In vielen Gärten wurden gerade vor 10 bis 15 Jahren viele Holzbohlen und Holzpalisaden verbaut. Unter anderem stammen diese noch aus der Zeit der Bundesbahn - im Zuge der damaligen Modernisierung wurden viele Gleisbette erneuert und Holz durch Beton ersetzt. Diese oft in Öl getränkten und so gegen die Witterung imprägnierten Holzbalken findet man noch in vielen Gärten. Diese fragliche Behandlungsmethode ist zum Glück heute nicht mehr zeitgemäß - eventuell noch vorhandene Bohlen sollten nicht mehr im Garten verbaut werden. Erst recht haben diese nichts im Gemüse oder Obstgarten verloren.
Heutzutage werden günstige Gartenhölzer (Fichte) kesseldruckimprägniert um der Witterung für viele Jahre zu trotzen. Hochwertige Gartenhölzer wie zum Beispiel die Lärche benötigen keine Imprägnierung und halten ebenfalls viele Jahre.
Sollten Sie alte Treppenstufen im Garten haben an denen die Witterung schon Ihre spuren hinterlassen hat dann hier ein Tipp wie Sie den Verfall der Stufe etwas entschleunigen können.
Reinigen Sie die Treppe gründlich. Versuchen Sie die morschen Stellen so gut wie möglich von allem weichen, und organischen Material zu befreien. Kratzen Sie den Hohlraum gründlich und sauber aus. Dies ist wichtig da sich im weichen organischen Material die Feuchtigkeit hält und so der Zersetzungsprozess beschleunigt wird.So präpariert hält Ihre Treppe gleich ein wenig länger! Beton sollte meiner Meinung nach nicht in solche morschen Löcher hineingegeben werden, da sich sonst Feuchtigkeit nur noch besser hält und die Bohle letztendlich schneller fault. Wer möchte kann auf diese ausgefüllten Hohlräume kleine rosettenförmige Sempervivumgewächse einpflanzen - diese kommen mit sehr wenig Wasser aus und schmücken die sonst so kahle Treppenanlage.