ein wenig ökologischer und sozialer zu machen und gleichzeitig den Menschen die gesunde Ernährung ein Stück näher zu bringen, gibt es auch neuartige Projekte, die einer etwas anderen Idee folgen. Dazu gehören in Deutschland zum Beispiel die interkulturellen Gärten, die der Idee dienen, beim Gärtnern die Verständigung von Menschen verschiedener Kulturen zu stärken, sowie die Garden Guerilla Aktionen in London.

Berühmte Gärten in der Stadt

Auch in Deutschland gibt es mittlerweile einige Gärten, die es überregional zur Berühmtheit gebracht haben. Dazu gehört der „Prinzessinnengarten“ in Berlin-Kreuzberg. Ein anderes berühmtes Beispiel für Urban Gardening liegt ebenfalls in Berlin: der Guerilla-Garten „Rosa Rose“ in Friedrichshain.

Die richtige Pflege des heimischen Grüns – Der perfekte Rasen

In der warmen Jahreszeit kommt zeitgleich mit den ersten Sonnenstrahlen bei vielen Hobbygärtnern das böse Erwachen: Der ursprünglich so saftig grüne und strahlende Rasen ist übersät mit Unkraut, kahlen Stellen und braunen Flecken. Dabei ist die richtige Pflege für das heimische Grün kinderleicht und nimmt nur wenig Zeit in Anspruch. Mit ein paar einfachen Tricks bleibt der Rasen gesund und schön – und das nicht nur für eine Saison.

Schritt 1 – Rasenunkraut den Garaus machen

Bevor der Rasen durch die richtige Pflege wieder in einen perfekten Zustand gebracht werden kann, müssen zunächst die Rasenunkräuter zwischen den gesunden Gräsern verschwinden. Wer dabei auf chemische Mittel verzichten möchte, findet in mechanischen Helfern die optimale Alternative, um Löwenzahn und Wegerich den Garaus zu machen. Besonders bewährt hat sich der Fiskars Telescopic Unkrautstecher, der mit seiner präzisen Zange die Wurzel der unerwünschten Pflanze umfasst und das Unkraut vollständig entfernt. So kann einer weiteren Verbreitung vorgebeugt werden. Ein weiterer Vorteil des Unkrautstechers ist seine gelenkschonende Form, die eine Handhabung im Stehen ermöglicht und dadurch Rücken- und Gliederschmerzen verhindert.

Schritt 2 – Die optimale Nachbehandlung

Ist das Unkraut entfernt, entstehen häufig kahle Stellen zwischen den Gräsern. Diese sollten sofort mit einem hochwertigen Saatgut gefüllt werden, um eine erneute Unkrautbildung zu vermeiden. Die Experten empfehlen eine Mischung aus verschiedenen Sorten, um einen strapazierfähigen und dichten Rasen zu erhalten. Sind die kahlen Stellen gefüllt und die gröbsten Schäden im Rasen beseitigt, kann es erst richtig losgehen. Nur mit regelmäßiger Pflege bleiben die Gräser gesund und makellos. Dabei nimmt diese Pflege nicht viel Zeit und Kraft in Anspruch. Folgende Faustregeln lassen den Rasen nicht nur den kompletten Sommer grün strahlen:

  • Regelmäßiges Rasenmähen (nicht zu kurz, lieber öfter mähen)
  • Zwei bis dreimal im Jahr düngen
  • Vertikutieren bei Moos und dichten Unkräutern
  • Regelmäßige, großzügige Bewässerung an trockenen Tagen

Fazit: Der perfekte Rasen im Handumdrehen

Mit den richtigen Tipps und Tricks ist es kinderleicht, einen saftig schönen Rasen zu erhalten, der zum Picknicken und Barfußlaufen einlädt. Dabei ist es jedoch unabdingbar, die Gräser konstant zu pflegen, um eine neue Bildung von Unkraut und braunen Stellen vorzubeugen. Nur dann kann ein gesunder Rasen das Gesamtbild eines attraktiven und gepflegten Gartens vollenden und veredeln.

Ein Holzbackofen als Spaß für die ganze Familie

Duftendes Brot, knusprige Pizza, Quarkstollen, Hähnchen im Lehm-Mantel oder herzhafte Quiche – aus dem eigenen Holzbackofen wird selbst Gebackenes zum puren Genuss und zum Spaß für die ganze Familie. Wer über ausreichenden Freiraum, handwerkliches Geschick, etwas Geduld und Zeit verfügt, kann einen Holzbackofen selbst bauen. Bzw. gibt es auch fertige Holzbacköfen oder Bausätze als Komplettangebot zu kaufen.

Der Körper des selbst gebauten Holzbackofens besteht aus einem Lehmgemisch. Wahlweise können das Fundament und der Sockel des Ofens auf einer 10 cm dicken Betonplatte oder auf in Sand gebetteten Feldsteinen errichtet werden.

Frühling und Sommer sind die besten Jahreszeiten, um das „Bauprojekt Holzbackofen“ in Angriff zu nehmen. In den warmen Jahreszeiten können Sockel und Ofenkörper gut austrocknen.Weil der Ofen ausschließlich mit Holz beheizt wird, erhalten gerade die selbst gebackene Brote wunderbare Röstaromen und einen unvergleichlichen Geschmack. Dennoch funktioniert der Ofen unkompliziert. Man heizt den frisch gebauten Ofen langsam trocken. Nach dem trocknen wird der neue Ofen gleich eingeweiht; Selbstgebackenes Brot oder Pizza schmecken im Freien doppelt gut – und mit dem Familienspaß klappt es auch.

Was man für den Selberbau benötigt

  • 1/2 Tonne Sand
  • 1/4 Tonne Lehm
  • Dachpappe als Feuchtigkeitssperre
  • ein Sack Zement für das kleine Fundament (oder aber große behauene Feldsteine)
  • 220 Ziegelsteine für Sockel/Backfläche (oder Feldsteine)
  • 80 Schamottesteine für Ihr Backgewölbe (oder schwere Ziegelsteine)
  • biegsame Presspappe oder min. drei Gewölbelehren
  • 3 bis 4 Säcke Stroh oder Strohhäcksel

So baut man seinen Holzbackofen

Zuerst wird das Erdreich ausgehoben. Wenn man dabei auf festen Grund stößt, wird der Bereich wieder mit lockerem Sand aufgefüllt. Feldsteine sind ebenfalls geeignet. Jetzt gießt man die Betonplatte, die einen ganzen Tag austrocknen muss. Erst dann kann weitergebaut werden.
Zwei Streifen aus Dachpappe funktionieren als Feuchtigkeitssperre, auf der aufgebaut werden kann.

Den Sockel baut man mit Lehm-Mörtel. Dieser reicht aus, wenn der Ofen mit einem Dach geschützt wird.
An die Ränder des Fundaments setzt man zwei Reihen Steine. Zwischen diese beiden Reihen stellt man eine schön zurechtgebogene Hartfaserplatte. Sie dient als Gewölbelehre.

Das Gewölbe mauert man von beiden Seiten gleichzeitig auf. Durch das außen Breit- und innen Schmalmachen der Fugen gestaltet man die Rundung des Gewölbes. Sind beide Seiten bis zur Mitte aufgemauert, setzt man einen Schlussstein. Dieser soll passgenau sitzen, denn er trägt das gesamte Gewölbe.
Nun werden die Seitenwände, die bis an das Gewölbe reichen, erstellt. Den im Sockel verbleibenden Hohlraum füllt man einfach mit Sand auf. Auf die Fläche kommen dann Schamott-Platten oder Ziegelsteine – die Backfläche ist entstanden.

Mit Wärme speichernden Schamottsteinen wird nun das Backgewölbe ausgemauert. Man fängt mit zwei der Außenreihen an, Hartfaserplatten dienen im Zwischenraum als Dämmung. Verfahren wird wie beim Gewölbe des Ofensockels. Schlusssteine bilden den Abschluss.
Die Dämmung besteht aus Lehmschlamm und Stroh. Beide werden verknetet, an die Ofenwände geworfen und glatt gestrichen.

Die Tür des Holzbackofens kann aus Holz oder Blech gestaltet werden. Ein schönes Ziegeldach wird den Ofen vor verschiedenen Witterungseinflüssen schützen.

Schicke Gartenhäuser als Oase der Ruhe


Eine heimelige Laube für viele Zwecke

Der Aufenthalt im Garten ist für Groß und Klein ein fantastisches Vergnügen und fühlt sich fast wie Urlaub an. Wenn dazu noch das passende Gartenhaus vorhanden ist, gibt es an schönen Tagen für die ganze Familie kein Halten mehr. Ein vielseitiges Gartenhäuschen dient nicht nur dazu, die Geräte und das Mobiliar hier zu verstauen. Es ist genauso gut dazu gedacht, sich hierin aufzuhalten, wenn das Wetter einmal nicht so gut ist, sich von der mühsamen Gartenarbeit auszuruhen und mit der Familie, mit Nachbarn und mit Freunden gemeinsam zu feiern. Besonders für die Kinder bedeutet ein solches Häuschen im Grünen viel Spaß und Abwechslung. Wenn es draußen dann so richtig warm und sonnig ist, wird der in dem Häuschen untergebrachte Grill hervorgeholt, um hierauf köstliche Bratwürste zu brutzeln. Unter Umständen können in dem Häuschen ebenso einmal Übernachtungen stattfinden. Von der einfachen Laube bis hin zur luxuriösen Wohlfühl-Oase sind die Ausstattungen sehr verschieden. Dementsprechend unterschiedlich sind naturgemäß auch die Preise. Unter den zahlreichen Modellen an zweckmäßigen Gartenlauben kann sich jeder nach seinem Bedarf die passende heraussuchen.

 

Die verschiedenen Arten von Gartenhäusern

Es beginnt mit den einfachen Hütten, um Gartengeräte, Grill und Mobiliar sowie unter Umständen auch das Fahrrad hier einzulagern. Ist ein Fenster vorhanden, kann auch in einem solchen kleinen Häuschen schon eine gemütliche Atmosphäre geschaffen werden. Die stärke des Holzes für die Wände bestimmt die entsprechende Isolierung, damit an kälteren Tagen die Wärme nicht so schnell entweichen kann und es an heißen Tagen drinnen länger kühl bleibt. Eine integrierte Terrasse für den Aufenthalt vor dem Haus schützt mit einer praktischen Überdachung vor zu viel Sonne und vor Regen. Sehr anspruchsvolle Gartenhäuser verfügen über einen zweiten Raum, in den die Einlagerung der Geräte und Möbel ermöglicht wird. Vor der Lieferung des Gartenhauses muss ein Platz geschaffen werden, der als gerader und solider Untergrund dient. Ein solches Haus kann von einem Fachmann aufgebaut werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, bei etwas handwerklichem Geschick den Selbstaufbau vorzunehmen.

Ideen für die Gartenbeleuchtung

Sein einmal bepflanztes und schön hergerichtetes Gartenparadies will der Hobbygärtner am liebsten auch nach einem langen Arbeitstag genießen. Und um all die Farbenpracht und Schönheit der Natur auch in den Abendstunden bewundern zu können, gehört die Beleuchtung zum festen Bestandteil der Gartenplanung dazu.

Wer einmal weiß, wie sein Garten später einmal aussehen soll, der kann sich auch Gedanken darüber machen, in welchen Bereichen des Gartens Licht aus Sicherheitsgründen und zur leichteren Orientierung unbedingt notwendig ist und wo es als ästhetisches Gestaltungsmittel die Highlights des eigenen Gartenreichs in Szene setzt.

Ein unbedingtes Muss ist die Beleuchtung von Einfahrten, Wegen und Eingängen, damit Gefahrenstellen wie rutschiges Laub, abgebrochene Äste oder Glatteis rechtzeitig erkannt werden. Optimal für diesen Zweck sind Pollerleuchten, da sie von Laub und Schnee nicht verdeckt werden können. Alternativ eignen sich auch in Stützmauern oder in der Hauswand integrierte Einbauleuchten, die für den Einsatz im Außenbereich zugelassen und somit schmutz- und feuchtigkeitsbeständig sind.

Die Terrasse ebenso wie andere Sitzbereiche im Garten, an denen man in den Sommernächten mit Familie und Freunden zusammenkommt, wollen ebenfalls beleuchtet sein. Während an so manchen Gartenbänkchen oder Pavillon das Licht von Windlichtern oder Laternen schon genügen kann, braucht es insbesondere für größere Sitzecken eine angemessene Außenbeleuchtung, für die selbstverständlich die entsprechenden Anschlüsse vorhanden sein müssen. Daher sollten die Stromkabel frühzeitig, möglichst vor der Bepflanzung der Beete bzw. der Wegbebauung unter die Erde gebracht werden.

Für die Terrasse am Gartenhaus kommen prinzipiell alle Lampenarten in Frage, seien es Wandleuchten, Hängelampen oder Standleuchten. Auch für die Außenbeleuchtung zugelassene Designer Lampen und Leuchten bereichern als weiterer Blickfang den Sitzbereich.

Was einen Garten ausmacht, sind natürlich vor allem die wundervollen Blumen, Gräser, Sträucher, Stauten und Bäume. Besonders schön gewachsene Exemplare kann man nachts mit Bodenstrahlern in Szene setzen. Idealerweise ergeben sich auf diese Weise mehrere, deutlich voneinander abgesetzte Lichtinseln im Garten, die eine zauberhafte Atmosphäre schaffen. Auf die gleiche Weise können im Übrigen auch Steinlaternen und andere Kunstobjekte ins rechte Licht gerückt werden.

Eine magische Anziehungskraft übt schließlich auch ein Naturteich im Garten aus. Diesen mit Hilfe von Licht für die Nacht zu inszenieren, bereitet besonders viel Vergnügen. Möglichkeiten gibt es hierzu jedenfalls viele. So können auf der Wasseroberfläche Kugelleuchten tanzen und ein Wasserfall oder ein Bachlauf samt der umstehenden Pflanzen durch Bodenstrahler illuminiert werden, während Unterwasserstrahler die geheimnisvolle Tiefe in ein zauberhaftes Licht hüllen.

 

So wird das Gras wieder grün: Tipps für den gesunden Rasen

Diverse Krankheiten mögen die verschiedenen Grasarten eines schönen Rasens heimsuchen. Oft zählen aggressive Pilze zu den unerwünschten Besuchern, bisweilen wirken jedoch auch bekannte Schädlinge im wie unter dem Gras.
Unzureichende oder falsche Versorgung des Rasens mit wesentlichen Nährstoffen ebnen etlichen Rasenkrankheiten den Weg. Oft führt auch ein übermäßiges oder zu kurzes Wässern zu hartnäckigen Problemen.

Vielen Rasenbesitzern scheint unbekannt zu sein, dass auch fehlende Belüftung oder ein zu fester Boden zahlreiche Krankheitsbilder auslösen können. Selbst ein besonders häufiges Mähen oder ein Schnitt recht nah am Boden mag die eigentlich robuste Natur vieler Gräser schwächen. Obendrein verblüfft viele Gartenanfänger die harte Lektion, dass das Wetter als natürlicher Faktor nicht selten bedrohliche Rasenkrankheiten vorbereiten kann.

Schneeschimmel

Rasen SchneeschimmelDiese unangenehme Pilzseuche gilt als die verbreitetste Krankheit von Gras und richtet auch noch großen Schaden an. Weiterhin schlägt der gefürchtete Schneeschimmel trotz seines harmlosen Namens leider zu jeder Jahreszeit zu, wobei er dazu allerdings das Frühjahr und den Herbst bevorzugt.

Dann zeigen sich zunächst unauffällige orangefarbene und dunkelbraune Pünktchen, die schnell wachsen und sich mehren. Bald darauf stirbt das befallene Gras fleckenweise in der Rasenfläche ab. Zuvor wirkt es schleimig und nahezu nass.

Die absterbenden Bereiche des Rasens zeigen meistens einen recht dunklen und braunen Ring, der ein helles Zentrum umgibt. Der gefährliche Pilz changiert dabei gerne zwischen Rosa und Weiß und zeigt sich bisweilen an den Rändern der sterbenden Flecken. Die toten Blätter finden sich dann des Öfteren zusammengeklebt.

Dies geschieht typischerweise auf Rasenflächen mit besonders dicht wachsenden Gräsern. Prinzipiell befällt der Pilz dabei alle Arten von Gras. Nasses Wetter schafft gute Voraussetzungen für den raschen Angriff des aggressiven Eindringlings. Eine starke Düngung mit Stickstoff oder ein alkalisches Medium fördern dabei die Anfälligkeit eines Rasenareals.

Entsprechend drängt eine geringere Feuchte befallener Flächen den Schneeschimmel zurück. Insbesondere helfen hierzu eine effektive Dränage sowie ein erhöhter Durchsatz von Luft im Gras.

Eine deutliche Distanz zwischen Grasflächen auf der einen Seite und andererseits Bäumen und Hecken sowie Zäunen und Mauern erlauben dazu schnellere Luftströme zwischen den Halmen. Weiterhin lässt sich unerwünschter Rasenfilz entfernen, der sonst verborgene Wassermengen im Gras hält. In diesem Sinne darf auch ruhig eine Wässerung der leidenden Flächen für eine kleine Weile entfallen.

Schließlich noch müssen Gaben von Stickstoff und Kalk absolut ausbleiben, solange ohnehin gute Bedingungen für den Pilz herrschen.

Probleme nicht unter den Rollrasen kehren

Unerfahrene Eigner von gutem Rollrasen erstaunt bisweilen die Erkenntnis, dass auch bestens präparierte Produkte sich per se nicht immun gegen gewisse Rasenkrankheiten zeigen: Schließlich lebt auch dieses praktische Produkt, was gerade seinen besonderen Reiz ausmacht.

Gerade Rotspitzigkeit macht sich gerne einmal über feinen Rollrasen her. Dabei kleben zunächst die Blattscheiben zusammen. Dann erscheinen kleine rötliche Flecken, die sich bevorzugt an den Spitzen der Blätter breit machen.

Diese lästige Erkrankung des wertvollen Rollrasens lässt sich durchweg gut in den Griff bekommen, indem ihn hochwertige Nährstoffe besser erreichen. Wie bei vielen Rasenseuchen mag eine gute Belüftung des Bodens zur Genesung beitragen – jedenfalls schadet sie nie.