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Die Außenbeleuchtung richtig planen

Sicherheit und gemütliches Lichtstimmungen im Garten

Viele träumen davon, sich ein eigenes kleines Paradies zu schaffen. Sie sammeln viele Ideen für die Gestaltung des Gartens, welche Pflanzen sie blühen sehen wollen und wie der Teich, die Terrasse, die Wege und andere Details aussehen sollen. Bei der Planung ihres Gartens vergessen einige jedoch etwas Wichtiges: die Außenbeleuchtung. Denn Sie erleichtert Neuankömmlingen die Orientierung und schafft auf Wegen und an Einfahrten, Treppen und Eingängen die nötige Sicherheit, so dass Hindernisse, Stolperfallen und Glatteis rechtzeitig erkannt werden.

Darüber hinaus kann das Licht selbst zum Element der Gartengestaltung avancieren und die besonderen Schönheiten des Gartens hervorheben. Zugleich verleihen vereinzelt gesetzte Lichtakzente eine zauberhafte Stimmung für jede Grillparty. Wie Sie nun in Ihrem Garten sowohl ein funktionales, als auch ein ästhetisch ansprechendes Lichtambiente zaubern, erfahren Sie in unserem Beitrag.

Wie plane ich die Außenbeleuchtung am besten?

Die Planung der Außenbeleuchtung sollte möglichst frühzeitig, am besten gleich im Anschluss nach der fertigen Gartenplanung erfolgen. Schauen Sie sich hierfür auf der Zeichnung die Aufteilung Ihres Gartens genauer an und überlegen Sie sich, welche Zonen Ihres Gartens Sie mit welchem Licht besonders in Szene setzen wollen.

Die ästhetische Lichtgestaltung

Beispielsweise bietet es sich an, Blumenbeete, einzeln stehende Bäume, den Teich, eine alte Natursteinmauer, einen eisernen Pavillon oder Gartenskulpturen als Blickfang zu inszenieren. Hierfür eignen sich mobile Strahler besonders gut, da sie stets eine Veränderung des Standortes erlauben. Mit Hilfe von Lichtakzenten können Sie auch kahle Häuserwände durch spannende Lichtspiele beleben, so dass sie in die gemütliche Lichtstimmung einbezogen sind. Überhaupt können Sie den dunklen und uneinsichtigen Bereichen Ihres Gartens das Unheimliche nehmen, indem Sie sie mit sanften Streulicht oder von Decken- bzw. Bodeneinbaustrahlern erhellen.

Die Sicherheitsbeleuchtung für den Garten

Für die Sicherheitsbeleuchtung im Außenbereich richtet sich die Wahl der Leuchten nach den örtlichen Gegebenheiten. Für die Beleuchtung der Wege können beispielsweise Pollerleuchten oder Laternen verwendet werden, aber auch Wandeinbaustrahler, wenn der Weg an der Hauswand oder einer Stützmauer verläuft. Bodeneinbauleuchten sind allerdings ungeeignet, da sie von Laub und Schnee verdeckt werden und so ihre Funktion nicht richtig erfüllen können. Im Hinblick auf die Anschaffungs- und späteren Stromkosten stellen Pollerleuchten die effizienteste Lösung dar. Denn je höher die Lichtquelle liegt, desto weiter reicht das Licht, so dass insgesamt weniger Leuchten erforderlich sind, um den gesamten Weg zu erhellen.

Welche Schutzarten müssen Außenleuchten haben?

Da sich im Falle der Gartenbeleuchtung Strom und Wasser gefährlich nahe kommen, müssen die eingesetzten Leuchten bestimmte Schutzarten aufweisen. So sollten etwa Außenwandleuchten, die neben einer überdachten Eingangstür angebracht werden, oder Außeneinbauleuchten, die in Dachvorsprüngen montiert werden, mindestens die Schutzart IP44 aufweisen. Damit sind sie gegen allseitiges Spritzwasser sowie gegen Fremdkörper ab 1 Millimeter Durchmesser geschützt. Stehen dagegen hochwertige Gartenleuchten wie die von Studio Italia Design auf freier Wiese, so verfügen diese mindestens über die Schutzart IP65. Die höchsten Sicherheitsanforderungen müssen natürlich Außenleuchten am und im Teich erfüllen. Hier werden Schutzarten von IP67 und IP68 gefordert, damit ist das Gehäuse der Leuchten gegen Staub und zeitweiliges bzw. dauerhaftes Untertauchen geschützt.

Erdkabel für die Gartenbeleuchtung verlegen

Gleich welche Gartenhighlights Sie in Szene setzen wollen, wichtig ist, dass Sie die notwendigen Stromkabel möglichst frühzeitig, noch vor der Bepflanzung bzw. vor dem Pflastern von Wegen und Terrasse unter die Erde bringen. Denn nur so halten sich Aufwand und Kosten in Grenzen.
Die Stromleitungen – Erdkabel mit robuster Kunststoffisolierung, die speziell für das Erdreich gedacht sind und auch nasser Witterung standhalten – werden in mindestens 60 Zentimeter Tiefe verlegt. Das Kabel sollte möglichst nicht in der Nähe stark wurzelnder Bäume und Sträucher verlaufen, damit es nicht zu Beschädigungen kommt. Zudem sollten aus dem Graben alle Steine mit spitzen Kanten entfernt werden.

Nach dem Verlegen des Erdkabels sollte dies erst mit einer zehn Zentimeter dicken Schicht Sand abgedeckt werden, damit das Kabel gegen Erdbewegungen geschützt ist. Darüber verlegt man außerdem ein rotweißes Signalband, um Unfällen bei späteren Erdarbeiten im Zuge einer Neugestaltung des Gartens vorzubeugen. Aus dem gleichen Grund sollte der Verlauf des Erdkabels auch im Gartenplan eingezeichnet werden.

Lebensraum Garten – erwünschte Gartenbewohner anlocken und unerwünschte erfolgreich vertreiben

Der Sommer ist in vollem Gange und all jene, die glückliche Besitzer eines Gartens sind, verbringen dort meist viele schöne Stunden. Doch nicht nur der Mensch fühlt sich im Grünen wohl, auch zahlreiche Tiere schätzen die idyllischen Oasen. Mit einigen von ihnen, wie Schmetterlingen oder Singvögeln, teilen Hobby-Gärtner gern ihr Refugium und versuchen sogar die beliebten Tiere im eigenen Garten anzusiedeln. Andere, wie Wühlmäuse, Schnecken oder Wespen sind eine echte Plage. Doch wie können Gärtner den eigenen Garten für willkommene Bewohner attraktiv machen und ungeliebte Schädlinge fernhalten?

So fühlen sich willkommene Tierarten im Garten wohl

Ob Vögle, Schmetterlinge, Frösche oder auch die eigenen Kleintiere – sie alle sind in den meisten Gärten sehr willkommen. Doch es gibt einige Vorkehrungen, die Hobby-Gärtner treffen müssen, damit sich die Tiere im heimischen Garten auch rundum wohlfühlen.

  • Schmetterlinge anlocken
Sommerflieder Black Night - Schmetterlingsmagnet

Sommerflieder Black Night – Schmetterlingsmagnet

Für viele Menschen ist der Schmetterling ein Inbegriff für Schönheit und Lebensfreude. Umso mehr wünschen sich zahlreiche Gärtner, die bunten Falter würden bevorzugt in ihrem Garten umherflattern. Doch was macht einen Garten aus, damit er für Schmetterlinge attraktiv wird? Mit akkuratem Einheitsrasen sowie exotischen Gewächsen aus aller Welt, können die heimischen Schmetterlingsarten nur wenig anfangen. Besser ist es, eine Wiese mit Wildblumen anzulegen, ein duftendes Kräuterbeet zu pflanzen oder auch Staudenrabatten im Garten anzusiedeln. Schmetterlinge fühlen sich zum Beispiel von den Farben und Düften der Kartäusernelke, der Taubenskabiose, des wilden Majoran sowie des Tüpfeljohanniskrauts angezogen. Doch auch Flieder hat eine fast magische Wirkung auf die bunten Insekten. Unterstützend wirkt Kunstnahrung, etwa ein Cocktail aus Honig, Zucker und einer Prise Salz, welcher in Wasser gelöst wird. Was viele Gärtner nicht bedenken ist jedoch, dass die beliebten Falter stets nur Gäste im eigenen Garten bleiben, wenn nicht auch an die Raupen gedacht wird. Die Raupen sind sehr wählerisch, was ihre Nahrung angeht. So ist die Raupe des Schwalbenschwanzes auf Petersilie oder wilden Möhren zu finden und die Raupen des Ochsenauges fressen am liebsten Gräser.

  • Fröschen ein schönes Zuhause schaffen

Teichanlage (1)Der eine oder andere Teichbesitzer freut sich gar nicht, wenn sich Frösche an seinem Gartenteich niederlassen. Dabei sind die kleinen Amphibien sehr nützlich, fressen sie doch Schnecken, Würmer und Insekten. Zudem stimmen Frösche im Sommer allabendlich einen schönen Gesang an, denn die Bewohner von der Terrasse aus genießen können. Vielen ist zudem nicht bewusst, dass Frösche unter Naturschutz stehen. Sie dürfen weder gefangen, noch umgesiedelt oder getötet werden. Es sprechen also einige Gründe dafür, den kleinen Tieren die Ansiedelung am heimischen Gartenteich zu ermöglichen. Doch Frösche sind von Natur aus scheue Tiere und siedeln sich nicht in jedem Garten an. Wer die Zuwanderung von Fröschen begünstigen will, sollte eine möglichst naturnahe Umgebung schaffen. Dafür sind nicht zwingend aufwendige Pflanzaktionen nötig, oft reicht es schon, einfach etwas zu warten und zu schauen, welche Pflanzen sich von selbst um den Teich herum ansiedeln, so ein Beitrag von rp-online.de. Wer nachhelfen will, pflanzt Wasserminze, Sumpfdotterblume oder Fallkraut an, diese Pflanzen mögen die Frösche besonders gern. Ebenfalls vorteilhaft ist Schilf. Doch der entscheidende Faktor ist ein fischfreier Teich, denn Kois oder auch Goldfische warten nur darauf, Froschleich und Kaulquappen zu verspeisen. Eine friedliche Koexistenz von Fischen und Fröschen ist nur bei einer besonders großen Wasserfläche möglich. Die Hauskatze kann den kleinen Fröschen auf ihren Streifzügen im Garten ebenfalls gefährlich werden.

  • Den eigenen Kleintieren ein Habitat im Garten einrichten

Warum nur fremden Tieren einen Platz im eigenen Garten einräumen und nicht auch den eigenen Haustieren? Haben die Kinder Meerschweinchen oder Kaninchen, bietet es sich an, diesen in der warmen Jahreszeit ein Freigehege im Garten zur Verfügung zu stellen. Dies kommt dem natürlichen Habitat der Nager am nächsten und fördert so, vor allem durch den gebotenen Auslauf, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Wie dem Ratgeber „Ab ins Freie: Umzug für Meerschweinchen und Co“ zu entnehmen ist, sollte das Freigehege an einem schattigen Plätzchen ausgestellt werden. Etwas Sonne am Morgen und am Abend ist in Ordnung und tut den Tieren sogar gut, doch der prallen Mittagssonne sollten sie nie ausgesetzt sein. Zudem müssen sie auch in den sonnigen Morgen- und Abendstunden stets die Option haben, sich in den Schatten zurückzuziehen. Eine echte Gefahr geht von Katzen, Madern oder Raubvögeln aus. Deshalb ist es besser, sich für ein robustes Gehege aus Stahlgitter, welches über ein Dach verfügt und fest im Boden verankert ist, zu entscheiden. Andernfalls dürfen die geliebten Nager im Garten nicht aus den Augen gelassen werden. Weiterhin zu beachten ist, dass sich vor allem Kaninchen erst an das Überangebot an Grünzeug gewöhnen müssen, dass ihnen jetzt zur Verfügung steht. Sollten sie vorher nur Trockenfutter bekommen haben, ist es wichtig, sie erst Schritt für Schritt an frische Pflanzen zu gewöhnen, bevor sie in den Garten kommen, ansonsten drohen Verdauungsbeschwerden.

  • Der Garten als einladendes Vogelparadies
Vogelhaus im Garten

Vogelhaus mit Blaumeise

Vögel bevorzugen naturnahe Gärten. Im wild-romantischen Dickicht aus Bäumen, Sträuchern und Büschen fühlen sie sich weitaus wohler, als in einem einheitlich grünen und akkurat zurechtgestutzten Garten. Doch Vögel erfreuen uns nicht nur mit ihrem Gesang und sind ein optischer Hingucker, sie vertilgen auch eine große Zahl der Pflanzenschädlinge, besonders während der Brutzeit. Vor allem in Neunbausiedlungen nisten nur wenige Vögel.

Jung Amseln im Nest

Jung Amseln im Nest

Dies liegt an den modernen Häusern, unter deren gut isolierten Dächern schlichtweg Einflugluken und Plätze für den Nestbau fehlen. Auch hohe Bäume oder dichte Hecken sind in solchen Gegenden schwer zu finden. Doch, wer im Neubaugebiet wohnt, kann dennoch etwas tun. Nistkästen bieten Vögeln die Möglichkeit, dort ihre Eier zu legen und ihre jungen auszubrüten. Vor allem Stare, Meisen, Kleiber, Sperlinge, Hausrotschwänze und andere höhlenbrütende Vogelarten lassen sich so anlocken. Doch es ist auch entscheidend, wie viele Nistkästen ausgehangen werden. Stare zum Beispiel brüten gern in der Gruppe mit anderen Artgenossen, während der Hausrotschwanz ein Einzelgänger ist.

Ebenfalls wichtig ist, dass der Nistkasten für Katzen und Mader nicht zugänglich ist. Weitere Vögel werden durch Futterhäuschen angelockt, die, da die Vögel immer weniger Nahrung in der freien Natur finden, ruhig das ganze Jahr über hängen dürfen.

So werden unerwünschte Zaungäste ferngehalten

Jeder Gärtner kennt das Problem: es siedeln sich natürlich nicht nur die erwünschten Tiere im heimischen Garten an, sondern vor allem auf die ungeliebten Schädlinge scheint er eine sehr anziehende Wirkung zu haben. Wie also können diese Störenfriede vertrieben oder direkt ferngehalten werden?

  • Schnecken effektiv bekämpfen

Ganz besonders Nacktschnecken treiben im Sommer viele Hobby-Gärtner zur Verzweiflung. Sie fressen die Salatköpfe kahl und machen auch vor anderen Gartengewächsen nicht Halt. Die Liste an Mitteln, die zur Bekämpfung dienen sollen, ist lang und nicht alle Methoden sind gleich wirksam. Die Bierfalle zum Beispiel ist eine beliebte Maßnahme, um Schnecken zu fangen. Was vielen Gärtnern jedoch nicht bewusst ist, ist, dass der Duft des Bieres die glitschigen Weichtiere verstärkt anlockt, sodass sie aus den Nachbarsgärtner in den eigenen kommen. Die natürlichste Art der Schneckenbekämpfung ist, einen Igel im Garten anzusiedeln, denn Schnecken stehen auf seinem Speiseplan ganz oben, so NABU. Ebenfalls als nützlich erweisen hat es sich, rund um die Beete eine breite Schicht aus Sägemehl und Kalk zu streuen, denn Schnecken vermeiden es, sich auf rauen Oberflächen zu bewegen und der Kalk führt zu Verätzungen an ihrer Sohle. Regnet es häufig, ist diese Methode jedoch meist wirkungslos. Schneckenzäune sind da schon besser geeignet, denn sie können von den Tieren nicht überwunden werden. Ist im Garten eine regelrechte Schneckenplage ausgebrochen, muss der Gärtner allabendlich die einzelnen Tiere einsammeln, welche sich bevorzugt unter hohl liegenden Brettern oder großen Blättern verstecken. Schnecken in Maßen sind sogar gut für den Garten, fressen sie doch abgestorbene Pflanzenreste sowie tote Tiere und unterstützen die Humusbildung. Vor allem Gehäuseschnecken ernährend sich fast ausschließlich von totem Pflanzenmaterial und die Weinbergschnecke frisst sogar die Eigelege der Nacktschnecken. Sie steht übrigens unter Naturschutz.

  • Wühlmäuse einfangen und umsiedeln

An der Wühlmaus scheiden sich die Geister. Die einen finden die pelzigen Tierchen sehr possierlich, die anderen ekeln sich vor ihnen. Fest steht jedoch, dass Wühlmäuse im Garten eine echte Plage sind, sich rasend schnell vermehren und großen Schaden anrichten. Eine Möglichkeit der Plage Herr zu werden, sind Lebendfallen. Sie töten die Tiere nicht, sondern fangen sie nur, sodass sie der Gärtner weit entfernt vom eigenen Grundstück wieder aussetzen kann. Darüber hinaus gibt es Draht- und Zangenfallen, in denen die kleinen Nager jedoch verenden. Als Köder dienen Apfelstücke, geschälte Möhren oder Selleriestücke. Von Giftködern sollten Gärtner Abstand nehmen, da diese auch den eigenen Kindern und Haustieren gefährlich werden können. Umweltverträglicher ist das Vergrämen der Nager. Im Fachhandel gibt es Geräte, die Ultraschallwellen aussenden und die Mäuse so dazu bewegen, sich ein anderes Habitat zu suchen.

 

  • Wespen fernhalten

Nicht ist störender, als beim Kuchen essen im Garten oder beim Grillen ständig von umherfliegenden Wespen belästigt zu werden, die sich an den eigenen Speisen vergehen. Auf keinen Fall darf nach den Insekten geschlagen werden, sonst stechen sie zu und nicht wenige Menschen reagieren allergisch auf ihr Gift. Auch anpusten sollte sie niemand, denn das in der Atemluft enthaltene CO2 erhöht ihr Aggressionspotential. Besser ist es, den summenden Biestern eine Alternative zur eigenen Kaffeetafel zu bieten. Überreife Weintrauben erfreuen sich besonderer Beliebtheit bei den Insekten. Sie werden einfach in der entgegengesetzten Ecke des Gartens platziert und nach und nach versammeln sich die Wespen darum. Honig sowie Marmelade sind hingegen keine gute Idee, sie machen die Wespen aggressiver. Direkt am Tisch selbst kann Kaffeepulver in einer feuerfesten Schale angezündet werden. Der Rauch riecht nicht unangenehm und hält die Wespen dennoch fern. Parfum oder bunte Kleidung ziehen die Tiere magisch an. Wer auf Nummer sicher gehen will, entscheidet sich für weiße Textilien und beträufelt seine Haut zudem mit etwas Teebaumöl, denn das mögen Wespen überhaupt nicht.

  • Der Maulwurf steht unter Naturschutz

Maulwürfe erfreuen sich ebenfalls bei den wenigsten Gartenbesitzern großer Beliebtheit. Sie graben den Garten um und bilden unschöne Erdhügel im Gras. Dabei sind die Tiere sehr nützlich, lockern sie doch den Boden auf und vertilgen jede Menge Käfer und Würmer, anstatt sich an den Pflanzenwurzeln zu vergehen. In keinem Fall dürfen Maulwürfe getötet werden, denn sie stehen unter Naturschutz. Wer sie dennoch aus dem Garten vertreiben will, sollte es mit Mottenkugeln oder Molke versuchen, die am Höhleneingang ausgelegt beziehungsweise hineingeschüttet werden.

Gartenarbeit – Auf das richtige Zubehör kommt es an

Für viele Gartenbesitzer ist das Arbeiten im eigenen Gartenparadies eine angenehme Angelegenheit, die ihnen Spaß macht und wobei sie in der Regel abschalten können. Ob beim Unkraut zupfen, beim Säen eines Beetes oder beim Beschneiden der Äste – viele wollen auf die regelmäßig erforderliche Gartenarbeit nicht verzichten und machen diese gerne. Allerdings ist hierfür ein gewisses Gartenwerkzeug sowie bestimmte Schutzkleidung erforderlich, die die Gartenarbeit erleichtern und zudem die Kleidung vor Schmutz und die Haut vor Blessuren und Schrammen schützen. Womit ein Gärtner bestenfalls ausgestattet sein sollte, erfahren Sie im Folgenden.

Okatsune Heckenschere - Formschnittschere

Okatsune Heckenschere – Formschnittschere

Astschere, Spaten, Ausstecher und Co.

Für die Gartenarbeit sind einige Werkzeuge elementar, ohne die man in seinem Garten nicht zurechtkommt. Andere wiederum sind nur etwas für Gartenprofis oder Fachkräfte aus dem Forst- und Landwirtschaftsbereich und sind für den Einsatz im heimischen Garten wenig sinnvoll. Unabhängig von dem jeweiligen Gartenbereich ist jedoch die passende Schutzkleidung wichtig, um sich vor Schmutz oder kleineren Verletzungen zu schützen. Dazu gehören in jedem Fall eine schmutzabweisende, langärmlige Oberbekleidung, robuste Hosen, die ebenfalls lang sein sollten und Schutzhandschuhe. Bei engelbert strauss, die sich unter anderem auf Schutz- und Arbeitskleidung spezialisiert haben, gibt es eine breite Auswahl an geeigneter Kleidung für die Gartenarbeit. Neben der Schutzkleidung gehören zur Gartenarbeit auch wichtige Hilfsmittel wie ein Spaten, um die Erde aufzulockern oder um Pflanzen umzupflanzen und auch eine Gartenhacke, um die Erde fürs Anpflanzen vorzubereiten. Beim Kauf der Werkzeuge und Utensilien sollten Gärtner auf eine hohe Qualität legen, denn wichtige Hilfsmittel kommen in der Regel häufiger zum Einsatz. Utensilien wie Scheren, Sägen, Äxte, Ausstecher, Schaufeln und Kehrmaschinen dienen der Pflege und Instandhaltung von Gärten und anderen Grünflächen und vereinfachen die Gartenarbeit im höchsten Maße.

Unentbehrliche Gartenhelfer

Der schönste Garten wirkt nicht, wenn es an der Pflege mangelt. Jedes Jahr aufs Neue müssen Gartenbesitzer spätestens im Frühjahr einiges tun, um den Garten auf Vordermann zu bringen. Ein ungemähter Rasen macht einen wenig einladenden Eindruck und auch Sträucher sollten stets mit Hilfe einer Heckenschere in Form gebracht werden. Nach dem Gebrauch sollten die Geräte vom Schmutz befreit und in einem trockenen Raum gelagert werden, damit es nicht zu Verschleißerscheinungen der meist metallenen Werkzeuge kommt. Wer das richtige Equipment sein Eigen nennt, kann innerhalb von kürzester Zeit seinen – von der kalten Jahreszeit in Mitleidenschaft gezogenen – Garten in ein wahres Paradies umgestalten. Denn wo sonst lässt es sich herrlicher entspannen als mitten im Garten, wo es ringsherum in den schillerndsten Farben blüht und sprießt.

Fazination Naturgarten – Oasen für Pflanzen und Tiere


Der Naturgarten
Immer mehr Menschen erfüllen sich den Traum vom eigenen Garten. Ausschlaggebend hierfür sind unterschiedliche Gesichtspunkte. Die einen suchen nach einem Ort, an dem sie sich nach dem stressigen Arbeitstag entspannen können. Andere wünschen sich Platz zum Toben und Fußballspielen für die Kinder. Manchmal ist der Garten lediglich ein Prestigeobjekt, das zum luxuriösen Baustil des Hauses passen soll. 


Und dann gibt es glücklicherweise die Naturliebhaber, die viel Liebe, Zeit und Geduld aufwenden, um aus einem brach liegenden Stück Land ein kleines Ökosystem erschaffen. Mit ihrer Arbeit tragen sie zum Erhalt vieler Pflanzen- und Tierarten bei. Das Gärtnerherz schlägt höher, wenn Leben in den Garten einzieht. Der für den Menschen größte Vorteil aber ist, dass man sämtliches Obst und Gemüse aus dem Naturgarten unbedenklich verzehren kann. Es beinhaltet keine Rückstände aus Pestiziden, Insektiziden oder anderen chemischen Mitteln. 

Im Naturgarten findet man vorwiegend heimische Pflanzenarten. Kein Wunder, schließlich kommen sie am besten mit den hiesigen klimatischen Gegebenheiten zurecht. Zudem sind sie die Nahrungsquelle für heimische Tierarten. Auf den ersten Blick wirkt der Naturgarten so, als wäre er rein zufällig entstanden. Dieser Effekt ist gewollt. Bevor der Naturgarten angelegt wird, sollte er gründlich geplant werden. 

Mit Sträuchern lassen sich Hecken pflanzen, Strukturen erzeugen und Gartenräume voneinander abtrennen. Anstelle der im Designergarten oft anzutreffenden Koniferen wählt man Laubgehölze. Ihre Blüten versorgen die Insekten mit Nektar. Die Wildvögel erfreuen sich an den Früchten und finden im frischen Grün Nistmöglichkeiten. Das herabfallende Laub dient in der kalten Jahreszeit als Winterquartier. Eine abwechslungsreiche Gestaltung der Hecken mit unterschiedlichen Gehölzen sieht wunderschön aus und sorgt für ein ausgewogenes Ökosystem.

Biene-an-BlueteStauden in unterschiedlicher Höhe ergänzen das Gartenbild. Auch ihre Blüten werden von Hummeln, Bienen und anderen Insekten gern besucht. Einjährige Blütenpflanzen füllen Zwischenräume aus. In Nischen und in Ecken mit einem kargen Boden gedeihen anspruchslose Pflanzen wie Sukkulenten, Polsterstauden, Lupinen, der Salbei oder viele Gräserarten. Damit alle Pflanzen am vorgesehenen Standort gut wachsen, führt man vor dem Kauf eine Bodenprobe durch. Entweder stimmt man die Pflanzenauswahl auf die vorhandenen Bodenverhältnisse ab oder man verändert sie, indem man organischen Dünger beziehungsweise Sand hinzugibt. 

Logisch, dass im Naturgarten nicht jedes Unkraut beseitigt wird. Seine Samen sind Nahrungsgrundlage für viele Wildtiere. So findet sich der Distelfink am liebsten dort ein, wo Disteln wachsen. Brennnessel liefern wertvolle Nährstoffe für die meisten Wildtierarten. Aus ihnen lässt sich sogar ein Dünger zubereiten. Eine Brennnessel-Brühe vertreibt Schädlinge von den Nutzpflanzen und trägt zur Stärkung der Pflanzen bei.

 

Den Gartenteich fit für den Winter machen

Teichanlage-einsIm Spätherbst bereitet sich der Gartenteich auf den Winter vor. Viele Pflanzenteile sterben an. Neue Triebe erscheinen erst im kommenden Frühjahr. Die Gewächse benötigen ihre ganze Kraft, um die eisigen Temperaturen überstehen zu können. Im Teich bildet sich eine Menge organische Masse, die Mikroorganismen und Sauerstoff normalerweise zersetzen. Bei einer geschlossenen Eisdecke könnte innerhalb kurzer Zeit ein Sauerstoffmangel entstehen, der den Fischen gefährlich werden dürfte. Vor dem Einsetzen der ersten Fröste muss der Gartenteich daher winterfest gemacht werden. 

Grundreinigung notwendig

Damit der Gartenteich gut über den Winter kommt, muss er gründlich gereinigt werden. Zunächst nimmt man eine mechanische Säuberung mit dem Kescher vor, indem man 

  • abgestorbene Pflanzenteile
  • Laub
  • und Blütenblätter

von der Wasseroberfläche abfischt.

Dann kommt der Schlammsauber zum Einsatz. Man sollte überlegen, ob man ihn käuflich erwerben oder ausleihen möchte. Preisgünstige Modelle amortisieren sich innerhalb kurzer Zeit. Das Gerät befreit das Wasser und den Bodengrund zuverlässig von Algen und Schlamm, ohne die Wasserqualität zu mindern.

Frostempfindliche Pflanzen ins Haus holen

Nicht alle Pflanzen vertragen den ganzjährigen Aufenthalt im Freien. Empfindliche Exemplare, zu denen beispielsweise die Lotosblume gehört, müssen frostfrei untergebracht werden. Geeignet sind die Garage oder der Keller. Hierzu stellt man sie in einen mit Wasser gefüllten Eimer. Stark wachsende Pflanzen, die frosthart sind, erhalten einen Rückschnitt. Etwa 20 Zentimeter ihrer Triebe sollten über der Wasseroberfläche verbleiben. Viele Pflanzenarten benötigen vor dem Winter keine weitere Pflege.

Fische eventuell umsiedeln

In flachen Gartenteichen können die Fische nicht überwintern. Die eisigen Temperaturen würden bis in die unteren Wasserschichten vordringen, die Fische könnten erfrieren. Entweder setzt man sie in den Gartenbrunnen um oder man nimmt sie ins Haus, wo sie die kommenden Monate in einem großen Becken verbringen.

Sollten die Fische im Teich verbleiben, darf dieser nicht zufrieren. Ansonsten wäre der Gasaustausch behindert. Der Tod der Fische wäre vorprogrammiert. Um das Eis offen zu halten, bietet der Handel Eisfreihalter an. Alternativ ist es möglich, regelmäßig ein Loch in die Eisdecke zu schlagen.

Alle elektrischen Geräte schützen

Die Teichtechnik benötigt in den Wintermonaten einen Schutz, damit sie nicht kaputtfriert. Flach eingelassene Pumpen werden entfernt. Man stellt sie in einen Wassereimer, damit sie im kommenden Frühjahr schnell wieder anlaufen. Eisige Temperaturen können auch den Teichfiltern sowie anderen technischen Geräten etwas anhaben. Daher baut man sie vorsichtshalber ab. Zuvor muss das Netzteil vom Strom getrennt werden! Nachdem die Gerätschaften gereinigt sind, werden sie trocken und frostfrei aufbewahrt.

Gartenarbeit trotz Pollenallergie?

Viele Menschen, die unter einer Pollenallergie oder Heuschnupfen leiden, scheuen sich davor, Gartenarbeit zu verrichten. Doch wer einige Tipps und Tricks beachtet, braucht als Allergiker keine Scheu zu haben, den heimischen Garten auf Vordermann zu bringen. Mit den folgenden Tipps wird das Gärtnern auch für Pollenallergiker nicht zum Tabu und kann sogar Freude bereiten.


Vorab den Arzt konsultieren

Bei jedem Menschen ist eine Allergie unterschiedlich stark ausgeprägt und führt auch zu einer individuellen Belastung oder Einschränkung. Interessante Informationen rund um das Thema Pollenallergie finden Betroffene beispielsweise auch hier. Wer unter einer Pollenallergie leidet, weiß in der Regel selbst ganz gut selbst, was er verträgt und welche Gebiete mit entsprechenden Bepflanzungen er zu bestimmten Jahreszeiten eher meiden sollte. Um jedoch ganz sicher zu gehen, wie stark die Allergie ausgeprägt ist, sollten Betroffene vor der Gartenarbeit einen Arzt konsultieren. Dieser kann dem Patienten und Hobbygärtner entsprechende Medikamente verschreiben, die die unangenehmen Symptome einer Allergie lindern. Gerade zur kritischen Blütezeit können Pollenallergiker, die nur auf Selbstmedikation setzen und nicht zum Arzt gehen, riskieren, dass sich die Allergie noch verstärkt und schlimmstenfalls zu einer chronischen Asthma-Erkrankung wird.

Verzicht auf Rasen- und Kompostanbau

Bei einer Pollenallergie sollten Hobbygärtner verständlicherweise so gut es geht auf den Anbau bestimmter Gräser verzichten, auf die sie allergisch reagieren. Alle allergieauslösenden Bepflanzungen sollten vorab ermittelt und identifiziert werden, so dass der Verzicht bei der Gartengestaltung mit berücksichtigt werden kann. So ist zum Beispiel eine Rasenfläche, die bei Hobbygärtnern und auch Gartenprofis äußerst beliebt ist, eine wahre Auslösequelle von Pollenallergien. Doch es gibt hierfür zahlreiche Alternativen, wie das Anlegen von Kies- oder Steinflächen. Wer dennoch nicht auf Rasen verzichten möchte, sollte diesen ausschließlich an feuchten Tagen mähen, da Trockenheit den Staub und die allergieauslösenden Pollen aufwirbelt. Experten warnen Allergiker auch davor, sich einen Kompost anzulegen. Denn beim Kompostieren werden Sporen freigesetzt, die eine Pollenallergie nicht nur auslösen können, sondern sie noch dazu erheblich verstärken.

Steingarten-web2aSteingärten sind ideal für Allergiker

Die sogenannten Steingärten mit speziellen Steingartenbepflanzungen eigen sich ideal für Pollenallergiker und Heuschnupfengeplagte.  Generell ist es auch immer ratsam, in den frühen Morgenstunden oder an windstillen, feuchten Tagen die Gartenarbeit zu machen. Die idealsten Bedingungen für eine angenehme Arbeit im Garten sind nach einem kräftigen Regenguss gegeben, denn die erhöhte Feuchtigkeit mindert den Pollenflug. Einen gewissen Schutz vor Blütenstaub und Allergenen bieten zudem Begrenzungen wie Holz- oder Flechtzäune, aber auch Steinmauern, die individuell und ansprechend gestaltet werden können. Ein weiterer, leicht umzusetzender Tipp: Nach der Arbeit im Garten sollten sich Pollenallergiker sofort die Haare waschen und ihre Kleidung wechseln, da sich Allergene und Blütenstaub auf den Hautpartikeln oder in den Kleidungsstücken festsetzen können. Des Weiteren können schmutzabweisende Stoffe bei der Gartenarbeit ebenso helfen, um die Polleneinwirkung zu verringern.

Der selbstständige Garten, die wichtigsten Fragen rund um Bewässerung und Beleuchtung

Den eigenen Garten ist ein persönlicher Rückzugsort und hilft, abzuschalten und zu entspannen. Doch ein schöner und gepflegter Garten macht auch jede Menge Arbeit. Doch wenigstens das Gießen und die Taschenlampe können sich Gartenbesitzer, dank neuster Technik, sparen. Automatische Bewässerungs- und Beleuchtungsanlagen machen den Garten noch praktischer und bieten Gartenbesitzern zahlreiche Vorteile. Die Technik im Grünen kann, je nach Ausführung, voll automatisch arbeiten und muss nur noch installiert und programmiert werden. Die wichtigsten Fragen rund um die Themen automatische Bewässerung und Beleuchtung, werden im Folgenden beantwortet.

Sitzplatz im Garten

Sitzplatz im Garten

Was ist ein automatisches Bewässerungssystem?

Eine automatische Bewässerungsanlage ist eine Installation im Garten, die sich selbstständig um die Bewässerung der Pflanzen kümmert. Meist werden dafür Rohre im Erdreich verlegt, es gibt aber auch automatische Bewässerungsanlagen, die sich über der Erde befinden und die Pflanzen von dort aus mit Wasser versorgen.

Welche Vorteile bietet ein automatisches Bewässerungssystem?

Ein automatisches Bewässerungssystem ist zuerst einmal sehr praktisch. Es nimmt dem Gärtner jede Menge Arbeit ab. So muss dieser nicht mühevoll Gießkannen schleppen oder den Gartenschlauch hinter sich herziehen, wenn er seine Pflanzen wässern will. Zudem versorgt das Bewässerungssystem den Garten auch dann mit Wasser, wenn die Bewohner nicht zuhause sind. Wer also viel arbeitet oder oft verreist, muss nicht jedes Mal Freunde oder Verwandte bitten, nach den geliebten Gartenpflanzen zu sehen.

Zudem ist ein automatisches Bewässerungssystem sehr sparsam im Umgang mit dem wertvollen Rohstoff Wasser. Wird beim Gießen mit der Kanne oder dem Schlauch meist zu viel Wasser verschwendet, wässert das Bewässerungssystem die Pflanzen nur so viel, wie nötig. Auf diese Weise wird Wasser gespart und die Pflanzen können besser wachsen. Denn nicht nur zu wenig, auch zu viel Wasser schadet dem Grün. Ein Bewässerungssystem kann, je nach Ausstattung, die Feuchte des Bodens messen und wässert dann nur so viel, wie die Pflanzen wirklich brauchen. Einige Modelle können zudem Regenfall registrieren und wässern an Regentagen nicht noch zusätzlich. Auch das spart wiederum Wasser.

Kann ein automatisches Bewässerungssystem selbst gebaut werden?

Sprühstange Gartenbewässerung - Kübelpflanzenbewässerung

Sprühstange Gartenbewässerung – Kübelpflanzenbewässerung

Automatische Bewässerungssysteme gibt es fertig im Fachhandel zu kaufen. Auch die Installation kann durch den Fachmann erfolgen. Jedoch ist dies meist sehr kostspielig. Ein automatisches Bewässerungssystem in Eigenregie zu bauen und zu installieren spart jede Menge Geld, macht aber auch Arbeit. Zudem ist handwerkliches Geschick nötig. Benötigt werden:

Wie kann der Wasserbedarf ermittelt werden?

Die Bewässerung des Bodens sollte mindestens 15 Zentimeter ins Erdinnere reichen. Wie tief das Wasser wirklich eindringt, lässt sich mit einem Metallstab, der in den Boden gesteckt wird, ermitteln. Sollte das Wasser nicht 15 Zentimeter tief einsickern, muss die Bewässerungszeit entsprechend verlängert werden, so magazin.wohnen.de.

Wozu dient eine automatische Gartenbeleuchtung?

Eine automatische Gartenbeleuchtung erfüllt gleich mehrere Zwecke. Zum einen ist es einfach praktisch, Licht im Garten zu haben. Wer sich selbst im dunklen draußen aufhält, stolpert nicht so leicht und kann sich besser orientieren. Zudem werden auch unbefugte Eindringlinge schneller gesehen oder zum Beispiel vom Licht eines Bewegungsmelders direkt abgeschreckt.

Darüber hinaus vermag es eine automatische Gartenbeleuchtung, den Garten in ein angenehmes Licht zu tauchen. Je nachdem, wo sich die Lichtquellen befinden, kann das Garten richtig geheimnisvoll wirken und es bietet sich ein völlig anderer Anblick als am Tag. So ist es beispielsweise besonders schön, wenn ein einzelner Baum angeleuchtet wird. Die Struktur der Rinde wirkt dann viel plastischer, als dies beim Einfall von Sonnenlicht der Fall ist. So kann der Garten in der kalten Jahreszeit, wenn es früh dunkel wird, auch von Drinnen genossen werden.

Welche Fragen sollten sich im Vorfeld der Planung gestellt werden?

Im Vorfeld sollte sich überlegt werden, welche Funktionen die Gartenbeleuchtung erfüllen soll. Geht es um rein ästhetische Gesichtspunkte oder soll die Gartenbeleuchtung vor allem praktisch sein? Sollen Bewegungsmelder installiert werden und wenn ja, an welchen Stellen? Dazu ist es sinnvoll, sich eine Skizze des Gartens anzufertigen und die gewünschten Beleuchtungspunkte einzuzeichnen. Anschließend kann geschaut werden, ob das Beleuchtungskonzept umsetzbar ist oder ob an bestimmten Stellen Kompromisse eingegangen werden müssen.

Wie kann der Lichteinsatz im Garten gesteuert werden?

Eine Möglichkeit die Gartenbeleuchtung zu steuern, ist, die Nutzung einer funkgesteuerten Fernbedienung. Dies bietet den Vorteil, dass nicht erst mühselig Kabel verlegt werden müssen. Durch die Nutzung verschiedener Kanäle ist es dem Besitzer möglich, die einzelnen Gartenleuchten gezielt anzusteuern, ein und aus zu stellen oder je nach System, auch zu dimmen. Diese Systeme sind zudem besonders günstig in der Anschaffung.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung einer Zeitschaltuhr. Die Nutzung selbiger erfordert kein großes Fachwissen. Die Zeitschaltuhr wird einfach zwischen Steckdose und Lichtquelle positioniert. Hochwertige Modelle werden direkt im Sicherungskasten montiert und können die Gartenbeleuchtung so minutengenau und voll automatisch steuern.

Bewegungsmelder sind ebenfalls eine Option. Diese kommen meist dann zum Einsatz, wenn der Sicherheitsaspekt im Vordergrund steht. So können Bewegungsmelder beispielsweise die Einfahrt ausleuchten, damit die Bewohner nachts den Weg zum Haus finden, sie dienen aber auch als Abschreckung für Einbrecher.

Welche Vorteile bieten solarbetriebene Bewegungsmelder?

Solarbetriebene Bewegungsmelder sind besonders umweltschonend und verbrauchen zudem keinen Strom aus der Steckdose. Tagsüber laden sie sich mit Sonnenlicht auf, um die Energie nachts in Form von Licht wieder abzugeben. Dabei reicht auch schwacher Sonnenschein am Tag bereits aus, damit die solarbetriebenen Bewegungsmelder in der Dunkelheit anspringen, wenn sie Bewegung registrieren.

Bewegungsmelder als Systemausleuchtung – sinnvoll?

Aufwendiger in der Montage sind Bewegungsmeldersysteme. Jedes Beleuchtungsmittel stellt ein eigenes Element da, welches per Funk mit Sensoren gekoppelt ist. Diese Sensoren steuern die Elemente automatisch. So ist es möglich, dass ein Sensor beim Einfahren des PKW in der Einfahrt, diese Information an den Bewegungsmelder im Treppenhaus weitergibt und dieser daraufhin eigenständig das Licht anschaltet. Werden besonders viele Lichtquellen installiert und wird der Einsatz eines Kompaktleistungsschalters nötig, da eine große Menge Strom durch das System fließt, sollte dieser regelmäßig gewartet werden, so Hager.de. Zwar ist vorgeschrieben, nur alle vier Jahre eine Wartung vorzunehmen, besser ist es jedoch, mindestens einmal pro Jahr den Schaltvorgang Ein/Aus vorzunehmen.

Gartenmöbel aus Europaletten, mit Fantasie den Garten individuell gestalten

Möbel aus dem Baumarkt oder von einem bestimmten, schwedischen Hersteller kaufen, kann jeder – selber bauen ist daher wieder im Trend. Es gilt, alles so individuell wie möglich einzurichten. Dass dabei ein gewisses Maß an Fantasie und Kreativität gefragt ist, steht außer Frage. Für den Garten aber auch für den Balkon ist mittlerweile ein Material besonders gefragt, da sich daraus relativ einfach verschiedene Möbelstücke herstellen lassen: Europaletten. Diese  sind schön groß und können entweder an einem Stück oder auch auseinandergebaut verwendet werden. Abgeschliffen und schön lackiert sorgen sie dann für einen Blickfang im Garten, den nicht jeder hat. Ein paar Ideenanregungen bietet dieser Artikel – es gibt aber noch weit mehr Möglichkeiten, Europaletten stilvoll im Garten oder auf dem Balkon zu integrieren – als Möbelstück, als Regal oder auch als Blumenkasten.

Benötigte Werkzeuge

Um Möbel und andere Gegenstände aus Paletten herzustellen, werden bestimmte Werkzeuge benötigt – an sich bleiben diese immer gleich:

  • Paletten in beliebiger Anzahl
  • Einschlag-Haken für Holzwände
  • Hammer
  • Nägel
  • Evtl. Beutel aus Kunststoff, Papier oder Jute
  • Polster und Bezüge
  • Schleifpapier
  • Holzlasur, Lack oder Farbe
  • Pinsel
  • Schrauben
  • Schraubenzieher oder Akkuschrauber
  • Säge

Einige der Materialien sind bei bestimmten Vorhaben unnötig, dies ist im Vorfeld abzuklären. Es gilt aber, die Paletten sorgsam auf die Verwendung vorzubereiten – keiner bekommt immerhin gern durch das Hinsetzen auf einen Paletten-Stuhl einen Splitter ab.

Vorbereitung der Europlatten

Je nachdem, was gebaut werden soll, müssen die Paletten zugeschnitten werden oder bleiben in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Das Zuschneiden kann durch eine Säge passieren – teilweise müssen aber auch nur die Nägel aus den Paletten gezogen werden, damit die obere oder untere Seite keine mehr aufweist. Ist dies erledigt, wird das Holz mit Schleifpapier bearbeitet, bis es schön glatt ist und keine Splitter mehr vorzufinden sind. Informationen zum Grob- und Feinschliff bietet bauen.de an. Wer industriellen Charme erhalten möchte, lässt das Holz unbehandelt. Sind die Paletten aber den Witterungsbedingungen ausgesetzt, ist dies keine gute Variante. Ein Überpinseln  mit Lasur, Lack oder Farbe ist hier angebracht – dies sollte am besten draußen oder in einem gut durchlüfteten Raum stattfinden. Dies ist einerseits gesünder und hilft andererseits dabei, dass die Farbe schneller trocknet – etwa ein bis zwei Tage dauert dies im Normalfall. Danach können Paletten weiter verarbeitet werden.

Ein Tisch auf Rollen

Wenn ein Tisch hergestellt werden soll, ist es nicht nötig, etwas an den Paletten zu verändern in der Form. Die Höhe richtet sich nach den aufeinander geschichteten Paletten – zwei bis drei reichen im Normalfall aus, für einen kleinen Couchtisch ist auch eine ausreichend. Um diesen besser verschieben zu können, sind kleine Rollen an den vier Ecken zu befestigen. Diese sollten eine Feststellbremse haben. Zu montieren sind sie einfach mit einen Schraubenzieher und Schrauben. Dadurch ist die Palette außerdem nochmals etwas höher. Um verschiedene aufeinander zu montieren, sind entweder lange Schrauben nötig oder das Einsetzen von Dübeln und Holzleim. Es ist außerdem darauf zu achten, dass die Paletten bündig aufliegen und kein Wackeleffekt entsteht – ein Tisch, der wackelt, wird nur ungern verwendet.

Eine Couch für den Garten

Neben einem Tisch sind Sitzgelegenheiten im Garten wichtig. Auch diese lassen sich mit Paletten realisieren. Hierfür sind außerdem die im ersten Aspekt genannten Polsterungen und Bezüge wichtig. Diese werden auf die Sitzfläche gelegt, damit der Gast nicht auf blankem Holz sitzt. Dies ist aber erst der Schluss des Ganzen- zuerst werden die Paletten passend vorbereitet. Es werden etwa vier gebraucht – je nachdem, wie hoch die Sitzgelegenheit sein soll. Um sie passend aufeinander zu schichten, wird von den mittleren Paletten jeweils versetzt eine Latte entfernt, von der unteren nur an der Oberseite und von der oberen nur an der Unterseite. Von der Seite betrachtet ergibt sich folgendes Bild:

Eine Farbe bedeutet eine Palette. Durch diese Schichtung ist es möglich, ein stabiles Konstrukt zu bauen, ohne die Paletten ineinander verschrauben zu müssen. Wer sicher gehen will, dass die Couch nicht zusammenfällt, kann die Latten mit den Paletten verleimen, die nicht zueinander gehören. Vor dem Leimen ist es aber wichtig, die in Aspekt 2 beschriebene Vorbereitung der Paletten durchzuführen. Erst danach geht das Gestalten des Sofas weiter. Wenn die Paletten sicher aufeinander sitzen, kann eine weitere als Rückenlehne angebracht werden. Eine Schaumstoffmatratze, passend zu geschnitten, mit einem Bezug sowie einige Kissen vervollständigen das Paletten-Sofa.

Ein Gartenregal für Samen und Setzlinge

Wenn im Garten eine Holzwand vorhanden ist, beispielsweise durch einen Schuppen, können aus Paletten ganz schnell schöne Regale werden. Die Streben sollten dabei waagerecht angeordnet sein. Je nach Platzbedarf können einige Latten entfernt werden oder alle erhalten bleiben. Mit starken Einschlag-Haken werden sie an der Wand befestigt. An der untersten Reihe können mittels in die Latte eingeschlagene Nägel Tüten oder Jutesöckchen aufgehängt werden, in denen Samen, Blumenzwiebeln oder andere Sachen gelagert werden können. Auch kleine Gartenwerkzeuge können so verstaut werden. Unter helpster.de sind noch mehr Ideen aufgezeigt, was an diesem Gartenregal Platz finden kann. Mit genügend Platz können beispielsweise auch Kräutertöpfe hinter die Streben gesetzt werden, sodass dadurch ein senkrechtes Beet entsteht.

Weitere Ideen für Möbel aus Europaletten

Der Fantasie bei der Gestaltung der Paletten sind keine Grenzen gesetzt. Besonders toll ist außerdem, dass kein Möbelstück dem anderen gleicht, sodass hier immer die Individualität zu erkennen ist. Wer noch mehr Ideen braucht, findet in der Bilderserie auf pinterest.com einige Anregungen, die zum Nachbauen animieren können. Wichtig ist vor allen Dingen, die richtige Vorbereitung der Paletten, damit die Gefahr einer Verletzung durch einen Splitter minimiert wird. Ansonsten lassen sich damit aber sehr gut Möbel für die Wohnung oder den Garten erstellen. Günstig sind diese ebenfalls, etwa zehn Euro pro Stück ist bei einer Neuware über Kleinanzeigenportale der Durchschnitt.

Ganzjähriger Balkon – Die grüne Oase in der Großstadt

Zu vielen Wohnungen in der Großstadt gehört ein Balkon. Dies ist den meisten Wohnungssuchenden sehr wichtig, damit sie einen Platz haben, um sich draußen aufzuhalten, aber nicht erst bis in den nächsten Park fahren müssen. Im Gegensatz zum Wintergarten ist ein Balkon nicht vor den Witterungen geschützt, sodass viele der Meinung sind, diesen im Winter nicht nutzen zu können. Dies trifft aber nicht zu: Auch ein Balkon ist winterfest zu machen, sodass er in der kalten Jahreszeit genutzt werden kann. Der Sommer hat zwar gerade erst richtig angefangen, aber viele denken trotzdem schon wehmütig an die kalte Jahreszeit, in der sie ihren Balkon wieder verlassen müssen und einige Monate nicht auf diesem sitzen können – vielleicht gehören Sie ja zu diesen Menschen dazu. Vor allem die Blütenpracht wird vermisst – in der warmen Jahreszeit blühen viele Blumen auf den Balkonen, es gibt alle Nuancen von Rot, Gelb und Blau. Im Winter verschwinden die Blüten aber wieder, da es zu kalt für sie ist und sie nicht erfrieren wollen. Trotzdem ist es aber möglich, seinen Balkon ganzjährig zu nutzen und selbst im Winter draußen zu sitzen und die frische Luft zu genießen.

Balkone ganzjährig bepflanzen

Immergrüne Gewächse gedeihen sehr gut das ganze Jahr auf dem Balkon. Diese eignen sich daher sehr gut, wenn der Außenplatz auch im Winter genutzt werden soll. Teilweise sorgen sie sogar im Sommer wie Winter für Farbakzente durch ihre Blüten oder Blätter. Allerdings dürfen die Pflanzen nicht durchfrieren. Bei zu großer Kälte ist der Blütentopf notfalls auf Zeitungspapier zu stellen oder mit diesem zu umwickeln, um den schlimmsten Frost von den Wurzeln fernzuhalten. Die Gefäße selbst sollten zudem frostfest sein und nicht durch die niedrigen Temperaturen zu Bruch gehen oder Sprünge bekommen, gibt gartendialog.de zu bedenken. Gießen müssen Sie die Pflanzen auch im Winter, allerdings sollten Sie darauf achten, dass das Thermometer über 0°C anzeigt, damit das Wasser nicht in der Erde gefriert.

Buchsbaum ist eine immergrüne Pflanze, die gut auf einen Winterbalkon passtGanzjährige Pflanzen:

Weitere Tipps zur Balkonbepflanzung im Herbst und Winter finden Sie auf gartenheinz.de. Wenn Sie im Sommer mehr Blütenpracht haben möchten, können sie einfach noch ein paar Kästen dazu stellen und in diesen die Sommerblumen aufziehen. Diese sind jedes Jahr neu zu bepflanzen und sorgen so für immer neue Akzente zwischen den ganzjährigen Pflanzen.

Wer seine Balkongestaltung gut durchplant, kann daher im ganzen Jahr in seiner grünen Oase sitzen. Allerdings ist dafür abzuwägen, ob dies wirklich gebraucht wird. Wenn Sie keine Ambitionen haben, im Winter draußen zu sitzen, brauchen Sie den Balkon auch nicht für den Winter nutzbar zu machen. Immerhin gibt es trotz der grünen Bepflanzung und der Heizstrahler immer noch einige Nachteile, die gegen die Nutzung in der kalten Jahreszeit sprechen – ebenso aber auch einige Vorteile.

Pro Contra
Immer ein grünes Fleckchen an der eigenen Wohnung Im Winter trotz Heizstrahler zugig kalt
Entspannung im Freien zu jeder Jahreszeit Geringe Blütenpracht im Winter

Vorteile

Immer ein grünes Fleckchen an der eigenen Wohnung
In einer Großstadt werden grüne Flecken oft lange gesucht. Es gibt zwar Parks und ab und an auch Bäume am Wegesrand, vorherrschend sind aber die Hochhäuser und die grauen Straßen. Im Sommer ist dies meist gut zu verkraften, da der erste Weg nach der Arbeit oft nicht nach Hause, sondern in den nächsten Park führt. Im Winter sorgt allerdings auch die frühe Dunkelheit dafür, dass alles grau in grau aussieht. Die immergrünen Pflanzen auf dem Balkon sind eine gute Möglichkeit, dem Winter ein wenig Farbe zu geben und dadurch die eigene Laune zu heben.

Entspannung im Freien zu jeder Jahreszeit
Es gibt Menschen, die können in Räumen nicht gut abschalten und sich entspannen. Sie brauchen den Spaziergang in die Natur oder auch einfach nur das gemütliche Sitzen an der frischen Luft, um den Kopf frei zu bekommen. Für diese ist ein Balkon, der ganzjährig zu nutzen ist, ein großer Vorteil. So können sie auch im Winter draußen sitzen und sich entspannen, während sie ihre immergrünen Gewächse betrachten. Zwar wird der Ausflug merklich kürzer als im Sommer, da es auch mit einem Heizstrahler kühl ist draußen, aber diese paar Minuten reichen den meisten schon, um den Kopf freizubekommen.

Gemütliche Temperaturen auf dem Freisitz
Im Sommer ist es selten, dass Balkongäste frieren. Hier ist eher das Gegenteil der Fall und es ist einigen viel zu warm, sodass doch die kühleren Räume der Wohnung bevorzugt werden. Im Frühling, Herbst und Winter allerdings herrschen kühle bis kalte Temperaturen, bei denen sich nur die wenigsten Menschen gerne draußen aufhalten oder es sich gar gemütlich auf dem Balkon machen. Wenn Sie Ihren Balkon ganzjährig nutzen wollen, ist es daher nötig, dass Sie auch im Winter eine angenehme Temperatur im Freien erhalten. Heizstrahler sind dafür eine gute Möglichkeit. Diese gibt es in verschiedene Varianten, je nachdem, wie stark die Erwärmung sein soll. Am ehesten eignen sich für Balkone die Infrarotheizstrahler, von denen es wiederum verschiedene Modelle gibt. Generell lässt sich hier sagen, dass die tiefergehende wärmende Wirkung umso stärker ist, je kurzwelliger die Strahlen sind.

Heizstrahlervariante Funktionsweise
Halogen-Quarzstrahler Wellenlänge zwischen 780 Nanometer und 3 Mikrometer; nahes Infrarot (NIR)Erwärmen feste Körper, nicht die Umgebungsluft
Quarzstrahler/Carbonstrahler 3 bis 50 Mikrometer; mittleres Infrarot (MIR)Oberflächliche Erwärmung von Körpern, geringe Tiefenerwärmung
Keramik- und Metallrohrstrahler 50 Mikrometer bis 1 Millimeter; fernes Infrarot (FIR)Keine Tiefenerwärmung, nur Oberflächenerwärmung
Quelle: https://www.creoven.de/content/welche-arten-heizstrahler-gibt-es/

Sitzgelegenheiten für das ganze Jahr

Generell gilt, dass jedes Möbelstück draußen überwintern kann. Es stellt sich nur die Frage, wie gut es danach aussieht. Wenn Sie außerdem die Lebensdauer Ihrer Tische und Stühle nicht drastisch verkürzen möchten, sollten Sie die Möbel hereinholen, wenn Sie nicht draußen sitzen, empfiehlt paradisi.de. Ein paar Stunden auf dem Balkon halten sowohl Holz- als auch Plastikmöbel sehr gut aus. Sie sollten nur drinnen gelagert werden, wenn sie nicht gebraucht werden, damit sie der Witterung nicht gänzlich ungeschützt ausgeliefert sind. Wer drinnen keinen Platz dafür hat, kann auch eine Plane über die Möbel auf dem Balkon legen und sie so ein wenig vor Frost, Regen und Schnee schützen.

Vor- und Nachteile der ganzjährigen Balkonnutzung

Nachteile
Im Winter trotz Heizstrahler zugig kalt
Eine gemütliche, warme Oase erschaffen Sie im Winter auf dem Balkon nicht, dies muss Ihnen klar sein. Es ist nicht möglich, die gleiche Wärme mit ein paar Heizstrahler zu erzeugen, die im Sommer auf dem Freisitz herrscht. Durch den kalten Wind zu der Jahreszeit ist es außerdem meistens zugig auf dem Balkon, vor allem wenn er offen ist und nicht von zwei oder drei Seiten eingefasst. Wer den Zug nicht gut verträgt, sollte daher auf einen winterfesten Balkon verzichten, da er ihn die meiste Zeit nicht nutzen kann.

Geringe Blütenpracht im Winter
Wenn Sie stolz sind auf Ihre blühenden Blumen, werden sie im Winter wenig Freude daran finden. Es gibt zwar winterharte Gewächse mit bunten Blättern, aber richtige Blüten bekommen Sie erst wieder im Frühling und Sommer zu sehen. Wer auf die blühenden Gewächse Wert legt, sollte seine Energie daher am besten auf den Balkon zur warmen Jahreszeit richten. Winterharte Pflanzen sind hier weniger angebracht und würden eher das Bild der vielfältigen Sommerblumen stören.

Die besten Tipps für einen Selbstversorger-Garten

Erzeugnisse aus dem eigenen Garten schmecken einfach am besten. Wer sich teilweise oder sogar komplett mit Hilfe seines Gartens versorgen will, muss allerdings einiges beachten, wenn die Ernte reich ausfallen soll. Anbei werden die besten Tipps zum Anlegen und Pflegen eines Selbstversorgergartens aufgelistet.

Gemüsegarten mit Holzzaun

Gemüsegarten mit Holzzaun

Eine detaillierte Planung ist entscheidend

Wer sich einen Selbstversorgergarten anlegen möchte, sollte dies im Vorfeld genau planen. Denn gerade Garten-Neulinge unterschätzen den enormen Zeit- und Kostenfaktor, den das Anlegen und auch die Pflege eines Selbstversorgergartens mit sich bringen. Sich die folgenden Fragen zu stellen,  kann dabei äußerst hilfreich sein:

    • Wie viel Arbeit und Zeit soll und kann in den Garten investiert werden?
Kulturplan im Gemüsegarten

Kulturplan im Gemüsegarten

  • Was soll angebaut werden?
  • Wie viele Personen werden den Garten nutzen?
  • Wie groß ist die zur Verfügung stehende Anbaufläche?
  • Wie hoch ist das Budget, das für das Anlegen des Gartens ausgegeben werden kann?

Wer sich zum ersten Mal als Gärtner betätigt, sollte sich nicht zuviel auf einmal vornehmen. Es ist ratsam, sich erstmal auf wenige Obst- und Gemüsesorten festzulegen und zu sehen, wie es läuft. Im Laufe der Jahre kann der Anbauplan dann immer mehr erweitert werden. Auch sollte sich der zukünftige Gärtner fragen, ob er körperlich in der Lage ist, die tägliche Gartenarbeit zu verrichten. Vor allem für ältere Menschen, aber auch Personen im Rollstuhl oder mit Rückenleiden, können so genannte Hochbeete eine gute Option sein. An diesen Hochbeeten kann im stehen oder je nach Höhe auch im Sitzen gearbeitet werden. Zum Gießen, Unkraut jäten oder ernten muss sich der Gärtner also nicht jedes Mal mühevoll bücken.

Die Beschaffenheit des Bodens und die optimale Lage

Die Qualität des Bodens sowie die Lage der Beete wirken sich entscheidend auf die Auswahl der Pflanzen und die Menge des Ertrages aus. Am besten wird eine Skizze des Gartens angefertigt und alle wichtigen Faktoren werden bei der Planung der Beete berücksichtigt. Die Beete sollten möglichst nach Süden hin ausgerichtet sein, damit die Pflanzen oft von der Sonne verwöhnt werden. Bestimmte Gemüsesorten gedeihen zwar auch an schattigen Plätzen, die meisten Arten brauchen  jedoch Sonne satt, um optimal zu wachsen. Auch die Windstärke ist entscheidend, da mache Gewächse viel Wind brauchen, andere jedoch empfindlich auf Wind reagieren. Die Bodenbeschaffenheit muss ebenfalls vor dem Anbau überprüft werden. Gemüse gedeiht am besten auf einem Boden, der weder zu sandig, noch zu lehmig ist. Sandiger Boden enthält zu wenige Nährstoffe und lehmiger Boden ist oft zu sauer, als dass die Gewächse darauf optimal gedeihen könnten. Kompost kann helfen, die Qualität des Bodens nach und nach zu verbessern, da er den Boden mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Gärtner sollten also bei ihrer Planung auch immer einen geeigneten Platz für einen Komposthaufen im Auge haben. Wer unsicher ist, ob die Qualität des Bodens ausreicht, kann eine Bodenanalyse vornehmen lassen.

Kraeuter-3Die Auswahl der Obst- und Gemüsesorten

Auch wer sich am Anfang auf wenige Sorten beschränkt, kann im Laufe des Jahres schon einige unterschiedliche Gewächse anbauen. So können Spinat, Radieschen, Rucola und Möhren bereits im Frühjahr ausgesät werden und auch Petersilie gedeiht bereits bei kühlen Temperaturen. Kartoffeln können ebenfalls schon vor den Eisheiligen gepflanzt werden. Frostempfindliches Gemüse, wie beispielsweise Erbsen und Bohnen, sollte erst angepflanzt werden, wenn der Boden dauerhaft frostfrei ist. Ein Saatkalender kann helfen, zu bestimmen, wann welche Sorten angebaut werden sollten. Zudem muss im Vorfeld recherchiert werden, welche Gemüsesorten gut nebeneinander gedeihen und welche die Nachbarschaft zu bestimmten anderen Sorten weniger schätzen. Obstbäume pflanzen Gartenbesitzer am besten im Herbst. So haben sie genug Zeit Wasser aufzunehmen und Wurzeln zu bilden, bevor der Winter einsetzt. Wer sich Obstbäume im Garten pflanzen möchte, sollte beachten, dass diese im ausgewachsenen Zustand sehr viel Platz brauchen.

Die optimale Bewässerung des Gartens

Wer einen Selbstversorgergarten anlegt, muss ich sich ausreichend Gedanken um eine optimale Bewässerung machen, schließlich regnet es nicht jeden Tag, sodass selbst Hand angelegt werden muss. Wer möchte, kann bei der Planung des Gartens direkt eine automatische Bewässerungsanlage im Boden installieren, die sich aus einer ebenfalls im Boden gelegenen Zisterne speist. Diese Anlagen sind allerdings mit sehr viel Aufwand und meist recht hohen Kosten verbunden. Günstiger ist da die Bewässerung mit einem Gartenschlauch oder mit der Gießkanne. Damit nicht immer frisches Leitungswasser für die Bewässerung verwendet werden muss, kann eine Regentonne im Garten Platz finden. Sie sammelt das Regenwasser, was gut für die Umwelt und auch für den Geldbeutel des Gärtners ist.

Die Weiterverarbeitung der Erträge

Meist werden große Mengen auf einmal geerntet, sei es bei der Obsternte im Herbst oder auch bei der Gemüseernte oder der Ernte von Beeren. Da nicht alles auf einmal direkt auf den Teller kann, macht es Sinn, die Erträge weiterzuverarbeiten. Es gibt verschiedene Arten, um Überschüsse haltbar zu machen. So können bestimmte Erträge, wie zum Beispiel Kräuter getrocknet oder auch eingefroren werden. Wie genau das funktioniert, ist im Kräuter-Almanach nachzulesen. Himbeeren oder Johannisbeeren lassen sich ebenfalls gut einfrieren. Zudem können aus Obst und Beeren köstliche Marmeladen oder auch Säfte hergestellt werden. Kartoffeln und auch Äpfel lassen sich wunderbar über einen langen Zeitraum einlagern.