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Den Speiseplan sinnvoll ergänzen

Ein eigener Gemüsegarten ist der Traum jeder Familie. Dabei macht das Anlegen eben dieser schon jede Menge Spaß und führt zu abwechslungsreichen Arbeitstagen. Besonders knackig-frisches Gemüse erhält man nur, wenn man es selbst sät oder pflanzt – hervorragend schmeckt es frisch gepflückt vom Strauch. Doch ist hier viel Wissen, Erfahrung und Zeit notwendig, um auch einen ergiebigen Ertrag verzeichnen zu können.

Besonders gesunde Gärten zeichnen sich durch ihre Vielfalt aus. Dabei ist der Hauptanteil davon selbst anzubauen. Man benötigt hierfür nur eine fruchtbare Erde, wenig Werkzeug und ausreichend Platz zum Gedeihen. Doch ist bereits die erste Sache keine Selbstverständlichkeit. Besonders gute Erde weist eine dunkelbraune bis schwarze Farbe auf. Im Idealfall hat man sogar einiges an Schwarzerde in petto, um zusätzlichen Humus zu erzeugen. Diese ist angereichert mit wertvollen EM Mikroorganismen, die der Erde reichhaltiges Leben einhauchen. Zahllose Kriechtiere und Würmer sind das Kennzeichen dieser fruchtbaren Erde. Darüber hinaus hält die Schwarzerde das Wasser in unvergleichlicher Form fest. So sickert es nicht bloß durch, sondern wird für die Pflanzen gespeichert bis diese es benötigen. Nur durch sie können die wertvollen EM Mikroorganismen leben und sich effizient vermehren.

Welche Früchte man dann in den Gemüsegarten pflanzt, ist schließlich nur noch Nebensache. In Österreich, Deutschland und der Schweiz liebt man den grünen Salat, Gurken, Tomaten und Zucchini. Diese Früchte zählen zu den sogenannten „kalten Lebensmitteln“. Sie eignen sich besonders gut in der warmen Jahreszeit, da sie dem Körper ein kühlendes Gefühl geben. Besonders dann, wenn auf zusätzliche Chemie verzichtet wird und Schwarzerde und andere Bio Dünger eingesetzt werden, erreicht man Nahrungsmittel von herausragender Qualität. Diese Qualitätsstufe wird man zu keiner Jahreszeit in irgendeinem Supermarkt oder Discounter finden können, denn hier weiß man, was wirklich in dem jeweiligen Gemüse steckt.

Doch nicht nur die Qualität ist das Ausschlaggebende, warum viele Familien wieder eigene Gemüsegärten bepflanzen. Auch sonst überrascht einen Gemüsegarten jeden Besucher: Die Pflanzen bei ihrem Gedeihen zu beobachten und anschließend das Gemüse selbst zubereiten zu können ist ein großartiger Luxus, von dem viele Leute nur träumen können.

Doch man benötigt nicht unbedingt einen eigenen Garten, um sich Gemüse selbst zu züchten. Vor allem in den Städten findet man immer häufiger sogenannte Urban Gardening-Projekte, die es auch eingesessenen Städtern ermöglichen, ihren Speiseplan zum Teil selbst zu produzieren. Oder es findet sich die Möglichkeit, einen kleinen Schrebergarten zu mieten, der unweit von der eigenen Wohnung liegt. So hat man die Möglichkeit, seine Freizeit mit spannenden Tätigkeiten zu füllen und gleichzeitig den Speiseplan sinnvoll zu ergänzen.

Funkien als Kübelpflanzen für den schattigen Balkon und die Terrasse

Um einen Schattenplatz in Ihrem Garten ein wenig Grün einzuhauchen, sind Funkien (Hosta) ideal. Diese Pflanze wird auch Herzblattlilie genannt und gehört zu den Sorten der Spargelgewächse.

Funkien können Sie in den verschiedensten Gelb-, Grün-, Weiß- und Blautönen erhalten und es gibt sie nicht nur als stattliche Staude, sondern auch in kleinwüchsigen Arten.

FunkienFunkien auf dem Balkon

Die anspruchslosen Funkien brauchen einen halbschattigen bis schattigen Standort. Es gibt auch dickblättrige Sorgen, die ein bisschen mehr Sonne vertragen. Dann benötigen sie aber mehr Wasser als ihre anderen Artgenossen.

Pflanzen Sie die Funkien in einen Kübel, hier reicht eine normale Garten- oder Blumenerde vollkommen aus. Die Funkien mögen zwar ein feuchtes Substrat, Sie sollten sie aber trotzdem nicht zu viel und oft gießen, denn Staunässe können diese Herzblattlilien gar nicht vertragen. Bitte auch beim Einpflanzen darauf achten, dass Sie an die Drainageschicht denken und das Abzugsloch abdecken. Hierfür eignen sich Tonscherben sehr gut.

Kann man Funkien auf dem Balkon vermehren und überwintern

Im Herbst lassen sich die Funkien ganz einfach teilen und vermehren.
Praktisch ist die Teilung der Herzblattlilien auch, wenn diese zu groß für den Topf geworden ist.

Können Funkien überwintern?

Ja, denn sie gehören zu den winterharten Pflanzen und können ohne Probleme auf dem Balkon überwintern. Idealerweise bringen Sie den Kübel an eine geschützte Stelle und umwickeln den Kübel mit einem Vlies und stellen den Blumenkübel auf eine Styroporplatte. So werden auch die Wurzeln vor starkem Frost geschützt.

Funkien auf der Terrasse

Die Pflanzen sollten einen schattigen Platz im Blumenbeet erhalten und nicht zu dicht beieinander gepflanzt werden, denn je nach Sorte wachsen sie sehr üppig.

Schnecken mögen Funkien besonders gerne, daher sollten Sie immer wieder nach diesen kleinen Fressern Ausschau halten. Indem Sie die Blumenkübel erhöht aufstellen, kommen die Schnecken so an die eingetopften Pflanzen nicht heran.

Sehr schön zu kombinieren sind die Funkien mit anderen Pflanzensorten, die den Schatten mögen.

Düngen

Ab April bis in den Spätsommer hinein sollten Sie die Funkien regelmäßig düngen. Hierfür können Sie organischen Dünger, z.B. Hornspäne oder -mehl ebenso nehmen, wie Flüssigdünger.

Funkien

Der richtige Standort für Ziergräser im Garten

Ziergräser schaffen interessante Strukturen in jedem Gartenbereich. Deshalb sollten sie in keinem Garten fehlen. Allerdings benötigen Ziergräser den richtigen Standort, damit sie gedeihen.

Trocken und sonnig oder feucht und schattig

Miscanthus_sin_Gracillimus (2)Welchen Standort Ziergräser benötigen, hängt von ihrer Herkunft ab. Die sogenannten Steppengräser sind robust und besitzen meist graugrüne oder blaue Halme. Sie kommen mit einem mageren Boden aus, der nur wenige Nährstoffe besitzen darf. Findet man diesen im Garten nicht vor, magert man ihn mit Sand ab. Dadurch wird er gleichzeitig durchlässiger. Gräser dieser Art dürfen in der prallen Sonne stehen. Gießen braucht man sie nur sehr wenig. Zu den Steppengräsern zählen unter anderem der Blauschwingel, der Blaustrahlhafer und der Strandroggen.

Zarte Ziergräser mit hellgrünen Halmen benötigen einen schattigen Stand, damit die Sonne sie nicht verbrennt. Sie bevorzugen einen feuchten Untergrund, der mit Kompost versetzt sein darf. Beispiele für diesen Standort sind das Japanwaldgras, die Hänge Segge oder die Schneemarbel. Ausnahmen wie das Feinhalm Chinaschilf benötigen einen sonnigen Platz, der dennoch ausreichend feucht sein sollte.

Wind macht den meisten Gräsern nichts aus, vor allzu starkem Sturm sollten sie jedoch geschützt werden, da die Halme brechen könnten.

Pflanzabstand beachten

Einige mehrjährige Ziergräser wirken erst nach Jahren füllig. Sie können dann einen erheblichen Umfang besitzen. Damit man die Beete nicht ständig umgestalten muss, sollte man bereits bei der Pflanzung der Ziergräser an ihre endgültigen Maße denken. Größere Arten wie das Reitgras benötigen einen Pflanzabstand von mindestens 1 Meter.

IMG_8987Winterschutz nicht vergessen

Selbst bei den robusten Ziergrasarten kommt es immer wieder zu Winterschäden. Ihnen machen weniger die kalten Temperaturen als die Nässe zu schaffen. Insbesondere das Pampasgras , das einen vollsonnigen Stand benötigt, reagiert mit einem Totalausfall, wenn seine Halme nicht rechtzeitig vor dem Winter zusammengebunden werden. An diesen kann das Wasser dann ablaufen, ohne dass es ins Herz der Pflanze dringt. Niedrigere Gräser wie der Bärenfellgras  sollten mit Fichtenreisig abgedeckt werden.

Feiern, schwimmen, spielen – gut geschützt im eigenen Garten

Der Frühling steht vor der Tür: Alles fängt an zu blühen, die Menschen zieht es nach draußen. Ob Eigenheim mit großem Garten oder Wochenendhäuschen mit kleiner Grünfläche – wer eine Rasenfläche zur Verfügung hat, genießt im Frühling und Sommer viele Vorteile. Grillpartys und Geburtstagsfeiern im Freien steht nichts mehr im Wege. Allerdings ist zu bedenken, dass deutsche Sommer nicht so zuverlässig sind wie in südlicheren Gefilden. So kann selbst im Sommer ein Regen die abendliche Feierlichkeit stören oder sogar beenden – vor allem, wenn es sich um ein Grillfest handelt. Was also tun, wenn man keine überdachte Terrasse besitzt? Pavillons für den Garten können die Sommerparty retten – doch auch ohne Regen bieten sie eine angenehme Atmosphäre zum Feiern und Wohlfühlen.

Schlechtem Wetter trotzen – im trockenen Pavillon!

Pavillons im Garten bieten nicht nur Schutz vor widrigen Witterungsbedingungen, sondern können auch Deko-Element sein, denn den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Pavillons bestehen meist aus einer Metallkonstruktion, die mit robustem Kunststoff oder Textil bespannt ist. Wird es abends kälter, können sie oft zu einem geschlossenen „Raum“ im Garten umfunktioniert werden, indem die Seiten verschlossen werden. Dies funktioniert meist wie bei einem Camping-Zelt mit Reißverschlüssen. Im Inneren kann dann ein Heizpilz aufgestellt werden, dessen ausgestrahlte Wärme sich angenehm im Pavillon verbreitet.

Pavillons und Zubehör online bestellen

Doch auch tagsüber kann ein Pavillon sehr praktisch sein. Wird er nachmittags als Schattenspender beim Kaffeetrinken genutzt, kann er sogar vor fliegenden Quälgeistern schützen, während sonst oft Mücken, Wespen oder andere lästige Insekten beim Kuchengenuss stören. Um nicht im Hochsommer in einem geschlossenen Zelt sitzen zu müssen, kann man die offenen Seiten mit Moskitonetzen vollständig verschließen. So strömen Luft und Sonnenlicht herein, ungeliebtes Geziefer muss jedoch draußen bleiben. Pavillons können außerdem als Überdachung für den Swimmingpool verwendet werden. Mit bunten Stoffen werden Pavillons kindlichen Ansprüchen als Sonnenschutz über dem Sandkasten gerecht. Pavillons können zudem an die Hauswand angebracht werden und als Vordach fungieren. Mit dekorativen Metallbeinen versehen, können sie außerdem als „Gerüst“ für Kletterpflanzen dienen, die sich am Pavillon hochranken und ihn so optisch in das grüne Gesamtbild des Gartens integrieren. Rustikal und natürlich wirken Pavillons aus Holz. Wer seinen Pavillon im Internet bestellt, findet online das passende Zubehör wie beispielsweise Möbel oder Textilien.

Mit Kübelpflanzen Balkon und Terrasse in eine Wohlfühloase verwandeln

Kraeutertoepfe-2Nicht nur in großen Gärten lassen sich mit Pflanzen und Dekorationsmaterialien stimmungsvolle Kulissen schaffen. Auch Balkons und Terrassen können zu wahren Wohlfühloasen werden, wenn man sie entsprechend gestaltet. Der Aufenthalt der Kübelpflanzen im Freien dauert nur einige Monate. Doch Aufmerksamkeit und Pflege benötigen die kostbaren Exoten im gesamten Jahr.

Kübelpflanzen aus dem Winterschlaf wecken

Bereits ab Mitte März lohnt es sich, die Kübelpflanzen nach und nach aus dem Winterschlaf zu holen. Dazu rückt man sie weiter ins das Licht und bietet ihnen mehr Wärme. Fensterbänke, die nach Süden ausgerichtet sind, empfehlen sich besonders. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass belaubte Gewächse nicht sofort direkter Mittagssonne ausgesetzt werden. Kurzzeitig können sich im Frühjahr sommerliche Temperaturen einstellen. Diese Phasen nutzt man, indem man den Pflanzen den stundenweisen Aufenthalt im Freien gönnt. Allerdings ist auch hier Vorsicht vor starker Sonneneinstrahlung geboten, da es ansonsten zu Verbrennungen auf den Blättern kommt.

Allmählich wird wieder mehr gegossen. Spätestens im April sollten die Kübelpflanzen in neue Erde umgetopft werden. Das alte Substrat hat ausgedient, es bietet keine Nährstoffe mehr. Hierzu empfiehlt sich unsere Blumenerde.

Der Frühling ist außerdem die beste Zeit für den Rückschnitt der Kübelpflanzen.

Ab ins Freie


Kübelpflanzen
Auf den Balkon oder die Terrasse dürfen die Kübelpflanzen, wenn nicht mehr mit Spätfrösten zu rechnen ist. Als Faustregel gilt der 16. Mai. Einige robuste Arten wie der Oleander dürfen schon früher ins Freie, wenn das Wetter es zulässt. Zur Nacht kann man ihnen im Bedarfsfall ein Vlies überwerfen.

Wenn die Kübelpflanzen bereits im April umgetopft wurden, dürfen sie ab Ende Mai gedüngt werden. Wer diesen Zeitpunkt verpasst hat und sie erst im Mai in neue Erde setzt, wartet mit dem Düngen etwa 4 bis 6 Wochen ab. Ansonsten käme es zur Überdüngung. Ob ein Langzeitdünger wie z.B. Manna Spezial Gartendünger  oder der natürliche Manna Hornspäne Dünger gewählt wird oder ob man jede Woche mit einem Flüssigdünger wie Wuxal Blütenpracht düngt, bleibt den individuellen Vorlieben überlassen. Wichtig ist, dass die Dosierempfehlung eingehalten wird.

Wer regelmäßig Verblühtes ausknipst, regt die Pflanzen zur Bildung neuer Blüten an. Einzelne Triebe, die zu lang werden, dürfen abgeschnitten werden.

Mit Dekoration Kübel und Kästen aufpeppen

Richtig stimmig wird das Bild auf dem Balkon oder der Terrasse erst, wenn die passende Dekoration gewählt wird. Mit Kübelpflanzen, die aus dem Süden stammen, harmonieren beispielsweise Terrakottafiguren oder Tischdecken und Kissenbezüge in warmen Farben perfekt. Zudem ist eine Erdenabdeckung mit Pinien-Dekorrinde  nicht nur hübsch anzusehen sondern verhindert auch die Verdunstung vom Gießwasser.

 

 

Die richtigen Frühjahrsblüher für Ihren Garten


NarzissenDer Frühling steht vor der Tür. Mit dem Frühling steigen nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Bereitschaft für die Gartenarbeit. Nachdem die Spuren des Winters entfernt sind, kann der Besitzer mit der Gartenarbeit beginnen. Jedes Jahr im Herbst werden die sogenannten „Frühjahrsblüher“ eingesetzt. Diese Vorboten blühen schnell und zeigen, dass der Frühling eingekehrt ist.

Die Frühjahrsblüher verschönern den Garten

Typische Blumen für den Garten im Frühjahr sind Tulpen. Es gibt unterschiedliche Tulpen – ob grün, rot oder gelb, ob hoch, klein – die Vielfalt ist unbeschreiblich. Tulpen haben den Vorteil, dass sie sehr wohl sehr schnell blühen und mit ihrer Artenvielfalt überzeugen. Der Besitzer kann den Garten voll mit unterschiedlichen Tulpen gestalten und die Blumen sehen sich nur bedingt ähnlich. Es erinnert an eine Vielfalt, die wunderschön ist. Weitere Möglichkeiten für Frühjahrsblumen sind Hyazinthen. Vergleichbar mit den Tulpen gibt es auch bei den Hyazinthen Unterschiede.

Tulpen läuten Jahr für Jahr den Frühling ein

FrühjahrsblüherWeitere Frühjahrsblüher sind Narzissen. Auch hier gibt es unterschiedliche Pflanzen, Farben und Formen. Narzissen sind beliebte Gartenblumen, die auch Jahr für Jahr – nachdem sie wachsen – ein Zeichen setzen, dass der Winter vorbei ist und der Frühling kommt. Diese drei typische Pflanzen bzw. Blumen sind beliebte Gartenblumen, die auf Grund ihrer Schönheit von den Besitzern gerne gepflanzt werden. Ein Vorteil ist, dass durch die Vielfalt neben der Abwechslung auch eine bunte Mischung entsteht. Auch wenn der Garten nur aus Tulpen und Narzissen besteht, ist er dennoch abwechslungsreich und farbenfroh. Ein weiterer Aspekt ist das robuste Wesen. Vor allem Tulpen sind relativ robust, brauchen wenig Pflege und kommen Jahr für Jahr wieder, um den Garten zu verschönern.

 

Terrassenplatten verlegen – darauf sollten Heimwerker achten

Für den Terrassenboden eignen sich verschiedene Materialien. Neben Fliesen und Holz erfreuen sich auch Platten aus Kunststein, Naturstein oder Beton großer Beliebtheit. Bei der Wahl der Terrassenplatten sollten neben Material und Farbe jedoch noch weitere Aspekte berücksichtigt werden. So ist in jedem Fall darauf zu achten, dass es sich um frostsichere Platten handelt und diese auch für den Gebrauch im Außenbereich ausgelegt sind. Sind diese Voraussetzungen gegeben, steht der Terrassenplanung nichts mehr im Wege. Grundsätzlich empfiehlt es sich, einen Fachhandwerker mit der Verlegung der Terrassenplatten zu beauftragen. Nachdem Sie sämtliche Auftragsdetails und Informationen zum Bau übermittelt haben, kann der Fachmann für Terrassenbau mit der Umsetzung des Vorhabens beginnen. Viele Hausbesitzer entscheiden sich jedoch aus Kostengründen dafür, die Terrassenplatten selbst zu verlegen. Hierbei gilt es jedoch einiges zu beachten.

Verlegen von Terrassenplatten auf festem Untergrund

Wer sich dafür entscheidet, Terrassenplatten auf festem Untergrund zu verlegen, sollte zunächst darauf achten, dass der Boden ein Gefälle von rund 2 Prozent aufweist, um sicher zu stellen, dass Wasser ablaufen kann. Ist dies nicht der Fall, empfiehlt es sich, eine Estrichschicht mit entsprechendem Gefälle anzulegen. Bei ausreichendem Gefälle sollte der Untergrund gereinigt und von groben Teilchen befreit werden. Die Terrassenplatten können nun auf einer Splittschicht oder mithilfe von Mörtel verlegt werden. Die Splittschicht sollte etwa fünf Zentimeter dick sein und gerade abgezogen werden. Beginnen Sie mit dem Verlegen der Terrassenplatten an der Hauswand und lassen Sie zwischen den einzelnen Platten immer einen Abstand von drei bis fünf Millimetern. Gleichmäßige Fugen erhalten Sie mithilfe von sogenannten Fugenkreuzen. Abschließend sollten alle Fugen gleichmäßig mit Fugensand gefüllt werden. Wird für das Verlegen der Terrassenplatten hingegen Mörtel verwendet, ist auf jeder einzelnen Platte in der Mitte und in den Ecken etwas Mörtel zu verteilen, bevor die Platten dann in Position gebracht und mithilfe eines Gummihammers fixiert werden. Hierbei sollte in jedem Fall eine Wasserwaage verwendet werden. Der Fugenabstand sollte wieder circa drei bis fünf Millimeter betragen. Damit die Terrassenplatten nicht verrutschen oder sich Unebenheiten bilden, sollte die fertige Terrasse erst betreten werden, wenn alles getrocknet ist.

Verlegen auf losem Untergrund – so geht‘s

Alternativ kann eine Terrasse auch auf losem Untergrund verlegt werden. Allerdings sollte es sich um einen frostsicheren und ausreichend tragfähigen Boden handeln. Um ein Verfärben der Terrassenplatten zu verhindern, sollte der Boden keine Bestandteile wie Lehm enthalten. Sind diese Voraussetzungen gegeben, wird eine Fläche in der Größe der geplanten Terrasse ausgehoben und etwa 20 Zentimeter dick mit Schotter oder Splitt ausgefüllt. Auch hier sollten Bauherren auf ein Gefälle von etwa 2 Prozent achten. Anschließend wird eine 5 Zentimeter hohe Sand- oder Splittschicht aufgetragen, auf der die Terrassenplatten verlegt werden.

Welches Fundament für das Gartenhaus?

Mit dem Aufbauen des Gartenhauses, der Laube oder der Blockhütte ist es nicht alleine getan. Denn Gartenlauben brauchen in der Regel ein stabiles Fundament, damit sie vor Feuchtigkeit geschützt sind und ohne Probleme überwintern können. Die Art des Fundaments richtet sich jedoch nach der Größe und Bauweise des Gartenhauses. Streifenfundamente, Bodenplatten und Punktfundamente bieten des Weiteren auch einige Vor- und Nachteile.

Braucht mein Gartenhaus ein Fundament?

Bei kleinen Gartenhäusern, die nur zur Lagerung von Garten-Bedarf oder Fahrrändern dienen, reicht es aus, wenn Sie den Untergrund einebnen und dann verdichten. Sie können dazu auch den Mutterboden entfernen und Kies verschütten oder Gehwegplatten verlegen. Auch bieten sich Rasengittersteine als preiswertes und einfach zu verlegendes Fundament für kleine Gartenlauben an. Bei größeren Gartenhäusern ist ein stabiles Fundament jedoch unerlässlich. Am besten eignen sich entweder ein Punktfundament, ein Streifenfundament oder eine Bodenplatten. Lassen Sie vor der Fundamenterstellung den Boden am besten von einem Gärtner überprüfen, denn die Bodenbeschaffenheit entscheidet ebenfalls darüber, welches Fundament am besten geeignet ist.

Die Fundamentplatte

Die Bodenplatte eignet sich vor allem bei weichen Böden als Fundament, da die Last gleichmäßig verteilt wird. Sie ist jedoch sehr aufwändig in der Herstellung. Der Boden muss über die ganze Grundrissfläche ausgehoben werden. Um aufsteigende Feuchtigkeit zu vermeiden, muss eine kapitalbrechende Kiesschicht verteilt werden, die durch eine PE-Folie von der Betonschicht (der Fundamentplatte) getrennt wird.

Vorteile der Fundamentplatte:

  • Sehr stabil
  • Ebene Fläche, sauber in der Verarbeitung
  • Zuverlässiger Schutz vor Feuchtigkeit
  • Last wird auf gesamte Fläche verteilt, besonders gut für weichen Untergrund geeignet

Nachteile der Fundamentplatte:

  • Hoher Materialeinsatz
  • Beton muss angeliefert werden (kann besonders bei schwer zugänglichen Gärten problematisch werden)
  • Versorgungsanschlüsse müssen vor Fundamenterstellung genau geplant werden
  • Einbau der Unterlüftung ist aufwendig

Das Punktfundament

Das Punkfundament besteht in der Regel aus mehreren kleinen Einzelfundamenten, die an der Außenseite des Gartenhaus-Bodens und in der Mitte angeordnet werden. Dazu werden Löcher ausgehoben und mit Beton befüllt. Die Mini-Fundamente sollten dann mindestens fünf Zentimeter aus dem Boden herausragen.

Vorteile des Punktfundaments:

  • Geringer Aufwand
  • Beton muss nicht angeliefert werden, da wenig benötigt wird
  • Das Gartenhaus ist immer unterlüftet

Nachteile des Punktfundaments:

  • Eignet sich nur für sehr ebenmäßige Böden
  • Punktfundamente müssen genau gleichmäßig angelegt werden (schwierig)
  • Mindesttiefe ist hoch
  • Untergrund kann nicht einfach so gelassen werden, es droht der Bewuchs durch Unkraut und Co.: Sand oder Kies muss ausgelegt werden

Das Streifenfundament

Wer sich nicht zwischen Bodenplatte und Punktfundament entscheiden kann, wählt das Streifenfundament. Zur Errichtung des Streifenfundaments muss unter den Wänden des Gartenhauses ein Graben ausgehoben werden. Dieser ca. 60 Zentimeter tiefe Graben wird mit Beton aufgefüllt, so dass die Betonstreifen ca. 20 Zentimeter aus dem Boden herausragen. Die Fläche wird dann ebenfalls betoniert, aber ohne, dass dort auch der Boden ausgehoben werden muss.

Vorteile des Streifenfundaments:

  • Weniger Beton als bei der Bodenplatte, dafür fast gleichwertige Stabilität
  • Auch auf unebenen Böden stabil

Nachteile des Streifenfundaments

  • Die Mindesttiefe für den Rahmen ist relativ hoch
  • Konstruktion des Rahmens ist aufwändig

Tipp: Bevor es an das Erstellen des Fundaments geht, sollten Sie sich immer informieren, ob Sie für das Gartenhaus auch eine Baugenehmigung brauchen. Diese wird je nach Bundesland ab einer bestimmten Größe der Gartenlauben nötig. Auch verbieten einige Kleingartenverordnungen das Betonieren bestimmter Fundamentarten.

Wie Sie Terrassendielen verlegen

Terrassendielen aus Holz werden immer beliebter. Kein Wunder eigentlich, denn Holz ist ein beständiges Naturmaterial, das einem Haus zudem ein mediterranes Flair gibt. Die fachgerechte Verlegung von Terrassendielen ist nicht so aufwendig, wie man denkt. Man braucht die richtigen Materialien, das richtige Werkzeug und natürlich etwas handwerkliches Können.

Materialien und Werkzeuge

Terrassendielen aus Holz

Terrassendielen aus Holz

Terrassendielen sollten aus Hölzern einer einzigen Baumart sein, damit die Einheitlichkeit -beispielsweise bei Schwindverhalten- der Dielen gewährleistet ist. Für Terrassendielen haben sich hierzulande Kiefer, Lärche sowie Douglasie bewährt. Von den tropischen Hölzern wird überwiegend Bangkirai eingesetzt. Heute muss man die Terrassendielen nicht selbst zurecht sägen sondern kann sich diese einfach aus dem Fachhandel bzw. Baumarkt fertig geschnitten besorgen oder bei Onlinefachmärkten wie Casando.de gleich passend nach Hause bestellen. Für die Boden Vorbereitung und die Fertigung des Unterbaus werden folgende Werkzeuge benötigt:

  • Wasserwaage
  • Schaufel und Wurzelvlies
  • Tragebalken
  • Schrauben und Muttern

Vorbereitung des Untergrunds

Wichtig ist, dass vor der Verlegung der Dielen der Untergrund trocken, sauber und gerade ist. Als Erstes müssen Unkraut und Steine beseitigt werden, erst dann wird der Boden eingeebnet. Dabei wird eine leichte Neigung in Richtung Garten empfohlen, damit das Niederschlagwasser besser ablaufen kann. Nach dem Ausheben eines etwa 30 Zentimeter tiefen Bettes wird dieses mit Sand oder Schotter aufgefüllt. Anschließend muss das Wurzelvlies ausgelegt werden, damit später kein Unkraut durch die Fugen wachsen kann.

Das Fundament fertigen

Im nächsten Schritt wird das Fundament gemacht. Dafür werden oft Betonplatten verwendet, die in einem Abstand von etwa 60 Zentimetern verlegt werden. Als nächstes muss man die Tragebalken anbringen. Dafür wird jetzt die Wasserwaage benötigt, mit der die Ausrichtung von Balken und Platten wiederholt überprüft wird. Bei dem Verschrauben der Balken sollte man darauf achten, dass sich keine Endrisse im Holz bilden.

Verlegung der Terrassendielen

Die Verlegung sollte immer parallel zur Hauswand erfolgen. Dadurch bleibt das Rillenprofil quer zur Laufrichtung, was das Gehen auf den Holzdielen angenehmer macht. Die heutigen modernen Terrassendielen Klicksysteme machen den Einsatz von Nägeln und Schrauben überflüssig. Ausgenommen davon ist die Befestigung des ersten bzw. des letzten Konstruktionsholzes, damit ein Ausreißen verhindert werden kann. Die Montage sollte an der Hauswand beginnen und in Richtung Garten fortschreiten. Zwischen den Dielen weist der Fugenabstand idealer Weise 8 bis 10 Millimeter auf. Sollten Terrassendielen verwendet werden, die festgeschraubt werden müssen, so ist die Position der Schrauben im Vorfeld genau auszumessen und zu markieren. Um eine Verletzungsgefahr zu vermeiden, sollten die Schraubenköpfe bündig mit dem Dielenholz abschließen.

Holzdielen imprägnieren

Die fertige Holzterrasse sollte mit Holzschutzmitteln und Öl imprägniert werden. Vor dem Kauf muss man berücksichtigen, dass es für die verschiedenen Holzarten unterschiedliche Mittel gibt. Die richtige Imprägnierung ist ein wichtiger Schutz gegen Witterungseinflüsse wie Regen und Sonne, zudem beugt sie effektiv Moosbewuchs vor.

Bildquellen: © Casando.de

Das Gartenhaus wind- und wetterfest machen

Wer einen großen Garten besitzt, bewahrt seine Gerätschaften und Möbel für draußen den Winter über meist in einem kleinen Schuppen auf, der im Grünen steht.

Gartenspielhütte aus Holz

Gartenspielhütte aus Holz

Das klassische Gartenhaus besteht für gewöhnlich aus Holz, weil es sich dadurch natürlich in die Landschaft einfügt und gleichzeitig für ein optisches Highlight sorgt. Es birgt aber auch Mängel.

Durch Regen und Schnee, Frost und Eis ist das Haus starken Witterungseinflüssen ausgesetzt, denen es aber gekonnt standhalten kann, wenn man bei der Montage einige wichtige Punkte beachtet. An erster Stelle sollte die Fassade mit einem Anstrich versehen werden, denn lackiertes oder lasiertes Holz kann nicht so schnell verwittern wie unbehandeltes. Zudem ist das Haus dadurch besser gegen Schmutz und UV-Strahlen gewappnet, ebenso wird Holzschädlingen der Zugang erschwert. Damit ist es jedoch noch längst nicht getan.

So schützen Sie die Laube vor der Witterung

  1. Das Dach sollte so weit überstehen, dass die Wände des Gartenhauses vor Regengüssen geschützt sind – vor allem im oberen Bereich.
  2. Das Haus sollte keinen direkten Kontakt mit dem Boden haben, damit feuchtes Holz atmen kann. Mithilfe einer Unterkonstruktion (bestehend aus Pfosten oder Rahmen) wird das möglich.
  3. Die Fenster sollten nicht aus Holz, sondern aus Kunststoff bestehen. Kunststoff ist viel witterungsbeständiger und langlebiger – eine große Auswahl an Kunststofffenstern finden Sie im Internet unter www.mioone.de!
  4. Der Boden um das Haus herum sollte mit Kieselsteinen aufgefüllt werden, dann kann das Regenwasser nicht so leicht hochspritzen.
  5. Die Konstruktion sollte keine waagerechten Angriffsflächen besitzen, auf denen Wasser länger stehen kann. Schrägen Sie deshalb alle Elemente ab, die eine Waagerechte besitzen.

Bild: © Jupiterimages/BananaStock/Thinkstock