Native Plants Gartenblog

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Vasen – frische und getrocknete Blumen stilvoll präsentieren

Möchte man einen Strauß Blumen hübsch präsentieren, so muss eine Vase her! Hierbei sollten Sie nicht etwa irgendein Modell wählen, sondern sich für eine Vase entscheiden, die sowohl zu den Blumen selbst als auch zu Ihrer Einrichtung passt.

Eine Vase ist nicht genug!

Wen Sie den Strauß in Ihrem natürlichen Garten bereits gepflückt bzw. diesen im Blumenladen gekauft haben, ist es für den Erwerb einer neuen Vase bereits zu spät. Besser ist es, wenn Sie dafür sorgen, dass Sie immer die passende Vase zu Ihren Lieblingsblumen parat haben.

Am harmonischsten wirkt das Bild dabei, wenn Sie eine Vase in der Farbe der Blüten wählen. Ebenfalls passend sind Nuancen aus einer ähnlichen Farbfamilie – also etwa eine Vase in Rosa für Blumen mit pinkfarbenen Blüten. Aber auch Violett und Blau sowie Gelb, Orange und Rot harmonieren hervorragend miteinander! Im Idealfall suchen Sie Vasen und Blumen dabei so aus, dass sie zusätzlich Ihren Einrichtungsstil komplettieren. Leicht ist dies, wenn Sie bei Ihrer Einrichtung auf Weiß und Naturtöne gesetzt haben, denn dann lässt sich praktisch jede Farbe als Akzent verwenden. Vasen in allen Farben des Regenbogens können Sie etwa im Onlineshop von Depot entdecken.

Vielleicht möchten Sie jedoch auch Vasen besitzen, die vielseitiger sind und die mit sämtlichen Pflanzen harmonieren. In diesem Fall sind farblose Glasvasen das Richtige für Sie. Sollten Sie die schlichten Modelle zu langweilig finden, so können Sie stattdessen zu den extravaganteren Vasen greifen. Am besten besorgen Sie Vasen in verschiedenen Größen und Formen, sodass Sie auch bei Blumengeschenken stets das passende Modell griffbereit haben.

Dank Trocknung länger Freude an den Blumen haben

Übrigens werten nicht nur Vasen mit frischen Blumen Ihre Einrichtung auf; Gleiches gilt auch für getrocknete Pflanzen! Wir beantworten Ihre wichtigsten Fragen.

Welche Pflanzen? Ungeeignet sind schnell welkende Pflanzen wie Osterglocken oder Narzissen. Trocknen Sie stattdessen Rosen oder Astern. Besonders formstabil sind zudem Lavendel, Disteln oder Lampionblumen.

Wie trocknen? Binden Sie einen Strauß mit Garn, Bast oder einem Gummi zusammen und hängen Sie ihn dann kopfüber auf. Das Band sollte nicht zu stramm sitzen, wenn Sie Druckstellen an den Stielen verhindern möchten. Innerhalb der zwei- bis dreiwöchigen Trocknungszeit ziehen Sie das Band ein- bis zweimal nach. Sobald die Blüten rascheln, ist die Trocknung abgeschlossen. In einer Vase stehend behalten die getrockneten Blumen am besten ihre Form.

Wo trocknen? Zum Trocknen geeignet sind warme, trockene und dunkle Räume, also zum Beispiel der Dachboden oder der Keller. Sorgen Sie für eine gute Durchlüftung, damit sich die abgegebene Feuchtigkeit nicht staut.

Artikelbild:
© MASH/Photodisc/Thinkstock

Urban Gardening – Die Rückkehr der Gärten in die Stadt!

Das Urban Gardening gibt es schon seit einiger Zeit, berühmt wurde es allerdings erst in den letzten Jahren. Überall findet man plötzlich Beiträge zu neuen Garten-Projekten, immer mehr Menschen schließen sich in ihrem Stadtteil zusammen, um an einem Garten zu arbeiten. Der Garten in der Stadt verfolgt viele Ziele. Die Stadt durch Pflanzen schöner machen, ist das eine. Diese Pflanzen können auf Dächern oder in brachliegenden gebieten liegen und so das Stadtbild verschönern und die Stadt ein wenig grüner und damit gesünder machen. Aber natürlich können Pflanzen noch mehr: Nutzpflanzen können die eigene gesunde Ernährung abseits von industrieller Nahrungsmittelherstellung sichern und auch den Stadtkindern das Anpflanzen von Obst und Gemüse näherbringen. Und irgendwann vielleicht den Welthunger bekämpfen – aber das ist bisher noch Utopie. Und so fing alles an:

„Lasst uns einen Garten machen, mitten in der Stadt!“ – Die Geschichte des Urban Gardening

Die ersten innerstädtischen Gärten auf Dächern und in brachliegenden Stadtgebieten entstanden in den 70er Jahren in New York. Bald schon erfreuten sich die Gartenprojekte in der Stadt und dann auch in ganz Nordamerika wachsender Beliebtheit. Immer mehr Menschen schlossen sich zu Gärtnergemeinschaften zusammen. Heute ist das urbane Gärtnern in aller Munde. Auch in Europa sprießen immer mehr innerstädtische Gärten. Dächer werden begrünt und ehemalige Industriegebiete umfunktioniert. Neben den Gärtnern, die der ursprünglichen Idee folgen, die Stadt ein wenig ökologischer und sozialer zu machen und gleichzeitig den Menschen die gesunde Ernährung ein Stück näher zu bringen, gibt es auch neuartige Projekte, die einer etwas anderen Idee folgen. Dazu gehören in Deutschland zum Beispiel die interkulturellen Gärten, die der Idee dienen, beim Gärtnern die Verständigung von Menschen verschiedener Kulturen zu stärken, sowie die Garden Guerilla Aktionen in London.

Berühmte Gärten in der Stadt

Auch in Deutschland gibt es mittlerweile einige Gärten, die es überregional zur Berühmtheit gebracht haben. Dazu gehört der „Prinzessinnengarten“ in Berlin-Kreuzberg. Ein anderes berühmtes Beispiel für Urban Gardening liegt ebenfalls in Berlin: der Guerilla-Garten „Rosa Rose“ in Friedrichshain.

Die richtige Pflege des heimischen Grüns – Der perfekte Rasen

In der warmen Jahreszeit kommt zeitgleich mit den ersten Sonnenstrahlen bei vielen Hobbygärtnern das böse Erwachen: Der ursprünglich so saftig grüne und strahlende Rasen ist übersät mit Unkraut, kahlen Stellen und braunen Flecken. Dabei ist die richtige Pflege für das heimische Grün kinderleicht und nimmt nur wenig Zeit in Anspruch. Mit ein paar einfachen Tricks bleibt der Rasen gesund und schön – und das nicht nur für eine Saison.

Schritt 1 – Rasenunkraut den Garaus machen

Bevor der Rasen durch die richtige Pflege wieder in einen perfekten Zustand gebracht werden kann, müssen zunächst die Rasenunkräuter zwischen den gesunden Gräsern verschwinden. Wer dabei auf chemische Mittel verzichten möchte, findet in mechanischen Helfern die optimale Alternative, um Löwenzahn und Wegerich den Garaus zu machen. Besonders bewährt hat sich der Fiskars Telescopic Unkrautstecher, der mit seiner präzisen Zange die Wurzel der unerwünschten Pflanze umfasst und das Unkraut vollständig entfernt. So kann einer weiteren Verbreitung vorgebeugt werden. Ein weiterer Vorteil des Unkrautstechers ist seine gelenkschonende Form, die eine Handhabung im Stehen ermöglicht und dadurch Rücken- und Gliederschmerzen verhindert.

Schritt 2 – Die optimale Nachbehandlung

Ist das Unkraut entfernt, entstehen häufig kahle Stellen zwischen den Gräsern. Diese sollten sofort mit einem hochwertigen Saatgut gefüllt werden, um eine erneute Unkrautbildung zu vermeiden. Die Experten vom Norddeutschen Rundfunk empfehlen eine Mischung aus verschiedenen Sorten, um einen strapazierfähigen und dichten Rasen zu erhalten. Sind die kahlen Stellen gefüllt und die gröbsten Schäden im Rasen beseitigt, kann es erst richtig losgehen. Nur mit regelmäßiger Pflege bleiben die Gräser gesund und makellos. Dabei nimmt diese Pflege nicht viel Zeit und Kraft in Anspruch. Folgende Faustregeln lassen den Rasen nicht nur den kompletten Sommer grün strahlen:

  • Regelmäßiges Rasenmähen (nicht zu kurz, lieber öfter mähen)
  • Zwei bis dreimal im Jahr düngen
  • Vertikutieren bei Moos und dichten Unkräutern
  • Regelmäßige, großzügige Bewässerung an trockenen Tagen

Fazit: Der perfekte Rasen im Handumdrehen

Mit den richtigen Tipps und Tricks ist es kinderleicht, einen saftig schönen Rasen zu erhalten, der zum Picknicken und Barfußlaufen einlädt. Dabei ist es jedoch unabdingbar, die Gräser konstant zu pflegen, um eine neue Bildung von Unkraut und braunen Stellen vorzubeugen. Nur dann kann ein gesunder Rasen das Gesamtbild eines attraktiven und gepflegten Gartens vollenden und veredeln.

Ein Holzbackofen als Spaß für die ganze Familie

Duftendes Brot, knusprige Pizza, Quarkstollen, Hähnchen im Lehm-Mantel oder herzhafte Quiche – aus dem eigenen Holzbackofen wird selbst Gebackenes zum puren Genuss und zum Spaß für die ganze Familie. Wer über ausreichenden Freiraum, handwerkliches Geschick, etwas Geduld und Zeit verfügt, kann einen Holzbackofen selbst bauen. Bzw. gibt es auch fertige Holzbacköfen oder Bausätze als Komplettangebot zu kaufen, wie z.b. hier: www.gardelino.de/holzbackofen/

Der Körper des selbst gebauten Holzbackofens besteht aus einem Lehmgemisch. Wahlweise können das Fundament und der Sockel des Ofens auf einer 10 cm dicken Betonplatte oder auf in Sand gebetteten Feldsteinen errichtet werden.

Frühling und Sommer sind die besten Jahreszeiten, um das „Bauprojekt Holzbackofen“ in Angriff zu nehmen. In den warmen Jahreszeiten können Sockel und Ofenkörper gut austrocknen.Weil der Ofen ausschließlich mit Holz beheizt wird, erhalten gerade die selbst gebackene Brote wunderbare Röstaromen und einen unvergleichlichen Geschmack. Dennoch funktioniert der Ofen unkompliziert. Man heizt den frisch gebauten Ofen langsam trocken. Nach dem trocknen wird der neue Ofen gleich eingeweiht; Selbstgebackenes Brot oder Pizza schmecken im Freien doppelt gut – und mit dem Familienspaß klappt es auch.

Was man für den Selberbau benötigt

  • 1/2 Tonne Sand
  • 1/4 Tonne Lehm
  • Dachpappe als Feuchtigkeitssperre
  • ein Sack Zement für das kleine Fundament (oder aber große behauene Feldsteine)
  • 220 Ziegelsteine für Sockel/Backfläche (oder Feldsteine)
  • 80 Schamottesteine für Ihr Backgewölbe (oder schwere Ziegelsteine)
  • biegsame Presspappe oder min. drei Gewölbelehren
  • 3 bis 4 Säcke Stroh oder Strohhäcksel

So baut man seinen Holzbackofen

Zuerst wird das Erdreich ausgehoben. Wenn man dabei auf festen Grund stößt, wird der Bereich wieder mit lockerem Sand aufgefüllt. Feldsteine sind ebenfalls geeignet. Jetzt gießt man die Betonplatte, die einen ganzen Tag austrocknen muss. Erst dann kann weitergebaut werden.
Zwei Streifen aus Dachpappe funktionieren als Feuchtigkeitssperre, auf der aufgebaut werden kann.

Den Sockel baut man mit Lehm-Mörtel. Dieser reicht aus, wenn der Ofen mit einem Dach geschützt wird.
An die Ränder des Fundaments setzt man zwei Reihen Steine. Zwischen diese beiden Reihen stellt man eine schön zurechtgebogene Hartfaserplatte. Sie dient als Gewölbelehre.

Das Gewölbe mauert man von beiden Seiten gleichzeitig auf. Durch das außen Breit- und innen Schmalmachen der Fugen gestaltet man die Rundung des Gewölbes. Sind beide Seiten bis zur Mitte aufgemauert, setzt man einen Schlussstein. Dieser soll passgenau sitzen, denn er trägt das gesamte Gewölbe.
Nun werden die Seitenwände, die bis an das Gewölbe reichen, erstellt. Den im Sockel verbleibenden Hohlraum füllt man einfach mit Sand auf. Auf die Fläche kommen dann Schamott-Platten oder Ziegelsteine – die Backfläche ist entstanden.

Mit Wärme speichernden Schamottsteinen wird nun das Backgewölbe ausgemauert. Man fängt mit zwei der Außenreihen an, Hartfaserplatten dienen im Zwischenraum als Dämmung. Verfahren wird wie beim Gewölbe des Ofensockels. Schlusssteine bilden den Abschluss.
Die Dämmung besteht aus Lehmschlamm und Stroh. Beide werden verknetet, an die Ofenwände geworfen und glatt gestrichen.

Die Tür des Holzbackofens kann aus Holz oder Blech gestaltet werden. Ein schönes Ziegeldach wird den Ofen vor verschiedenen Witterungseinflüssen schützen.

Schicke Gartenhäuser als Oase der Ruhe


Eine heimelige Laube für viele Zwecke

Der Aufenthalt im Garten ist für Groß und Klein ein fantastisches Vergnügen und fühlt sich fast wie Urlaub an. Wenn dazu noch das passende Gartenhaus vorhanden ist, gibt es an schönen Tagen für die ganze Familie kein Halten mehr. Ein vielseitiges Gartenhäuschen dient nicht nur dazu, die Geräte und das Mobiliar hier zu verstauen. Es ist genauso gut dazu gedacht, sich hierin aufzuhalten, wenn das Wetter einmal nicht so gut ist, sich von der mühsamen Gartenarbeit auszuruhen und mit der Familie, mit Nachbarn und mit Freunden gemeinsam zu feiern. Besonders für die Kinder bedeutet ein solches Häuschen im Grünen viel Spaß und Abwechslung. Wenn es draußen dann so richtig warm und sonnig ist, wird der in dem Häuschen untergebrachte Grill hervorgeholt, um hierauf köstliche Bratwürste zu brutzeln. Unter Umständen können in dem Häuschen ebenso einmal Übernachtungen stattfinden. Von der einfachen Laube bis hin zur luxuriösen Wohlfühl-Oase sind die Ausstattungen sehr verschieden. Dementsprechend unterschiedlich sind naturgemäß auch die Preise. Unter den zahlreichen Modellen an zweckmäßigen Gartenlauben kann sich jeder nach seinem Bedarf die passende heraussuchen.

 

Die verschiedenen Arten von Gartenhäusern

Es beginnt mit den einfachen Hütten, um Gartengeräte, Grill und Mobiliar sowie unter Umständen auch das Fahrrad hier einzulagern. Ist ein Fenster vorhanden, kann auch in einem solchen kleinen Häuschen schon eine gemütliche Atmosphäre geschaffen werden. Die stärke des Holzes für die Wände bestimmt die entsprechende Isolierung, damit an kälteren Tagen die Wärme nicht so schnell entweichen kann und es an heißen Tagen drinnen länger kühl bleibt. Eine integrierte Terrasse für den Aufenthalt vor dem Haus schützt mit einer praktischen Überdachung vor zu viel Sonne und vor Regen. Sehr anspruchsvolle Gartenhäuser verfügen über einen zweiten Raum, in den die Einlagerung der Geräte und Möbel ermöglicht wird. Vor der Lieferung des Gartenhauses muss ein Platz geschaffen werden, der als gerader und solider Untergrund dient. Ein solches Haus kann von einem Fachmann aufgebaut werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, bei etwas handwerklichem Geschick den Selbstaufbau vorzunehmen. Hochwertige Gartenhäuser finden Sie z. B. bei shop.gartenhaus.de.

Ideen für die Gartenbeleuchtung

Sein einmal bepflanztes und schön hergerichtetes Gartenparadies will der Hobbygärtner am liebsten auch nach einem langen Arbeitstag genießen. Und um all die Farbenpracht und Schönheit der Natur auch in den Abendstunden bewundern zu können, gehört die Beleuchtung zum festen Bestandteil der Gartenplanung dazu.

Wer einmal weiß, wie sein Garten später einmal aussehen soll, der kann sich auch Gedanken darüber machen, in welchen Bereichen des Gartens Licht aus Sicherheitsgründen und zur leichteren Orientierung unbedingt notwendig ist und wo es als ästhetisches Gestaltungsmittel die Highlights des eigenen Gartenreichs in Szene setzt.

Ein unbedingtes Muss ist die Beleuchtung von Einfahrten, Wegen und Eingängen, damit Gefahrenstellen wie rutschiges Laub, abgebrochene Äste oder Glatteis rechtzeitig erkannt werden. Optimal für diesen Zweck sind Pollerleuchten, da sie von Laub und Schnee nicht verdeckt werden können. Alternativ eignen sich auch in Stützmauern oder in der Hauswand integrierte Einbauleuchten, die für den Einsatz im Außenbereich zugelassen und somit schmutz- und feuchtigkeitsbeständig sind.

Die Terrasse ebenso wie andere Sitzbereiche im Garten, an denen man in den Sommernächten mit Familie und Freunden zusammenkommt, wollen ebenfalls beleuchtet sein. Während an so manchen Gartenbänkchen oder Pavillon das Licht von Windlichtern oder Laternen schon genügen kann, braucht es insbesondere für größere Sitzecken eine angemessene Außenbeleuchtung, für die selbstverständlich die entsprechenden Anschlüsse vorhanden sein müssen. Daher sollten die Stromkabel frühzeitig, möglichst vor der Bepflanzung der Beete bzw. der Wegbebauung unter die Erde gebracht werden.

Für die Terrasse am Gartenhaus kommen prinzipiell alle Lampenarten in Frage, seien es Wandleuchten, Hängelampen oder Standleuchten. Auch für die Außenbeleuchtung zugelassene Designer Lampen und Leuchten wie die filigrane Catellani & Smith Kugelleuchte Fil de Fer bereichern als weiterer Blickfang den Sitzbereich.

Was einen Garten ausmacht, sind natürlich vor allem die wundervollen Blumen, Gräser, Sträucher, Stauten und Bäume. Besonders schön gewachsene Exemplare kann man nachts mit Bodenstrahlern in Szene setzen. Idealerweise ergeben sich auf diese Weise mehrere, deutlich voneinander abgesetzte Lichtinseln im Garten, die eine zauberhafte Atmosphäre schaffen. Auf die gleiche Weise können im Übrigen auch Steinlaternen und andere Kunstobjekte ins rechte Licht gerückt werden.

Eine magische Anziehungskraft übt schließlich auch ein Naturteich im Garten aus. Diesen mit Hilfe von Licht für die Nacht zu inszenieren, bereitet besonders viel Vergnügen. Möglichkeiten gibt es hierzu jedenfalls viele. So können auf der Wasseroberfläche Kugelleuchten tanzen und ein Wasserfall oder ein Bachlauf samt der umstehenden Pflanzen durch Bodenstrahler illuminiert werden, während Unterwasserstrahler die geheimnisvolle Tiefe in ein zauberhaftes Licht hüllen.

 

So wird das Gras wieder grün: Tipps für den gesunden Rasen

Diverse Krankheiten mögen die verschiedenen Grasarten eines schönen Rasens heimsuchen. Oft zählen aggressive Pilze zu den unerwünschten Besuchern, bisweilen wirken jedoch auch bekannte Schädlinge im wie unter dem Gras.
Unzureichende oder falsche Versorgung des Rasens mit wesentlichen Nährstoffen ebnen etlichen Rasenkrankheiten den Weg. Oft führt auch ein übermäßiges oder zu kurzes Wässern zu hartnäckigen Problemen.

Vielen Rasenbesitzern scheint unbekannt zu sein, dass auch fehlende Belüftung oder ein zu fester Boden zahlreiche Krankheitsbilder auslösen können. Selbst ein besonders häufiges Mähen oder ein Schnitt recht nah am Boden mag die eigentlich robuste Natur vieler Gräser schwächen. Obendrein verblüfft viele Gartenanfänger die harte Lektion, dass das Wetter als natürlicher Faktor nicht selten bedrohliche Rasenkrankheiten vorbereiten kann.

Schneeschimmel

Rasen SchneeschimmelDiese unangenehme Pilzseuche gilt als die verbreitetste Krankheit von Gras und richtet auch noch großen Schaden an. Weiterhin schlägt der gefürchtete Schneeschimmel trotz seines harmlosen Namens leider zu jeder Jahreszeit zu, wobei er dazu allerdings das Frühjahr und den Herbst bevorzugt.

Dann zeigen sich zunächst unauffällige orangefarbene und dunkelbraune Pünktchen, die schnell wachsen und sich mehren. Bald darauf stirbt das befallene Gras fleckenweise in der Rasenfläche ab. Zuvor wirkt es schleimig und nahezu nass.

Die absterbenden Bereiche des Rasens zeigen meistens einen recht dunklen und braunen Ring, der ein helles Zentrum umgibt. Der gefährliche Pilz changiert dabei gerne zwischen Rosa und Weiß und zeigt sich bisweilen an den Rändern der sterbenden Flecken. Die toten Blätter finden sich dann des Öfteren zusammengeklebt.

Dies geschieht typischerweise auf Rasenflächen mit besonders dicht wachsenden Gräsern. Prinzipiell befällt der Pilz dabei alle Arten von Gras. Nasses Wetter schafft gute Voraussetzungen für den raschen Angriff des aggressiven Eindringlings. Eine starke Düngung mit Stickstoff oder ein alkalisches Medium fördern dabei die Anfälligkeit eines Rasenareals.

Entsprechend drängt eine geringere Feuchte befallener Flächen den Schneeschimmel zurück. Insbesondere helfen hierzu eine effektive Dränage sowie ein erhöhter Durchsatz von Luft im Gras.

Eine deutliche Distanz zwischen Grasflächen auf der einen Seite und andererseits Bäumen und Hecken sowie Zäunen und Mauern erlauben dazu schnellere Luftströme zwischen den Halmen. Weiterhin lässt sich unerwünschter Rasenfilz entfernen, der sonst verborgene Wassermengen im Gras hält. In diesem Sinne darf auch ruhig eine Wässerung der leidenden Flächen für eine kleine Weile entfallen.

Schließlich noch müssen Gaben von Stickstoff und Kalk absolut ausbleiben, solange ohnehin gute Bedingungen für den Pilz herrschen.

Probleme nicht unter den Rollrasen kehren

Unerfahrene Eigner von gutem Rollrasen erstaunt bisweilen die Erkenntnis, dass auch bestens präparierte Produkte sich per se nicht immun gegen gewisse Rasenkrankheiten zeigen: Schließlich lebt auch dieses praktische Produkt, was gerade seinen besonderen Reiz ausmacht.

Gerade Rotspitzigkeit macht sich gerne einmal über feinen Rollrasen her. Dabei kleben zunächst die Blattscheiben zusammen. Dann erscheinen kleine rötliche Flecken, die sich bevorzugt an den Spitzen der Blätter breit machen.

Diese lästige Erkrankung des wertvollen Rollrasens lässt sich durchweg gut in den Griff bekommen, indem ihn hochwertige Nährstoffe besser erreichen. Wie bei vielen Rasenseuchen mag eine gute Belüftung des Bodens zur Genesung beitragen – jedenfalls schadet sie nie.

Weitere Informationen zum Thema Rasenkrankheiten finden sie hier.

Gartengestaltung mit Brunnen

Ein Brunnen im eigenen Garten wirkt nicht nur herrlich erfrischend, sondern übt auch einen sehr beruhigenden Effekt aus. Das leise Plätschern verbannt lästigen Verkehrslärm in den Hintergrund, so dass die Bewohner ihre grüne Oase mit allen Sinnen genießen können. Doch worauf sollten Gartenbesitzer bei der Anschaffung eines Brunnens achten?

Zunächst einmal kommt es natürlich auf die Art des Brunnens an. Sehr beliebt sind aktuell die eleganten Edelstahl-Brunnen, die mit ihrem hochmodernen Design eine stilvolle Atmosphäre in jeden Garten zaubern. Aber auch Naturstein liegt nach wie vor voll im Trend: Dieses Material passt hervorragend in ländliche Bauerngärten und strahlt eine gemütliche Idylle aus.

Auch die Art des Wasserspiels spielt bei den Überlegungen eine große Rolle. Die klassische Fontäne, mal mehr und mal weniger stark, liegt auf der Beliebtheitsskala noch immer ganz weit oben. Stark im Kommen sind aber auch Gartenbrunnen, die mit Kaskaden ausgestattet sind, so dass sich das Wasser über verschiedene Stufen einen Weg nach unten bahnt. Die dritte Möglichkeit: elegante Wasserwände, die eine besonders beruhigende Wirkung haben.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft den Anschluss. Ist ein Stromanschluss im Garten vorhanden? Falls nicht, kann eine solarbetriebene Pumpe die optimale Lösung sein. Wichtig ist, dass die gewünschte Pumpe so geräuscharm wie möglich arbeitet, denn ansonsten können sich die Gartenbewohner schnell gestört fühlen. Die Geräuschkulisse spielt übrigens auch bei der Auswahl einer Fontäne eine große Rolle. Eine schwächere Pumpe verursacht meist nur ein zartes Plätschern, während eine Fontäne mit Ausmaßen eines Geysirs mit einem sehr lauten Platschen einhergeht.

Und auch die Wahl des richtigen Standortes will gut überlegt sein. Steht der Brunnen in unmittelbarer Nähe zu Bäumen, muss damit gerechnet werden, dass der Wind ihn im Herbst mit reichlich Laub beschenkt. Schlimmstenfalls kann dadurch sogar die Pumpe verstopfen. Wer sich für einen Gartenbrunnen mit Fontäne entscheidet, sollte generell einen eher windgeschützten Platz wählen, denn sonst landet ein großer Teil des Wassers neben dem Brunnen.

Natürlich kann ein Gartenbrunnen auch immer in Kombination mit einem Teich angelegt werden. Der Brunnen versorgt den Teich mit Sauerstoff, so dass darin sogar kleine Fische und andere Wasserlebewesen gedeihen. Wichtig: Wer in seiner Brunnen-Teich-Kombination Seerosen zum Blühen bringen möchte, sollte besser auf eine Fontäne verzichten. Seerosen bevorzugen ruhiges Wasser und entwickelt nur dort ihre Blüten.
Wer nur über einen sehr kleinen Garten verfügt, muss dennoch nicht auf ein sanftes Wasserspiel verzichten. Kleine Keramikbrunnen, wie sie oft auch für den Innenbereich angeboten werden, können eine sehr hübsche Alternative sein.

Der botanische Garten in Berlin

Der botanische Garten in Berlin ist der größte botanische Garten Deutschlands. Auf über 43 Hektar Fläche verteilen sich circa 22.000 unterschiedliche Pflanzenarten. Der botanische Garten und das botanische Museum gehören zur Freien Universität Berlin. Etwa eine halbe Million Besucher zieht es jährlich in den Stadtteil Berlin-Dahlem, um die Pflanzen des botanischen Gartens zu begutachten. Die in den Jahren 1897 bis 1910 erbaute Anlage teilt sich in drei große Teilbereiche auf.

Arboretum

Das Arboretum ist wie ein Park angelegt und beherbergt größtenteils einheimische Pflanzenarten. Die etwa 1800 verschiedenen Baum- und Straucharten sind gattungsweise gruppiert. Auch Gingkogewächse und Koniferen, die es seit etwa 280 Millionen Jahren gibt, sind in der Freiluftanlage zu finden.

Geografische Sammlung

In der geografischen Sammlung sind Pflanzen aus allen fünf Kontinenten ausgestellt, wobei ihre natürliche Umgebung möglichst genau nachgeahmt wurde. Ein hundertjähriger typisch deutscher Rotbuchenwald und verschiedene europäische Formationen wie Gebirge, Wiesen, Heide und Moore zeigen die Pflanzen unseres Kontinents. Japanische, chinesische und sibirische Pflanzen sind in der Ostasien-Abteilung zu bewundern. Das nordamerikanische Revier konzentriert sich vor allem auf die Wälder der Ost- und Westküste Amerikas. Ein großes Tropenhaus bildet das Herzstück der afrikanischen Gewächshäuser, die beispielsweise Orchideen, Kakteen und fleischfressende Pflanzen zeigen. Auch die Flora Australiens und Neuseelands hat im botanischen Garten Berlin ihnren Platz.

Systematische Abteilung

In der systematischen Abteilung sind Gruppen verschiedener Pflanzengattungen zu sehen. Ein Teil widmet sich der einheimischen Flora in Feuchtgebieten wie Mooren, Küsten und Teiche. Etwa 40 der rund 200 hier ausgestellten Pflanzenarten stehen auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Pflanzenarten. In zwei großen Becken werden verschiedene Wald- und Wiesenmoose ausgestellt, die am besten mit einer Lupe zu betrachten sind. Traditionelle Nutzpflanzen wie Blatt-, Wurzel- und Knollengemüse, verschiedene Obstsorten und Färbepflanzen werden in der Nutzpflanzenabteilung gezeigt. Im Heilkräutergarten gibt es rund 230 verschiedene Heilpflanzen und deren Wirkung zu entdecken. Die Pflanzenbeete ahmen verschiedene menschliche Organe nach und die Pflanzen sind nach Möglichkeit dem passenden Organ zugeordnet. Eine weitere Abteilung widmet sich krautartigen Blütenpflanzen. In einem Duft- und Tastgarten können Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte verschiedene Pflanzen riechen und erfühlen.

Botanisches Museum

Das botanische Museum in der Königin-Luise-Straße vertieft die im Garten präsentierten Thematiken. So werden beispielsweise detaillierte Informationen zur Entwicklungsgeschichte der Pflanzen, zum inneren Aufbau oder zur jahreszeitlichen Entwicklung gegeben. Im Herbarium werden unter anderem über 5000 verschiedene Samenarten gelagert, teilweise von vom Aussterben bedrohten Arten. Diese werden auf Anfrage an wissenschaftliche Institute in der ganzen Welt gesendet. Eine umfangreiche Bibliothek vervollständigt die botanischen Einrichtungen.

Der botanische Garten in Berlin ist immer einen Besuch wert.

Einen Schwimmteich anlegen: Anleitung und hilfreiche Tipps

Immer mehr Menschen hegen den Wunsch, ihren Garten in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Neben einer gemütlichen Ecke zur Entspannung erfreuen sich Bademöglichkeiten an großer Beliebtheit. Wer die natürliche Schönheit seines Gartens erhalten möchte, entscheidet sich meist für einen Schwimmteich. Das Anlegen eines Schwimmteichs erfordert jedoch ein gewisses Maß an handwerklichem Können und Kreativität. Ist beides gegeben steht dem Schwimmteichbau nichts mehr im Weg.

 Do it yourself: Schwimmteich-Anleitung

  1. Bevor der Schwimmteich ausgebaggert werden kann, muss die Größe des Schwimmteichs samt Regenerationszonen markiert werden.
  2. Damit das Ausbaggern des Schwimmteichs möglichst schnell vonstattengeht, sollte eine Firma hinzugezogen werden.
  3. Mithilfe kleinerer Gartengeräte können anschließend die Wasserzonen und Regenerationsbereiche nach Belieben modelliert werden. Erst nach Abschluss der gesamten Erdarbeiten können Vlies- und Folienbedarf errechnet werden.
  4. Die Regenerationsbereiche müssen vom Schwimmbereich getrennt werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten wie beispielsweise der Bau eines zweiten Beckens. Egal, welche Möglichkeit umgesetzt wird, es muss eine Zirkulation zwischen Regenerationsbereich und Schwimmbereich stattfinden können.
  5. Ermöglicht wird die Zirkulation durch eine Pumpe. Das Wasser kann durch einen Oberflächenskimmer und einen Bodenablauf abgesaugt werden. Damit der Bodenablauf einwandfrei funktioniert, muss der Schwimmteich allerdings ein Gefälle zum Ablauf aufweisen. Der Skimmer saugt hingegen die herabfallenden Blätter ab und stabilisiert dadurch die Wasserqualität. Die Systeme werden gekoppelt und an die Pumpe, die eine Stromversorgung benötigt, angeschlossen.
  6. Falls der Schwimmteich über 2/3 Regenerationsbereich verfügt, ist kaum zusätzliche Technik notwendig. Damit sich die Pflanzen schneller verwurzeln und die filternde Wirkung erhöht werden können, lohnt es sich den Regenerationsbereich mit Schwimmteichsubstrat zu füllen.
  7. Wenn eine Unterwasserbeleuchtung gewünscht wird, muss diese vor der Verlegung des Schutzvlieses und der Schwimmteichfolie installiert werden. Anschließend muss die Schwimmteichfolie faltenfrei verschweißt und mit Abschlussleisten befestigt werden. Wer damit keine Erfahrung hat, sollte für diesen Schritt Profis beauftragen.

Tipps zum Schwimmteichbau

  1. Die optimale Zeit für den Schwimmteichbau ist das Frühjahr, denn so können sich die Pflanzen bis zum Winter stärken.
  2. Gut geplante Schwimmteiche regulieren sich größtenteils von selbst, weshalb nur wenige spezielle Gartengeräte gekauft werden müssen.
  3. Die Form und Größe des Schwimmteichs sollte zum Größenverhältnis von Grundstück und Haus passen. Stabile Wasserverhältnisse benötigen jedoch eine Mindestgröße von 5 m² und mindestens 80 cm Wassertiefe. Allerdings gilt: Je größer der Schwimmteich, desto besser das ökologische Gleichgewicht.
  4. Zum Abdichten des Schwimmteichs kann statt Teichfolie auch Lehm oder Ton verwendet werden.
  5. Da sich die Wasserpflanzen meist üppig vermehren, reicht es zu Beginn wenige Pflanzen zu setzen.
  6. Der Uferbereich kann mit Kiesflächen, Grasflächen Steinen und Altholz abwechslungsreich gestaltet werden.
  7. Auf Quellensteine, Springbrunnen oder Gegenstromanlagen sollte in Schwimmteichen, der Natürlichkeit wegen, verzichtet werden.