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Nagetiere

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Die heimischen wilden Verwandten unserer lieben Nager-Haustiere - wie Kanninchen, Meerschweinchen und Mäuse - können im Garten leider oft schwere Schäden an oberirdischen Pflanzenteilen, aber auch am - für die Pflanzen so wichtigen - Wurzelwerk anrichten. Selbst Blumenzwiebeln und alte Rosenstöcke bleiben nicht verschont. 

Maßnahmen: Im Randsiedlungsbereich macht eine Einzäunung des Grundstücks mit engmaschigem Wildzaun durchaus Sinn. Einzelne Pflanzen/Stämme können aber auch mit einem Verbiss-Schutz oder einem Drahtgeflecht umwickelt und so geschützt werden. Blumenzwiebeln sollten in Pflanzkörbe (oder -töpfe) gesetzt werden. Tipp: Geben Sie beim Einsenken des Pflanzkorbes auch ein Stück engmaschigem Drahtgeflecht unter den Topf - so sind die Blumenzwiebeln doppelt geschützt. Beim Pflanzen von Rosen in gefährdeten Gebieten kann ebenfalls ein Drahtgeflecht in die Pflanzgrube eingebaut werden. Achtung: Rosen gehören zu den Tiefwurzlern - daher muss die Pflanzgrube für das Geflecht ausreichend tief gegraben werden. Bei einer übermäßigen Population von Wühlmäusen und Mäusen sollten Fallen ausgelegt oder Nachbars Katzen mobilisiert werden.

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