Durch das regelmäßige Rasenmähen, Ernten von Obst und Gemüse sowie das Auslichten und Verjüngen von Pflanzen wird dem natürlichen Kreislauf 'Biomasse' entnommen, die nicht vor Ort zersetzt und in den Nährstoffkreislauf einfließen kann. Zudem sind viele der Prachtstauden und Blütengehölze wahre 'Vielfresser' und benötigen daher eine Extra-Portion Nährstoffe, um die erwünschte Blütenleistung darzubieten.
Diese drei Kernnährstoffe (N-P-K) sind in jedem Volldünger enthalten - Magnesium (Mg), Calcium (Ca) und Schwefel vervollständigen die Palette.
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Es gibt verschiedene - je nach Pflanzenart - abgestimmte Düngerprodukte in unserer Kategorie Gartenbedarf. Ob zum Beispiel für Rosen, Beerengehölze oder Rasenflächen - jeder Bereich benötigt seine ganz spezielle Nährstoffzusammensetzung - bitte halten Sie die Rezepturen ein.
Organische Produkte sind vor allem Hornmehl, Hornspäne, Rinderdung - mineralische Produkte sind zum Beispiel Blaudünger und Manna Cote Blumenlangzeitdünger.
Der Kompost - hauseigene Garten- und Küchenabfälle, auch das 'Gold des Gärtners' genannt - wird im Herbst und bei Bedarf nochmals im Frühjahr auf die Beete und an die Gehölze ausgebracht. Kompost ist ein sehr guter Bodenverbesserer - allerdings ist die Aufwandsmenge sehr stark von der Qualität des Komposts abhängig.
stellt eine sehr interessante Art der Bodenverbesserung gerade im Nutzgartengarten dar, abgeerntete Flächen können so wieder aufbereitet und für die nächste Saison fruchtbar gestaltet werden. Auch bei Neuanlagen von Beeten oder Rasenflächen ist eine Gründüngung sehr zu empfehlen. Zwischen April und Oktober können die Samen von - zum Beispiel Phacelia und Ölrettich - ausgebracht werden. Die Pflanzen, vor allem deren Wurzeln, lockern die Bodenstruktur und bringen Sauerstoff in den Gartenboden. Die Grünmasse wird meist nach 6-8 Wochen eingearbeitet und wirkt so als Stickstofflieferant.
Neben einer ausreichenden Nährstoffversorgung ist auch eine zuverlässige Wasserversorgung zu gewährleisten, da die Pflanzen die Nährstoffe über das Wasser aufnehmen. Zudem sind durstige und hungernde Pflanzen sehr anfällig gegen Schädlinge und Krankheiten.