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Diese Sorte zeichnet sich durch ihren niedrigen, kompakten und langsamen Wuchs aus. Die glänzenden, schmalen, immergrünen Blätter sind lederartig. Dieser Kirschlorbeer liebt einen sandig-humosen Gartenboden in leicht sonniger bis schattiger Lage. Der immergrüne Kirschlorbeer 'Mount Vernon' ist sehr gut als Bodendecker für große und kleine Flächen wie auch für Böschungen sehr gut geeignet. Aber auch als Topfpflanze oder in einem großen Balkonkasten auf der Terrasse macht dieser Kirschlorbeer eine gute Figur.
Wuchs: flachwachsender, dichter Zwergstrauch, langsam wachsend
Wuchshöhe: bis 0,4 Meter hoch
Belaubung: schmale, dunkelgrüne Blätter, immergrün
Blüte/Frucht: keine Blüten- und Fruchtausbildung
Blütezeit: keine Blütenausbildung
Standort: leicht sonnig bis schattig
Boden: sandig-humoser Gartenboden
Rückschnitt: je nach Verwendung Heckenschnitt, kein Schnitt nötig
Winterhärte: sehr gut
Besonderheit: bodendeckende Sorte, alle Pflanzenteile giftig
Verwendung: Einzel- oder Gruppenpflanze, Ziergehölz, Topfpflanze, Bodendecker, Flächenbegrüner, Böschungsbegrüner
Pflanzen/m²: 3 bis 5 Pflanzen
Der Kirschlorbeer auch Lorbeerkirsche genannt ist eine sehr beliebte und oft vertretene Gehölzart in unseren heimischen Gärten. Gerade wegen dem dichten Wuchs und der immergrünen Belaubung schätzt man ihn als Wind-, Lärm und vor allem Sichtschutz. Den Namen verdankt diese Pflanzart, welche zur großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört von der einerseits kirschartigen, aber giftigen Frucht und zum anderen aufgrund der lorbeerähnlichen Blätter.
Generell ist bei allen Prunus laurocerasus Sorten die Gefahr des Austrocknens im Winter gegeben (Schadbild: braune abgestorbene Triebe). Die immergrüne Pflanze verdunstet/verliert auch in den Wintermonaten durch die Sonneneinstrahlung bzw. Wind viel Feuchtigkeit – bei langanhaltendem und tiefgründigem Bodenfrost kann kein Wasser über die Wurzeln aufgenommen werden und die Pflanze vertrocknet regelrecht. Dieses Problem besteht bei allen immergrünen Gehölzen im Winter doch ist zum Beispiel Buchs mit seinen kleineren Blättern nicht so anfällig. Daher empfehlen wir eine Kirschlorbeerpflanzung je nach Klimazone nur in windgeschützten oder leicht sonnigen bis schattigen Lagen. Eine Neupflanzung ist im Frühjahr zu empfehlen so haben die immergrünen Pflanzen viel Zeit um tief in den Gartenboden zu wurzeln.
Die meisten Sorten eigen sich sehr gut als Schnittheckenpflanze. Aber auch als Solitärgehölz oder in Kombination mit Hortensien, Rhododendren oder anderen Gehölzen in einer natürlichen Hecke/Gehölzstreifen ist der Kirschlorbeer gut geeignet. Prinzipiell kommt ein Kirschlorbeer in einer Schnitthecke durch den regelmäßigen Schnitt nicht zur Blüte und somit werden auch keine giftigen Beeren ausgebildet. Natürlich wachsende Exemplare zeigen im Frühsommer ihre vielen weißen, aufrechten Blütenrispen und im Herbst die schwarzen, leider giftigen Beeren.
Eine besondere Ausnahme in der Gattung der Kirschlorbeer-Pflanzen ist der bodendeckende Prunus l. Mount Vernon, welcher mit einer Wuchshöhe von nur 30-40 cm sehr flachwachsend ist und entweder in Kombination mit Stauden, kleinbleibenden Gehölzen und Rosen oder als großflächiger Begrüner gepflanzt werden kann!
Auch sehr schön ist der Kirschlorbeer als Hintergrundbepflanzung zu farbintensive Blütenstauden wie zum Beispiel Sedum telephium Herbstfreude, Echinacea und Astern.
Viele Prunus laurocerassus Sorten sind auch gut für die Kübelbepflanzung geeignet, wie zum Beispiel: Caucasica, Etna, Mount Vernon.
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