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Diese straff aufrecht wachsende, immergrüne Kirschlorbeer-Sorte ist gut frosthart. Die schmalen, dunkelgrünen, festen Blätter sind immergrün. Im Mai erscheinen aufrechte, weiße Blütenrispen. Aufgrund der guten Wuchseigenschaft ist die Sorte 'Caucasica' sehr gut für mittelhohe Hecken bis 2 Meter höhe geeignet.
Wuchs: straff aufrecht
Wuchshöhe: bis 3 Meter hoch, (Schnittheckenhöhe bis 2 Meter)
Belaubung: schmale, dunkelgrüne Blätter, immergrün
Blüte/Frucht: aufrechte, weiße Blütenrispen; schwarze kugelige, giftige Beeren im Herbst
Blütezeit: Mai
Standort: halbschattig - schattig
Boden: keine besonderen Ansprüche; kalkverträglich
Rückschnitt: je nach Verwendung Heckenschnitt, Verjüngungsschnitt
Winterhärte: sehr gut
Besonderheit: immergrün, alle Pflanzenteile giftig
Verwendung: Einzel- oder Gruppenpflanze, Ziergehölz, Kübelpflanze, Heckenpflanze
Benötigte Stückzahl: 2,5 bis 3,5 Pflanzen pro laufender Heckenmeter
Der Kirschlorbeer auch Lorbeerkirsche genannt ist eine sehr beliebte und oft vertretene Gehölzart in unseren heimischen Gärten. Gerade wegen dem dichten Wuchs und der immergrünen Belaubung schätzt man ihn als Wind-, Lärm und vor allem Sichtschutz. Den Namen verdankt diese Pflanzart, welche zur großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört von der einerseits kirschartigen, aber giftigen Frucht und zum anderen aufgrund der lorbeerähnlichen Blätter.
Generell ist bei allen Prunus laurocerasus Sorten die Gefahr des Austrocknens im Winter gegeben (Schadbild: braune abgestorbene Triebe). Die immergrüne Pflanze verdunstet/verliert auch in den Wintermonaten durch die Sonneneinstrahlung bzw. Wind viel Feuchtigkeit – bei langanhaltendem und tiefgründigem Bodenfrost kann kein Wasser über die Wurzeln aufgenommen werden und die Pflanze vertrocknet regelrecht. Dieses Problem besteht bei allen immergrünen Gehölzen im Winter doch ist zum Beispiel Buchs mit seinen kleineren Blättern nicht so anfällig. Daher empfehlen wir eine Kirschlorbeerpflanzung je nach Klimazone nur in windgeschützten oder leicht sonnigen bis schattigen Lagen. Eine Neupflanzung ist im Frühjahr zu empfehlen so haben die immergrünen Pflanzen viel Zeit um tief in den Gartenboden zu wurzeln.
Die meisten Sorten eigen sich sehr gut als Schnittheckenpflanze. Aber auch als Solitärgehölz oder in Kombination mit Hortensien, Rhododendren oder anderen Gehölzen in einer natürlichen Hecke/Gehölzstreifen ist der Kirschlorbeer gut geeignet. Prinzipiell kommt ein Kirschlorbeer in einer Schnitthecke durch den regelmäßigen Schnitt nicht zur Blüte und somit werden auch keine giftigen Beeren ausgebildet. Natürlich wachsende Exemplare zeigen im Frühsommer ihre vielen weißen, aufrechten Blütenrispen und im Herbst die schwarzen, leider giftigen Beeren.
Eine besondere Ausnahme in der Gattung der Kirschlorbeer-Pflanzen ist der bodendeckende Prunus l. Mount Vernon, welcher mit einer Wuchshöhe von nur 30-40 cm sehr flachwachsend ist und entweder in Kombination mit Stauden, kleinbleibenden Gehölzen und Rosen oder als großflächiger Begrüner gepflanzt werden kann!
Auch sehr schön ist der Kirschlorbeer als Hintergrundbepflanzung zu farbintensive Blütenstauden wie zum Beispiel Sedum telephium Herbstfreude, Echinacea und Astern.
Viele Prunus laurocerassus Sorten sind auch gut für die Kübelbepflanzung geeignet, wie zum Beispiel: Caucasica, Etna, Mount Vernon.

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