Schnecken sind inzwischen wohl die am meisten gefürchteten Schädlinge im Garten. Ob junges Gemüse im Nutzgarten, frische Triebspitzen im Frühjahr oder ganze Blütenstauden im Sommer – für die gemeine, heimische Schnecke oder für die Spanische Wegschnecke ist unser Hausgarten ein wahres Futterparadies.
Zur Bekämpfung stellt der Handel eine große Produkt-Palette zur Verfügung – allerdings sollte man es sich gut überlegen, ob der Einsatz von Chemie wirklich sinnvoll ist: Chemisch vergiftete Schnecken stellen auch eine Gefahr für Igel und Singvögel dar. Zudem frißt zum Beispiel die Weinbergschnecke nur abgestorbenes Pflanzenmaterial und ist daher keine Gefahr für Ihr Staudenbeet - Im Gegenteil auch die Eier der Nacktschnecken stehen bei der Weinbergschnecke, welche übrigens unter Naturschutz steht auf dem Speiseplan. Die Gehäuseschnecken ernähren sich ebenfalls fast nur von abgestorbener Pflanzensubstanz.
All diese Methoden helfen die Population der Schnecken einzudämmen. Eine 100 % und dauerhafte schneckenfreie Zone ist aber nicht möglich - und sollte auch nicht angestrebt werden, in der Natur ist jedes Lebewesen wichtig.