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Schmetterlinge im heimischen Garten

Schmetterlinge gehören zu den gern gesehenen Gästen im heimischen Garten.
Wer eine eigene Wiese oder einen Balkon hat, erfreut sich an dem Anblick wunderschön gemusterter Arten. Die geflügelten Gartenbesucher ernähren sich von Nektar – es ist also ratsam, ihnen ein reichhaltiges Angebot zur Verfügung zu stellen.

Schmetterling am Sommerflieder

Schmetterling am Sommerflieder

Welche Pflanzen sind besonders attraktiv für Schmetterlinge?

Verschiedene Pflanzen sind besonders attraktiv für Schmetterlinge. Doch nicht nur die Auswahl der Pflanzen ist bedeutend, sondern auch, dass eine möglichst bunte Vielfalt das ganze Jahr über gewährleistet wird. So finden die kleinen Tierchen stets frischen Nektar und haben eine tolle Auswahl. Optimal ist es, wenn kleine Bereiche im Garten geschaffen werden, in denen die Natur nach Lust und Laune wachsen kann.

Am beliebtesten sind heimische Pflanzen – Exoten sind für Schmetterlinge eher nicht attraktiv und können einige Arten sogar abschrecken.
Beliebte Blumen sind die heimischen Maiglöckchen und Gänseblümchen, aber auch den Nektar von Dahlien wissen Schmetterlinge zu schätzen.
Der Sommerflieder wird nicht umsonst auch Schmetterlingsflieder genannt – die geflügelten Schönheiten lieben diese Sträucher und lassen sich dort gerne zur Nahrungsaufnahme nieder.
Ein kleiner Kräutergarten mit Thymian und Dill, Dost, Liebstöckel, Salbei und Lavendel wirkt ebenfalls sehr anziehend auf die Tiere. Erweitern können Tier- und Gartenfreunde das Angebot durch etwas Kresse und Fenchel.
Naturbelassene Gärten werden von Schmetterlingen bevorzugt –  Insektizide mögen sie hingegen gar nicht.

Diese Arten fühlen sich im heimischen Garten wohl

Admirale findet man vor allem im August und September vor, wenn der Garten üppig mit Pflanzen bestückt ist. Der Kleine Fuchs hingegen gehört zu den Schmetterlingen, die überwintern – man trifft ihn in milden Wintern bereits im Februar an. Er ist an seiner rotbraunen Farbe mit schwarzer Musterung leicht zu erkennen.
Unverwechselbar ist das Tagpfauenauge, ein Schmetterling mit Zeichnungen, die an ein Auge erinnern. Er ist sehr beliebt und man erkennt ihn aufgrund seiner besonderen Musterung sofort.
Wohl jeder erkennt den Zitronenfalter an seiner frischen gelben Farbe. Wo er vorkommt, trifft man vielleicht auch auf den Distelfalter, den Rapsweißling sowie auf den Großen und den Kleinen Kohlweißling
Das Taubenschwänzchen ist eine besonders hübsche Art, die aus dem Süden kommt und aussieht wie ein kleiner Kolibri.

So finden Schmetterlinge den Weg in den heimischen Garten

Ein Trick ist es, Fallobst liegen zu lassen, da der süße Duft die Schmetterlinge anlockt.
Wer Raupen entfernt, braucht sich nicht über den Mangel an ausgewachsenen Schmetterlingen zu wundern.
Kletterpflanzen werden als Ruheort bevorzugt und finden auf jedem kleinen Balkon Platz.
Wer den Tieren bei der Überwinterung behilflich sein möchte, lässt Falllaub liegen – ein hervorragender Ruheplatz für die kalte Jahreszeit.

Pflanzenbeete selbst anlegen!

Sobald die Temperaturen im Sommer wieder ansteigen, verbringen die meisten Gartenbesitzer ihre Freizeit auch wieder verstärkt im eigenen Garten, um sich zu erholen und gleichzeitig am Anblick der Neubepflanzungen in ihrer Blütenpracht zu erfreuen. Spätestens dann ist auch der Zeitpunkt gekommen, um sich Gedanken über die Neugestaltung des Gartens zu machen – beispielsweise mit dem Anlegen eines neuen Pflanzenbeetes. Mit einfachen Tipps und Tricks lassen sich farbenprächtige Beete selbstgestalten und vor allem auch eigenständig anlegen – selbst wenn man sich  nicht unbedingt zu den Gartenprofis zählt. Hilfestellung bieten hierbei verschiedene Online-Portale, die leicht verständliche Anleitungen zum Thema Heimwerken und „Do it Yourself“  zur Verfügung stellen, so dass Hobbygärtner beispielsweise auf helpster.de die passende Anleitung finden, wenn sie nach Tipps und Tricks zum Anlegen eines Pflanzenbeetes suchen. Das kostenlose Ratgeberportal bietet hilfreiche und leicht verständliche Lösungen des alltäglichen Lebens, und zwar mit zahlreichen Anleitungen zu häufig gesuchten Themen. Wer beispielsweise eine Schritt-für Schritt-Anleitung zum Anlegen eines Hochbeetes sucht, wird hier fündig.

Beet-Bepflanzung – Die richtige Vorbereitung ist entscheidend!

Egal, ob eine Neubepflanzung mit Rosen, Gräsern oder Sträuchern – bevor sich Gärtner ans Werk machen und ein neues Beet anlegen, sollten einige Voraussetzungen geschaffen sein und Überlegungen getroffen werden. Das heißt, vorab müssen sich Gärtner über den idealen Standort und die Bodenbeschaffenheit Gedanken machen. Bei der Neuanlage eines Blumenbeetes heißt das zum Beispiel konkret, dass es bei der Bepflanzung von „sonnenhungrigen“ Blütenpflanzen wenig Sinn macht, einen schattigen Strandort für die Bepflanzung zu wählen. Ebenso ist auch nicht jede Bodenart für jede Bepflanzung geeignet, so dass sich die Hobbygärtner vorab informieren sollten, welche Bedürfnisse die jeweiligen Pflanzen benötigen. Zudem ist es bei der Neuanlage eines Beetes auch wichtig, nicht zu viele Stauden einzupflanzen – häufig wird das schnelle und weitläufige Ausbreiten der Pflanzen unterschätzt, da sie in der Regel beim Kauf noch recht klein sind.  Hier gibt es unter Pflanzenexperten eine einfache Faustregel: Auf einen Quadratmeter sollten maximal zwei bis drei hohe Stauden, fünf bis acht mittelgroße und höchstens zehn niedrige Stauden angepflanzt werden.

Tipps und Tricks zum Anlegen von Pflanzenbeeten!

Das Anlegen von Blumenbeeten ist bei vielen Gartenbesitzern äußerst beliebt, da einzelne Beete einen Garten in der Regel strukturieren und ihn übersichtlich sowie aufgeräumt erscheinen lassen. Nachfolgend werden ein paar hilfreiche Tipps aufgelistet, die Gartenbesitzer beachten sollten, wenn sie ein neues Gartenbeet anlegen möchten.

  • passenden Standort wählen
  • auf die richtige Bodenbeschaffenheit achten
  • Beete mit kleinen Wegen unterteilen (zum Bearbeiten und Begießen)
  • Beete möglichst nicht in eckige Strukturen anlegen (runde Blumeninseln ergeben ein schöneres Bild)
  • schöne Abgrenzungen wählen (Steine, Gehwegplatten etc.)
  • größere Pflanzen mittig platzieren, kleinere rings herum einpflanzen

Weitere Tipps und Tricks zum Thema „Pflanzenbeet anlegen“ finden Sie hier.

Kulturheidelbeeren – eine tolle Ergänzung für Ihren Garten

Wer seinen Obstgarten um eine ganz besondere Pflanze erweitern möchte und sich gern der Herausforderung stellt, höheren Ansprüchen an Pflanzung und Pflege gerecht zu werden, für den könnte die Kulturheidelbeere genau das richtige Highlight im heimischen Garten werden. Dieser Obststrauch erfordert einen speziellen Standort und Boden. Als Heidekrautgewächs verlangt er, wie beispielsweise ein Rhododendron auch, einen kalkfreien Boden, der stets gleichmäßig durchfeuchtet und zudem reich an Humus ist.

Entgegen einer naheliegenden Vermutung ist die Kulturheidelbeere nicht aus der bei uns heimischen Heidelbeere hervorgegangen, sondern entstand durch Kreuzungen anderer Blaubeeren mit der Amerikanischen Blaubeere. Das Ergebnis: Die Früchte der Kulturheidelbeere sind deutlich größer als die unserer heimischen Blaubeeren. Außerdem ist das Fruchtfleisch hell und nicht dunkel, wie es viele Laien erwarten würden. Wer es probiert, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die gängige Meinung bestätigen, dass es zudem besser schmeckt.

Kulturheidelbeeren richtig pflanzen

HeildelbeerblüteBeinahe jede Sorte der Kulturheidelbeere kann sich selbst befruchten. Etwa ab Anfang Mai sind die Blüten geöffnet, sodass Insekten für die Bestäubung sorgen können. Dennoch empfiehlt es sich, in jedem Fall mindestens zwei verschiedene Sorten nebeneinander einzupflanzen. Denn so lässt sich der Ertrag an Früchten deutlich erhöhen. Sind die Pflanzen ausgewählt, geht es an die Standortsuche. Orientieren Sie sich bei der Wahl an den Standortbedingungen, die sie von unseren heimischen Heidelbeeren kennen: Wählen Sie einen Boden, der einer feuchten Moorwiese oder dem Unterholz locker bewachsener Moorwälder am nächsten kommt.

Weil die Wurzeln sich mehr in die Breite als in die Tiefe verteilen, reicht es, wenn Sie flache Löcher im Boden ausheben. Ist Ihr Gartenboden besonders lehmig oder auch besonders nährstoffreich, tauschen sie ihn an den betreffenden Stellen durch ein Sand-Laub-Gemisch oder ein Sand-Rindenkompostgemisch aus. Achten Sie darauf, dass der Boden keinen Kalk enthält. Sonst werden die Pflanzen ihr Wachstum beinahe vollständig einstellen und schnell gelbe Blätter bekommen. Idealerweise geben Sie den Pflanzen die Möglichkeit, durch Stickstoff besser zu wachsen, indem sie eine Handvoll Hornspäne mit dem Humus vermengen. Den Humus oder Rindenmulch häufeln Sie etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter hoch um die frisch gepflanzten Sträucher an. Sollte der Boden bei Ihnen sehr kalkhaltig sein bietet sich auch eine Pflanzung in großen Töpfen an. Pflanz-und Pflegeanleitung finden Sie bei unseren Service-Seiten. Falls Sie im Frühling anpflanzen, sollten Sie anschließend noch alle Blüten von den Sträuchern abnehmen, damit ihnen genügend Energie bleibt, schnell anzuwachsen.

Die heimische Vogelwelt

Zu den häufigsten Vogelarten in Deutschlands Gärten zählt die Amsel. Vor 150 Jahren war sie noch ein scheuer Waldvogel, doch heute erfreut sie viele Menschen mit ihrem melodischen Gesang zur frühen Morgenstunde. Die Amsel hält sich gerne am Boden auf, um nach Würmern und Insekten Ausschau zu halten. Sie liebt jedoch auch Beeren und Früchte des Gartens. Sie brüten bis zu dreimal im Jahr. Wer einen Starenkasten auf einem Baum in seinem Garten anbringt, kann damit rechnen, dass sich die großartigen Sänger dort einnisten. Am besten gleich mehrere davon im Abstand von ein paar Metern, denn Stare sind gesellige Vögel.

Oft kann man in Gärten mit älteren Obstbäumen auch die Blaumeisen oder Kohlmeisen beobachten. Sie sind sehr lebhaft und brüten in Nisthöhlen oder einem klassischen Meisenkasten. Der Durchmesser des Einflugloches beträgt nur 26 – 28 Millimeter. Der Grünfink ist ebenfalls ein häufiger Besucher in unseren Gärten. Er brütet in Hecken und Gebüschen oder in dichten Kletterpflanzen der Hausfassade. Er ist ein Vegetarier und ernährt sich ausschließlich von pflanzlicher Kost.

Das Rotkehlchen gehört zu den Sängern am frühen Morgen und das auch in den winterlichen Monaten. Durch seine orange-rote Kehle kann man es sehr leicht erkennen. Die Familienplanung des Rotkehlchens setzt eine üppige Vegetation in Bodennähe voraus, damit das Nest gut versteckt werden kann. Der Dompfaff oder Gimpel wird manchmal mit dem Rotkehlchen verwechselt, doch er unterscheidet sich durch den stahlgrauen Rücken, schwarzen Kopf und leuchtend weißen Bürzel. Oft sieht man auch die „diebische“ Elster, die bei den Liebhabern der Singvögel nicht gerne gesehen ist. Schließlich stehen diese auf dem Speiseplan der Elstern, die übrigens ihre imposanten, kugelförmigen Nester hoch oben auf den Laubbäumen errichten.

Die Haussperlinge, auch Spatzen genannt, kennt wirklich jeder. Sie halten sich gerne bei den Menschen auf und nisten, wo sich gerade eine Lücke auftut. Verlassene Schwalbennester, Brutkästen oder im Dachgebälk. So kam wohl das Sprichwort zustande, dass es „die Spatzen von den Dächern pfeifen“. Die Mehlschwalbe ist auch ein gern gesehener Vogelgast, wenn sie nicht die Wände mit Kot beschmutzen, da sie kunstvolle Nester an raue Hauswände bauen. Mittlerweile gibt es jedoch Nisthilfen, so kann das Nest nicht samt dem Nachwuchs abstürzen. Sie ziehen jedoch Gebäude in Wassernähe vor, weil sie dort im Tiefflug Insekten fangen. Es gibt noch eine bunte Vielzahl weiterer heimischer Vögel im Garten, manchmal verirrt sich auch ein Buntspecht, eine Dohle oder eine Rabenkrähe. Gefiederte Freunde sind unterhaltsame Gäste der Gartenlust!
Hier noch etwas Hilfe für den kalten Winter!

Gartenprodukte für einen schönen und gemütlichen Garten

Im Sommer soll der Garten schön und gemütlich sein. Das bedeutet, dass der Garten gepflegt sein muss. Das gilt besonders, wenn der Garten ausschließlich fürs Ausruhen, Spielen, Sonnenbaden oder Grillen gedacht ist. Damit der Garten gepflegt werden kann, braucht es entsprechende Produkte und Geräte. Gartenhütte, Gartenhaus, Mülltonnenbox und Fahrradunterstand sind genauso unverzichtbar wie Gartenstühle, Gartentische, Sonnenschirme, Heckenschere und Rasenmäher. Der folgende Text befasst sich mit dem Gartenhaus, dem Geräteschrank, dem Fahrradunterstand, der Mülltonnenbox, der Brennholzstapel und der Auflagenbox.

Das Gartenhaus

Es ist ein kleines Haus, das auch als Gartenhütte bezeichnet wird und aus verschiedenen Zwecken im Garten aufgestellt wird. Sie dient meist als Stauraum und trägt zur Verschönerung des Gartens bei. Fest gebaute Gartenhütten können eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten haben. Ihre Bauweise kann an die anderen Gebäude angepasst sein. Eine Gestaltung nach den Wünschen des Erbauers ist natürlich auch möglich. Die Hütte im alpenländischen Stil ist genauso gefragt wie die im Blockbohlenstil. Vor dem Bau muss eine Baugenehmigung vorliegen und es sollte Zweck und Maße bekannt sein. Gartenhäuser werden meist mit einem Wasseranschluss versehen. Die Hütte wird als Abstellraum für Gartenmöbel und Gartengeräte genutzt, aber auch als Grillhütte, Fahrradgarage oder als Freizeithaus für Partys oder eine Sauna. Gartenhäuser können vielerlei Zwecken dienen und entsprechen den Wünschen und Vorstellungen der Besitzer. Der Besitzer entscheidet, wie die Hütte an die Umgebung angepasst ist und welchem Zweck sie dient.

Der Geräteschrank und die Auflagenbox

Der Geräteschrank dient als Aufbewahrungsort für die Gartengeräte, ersetzt oft den Geräteschuppen und kann im Garten neue Akzente setzen. Griffbereit werden in ihm alle Gartengeräte verstaut. Er verfügt über mehrere Regalböden, wo Scheren und Kantenschneider liegen sollen und über Stauraum für Besen und Rechen. Der Schrank ist aus Holz, Metall oder Kunststoff gebaut, doppel-oder einzeltürig, klein oder groß. Sitzmöbelauflagen gehören in die Auflagenbox. Es ist eine Truhe, in der die Auflagen der Gartenmöbel untergebracht werden. Das sichert sie vor Schmutz und den Einflüssen des Wetters und allgemeiner Feuchtigkeit. Die Truhen sind oft aus Holz, Rattan, Kunststoff oder Metall gefertigt. Die Truhe kann auch als Sitzmöbel dienen.

Der Fahrradunterstand schützt Fahrräder

Fahrräder, die einfach im Garten oder Hausflur rumstehen sind unschön. Ein Fahrradunterstand schafft hier Abhilfe. Er schützt die Fahrräder vor Wind und Wetter, ist offen oder abschließbar gebaut und fasst je nach Größe zwischen zwei und sieben Fahrräder. Fahrradständer werden aus Holz gebaut und haben oft ein PVC-Wellplattendach.

Die Mülltonnenbox

In die Mülltonnenbox kommen die verschiedenen Müllbehälter, die wegen der Mülltrennung gebraucht werden. Der Garten wird dadurch sauber und schön. Der Müll wird durch eine Klappe in die verschiedenen Müllbehälter aufgenommen.

Der Brennholzstapel

Brennholz ist gut auf einem Brennholzstapel gelagert. Dafür gibt es auch eigene Brennholzregale, die eine sichere und vor allem trockene Lagerung ermöglichen.

Gartenbesitzer aufgepasst: mehr Zeit für Erholung

Keine Frage: Wer einen Garten besitzt, kann sich glücklich schätzen. Leider ist die Pflege des Grüns auch mit allerhand Arbeit verbunden, und zwar zum Teil so viel, dass keine Zeit mehr bleibt, das Ergebnis vom Liegestuhl aus zu bewundern. Wer noch genügend Zeit für Erholung haben will, muss daher vorausschauend planen.

Unkraut-bekaempfenUnerwünschte Pflanzen – Unkraut den Kampf ansagen

Gewiss kann Gartenarbeit auch Spaß machen. Diese Tatsache ändert allerdings nichts daran, dass einige Arbeiten zeitraubend sind und immer wieder wiederholt werden müssen, damit der Garten auch dauerhaft schön bleibt. Zu den verhältnismäßig zeitaufwendigeren Tätigkeiten gehört neben der Pflege des Rasens insbesondere auch die Beseitigung von unerwünschtem Grün, also Unkraut.

Kaum hat man es an der einen Stelle entfernt, beginnt es wieder, an anderer Stelle zu wuchern. Wer dem Unkraut (z. B. Giersch) an den Kragen gehen will, muss sich daher fest vornehmen, sämtliche nicht erwünschte Pflanzen an einem Tag zu beseitigen. Ist dies erledigt, so macht man sich am besten gleich daran, die erneute Bildung von Unkraut zu verhindern. Chemie bedarf es hierfür nicht, vielmehr gibt es auch umweltfreundlichere Mittel und Wege, dem Unkraut den Kampf anzusagen.

Einsatz von Technik spart Zeit

Wer sich endlich einmal entspannt zurücklehnen möchte, kann jedoch auch dafür sorgen, dass die notwendigen Arbeiten anderweitig erledigt werden. Als nützlich erweist sich hierbei wie so oft Technik. So gibt es etwa hochmoderne Bewässerungsanlagen, die Ihren Pflanzen nicht nur dann Feuchtigkeit spenden, wenn Sie abwesend sind. Das mühsame Schleppen der Gießkanne können Sie sich somit sparen. Eine hilfreiche Erfindung ist außerdem der Mähroboter: Er kürzt Ihren Rasen auch ohne Ihr Zutun. Diesem Artikel zufolge stoßen viele Modelle lediglich an Mauern oder Zäunen an Ihre Grenzen, weshalb Sie dort wohl oder übel auch weiterhin selbst Hand anlegen müssen.

Nützlinge fördern – damit die Chemie draußen bleiben kann

Schmetterling mit Schmetterlingflieder Sommerflieder

 

Bei Schädlingen im Garten sofort die Chemiekeule anzuwenden, ist selten der ideale Weg. Zu groß sind die Schäden für die Umwelt, und nicht selten kommen damit nur neue Folgeprobleme auf einen zu. Von chemischen Rückständen auf der Ernte ganz zu schweigen.

Eine natürliche und völlig unchemische Möglichkeit, Schädlinge nicht nur zu bekämpfen, sondern ihnen auch aktiv vorzubeugen, ist, die natürlichen Fressfeinde der Schädlinge im Hausgarten anzusiedeln und zu fördern.

Gegen Blattläuse können beispielsweise Marienkäfer oder Florfliegen Wunder wirken. Gerade Marienkäfer würde man mit Chemie nur vertreiben und damit diese natürlichen Verbündeten im Kampf gegen das Ungeziefer auch noch schädigen. Um sie zu fördern, sollte man ihnen stattdessen trockene Laubhaufen zur Verfügung stellen, in denen sie bis Ende März überwintern können, ehe sie sich dann mit neuer Energie auf die Blattläuse stürzen. Laubhaufen bieten zudem ebenso wie Totholzreste einen Unterschlupf für den Laufkäfer, einen wahren Alleskönner der Schädlingsbekämpfung: Vor ihm sind Asseln und Raupen ebenso wenig sicher wie Tipulalarven und Kartoffelkäfer.

Größere, beispielsweise mit Steinen in Form gebrachte Totholzhaufen können auch weiteren Nützlingen wie etwa dem Igel als Unterschlupf dienen.

Zudem bieten Hecken einen idealen Lebensraum für zahlreiche Nützlinge wie Bienen, Wespen oder Vögel. Ein Vogel- oder Nützlingshaus im Garten angebracht hift den Tieren einen Unterschlupf zu finden und schon ein Stück morsches Holz reicht aus, um Schwebfliegen einen Rückzugsort zu bieten.

Blaumeise an unserem Vogelhaus aus Lärchenholz

Blaumeise an unserem Vogelhaus aus Lärchenholz

Festhalten lässt sich also, dass schon mit einfachen Hilfsmitteln die Nützlinge im Garten dauerhaft gefördert werden können. Das A und O ist dabei stets, ihnen Rückzugs- und Winterschlaforte sowie Nistplätze zu bieten. Wer einen adretten englischen Garten vorzuweisen hat, kann vielleicht kurzfristig einen Schönheitswettbewerb mit ihm gewinnen, auf Dauer zahlt sich jedoch mehr aus, altes Laub und Holz für Nützlinge zur Verfügung zu stellen und auch dem Maulwurf seinen Freiraum zu lassen.

Zudem sollte man die chemische Keule konsequent meiden – denn die macht keinen Unterschied zwischen Schädlingen und Nützlingen. Nur können sich Schädlinge meist schneller erholen und wieder ansiedeln als Nützlinge, womit das Problem wieder von vorne anfängt.

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Den Speiseplan sinnvoll ergänzen

Ein eigener Gemüsegarten ist der Traum jeder Familie. Dabei macht das Anlegen eben dieser schon jede Menge Spaß und führt zu abwechslungsreichen Arbeitstagen. Besonders knackig-frisches Gemüse erhält man nur, wenn man es selbst sät oder pflanzt – hervorragend schmeckt es frisch gepflückt vom Strauch. Doch ist hier viel Wissen, Erfahrung und Zeit notwendig, um auch einen ergiebigen Ertrag verzeichnen zu können.

Besonders gesunde Gärten zeichnen sich durch ihre Vielfalt aus. Dabei ist der Hauptanteil davon selbst anzubauen. Man benötigt hierfür nur eine fruchtbare Erde, wenig Werkzeug und ausreichend Platz zum Gedeihen. Doch ist bereits die erste Sache keine Selbstverständlichkeit. Besonders gute Erde weist eine dunkelbraune bis schwarze Farbe auf. Im Idealfall hat man sogar einiges an Schwarzerde in petto, um zusätzlichen Humus zu erzeugen. Diese ist angereichert mit wertvollen EM Mikroorganismen, die der Erde reichhaltiges Leben einhauchen. Zahllose Kriechtiere und Würmer sind das Kennzeichen dieser fruchtbaren Erde. Darüber hinaus hält die Schwarzerde das Wasser in unvergleichlicher Form fest. So sickert es nicht bloß durch, sondern wird für die Pflanzen gespeichert bis diese es benötigen. Nur durch sie können die wertvollen EM Mikroorganismen leben und sich effizient vermehren.

Welche Früchte man dann in den Gemüsegarten pflanzt, ist schließlich nur noch Nebensache. In Österreich, Deutschland und der Schweiz liebt man den grünen Salat, Gurken, Tomaten und Zucchini. Diese Früchte zählen zu den sogenannten „kalten Lebensmitteln“. Sie eignen sich besonders gut in der warmen Jahreszeit, da sie dem Körper ein kühlendes Gefühl geben. Besonders dann, wenn auf zusätzliche Chemie verzichtet wird und Schwarzerde und andere Bio Dünger eingesetzt werden, erreicht man Nahrungsmittel von herausragender Qualität. Diese Qualitätsstufe wird man zu keiner Jahreszeit in irgendeinem Supermarkt oder Discounter finden können, denn hier weiß man, was wirklich in dem jeweiligen Gemüse steckt.

Doch nicht nur die Qualität ist das Ausschlaggebende, warum viele Familien wieder eigene Gemüsegärten bepflanzen. Auch sonst überrascht einen Gemüsegarten jeden Besucher: Die Pflanzen bei ihrem Gedeihen zu beobachten und anschließend das Gemüse selbst zubereiten zu können ist ein großartiger Luxus, von dem viele Leute nur träumen können.

Doch man benötigt nicht unbedingt einen eigenen Garten, um sich Gemüse selbst zu züchten. Vor allem in den Städten findet man immer häufiger sogenannte Urban Gardening-Projekte, die es auch eingesessenen Städtern ermöglichen, ihren Speiseplan zum Teil selbst zu produzieren. Oder es findet sich die Möglichkeit, einen kleinen Schrebergarten zu mieten, der unweit von der eigenen Wohnung liegt. So hat man die Möglichkeit, seine Freizeit mit spannenden Tätigkeiten zu füllen und gleichzeitig den Speiseplan sinnvoll zu ergänzen.

Funkien als Kübelpflanzen für den schattigen Balkon und die Terrasse

Um einen Schattenplatz in Ihrem Garten ein wenig Grün einzuhauchen, sind Funkien (Hosta) ideal. Diese Pflanze wird auch Herzblattlilie genannt und gehört zu den Sorten der Spargelgewächse.

Funkien können Sie in den verschiedensten Gelb-, Grün-, Weiß- und Blautönen erhalten und es gibt sie nicht nur als stattliche Staude, sondern auch in kleinwüchsigen Arten.

FunkienFunkien auf dem Balkon

Die anspruchslosen Funkien brauchen einen halbschattigen bis schattigen Standort. Es gibt auch dickblättrige Sorgen, die ein bisschen mehr Sonne vertragen. Dann benötigen sie aber mehr Wasser als ihre anderen Artgenossen.

Pflanzen Sie die Funkien in einen Kübel, hier reicht eine normale Garten- oder Blumenerde vollkommen aus. Die Funkien mögen zwar ein feuchtes Substrat, Sie sollten sie aber trotzdem nicht zu viel und oft gießen, denn Staunässe können diese Herzblattlilien gar nicht vertragen. Bitte auch beim Einpflanzen darauf achten, dass Sie an die Drainageschicht denken und das Abzugsloch abdecken. Hierfür eignen sich Tonscherben sehr gut.

Kann man Funkien auf dem Balkon vermehren und überwintern

Im Herbst lassen sich die Funkien ganz einfach teilen und vermehren.
Praktisch ist die Teilung der Herzblattlilien auch, wenn diese zu groß für den Topf geworden ist.

Können Funkien überwintern?

Ja, denn sie gehören zu den winterharten Pflanzen und können ohne Probleme auf dem Balkon überwintern. Idealerweise bringen Sie den Kübel an eine geschützte Stelle und umwickeln den Kübel mit einem Vlies und stellen den Blumenkübel auf eine Styroporplatte. So werden auch die Wurzeln vor starkem Frost geschützt.

Funkien auf der Terrasse

Die Pflanzen sollten einen schattigen Platz im Blumenbeet erhalten und nicht zu dicht beieinander gepflanzt werden, denn je nach Sorte wachsen sie sehr üppig.

Schnecken mögen Funkien besonders gerne, daher sollten Sie immer wieder nach diesen kleinen Fressern Ausschau halten. Indem Sie die Blumenkübel erhöht aufstellen, kommen die Schnecken so an die eingetopften Pflanzen nicht heran.

Sehr schön zu kombinieren sind die Funkien mit anderen Pflanzensorten, die den Schatten mögen.

Düngen

Ab April bis in den Spätsommer hinein sollten Sie die Funkien regelmäßig düngen. Hierfür können Sie organischen Dünger, z.B. Hornspäne oder -mehl ebenso nehmen, wie Flüssigdünger.

Funkien

Der richtige Standort für Ziergräser im Garten

Ziergräser schaffen interessante Strukturen in jedem Gartenbereich. Deshalb sollten sie in keinem Garten fehlen. Allerdings benötigen Ziergräser den richtigen Standort, damit sie gedeihen.

Trocken und sonnig oder feucht und schattig

Miscanthus_sin_Gracillimus (2)Welchen Standort Ziergräser benötigen, hängt von ihrer Herkunft ab. Die sogenannten Steppengräser sind robust und besitzen meist graugrüne oder blaue Halme. Sie kommen mit einem mageren Boden aus, der nur wenige Nährstoffe besitzen darf. Findet man diesen im Garten nicht vor, magert man ihn mit Sand ab. Dadurch wird er gleichzeitig durchlässiger. Gräser dieser Art dürfen in der prallen Sonne stehen. Gießen braucht man sie nur sehr wenig. Zu den Steppengräsern zählen unter anderem der Blauschwingel, der Blaustrahlhafer und der Strandroggen.

Zarte Ziergräser mit hellgrünen Halmen benötigen einen schattigen Stand, damit die Sonne sie nicht verbrennt. Sie bevorzugen einen feuchten Untergrund, der mit Kompost versetzt sein darf. Beispiele für diesen Standort sind das Japanwaldgras, die Hänge Segge oder die Schneemarbel. Ausnahmen wie das Feinhalm Chinaschilf benötigen einen sonnigen Platz, der dennoch ausreichend feucht sein sollte.

Wind macht den meisten Gräsern nichts aus, vor allzu starkem Sturm sollten sie jedoch geschützt werden, da die Halme brechen könnten.

Pflanzabstand beachten

Einige mehrjährige Ziergräser wirken erst nach Jahren füllig. Sie können dann einen erheblichen Umfang besitzen. Damit man die Beete nicht ständig umgestalten muss, sollte man bereits bei der Pflanzung der Ziergräser an ihre endgültigen Maße denken. Größere Arten wie das Reitgras benötigen einen Pflanzabstand von mindestens 1 Meter.

IMG_8987Winterschutz nicht vergessen

Selbst bei den robusten Ziergrasarten kommt es immer wieder zu Winterschäden. Ihnen machen weniger die kalten Temperaturen als die Nässe zu schaffen. Insbesondere das Pampasgras , das einen vollsonnigen Stand benötigt, reagiert mit einem Totalausfall, wenn seine Halme nicht rechtzeitig vor dem Winter zusammengebunden werden. An diesen kann das Wasser dann ablaufen, ohne dass es ins Herz der Pflanze dringt. Niedrigere Gräser wie der Bärenfellgras  sollten mit Fichtenreisig abgedeckt werden.