Native Plants Gartenblog

Suchergebnisse für: kompost

Anzahl der Ergebnisse: 15

Kompost – Viele Vorteile für den eigenen Garten

Kompost mit zwei getrennten Kammern für den Garten

Kompost mit zwei getrennten Kammern für den Garten

Komposthaufen im eigenen Garten

Der Kompost ist eine Entsorgung von biologischen Abfällen, es ist aber auch ein preisgünstiger Humuslieferant für den Garten und fürs Gemüsebeet.

Vorteile von Kompost – Humus

 

  • Nährstofflieferung: Festgelegte Nährstoffe werden von Bodenlebewesen in eine pflanzenverfügbaren Form umgewandelt (Mineralisierung)
  • Festhalten von Nährstoffen: Durch die organische Substanz können die Nährstoffe im Boden festgehalten werden. Eine Auswaschung durch Niederschläge wird verhindert.
  • CO² Lieferant: Wenn Humus abgebaut wird, entsteht CO², das zur Photosynthese benötigt wird.
  • Verfügbar machen von Nährstoffen: Durch die entstehenden Säuren werden beim Humusabbau schwer lösliche Nährstoffe pflanzenverfügbar gemacht.
  • Förderung des Bodenlebens: Die organische Substanz dient weitgehend als Nahrung für die Bodenlebewesen.
  • Förderung des Bodengefüges: Die Krümmelung des Bodens wird gefördert. Eine Verschlämmung und Erosion werden vermindert.
  • Verbesserung der Durchlüftung des Bodens: Humus verbessert die Durchlüftung des Bodens, da das Porenvolumen erhöht wird
  • Verbesserung des Wasserhaltevermögens: Organische Substanz kann das 3-5 fache seines Eigengewichts am Wasser speichern.

Kompost ist eine Umwandlung von organischen Abfällen in bodenverbessernde und wachstumsfördernde Stoffe. Die Umwandlung geschieht mit Hilfe der Bodenorganismen. Es gibt pflanzliche Lebewesen z.B. RegenwurmBakterien und Pilze und tierische Lebewesen z.B. Regenwürmer, Asseln und Milben. Die wichtigen Bodentiere haben die Aufgabe das Material zu zerkleinern. Die anderen Bodenorganismen setzen das zerkleinerte Material chemisch um. Es entsteht ein Kreislauf im Boden denn die Ausscheidungen der einen Art dienen der anderen Art als Nahrung. Durch die Vermehrung von Mikroorganismen und einer hohen Stoffwechseltätigkeit entsteht Wärme. Mit dieser Wärme werden Krankheitserreger und Unkrautsamen abgetötet. Weitere Hilfe für den Aufbau und die Bestandteile finden Sie auf unseren Info-Seiten.

Kastanienminiermotte

Die Kastanienminiermotte ist dieses Jahr wieder stark verbreitet! In manchen Gegenden sind die stolzen, alten Bäume bereits vor dem einsetzten der Herbstfärbung laublos und nackig. Grund dafür meist die Kastanienminiermotte. Sie ist ein kleiner, an sich unauffälliger Schmetterling der seine Eier im Frühjahr an den noch jungen Blättern der weißen Rosskastanie ablegt. Die junge, gefräßige Brut sorgt für das vertrocknen, welken und vorzeitigem abfallen der Blätter. Bei günstiger Witterung kann eine Miniermotte bis zu 3 Generationen pro Jahr in die Welt setzen – was auch einem großen und mächtigen Baum zu schaffen machen kann!

Maßnahmen gegen die Kastanienminiermotte

  • Die wichtigste Maßnahme: Die Puppen der Miniermotte überwintern im Falllaub. Daher ist es wichtig das Laub im Herbst gründlich einzusammeln und an einer geeigneten Stelle zu entsorgen/ zu vernichten. Das für Sie zuständige Landratsamt sollte Ihnen eine Entsorgungsstelle nennen können! Auf keinen Fall sollten Sie die Blätter im Garten kompostieren. Um die Puppen abzutöten müsste der Kompost eine Eigenhitze von über 40 Grad Celsius haben – das schaffen nur Großkompostierungs-Anlagen.
  • Nützlinge sind immer gut! Gerade bei den Meisen stehen die Larven und Puppen auf dem Speiseplan. ein paar Meisenkästen im Kastanienbaum sorgen zudem für lebhaftes Treiben über das ganze Jahr. Ein naturnaher Garten hält sich selbst im Gleichgewicht.
  • Pheromonfallen: Pheromonstoffe (Sexuallockstoffe) locken die männlichen Motten in die Falle aus der sie nicht mehr heraus kommen. Dadurch wird in die Fortpflanzung und Vermehrung der Miniermotte eingegriffen was zu einem deutlichen Befallsrückgang führen kann.

Mit EM´s gegen den Buchsbaumzünsler

Natürlich Gärtnern mit EM´s

Was ist EM, was kann EM bewirken ?

EM ist die Abkürzung für: Effektive Mikroorganismen. Effektiv darum, weil wo immer diese flüssige Bakterienmischung, aus durchweg positiven Bakterien, eingesetzt wird, sie effektiv wirken, positiv wirken. EM wurde von dem japanischen Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Teruo Higa entdeckt, nicht erfunden und findet seit 1982 international Verwendung. Higa wollte weg von chemischen Düngemitteln, einen natürlichen Weg finden, in Landwirtschaft und Garten zu arbeiten. Bei uns kennt man EM seit gut 20 Jahren. Zu Beginn wurde es vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt.

EM ist eine Multi-Mikrobenmischung von hauptsächlich Milchsäure- und Photosynthese-Bakterien, Hefen und fermentaktiven Pilzen. Die Bakterien sind alle aus dem Lebensmittelbereich, nicht gentechnisch verändert und dürfen im Bio-Bereich eingesetzt werden
Der Großteil dieser Mikroorganismen wird daher auch bei der Lebensmittelherstellung verwendet (Sauerkraut, Bier, Jogurt etc.).
Die perfekte Mischung der ca. 20 Arten Mikroorganismen in EM erzeugt starke regenerative und antioxitative Kräfte. EM ist ein mikrobieller Symbiose-Lenker mit unermesslich breiter und vielfältiger Einsatzfähigkeit.

Ein Erfolgsrezept von EM ist das sog. Dominanzprinzip.

Eine kurze Erläuterung dazu

Allgemein gibt es um uns herum stets gute/positive und schlechte/negative Mikroorganismen. Es gibt keinen keim- bzw bakterienfreien Raum auf der Erde.
Wenn wir von 100% Mikroorganismen ausgehen, dann sind ca. 90% Mitläuferorganismen und der Rest, ca. 10%, sind die Anführer. Je nachdem ob die schlechten oder die guten Organismen in der Überzahl sind, dem folgen die Mitläufer.
Sind die guten, positiven Mikroorganismen, wie in EM z. B Milchsäure-, Hefen-, Photosynthese-Bakterien in der Überzahl, folgen demnach auch die Mitläuferorganismen diese Richtung.

Wenn die schlechten, negativen Organismen in der Überzahl sind, dann folgen ihnen auch die Mitläufer. (Multiresistente Keime, pathogene Keime).
Um ein negatives Milieu zu ändern, muss natürlich mit verstärktem und regelmäßigem EM-Einsatz gearbeitet werden, um gegen die „schlechten“ anzukommen.
Zum Beispiel: Wenn ein Badesee kippt oder Fäulnis (Kompost riecht) entsteht, dann sind die schlechten in der Überzahl. Hier greift dann EM mit seiner positiven, aufbauenden Wirkung ein und ändert das Milieu in die aufbauende Phase entsprechend.
Die Ausscheidungsprodukte dieser sogenannten guten Mikroorganismen in EM sind unter anderem Vitamine, bioaktive Substanzen (Enzyme) unter dem Überbegriff Antioxidantien.

EM ist kein Dünger!

Wenn EM effizient und dauerhaft wirken soll, muss immer eine gewisse Menge an organischem Material (Mulch, Flächenkompost) zugeführt werden, damit die EMBakterien Futter haben.

Das Einsatzgebiet von EM ist sehr vielfältig, ja fast grenzenlos:

Es findet Verwendung:
• im Gartenbau,
• in der Kompostierung,
• in der Landwirtschaft,
• in der Tierpflege (Fell, Wundheilung),
• Haushalt (ersetzt chemische Reiniger),
• in der Trinkwasser aufbereiten,
• in der Körperpflege, in der Gewässersanierung,
• selbst beim Bauen und in Farben werden die EM-Bakterien eingesetzt.

Mit EM´s gegen den Buchsbaumzünsler

Ein Problem das mittlerweile fast jeder Gartenbesitzer kennt ist der Buchsbaumzünsler, auch hier kann EM helfen:

So können Sie vorgehen:

Der Boden und seine Beschaffenheit/Zustand ist das A und O für gesunde und gestärkte Pflanzen.
Besonders in den Wintermonaten ist es wichtig, dass der Boden für den Buchsbaum genügend Feuchtigkeit erhält, da vor allem immergrüne Gehölze auch im Winter ausreichend Wasser benötigen.

Bodenvorbereitung: (Menge für jeweils 1m²):
Urgesteinsmehl : 300 g oberflächlich verteilen,
Schwarzes Gold: 200 g leicht einarbeiten, in Pelletsform
EMaktiv: 100ml/10 Liter angießen. 1x wöchtentlich im Frühjahr, kann auch im frostfreien Winter so angewendet werden.

Bei Befall des Zünslers oder auch vorbeugend:
Wöchentlich: EMaktiv 50 ml/10 Liter Wasser gießen und zur Stärkung folgenden Cocktail:
5ml EMaktiv, 5 ml Terrafert Blatt, 1 Teel Ro/Pro 13/20, 1 Teel Ro/Pro Startfit, 5 ml MK5 oder Scharfes Blond, 20ml Biplantol für Buxus.
Spritzungen wöchentlich, morgens oder abends oder bei trüben Wetter.

Alle benötigten Stoffe erhalten Sie bei Natürlich-EM im Onlineshop!

Clematiswelke vorbeugen und bekämpfen

Vor allem die großblütigen Hypridsorten werden sehr häufig von der Clematiswelke heimgesucht! Sehr schnell geht dieses absterben der Pflanzen wenn eine feucht-warme Witterung herrscht. Verantwortlich hierfür ist die häufigste Form die Phomawelke durch einen pilzlichen Erreger verursacht.

Befalle Blätter mit der Phoma-Welke

Dieser Pilz greift nicht nur das Laub an und bildet hier braune Flecken, sondern es werden auch die Stängel und Triebe angegriefen, dies für zum Absterben der gesamten Clematis.

Vorbeugen der Krankheit

Viele großblumige Hybridsorte werden sehr schnell von der Clematiswelke erfasst, widerstandsfähiger sind hier die etwas kleinblumigeren Viticella – Arten und ihre Verwanden Jackmanii-Sorten. Bei diesen Sorten geht es meist über einen Befall des Laubes nicht hinaus.

Wenn feucht-warmes Wetter herrscht lässt der Pilz meist nicht lange auf sich warten. Jetzt den Bestand mehrmal wöchentlich kontrollieren und befallene Blätter und Pflanzenteile entfernen und im Biomüll entsorgen. Nicht auf den Kompost geben sonst besteht die Gefahr einer Übertragung des Pilzes. Auch die Schere sollte nach dem Pflegeschnitt desinfiziert werden.

Die Clematis sollte tief eingepflanzt werden – zu empfehlen ist hier doppelt so tief wie der Topfballen. Min. 1-2 Knospenpaare unter der Erde, somit wird der Stand stabieler und die Triebe knicken nicht so leicht um und verletzen sich.

Die Standortwahl kann hier auch entscheiden zum Verringern der Clematiswelke beitragen. Ein geschützter Standort mit schattigen Fuß verhinter das starke aufwärmen des Wurzelbreiches. Erhöhte Bodenwärme und feuchte Blätter fördern den pilzlichen Erreger.

Pflanzen die keine Mängel haben werden seltener angegriffen, hier auf eine ausreichende Bewässerung und Dünung achten.

Gewächshaus mit Viticella-Clematis

Bekämpfen der Clematiswelke

Wenn erst die Blätter befallen sind ist ein Einsatz von Pilzmitteln (Fungizide) noch hiflreich. Schwierig wird es allerdings wenn die Stängel und Triebe schon befallen sind. Hier ist nur ein kräftiger Rückschnitt möglich um eine Ausbreitung der Phoma-Welke zu verhindern. Die Clematis treibt wieder neue durch, dies kann auch erst ein bis zwei Jahre später geschehen. Hier also bitte etwas Geduld mitbringen.

 

Noch mehr Tipps zu Pflege von Clematis finden Sie in unseren Gartentipps.

Wie Sie ihren Garten in eine Oase der Nachhaltigkeit verwandeln

Das Prinzip der Nachhaltigkeit ergreift immer mehr Bereiche des täglichen Lebens und macht selbstredend auch vor den eignen vier Wänden nicht halt. Die Verwendung von regenerativen Energien ist bereits jetzt en vogue und auch die nachhaltige Gestaltung des Gartens steht bei einem stetig wachsenden Anteil der Gartenbesitzer im Fokus. Die zu treffenden Maßnahmen sind dabei zwar wenig spektakulär, was ihre Wirksamkeit hinsichtlich des Faktors der Nachhaltigkeit jedoch in keinem Fall schmälert.

Regen- und Brauchwasser für die Bewässerung nutzen

Ein wichtiger Ansatzpunkt, der die Nachhaltigkeit des eigenen Gartens deutlich erhöht, ist die Frage der Wasserversorgung, denn noch immer greifen viele Hobbygärtner dabei auf Leitungswasser zurück, das nicht nur Geld kostet, sondern im Haushaltsgebrauch auch deutlich besser aufgehoben ist. Gerade im wasserreichen Mitteleuropa bietet es sich an, den Regen für die Bewässerung von Pflanzen und Beeten zu nutzen. Da sich die Regenfälle insbesondere im Sommer aber durchaus rarmachen können, bedarf es zur Sicherstellung einer nachhaltigen Wasserversorgung eine gute Speichermöglichkeit z.B. via Regentonne oder mit Hilfe einer unterirdischen Zisterne. Letzteres ist vor allem im Fall größerer Gärten sinnvoll, da moderne Zisternen unter der Erde nicht nur unsichtbar sind, sondern auch eine erheblich größere Speicherkapazität aufweisen als Regentonnen. Darüber hinaus bietet es sich an, das im Haushalt anfallende Nutzwasser, das sogenannte Grauwasser, das beim Duschen oder Baden anfällt mittels einer Grauwasseraufbereitungsanlage nicht direkt in die Kanalisation zu leiten, sondern für die Verwendung im Garten nutzbar zu machen.

Regenwassertonnen

Eigener Bio-Dünger dank Kompostierung

Wer im eigenen Garten nachhaltig handeln will, verzichtet freiwillig auf aggressive Umweltgifte und Pflanzendünger, die anderen Organismen ungewollt Schaden zufügen. Daraus resultieren jedoch auf der anderen Seite auf spezielle Anforderungen an den Garten, denn Pflanzen, die ohne moderne Dünger gezogen werden, brauchen deutlich mehr Sonnenlicht. Die Positionierung von Pflanzbeeten muss dementsprechend so gestaltet werden, dass die jeweiligen Pflanzen so viel Sonneneinstrahlung wie möglich erhalten. Darüber hinaus muss künstlicher Dünger substituiert werden, um das Pflanzenwachstum zu verbessern. An dieser Stelle feiert ein Klassiker der Gartenkultur seine Renaissance, denn der gute alte Komposthaufen produziert den besten Dünger, den die Natur hervorzubringen im Stande ist, ohne beispielsweise den Boden lokal konzentriert mit Nitrit zu belasten, wie es im Fall der Düngung mit Tierfäkalien die Praxis ist. Entsprechende Komposter, mit deren Hilfe die Kompostierung schneller vonstattengeht, sind bereits günstig im Fachhandel erhältlich.

Aus alt mach neu

Abseits der direkten Bepflanzung gibt es aber noch weitere Optionen, den Nachhaltigkeitsaspekt im eigenen Garten zu unterstreichen. Dazu zählt beispielsweise die Wiederverwendung von alten Gartenmöbeln, Werkzeugen und Gefäßen, denen im Rahmen eines konsequenten Recyclings neues Leben eingehaucht werden kann. Alte Schubkarren oder Regentonnen müssen damit nicht zwangsweise auf der Abfallhalde landen, sondern kommen in Form von kreativen Pflanzkübeln oder Hochbeeten erneut zur Geltung. Der Kreativität sind an dieser Stelle keine Grenzen gesetzt, womit auch ein nachhaltig gestalteter Garten nicht langweilig sein muss, sondern auch durchaus ein optisches Highlight darstellen kann. Damit sind die Möglichkeiten für die nachhaltige Gartengestaltung aber noch lange nicht ausgeschöpft, denn insbesondere, wer ein Bauvorhaben im Garten realisieren möchte, kann bereits bei Kauf der Baustoffe auf Nachhaltigkeit setzen. Dies betrifft unter anderem die Verwendung von modernen WPC- oder UPM-Dielen im Bereich des Terrassenbaus. Der nachhaltigen Gartengestaltung sind also praktisch keine Grenzen gesetzt.

Startklar ins Gartenjahr

Das Saatgut ist bestellt, die Sonne scheint und auf der Fensterbank ist genug Platz um mit der Aussaat zu beginnen.

Vorher ist es wichtig die Ansprüche der Pflanzen an den Boden, die Pflanztiefe, Licht oder Dunkelkeimer und die Temperatur zu kennen. Oft gibt es im Februar bereits schöne sonnige Tage und die Vorfreude auf das Gartenjahr wächst. Auch wenn im Februar die Sonne scheint warten Sie ab. Bei zu früher Aussaat kann es durch die kurze Tageslänge zu verzögertem Wuchs kommen.

Alles bereit?Pflanztisch-2011 (244)

Um Schädigungen an den Sämlingen durch Krankheitserreger zu vermeiden, verwenden sie gereinigte oder neue Gefäße. Bei gebrauchten Gefäßen reicht eine Spülung mit warmen Essigwasser.
Die Anzucht,- u. Pflanztöpfe,Torfquelltöpfe oder Kisten werden bis zum Rand mit lockerer Kräuter und Aussaaterde gefüllt und mit einem Brett oder der Hand leicht angedrückt.

Die glatte Saatfläche gibt den Wurzeln später Halt und der Sämling wird beim Gießen nicht weggeschwemmt. Für viele Sämereinen wie Sommerblumen eignet sich eine Aussaatschale. Diese wird einfach befüllt und mit einem Holzscheit abgezogen.

Die Aussaat

Eine gute Aussaaterde sichert den Pflanzen einen guten Start. Die Erde sollte feinkrümelig und locker sein und kaum Nährstoffe enthalten. Die nährstoffarme Erde verhindert das Verbrennen der Wurzeln durch einen zu hohen Salzgehalt.

Falls Sie überlagertes Saatgut verwenden, können Sie eine Keimprobe durchführen. Hierzu legen sie ca. 10 Samen auf ein feuchtes Küchenpapier und warten ab ob die Samen aufgehen. Das Küchenpapier sollte immer leicht feucht gehalten werden.

Überlegen Sie genau wie viele Pflanzen sie später wirklich benötigen, denn der Platz auf der Fensterbank wird sehr schnell rar.
Vor der Aussaat beschriften Sie die Etiketten mit Sorte und Datum.

Nun kann es losgehen:
Das Saatgut ausstreuen (z.B. Sommerblumen, Lavendel, Petersilie, Schnittlauch) oder vereinzelt ausbringen (z.B. Gurken, Tomaten, Paprika, Sonnenblumen, Kürbis, Zucchini), leicht andrücken und angießen. Die Erde sollte während leicht feucht gehalten werden.
Die Keimung gelingt am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit. Diese erreichen Sie mit einer Haube, durchsichtigen Folie, einer abgeschnittenen umgedrehten PET- Flasche oder einem Glas. Tägliches lüften verhindert die Schimmelbildung. Sobald die Pflanzen an das Dach stoßen wird die Haube entfernt.

Die Pflanzung

Sobald sich am Keimling zwei echte Blätter entfalten, können die Pflanzen umziehen. Stehen die Pflanzen zulange zu eng konkurrieren sie um Wasser und Licht. Die Pflanzen werden gakelig. Bei Lichtmangel recken sich die Stängel in die Höhe, leiden dadurch oft schneller an Krankheiten und geringer Stabilität.

In den neuen Gefäßen oder im Garten wird frische Garten,- Komposterde oder Pflanzerde ausgebracht.
Die Pflanzen aus der Aussaatschale müssen behutsam vereinzelt werden. Hierzu verwenden Sie am besten einen Pikierstab. Mit dem Pikierstab heben Sie die Pflanze vorsichtig aus der Erde und setzen sie in ein vorgebohrtes Loch im Pflanzgefäß. Arbeiten Sie vorsichtig um die zarten Wurzeln nicht zu beschädigen. Nun die Erde um das Pflänzchen leicht andrücken und gießen.

Sollen die Pflanzen später in den Garten müssen sie gut abgehärtet sein. Stellen Sie die Pflanzen an schönen Tagen ohne Haube an einen geschützten halbschattigen Ort!

Umweltfreundliche Gestaltung des Gartens

Im Zuge des immer wichtiger werdenden Umweltbewusstseins hat der Umweltschutz einen ganz neuen Stellenwert erreicht, der auch für die Gestaltung des Gartens zu beachten ist. Wie der Garten am besten umweltfreundlich gestaltet wird, folgt hier in einem kurzen Überblick.

Wahl der richtigen Pflanzen

Viele Pflanzen interagieren miteinander um Schädlinge zu bekämpfen. Wenn z. B. neben dem Tomatenstrauch ein Basilikumbäumchen steht, so helfen die Schädlinge des Basilikums dabei mit, die Schädlinge von den Tomaten freizuhalten. Des Weiteren kann die Hilfe von anderem Getier bei der Schädlingsbekämpfung hinzugezogen werden. Kleine Vögel ernähren sich bspw. von Insekten, während auch Fledermäuse effektiv Insekten entfernen. Gibt es im Garten ein Problem mit Schnecken, Larven oder Käfer, so können Igel Abhilfe schaffen. Im Gegensatz dazu können Blattläuse bspw. von Marienkäfern entfernt werden.

Natürlicher Dünger und Unkrautvernichtung

Mit einem eigenen Kompost kann kostengünstig und mit wenig Arbeitseinsatz nährstoffreiche Erde selbst erzeugt werden, die für prächtig gedeihende Pflanzen sorgt. Die Beschaffenheit der Erde ist besonders wichtig für die Wahl der Pflanzen. Denn nicht nur vom Licht ist es abhängig, ob die Pflanzen im Garten gut gedeihen können.

Der Garten sollte auf keinen Fall überdüngt werden. Auch Kunstdünger bietet sich nicht zur Verwendung an. Stattdessen sollte Steinmehl, kompostierter Mist oder Grasschnitt verwandt werden, um mit dem natürlichen Dünger der Umwelt nicht zu Schaden und trotzdem für ausreichend Nährstoffe im Boden zu sorgen.

Auch bei der Unkrautvernichtung gilt es, nur natürliche Mittel zu verwenden und nicht mit Chemiekeulen vorzugehen. Durch biologische Bekämpfungsmittel wie bspw. Unkrautessig und heißes Wasser können viele Sorten an Unkraut eingedämmt oder sogar ganz vernichtet werden. Regelmäßiges Unkrautjäten ergänzt die biologischen Maßnahmen gegen Unkraut hervorragend.

Blumenwiese-im-GartenWiese statt Rasen

Da es sehr aufwändig ist einen Rasen zu pflegen, bietet sich als Alternative eine Naturwiese an. Regelmäßiges Mähen, Düngen oder sogar Bekämpfungsmittel gegen Moos sind bei einer natürlichen Wiese nicht mehr nötig. Trotzdem wirkt die Wiese ganz besonders im Garten und sorgt dafür, dass viele nützliche Tiere sich in der Wiese ansiedeln.

Sowohl die Rasen als auch die Naturwiese müssen ab und an gepflegt werden. Mit einem elektrischen Rasenmäher oder per Hand betriebenen Rasenmäher machen sich die wenigsten schädlichen Effekte auf die Umwelt bemerkbar. Mit zunehmender Gartengröße wird immer häufiger ein mit Benzin betriebener Rasenmäher gewählt. In einem solchen Fall sollten dann ein 4-Takter mit Katalysator gewählt werden. Generell gilt, dass von Geräten, die mit Strom betrieben werden müssen, in einem umweltfreundlichen Garten Abstand genommen werden sollte.

Die richtige Beleuchtung

Um die Kraft der Sonne zu nutzen, können in hellen, lichtdurchfluteten Gärten Solarlampen mit LEDs eingesetzt werden. Anstatt wie bei den herkömmlichen Lampen beziehen die Solarlampen ihre Energie durch Panelen. Zusätzlich sorgen die LED-Lampen für eine lange Laufzeit der Lampen, was auch bei den klassischen Glühbirnen nicht gewährleistet wird. Aus diesem Grund wird der umweltfreundliche Garten mit Solarleuchten perfekt abgerundet.

Gartenarbeit trotz Pollenallergie?

Viele Menschen, die unter einer Pollenallergie oder Heuschnupfen leiden, scheuen sich davor, Gartenarbeit zu verrichten. Doch wer einige Tipps und Tricks beachtet, braucht als Allergiker keine Scheu zu haben, den heimischen Garten auf Vordermann zu bringen. Mit den folgenden Tipps wird das Gärtnern auch für Pollenallergiker nicht zum Tabu und kann sogar Freude bereiten.


Vorab den Arzt konsultieren

Bei jedem Menschen ist eine Allergie unterschiedlich stark ausgeprägt und führt auch zu einer individuellen Belastung oder Einschränkung. Interessante Informationen rund um das Thema Pollenallergie finden Betroffene beispielsweise auch hier. Wer unter einer Pollenallergie leidet, weiß in der Regel selbst ganz gut selbst, was er verträgt und welche Gebiete mit entsprechenden Bepflanzungen er zu bestimmten Jahreszeiten eher meiden sollte. Um jedoch ganz sicher zu gehen, wie stark die Allergie ausgeprägt ist, sollten Betroffene vor der Gartenarbeit einen Arzt konsultieren. Dieser kann dem Patienten und Hobbygärtner entsprechende Medikamente verschreiben, die die unangenehmen Symptome einer Allergie lindern. Gerade zur kritischen Blütezeit können Pollenallergiker, die nur auf Selbstmedikation setzen und nicht zum Arzt gehen, riskieren, dass sich die Allergie noch verstärkt und schlimmstenfalls zu einer chronischen Asthma-Erkrankung wird.

Verzicht auf Rasen- und Kompostanbau

Bei einer Pollenallergie sollten Hobbygärtner verständlicherweise so gut es geht auf den Anbau bestimmter Gräser verzichten, auf die sie allergisch reagieren. Alle allergieauslösenden Bepflanzungen sollten vorab ermittelt und identifiziert werden, so dass der Verzicht bei der Gartengestaltung mit berücksichtigt werden kann. So ist zum Beispiel eine Rasenfläche, die bei Hobbygärtnern und auch Gartenprofis äußerst beliebt ist, eine wahre Auslösequelle von Pollenallergien. Doch es gibt hierfür zahlreiche Alternativen, wie das Anlegen von Kies- oder Steinflächen. Wer dennoch nicht auf Rasen verzichten möchte, sollte diesen ausschließlich an feuchten Tagen mähen, da Trockenheit den Staub und die allergieauslösenden Pollen aufwirbelt. Experten warnen Allergiker auch davor, sich einen Kompost anzulegen. Denn beim Kompostieren werden Sporen freigesetzt, die eine Pollenallergie nicht nur auslösen können, sondern sie noch dazu erheblich verstärken.

Steingarten-web2aSteingärten sind ideal für Allergiker

Die sogenannten Steingärten mit speziellen Steingartenbepflanzungen eigen sich ideal für Pollenallergiker und Heuschnupfengeplagte.  Generell ist es auch immer ratsam, in den frühen Morgenstunden oder an windstillen, feuchten Tagen die Gartenarbeit zu machen. Die idealsten Bedingungen für eine angenehme Arbeit im Garten sind nach einem kräftigen Regenguss gegeben, denn die erhöhte Feuchtigkeit mindert den Pollenflug. Einen gewissen Schutz vor Blütenstaub und Allergenen bieten zudem Begrenzungen wie Holz- oder Flechtzäune, aber auch Steinmauern, die individuell und ansprechend gestaltet werden können. Ein weiterer, leicht umzusetzender Tipp: Nach der Arbeit im Garten sollten sich Pollenallergiker sofort die Haare waschen und ihre Kleidung wechseln, da sich Allergene und Blütenstaub auf den Hautpartikeln oder in den Kleidungsstücken festsetzen können. Des Weiteren können schmutzabweisende Stoffe bei der Gartenarbeit ebenso helfen, um die Polleneinwirkung zu verringern.

Zierkürbise, tolle Herbstdekoration

Zierkürbis

Anfang Oktober beginnt wieder die Zeit des neu dekorieren. Die Sommerblumen haben das ganze Jahr unermüdlich geblüht und uns Freude bereitet doch jetzt muss was neues her. Und da kommen die bunten Zierkübrise gerade recht. Die herbstlichen Farben von Gelb, Orange bis Rotbraun sind hier vertreten, auch mit vielen verschieden Formen kann der Zierkürbis (Botanisch Cucumis pepo ) aufwarten. Nett in einem Korb arrangiert und mit dem tollen Lampenputzergras und den Blütenrispen der Hortensie ‚Limelight‘ kombiniert, wirkt ihr Hauseingang einladend und freundlich. Auch sehr hübsch und langhaltend sind die Blüten der Fetthenne ‚Herbstfreude‘. Zum Auspolstern kann man gerne das Füllmaterial (Heu) von unserem Paket verwenden.

Die Aussaat der Zierkürbise ist bereits im Frühjahr und dann wohin mit den großen Pflanzen wenn der Gemüsegarten eh schon zu klein ist. Auch hier gibt es eine tolle und nützliche Möglichkeit den Kürbis anzusiedeln. Ein Pflanzung auf dem Komposthaufen hat den Vorteil,das die Kürbispflanze das ganze Jahr über ausreichend Nährstoffe zur Verfügung hat und zudem wir der Kompost natürlich beschattet was den Bodenlebewesen nur entgegen kommt.

Stück für Stück zum Gartenglück – nützliche Ideen und Produkte für den Garten

Nachdem der Winterschlaf vorbei ist, erwacht die Natur jedes Jahr wieder zu neuem Leben. Die ersten warmen Sonnenstrahlen und die erwachende Natur locken mit Duft und Farbenpracht alle Gartenfreunde hinaus ins Freie. Wer jetzt einen eigenen Garten besitzt, schätzt sich glücklich. Gärtnern war schon immer beliebt, doch die Anzahl der Hobbygärtner wächst in den letzten Jahren stetig. Die Gründe dafür sind vielschichtig. „Bio“ und „Öko“ sind so angesagt wie noch nie zuvor. Natürlich erzeugte Lebensmittel werden bevorzugt. Was schmeckt besser, als die eigene Ernte? Dazu kommt der Garten mit seiner wachsenden Bedeutung als Wellnessoase. Ab und zu „die Seele baumeln“ lassen zu können, im selbst geschaffenen Paradies, wer möchte das nicht?

Viele geniale Ideen und Produkte lassen den Traum vom Gartenparadies wahr werden:

  • ein Glashaus
  • ein Foliengewächshaus
  • ein Tomatengewächshaus
  • ein Hochbeet
  • das sagenhafte „Terra Preta“
  • eine Anlage zur Regenwasseraufbereitung
Gewächshaus mit Clematis als Beschattung im Sommer

Gewächshaus mit Clematis als Beschattung im Sommer

Glashaus

Ein Glashaus (beispielsweise von dem Garten- & Freizeit-Profi) bietet dem Gärtner viele Vorteile. Durch soliden Wind- und Wetterschutz für empfindliche Pflanzen entwickeln sich die grünen Lieblinge schneller, als die im Freiland kultivierten Sorten. Denn diese finden durch ein optimales Kleinklima perfekte Wachstumsbedingungen vor.

Foliengewächshaus

Zwar ist ein Foliengewächshaus leicht selbst aufgebaut und finanziell relativ günstig, im Vergleich zu einem Gewächshaus. Jedoch hält ein Gewächshaus im Durchschnitt viele Jahre länger und es muss nicht regelmäßig wieder aufgebaut werden, wie ein Foliengewächshaus. Es gilt also abzuwägen, zwischen dem erforderlichen Arbeits-und Zeitaufwand und der finanziellen Ersparnis. Natürlich kommt es auch ganz darauf an, was dem Gärtner besser gefällt.

Tomatengewächshaus

Tomaten gehören landläufig mit zu den beliebtesten Nutzpflanzen, so dass diese in kaum einem Garten fehlen dürften. Mit einem Tomatengewächshaus gelingt der Anbau professionell und es kann somit auch schon viel früher geerntet werden. Die eigene Ernte schmeckt meistens nicht nur unvergleichlich, sondern spart in diesem Falle auch bares Geld. Manchmal ist es aus bautechnischen oder Platzgründen nicht möglich ein Gewächshaus zu errichten. Das heißt aber noch nicht, dass in diesem Fall auf eine frühe Ernte verzichtet werden muss. Es gibt Alternativen.

Mit einem Hochbeet kann selbst ein Laie auch sehr gute Erfolge beim Anbau von Gemüse erzielen.

Das Hochbeet

Ein Hochbeet ist eine geniale Erfindung und dabei doch relativ einfach zu erstellen. Üblicherweise bestehen die meisten Hochbeete noch aus Holz. Doch inzwischen gibt es auch Varianten aus anderen Materialien, wie zum Beispiel aus Stein. Diese haben den Vorteil, nicht zu verrotten. Sie sind nahezu unverwüstlich. Hochbeete entwickeln durch den Einsatz verschiedener Materialien eine Verrottungswärme. Sie haben sich seit einer halben Ewigkeit beim Anbau von wärmeliebenden Obst und Gemüsesorten bewährt. Dabei werden Laub, Äste und angefallener Baumschnitt als auch jede andere Art von Gartenabfällen sowie noch nicht ganz verrotteter Kompost sinnvoll in Schichten übereinander aufgebaut. Ganz oben wird gute Muttererde verwendet. Bei einen Hochbeet braucht man sich nicht mehr bücken, um es zu bearbeiten. Diese Erleichterung der Arbeit wird sehr geschätzt, vor allem auch bei älteren Hobbygärtnern.

Terra Preta

Die Effektivität eines Hochbeetes kann durch die Verwendung von Terra Preta, das ist eine spezielle Form von Humus, noch erheblich gesteigert werden.

Regenwasseraufbereitung

Regenwasseraufbereitung spart Kosten für die Bewässerung des Gartens. Dabei wird das Regenwasser von den Dachrinnen aufgefangen und wieder aufbereitet. Für kleinere Gärten genügen Regentonnen, bei größeren Gärten benötigt man auch dementsprechend große Tanks, um bei längerer Trockenheit genügend Wasser zur Verfügung zu haben.

:)